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Marktschellenberg: Kniffliger Patiententransport in Höhle

Der Transport des verletzten Höhlenforschers Johann Westhauser aus der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden geht in eine entscheidende Etappe.

 

Immer wieder Pausen nötig

 

Nach der Ruhepause am Biwak vier, das die Gruppe am Sonntag erreicht hatte, beginnt am Montag der Aufstieg entlang glatter Steilwände, der durch Klettern bewältigt werden muss. Das Rettungsteam aus Einsatzkräften der Bergwacht sowie mehreren Ärzten muss dazu den Verletzten in seiner Trage an Seilzügen nach oben hieven.

Die Gegebenheiten in diesem Teil der Höhle sind besonders schwierig: An der Wand des ersten Abschnitts, der sogenannten «Großen Schräge», läuft ein 200 Meter langer Wasserfall herab.

Die bisher schwierigste Etappe der Rettung wird deshalb Zeit brauchen. Bis die Gruppe am Biwak 3 in rund 700 Metern Tiefe ankommt, sollen nach Angaben der Bergwacht bis zu zwei Tage vergehen.

 

Wieder ans Licht kommen – die Rettung rollt

 

Bislang hat es auf dem Transport des schwer verletzten Forschers keine Komplikationen gegeben: Die Rettung verlaufe noch immer nach Plan, sagte ein Sprecher der Bergwacht am Montagmorgen.

Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

 

adc

Die Feuerwehr-Rettung bei einem Einsatz.

München – Obersendling: Kind auf Roller angefahren

Ein 6 Jahre altes Mädchen hat am Sonntag Nachmittag in der Höglwörther Straße ihren Scooter ohne zu kucken auf die Straße gefahren und hat sich beim Zusammenstoß mit einem Auto schwere Kopfverletzungen zugezogen.

 

Verhalten von Kindern schwer vorherzusehen

Gegen viertel vor vier am Sonntag Nachmittag fuhr die Sechsjährige mit ihrem Tretroller auf dem Fußweg in der Höglwörther Straße – ihr Vater hatte das Mädchen eigentlich unter Aufsicht und war nur wenige Schritte hinter ihr auf dem Gehweg.

Die 40 Jahre alte Fahrerin eines Smart fuhr auch auf der Höglwörther Straße in entgegengesetzter Richtung wie der, in der Papa und Tochter unterwegs waren.

Auf Höhe der Mauthäuslstraße schwenkte das Mädchen mit ihrem Roller plötzlich und rollte auf die Straße.

Die Smart-Fahrerin sah das Mädchen zu spät, da sie auch noch hinter einem geparkten PKW hervorrollte.

Sie machte zwar eine Vollbremsung, aber der Unfall war nicht mehr zu verhindern.

Der Smart traf den Kopf des Mädchens, sie wurde umgeworfen und schlug dann mit dem Kopf auf der Fahrbahn auf.

Der Rettungswagen rückte an und musse die Kleine schwer verletzt in ein Münchner Krankenhaus bringen.

 

Helm tragen ist immer richtig

… auch wenn es sich nur um einen Tretroller handelt.

Das sechs Jahre alte Mädchen in der Höglwörther Straße hat keinen Helm aufgesetzt bekommen.

Unfallforscher wissen aber: Mindestens drei Viertel aller schwerer Verletzungen könnten bei Verkehrsunfällen durch einen Helm verhindert werden.

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adc / PP