Tag Archiv: Hoeneß

Ulie Hoeneß, Bayern München, Fußball, Landsberg am Lech, Gefängnis, Haftrafenregelung, Steuerhinterziehung, © Uli Hoeneß: Wird wieder Präsident des FC Bayern

Hoeneß über mögliches Bayern-Spitzenamt: Entscheidung am Monatsende?

Ja oder nein? Ende dieses Monats soll eine Entscheidung fallen. Übernimmt Uli Hoeneß nochmals ein Spitzenamt beim FC Bayern – oder nicht? Der langjährige Vereinspatron ordnet nun seine Gedanken.

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Pep Guardiola bei einer Pressekonferenz des FC Bayern, © Bekommt Verstärkung aus Turin: Pep Guardiola Foto: Archiv

Bayern-Trainer Guardiola freut sich für entlassenen Hoeneß

Trainer Pep Guardiola hat einen Besuch des aus der Haft entlassenen Uli Hoeneß bei einem künftigen Spiel des FC Bayern als «persönliches Thema» bezeichnet. Der Katalane betonte am Dienstag bei der Pressekonferenz zum Bundesliga-Spiel des deutschen Fußballrekordmeisters in der Allianz-Arena gegen den FSV Mainz, dass er sich «sehr für ihn und seine Familie freue».

 

Der langjährige Vereinsmanager und -präsident Hoeneß war am Montag nach 21 Monaten aus der Haft entlassen worden. «Wir freuen uns mit ihm und für ihn», betonte Guardiola. Der 64 Jahre alte Hoeneß könnte bereits an diesem Mittwoch seinen FC Bayern wieder live im eigenen Stadion sehen.

 

Mit Blick auf die Partie gegen die zuletzt gegen Bayer Leverkusen erfolgreichen Mainzer meinte Guardiola: «Es wird ein sehr interessantes Spiel». Er lobte den Tabellenfünften mit dessen «dynamischen Spielern».

 

Die Bayern führen die Liga vor dem 24. Spieltag mit acht Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund an.

 

mk

Ulie Hoeneß, Bayern München, Fußball, Landsberg am Lech, Gefängnis, Haftrafenregelung, Steuerhinterziehung, © Uli Hoeneß: Wird wieder Präsident des FC Bayern

Gericht prüft Antrag von Uli Hoeneß auf vorzeitige Haftentlassung

Schon Anfang November hatte der Anwalt von Uli Hoeneß angekündigt, dass sein Mandant einen Halbstrafenantrag stellt. Nun liegt dem Gericht die Akte vor. Im Januar könnte eine Entscheidung fallen, ob der ehemalige FC-Bayern-Boss im März aus dem Gefängnis kommt.
 
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Hoeneß spricht: Bayern will Zeichen für Flüchtlinge setzen

In einer seltenen Wortmeldung hat der frühere Bayern-Präsident Uli Hoeneß das Flüchtlingsprojekt des deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen den Verdacht egoistischer Motive verteidigt. Es sei «überhaupt nicht der Zweck», mit der Einladung jugendlicher Flüchtlinge zum Training günstige Talente zu finden. «Es sind alles unbeteiligte Jugendliche. Ihnen wollen wir helfen. Es hat Jungs darunter, die vermutlich gar nicht wissen, wie man Fußball spielt», wurde Hoeneß am Mittwoch von der Schweizer Zeitung «Blick» zitiert.

 

Hoeneß, der nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung inzwischen als Freigänger tagsüber in der Nachwuchsabteilung des FC Bayern arbeitet, ist nach eigenen Angaben verantwortlich für das Projekt der Münchner mit jungen Flüchtlingen. «Bayern will ein Zeichen setzen, dass wir uns für Flüchtlinge einsetzen, damit sie sich in Deutschland wohlfühlen», sagte der 63-Jährige. Der Fußball biete die Chance, die Integration der Flüchtlinge zu verbessern.

 

Weitere Schritte in dem Projekt sollen nun mit der Stadt München besprochen werden. «Es geht um die Jugendlichen, nicht um den FC Bayern», betonte Hoeneß.

 

dpa/mk

Uli Hoeneß: Nach Narkose sofort wieder ins Gefängnis

Laut einem Zeitungsbericht hat das  soll das Justizministerium den Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß  zurück ins Gefängnis gebracht haben – nur eine Stunde nachdem er nach einer Herz-OP wieder aus der Narkose aufgewacht war.

 

Noch verschlafen zurück hinter Gitter

Die Ärzte mussten am Freitag in der „Schön Klinik“ am Starnberger See einen unkomplizierten Routine-Eingriff an Uli Hoeneß‘ Herzen durchführen.

Die Operation lief gut. Aber dann entschied sich das Justizministerium scheinbar zu einem merkwürdigen Schritt:

Nur eine Stunde nachdem Hoeneß aus der Narkose aufgewacht war, tauchten Justizbeamte in seinem Krankenzimmer auf, die ihn aufforderten, wieder die Rückreise ins Gefängnis nach Landsberg am Lech anzutreten. Eigentlich hätte der ehemalige Präsident des FC Bayern bis Sonntag zur Beobachtung bleiben sollen.

Warum das Ministerium eine solche Entscheidung getroffen hat, die eventuell sogar schädlich für den Häftling sein könnte, dazu gab es keine Stellungnahme: „Wir kommentieren den Fall Hoeneß grundsätzlich nicht“, hieß es auf Zeitungs-Nachfrage von einer Sprecherin im Justizministerium.

 

Keine Extra-(Brat-)Wurst

Über die Gründe für den verfrühten Abtransport von Uli Hoeneß aus dem Krankenhaus lässt sich nur mutmaßen.

In der Vergangenheit war das Gefängnis Landsberg aber stets bemüht, vor Medien und der Öffentlichkeit den Eindruck zu wahren, dass der prominente Insasse keinerlei spezielle Behandlung bekommt.

Uli Hoeneß bekommt die selben Mahlzeiten, die leichen Zeiten für Freigänge und soll im Gefängnis arbeiten.

Medienberichten zufolge hat er bereits zehn Kilo abgenommen, seit er seine Haftstrafe angetreten hatte, zu der ihn ein Gericht in München wegen Steuerhinterziehung von über 28 Millionen Euro verurteilt hatte.

adc

Uli Hoeneß wollte schon am Freitag Haft antreten

Gestern war es soweit – Uli Hoeneß musste seine Haftstrafe in der JVA Landsberg antreten. Der Ex-Präsident der FC Bayern wollte seine Strafe schon am vergangenen Freitag antreten.

 

Uli Hoeneß wollte nach eigenen Angaben schon am vergangenen Freitag seine Haftstrafe antreten. Die Gefängnisleitung habe ihn aber gebeten, erst am Montag zu kommen, sagte Hoeneß der «Bild»-Zeitung (Dienstag) wenige Stunden vor seinem Haftantritt. «Der Freitag war ja wegen Christi Himmelfahrt ein Brückentag und darum war kein Arzt für die Aufnahmeuntersuchung dort.»

 

Hoeneß wirkte am Telefon gefasst

 

Der zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilte Steuersünder habe in dem Telefongespräch am Montagvormittag gefasst gewirkt, berichtete das Blatt weiter. «Nun ja, ich hatte ja auch lange genug Zeit, mich auf diesen Tag vorzubereiten. Und jetzt ist er halt gekommen. Ich kann nur abwarten, was im Gefängnis auf mich zukommt und dann damit umgehen», sagte der Ex-Präsident des FC Bayern München

 

Am 10.März 2014 begann der Strafverfahren im Fall Hoeneß. Ingesamt soll der Ex-Präsident des FC Bayern 28,5 Million Euro an Steurn hinterzogen haben.
Der „Focus“ machte den Fall Hoeneß im April 2013 öffentlich, woraufhin die Staatsanwaltschaft München das Ermittlungsverfahren eröffnete.
Im November 2013 wird er auf der Mitgliederversammlung noch öffetnlich von den Fans des FC Bayern München gefeiert, Mitte März tritt er von all seinen Ämtern zurück, deutete jedoch bereits seine Rückkehr an.

 

RG / dpa

Uli Hoeneß heute ins Gefängnis?

Uli Hoeneß tritt heute seine Gefängnisstrafe in der JVA Landsberg an, berichtete die Bild Zeitung auf Ihrer Homepage.
Der Ex-Bayern-Präsident wurde wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt.

 

Am 13.März war Uli Hoeneß vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach dpa-Informationen tritt der ehemalige FC Bayern München Präsident im Laufe des Tages seine Haft in Landsberg am Lech an.
Nach Bild-Informationen verzichtet Hoeneß auf einen Antrag als Freigänger.

 

Zuletzt wurde Uli Hoeneß Opfer eines Erpressers. Ein vorbestrafter Mann aus Solln hatte Ihm in einem anonymen Brief gedroht „Ihre Haftzeit wird kein Zuckerschlecken“. Bei der Geldübergabe wurde der Mann durch die Münchener Polizei gefasst und verhaftet.

 

Bereits vor einigen Wochen hatte Hoeneß angekündigt, dass er nach seiner Haftstrafe wieder zum FC Bayern zurückkehren werde.

 

 

RG / Bild / dpa

 

JVA Landsberg

NRW-Justizminister fordert raschen Haftantritt für Hoeneß

Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty hat der bayerischen Justiz eine «Extra-Wurst» für Uli Hoeneß vorgeworfen. «Für alle gewöhnlichen bayerischen Gefangenen gilt der Vollstreckungsplan. Nur für Hoeneß nicht», sagte der SPD-Politiker der «Rheinischen Post» (Freitagausgabe). «Sonst wäre er schon längst in der JVA Landsberg.»

 

Der frühere Präsident des FC Bayern München ist wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein ehemaliger Häftling hatte ihm Probleme im Gefängnis angedroht, wenn er nicht einen sechsstelligen Betrag zahle. Der Erpresser wurde gefasst. Die Justizvollzugsanstalt Landsberg hatte bereits einen Tag der offenen Tür für Journalisten veranstaltet. Hoeneß‘ Anwälte haben deshalb um Haft in einer anderen Anstalt gebeten.

 

Der nordrhein-westfälische Minister Kutschaty griff seinen bayerischen CSU-Amtskollegen an: «Uli Hoeneß soll angeblich keine Sonderbehandlung bekommen. Aber zugleich hat der bayerische Justizminister Bausback die Entscheidung, wo Uli Hoeneß seine Haftstrafe absitzen muss, zur Chefsache gemacht.»

 

 

 

In der vergangenen Woche war um die Rückkehr Hoeneß‘ zum FC Bayern dikutiert worden. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Spekulationen um feste Vereinbarungen über eine Rückkehr von Steuerbetrüger Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern München zurückgewiesen. «Ausgemacht ist gar nichts», sagte Rummenigge in einem Interview der «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Samstag). In keinem Gremium des Vereins sei bislang über ein Comeback des Bayern-Patrons nach seiner Haftstrafe gesprochen worden. «Wir wünschen Uli alle, dass er gut durch diese Zeit kommt – aber es gibt keine Planungen für die Zeit danach», betonte Rummenigge.

 

Hoeneß hatte bei seiner Abschiedsrede auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung der Münchner Anfang Mai erklärt: «Das war’s noch nicht.» Der neue Club-Präsident Karl Hopfner, der bis November 2016 gewählt ist, versicherte, im Falle des Falles nicht gegen Hoeneß antreten zu wollen. «Ich verstehe, dass das wie eine gemähte Wiese aussieht, mit Karl Hopfner als Platzhalter, der als neuer Präsident sofort einen Schritt zurücktritt, wenn Uli wieder da ist», räumte Rummenigge ein. Aber auch zwischen Hopfner und Hoeneß gebe es «keine Absprache» in dieser Hinsicht.

Hoeneß ist wegen Steuerhinterziehung in Millionen-Höhe zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hat die Haft noch nicht angetreten.

 

Adidas-Chef Herbert Hainer, derzeit Interimsboss des Aufsichtsrats der FC Bayern AG, geht fest von einer Rückkehr von Hoeneß in ein Amt bei den Münchnern aus. «Wer den Uli kennt, weiß, dass sein Herz für den FC Bayern schlägt», sagte Hainer der «Süddeutsche Zeitung» (Samstag). «Der kann nicht zu Hause sitzen und aus dem Fenster schauen, der muss was machen.» Die Frage nach einem Comeback von Hoeneß im Verein stelle sich jedoch erst «in etwa zwei Jahren».

 

 

jn / dpa

Hoeneß-Erpresser äußert sich

Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß hat sich in der Untersuchungshaft zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert. Zum Inhalt hielt sich die zuständige Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch allerdings bedeckt. «Es spricht sehr viel dafür, dass Anklage erhoben wird», sagte ein Sprecher der Behörde nur.

 

Die Ermittlungen sollen zügig zu Ende gebracht werden. Bei versuchter Erpressung drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Der 50-jährige Ex-Häftling soll von Hoeneß 215 000 Euro verlangt und ihm mit schweren Konsequenzen in seiner bevorstehenden Haftzeit gedroht haben. Er habe gute Kontakte in alle bayerischen Gefängnisse.

 

Bei der geplanten Geldübergabe in München wurde er am Samstag von der Polizei festgenommen.

 

 

jn / dpa

Hoeneß-Erpressung endet in Festnahme

Es war ein dreister Versuch: ein 50-jähriger wollte von Uli Hoeneß eine große Geldsumme erpressen. Das ging aber schief; am vergangenen Samstag (10.mai) endete der Erpressungsversuch in einer Festnahme.

 

 

Zivilkräfte der Polizei nahmen den 50-Jährigen bei der geplanten Geldabholung in München-Sendling fest.

 

 

Hintergrund:

 

Am selben Samstag  ging ein mehrseitiges Erpresserschreiben mit der Post bei Herrn Ulrich Hoeneß in Bad Wiessee ein. Von der Familie Hoeneß wurde sofort die Polizei eingeschaltet, das Schreiben wurde der Polizeiinspektion Bad Wiessee übergeben.

 

 

In dem Erpresserschreiben werden Herrn Hoeneß für seine bevorstehende Strafhaft erhebliche Schwierigkeiten angedroht. Dabei gibt der Verfasser des Briefes an, er habe Einfluss auf den Haftverlauf, egal in welcher bayerischen Justizvollzugsanstalt die Haft verbüßt werden müsse. Diesen Schwierigkeiten könne Herr Hoeneß durch die Zahlung eines sechsstelligen Bargeldbetrages aus dem Weg gehen. Die „Bild“-Zeitung berichtete, dass es sich bei der Summe um 200.000 Euro handle.

 

 

 

Gegen 20.45 Uhr nahmen Zivilkräfte der Polizei in München-Sendling einen 50-jährigen Tatverdächtigen aus München bei der vereinbarten Geldübergabestelle fest. Beim Fluchtversuch mit einem Fahrrad stürzte der Mann alleinbeteiligt. Zur ärztlichen Versorgung wurde er unter polizeilicher Begleitung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

 

 

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft München II und die Kriminalpolizeistation Miesbach mit Unterstützung von Kriminalbeamten des Polizeipräsidiums München geführt. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag wegen versuchter Erpressung, der Ermittlungsrichter gab dem statt. Der 50-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

 

 

jn / polizei

JVA Landsberg

Wird Uli Hoeneß erpresst?

Laut eines Medienberichtes  soll Uli Hoeneß vor Antritt seiner Haftstrafe bedroht worden sein – wenn er nicht 200.000 Euro zahle, würde seiner Familie Gewalt angetan.

Das berichtete die „Bild“-Zeitung. münchen.tv wird Sie auf dem Laufenden halten, ob diese Nahricht von oberen Stellen bestätigt wird.

 

 

 

In der vergangenen Woche hatte sich Uli Hoeneß noch als angriffslustig inszeniert;

Mit einer kämpferischen und wütenden Rede meldete er sich kurz vor dem «schweren Gang» ins Gefängnis nach Monaten des Schweigens im öffentlichen Rampenlicht zurück.

 

Und die Comeback-Botschaft des 62-Jährigen am Abend der fast einstimmigen Wahl von Karl Hopfner (61) zu seinem Nachfolger als Vereinspräsident war bei aller Emotionalität eine wohlkalkulierte nach innen und außen: Er, Uli Hoeneß, verabschiedet sich mal nur auf Zeit von seinem Lebenswerk. «Das war’s noch nicht», lautete der zentrale Vier-Worte-Satz eines einmal mehr denkwürdigen Tages in der 114-jährigen Geschichte des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Hoeneß nutzte die Bühne, das Heimspiel vor fast 1600 Mitgliedern, zu einem lauten Servus, das keines für immer sein muss. Eine Viertelstunde sprach er, frei, emotional, nicht reumütig, sondern adrenalingeladen. Ein Mann, der sieben Wochen nach seiner Verurteilung weiter «am Boden liegt», aber in der ihn schützenden Welt des FC Bayern Luft ablassen musste, eine Abrechnung vor allem mit den Medien starten musste, bevor er in seine Zelle einrückt.

 

Eine Passage dokumentierte den Einsturz seines Lebens, den er mit der Hinterziehung von fast 30 Millionen Euro an Steuern vor allem selbst zu verantworten hat, besonders: «Ich habe in den letzten Monaten etwas an mir entdeckt, was ich nie hatte: Hass! Hass ist nicht gut! Hass ist kein guter Ratgeber! Hass ist ein Wegbegleiter, und ich hoffe, dass ich in nächsten Monaten dazu komme, dieses Wort wieder aus meinem Kopf rauszubringen. Ich werde mich sehr darum bemühen», sagte Hoeneß.

 

 

jn / dpa

JVA Landsberg

Landsberg am Lech: Uli von den Gemüsefeldern?

Uli Hoeneß könnte wohlmöglich bald nach seinem Haftantritt die JVA Landsberg schon wieder verlassen – und zur Außenstelle „Rothenfeld Nr. 2″ verlegt werden.

Ein nicht näher genannter Landtagsabgeordneter, der früher im Polizeidienst war, vermutet:

Ein normaler Haftvollzug werde in der Haupteinrichtung in Landsberg nicht möglich sein.

Deswegen könnte der PromiHäftling bald stattdessen in der Außenstelle unterkommen.

„Dort findet man wenig Gemeinsamkeiten mit der Haftanstalt für Jedermann in Landsberg. Sie verfügt über Einrichtungen und Möglichkeiten, die den gehobenen Ansprüchen ,gehobener Gäste’ entspricht. Auch der Kontakt zu den Häftlingen in der Landsberger Einrichtung und auch die Freigängermöglichkeiten sind hier den besonderen Gästen angepasst.“, heißt es von dem Insider.

Eine solche Möglichkeit für Gefangene mit gehobenen Ansprüchen: Rothenfeld 2 verfügt über eigene Gemüsefelder, die ein Häftling als Job bewirtschaften darf.

Einen ganzen Landwirtschaftsbetrieb finden die Luxus – Gefangenen in Rothenfeld. Mit Hühnern, Schweinen und Kühen.

Die selbst angebauten Produkte könnte der 62 Jahre alte Hoeneß dann im Hofladen, über den das Gefängnis verfügt, auch verkaufen.

So hätte Uli Hoeneß auch etwas zu erzählen, wenn sein alter Fußball – Kollege, Günter Netzer zu Besuch kommt.

Das hatter er nämlich angekündigt.

Und für einen kleinen Rundgang ist Rothenfeld 2 auch gut: Es ist nämlich aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Ammersee als „Knast mit Aussicht“ bekannt.

Hoeneß wird seine Haft voraussichtlich um Ostern herum antreten.

adc

Horst Seehofer schaut kritisch, © Horst Seehofer will eine Flüchtlingsobergrenze

Landsberg am Lech: Horst Seehofer will kein Hoeneß-Knast-Spektakel mehr

Der Rummel, der von den Medien um den Haftantritt von Uli Hoeneß veranstaltet worden ist, stößt dem Bayerischen Ministerpräsidenten sauer auf:

Horst Seehofer zeigt sich zutiefst verärgert über den Rundgang für Journalisten in der JVA Landsberg am Lech:

„Herr Hoeneß hat das gleiche Anrecht auf Privatsphäre, und das soll auch sichergestellt werden“, mahnt der Ministerpräsident. Der Rüffel ging vor allem an seinen Justizminister Winfried Bausback.

Ärgerlich für den. Immerhin hatte Herr Minister Bausback doch gerade erst die Woche der Justiz angekündigt.Dort sollten sich Bürger informieren dürfen, wie so der Alltag im Vollzug der Rechtsstaatlichkeit aussieht.

Ob Winfried Bausback’s Pläne sich bezüglich dieses offenen Umgangs mit dem Rechtssystem gegenüber Bürger und Medien nach der Seehofer – Rüge ändert, ist bisher noch unklar.

Der Chef der Bayerischen Justiz soll jetzt nach dem Willen seines Vorgesetzten erst einmal  sicherstellen, dass sich so etwas wie der Knast – Besuch nicht wiederholt, sagte Seehofer.

Die Grünen im Landtag dagegen meinen, dass der Schritt, eine Gefängniszelle der Öffentlichkeit zugänglich zu machen „überfällig gewesen“ sei.

Heoeneß war wegen Steuerbetrugs zu dreieinhalb Jahre Haft verurteilt worden.

adc / dpa

Staatsanwaltschaft München: Keine Revision im Fall Hoeneß!

Uli Hoeneß muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft München II will keine Rechtsmittel mehr einlegen, damit ist das Urteil Gefängnisstrafe in Kürze rechtskräftig.

Auch Hoeneß selbst hatte am vergangenen Freitag erklärt, dass er die Haftstrafe akzeptiere und gegen das Urteil keine Revision einlegen werde.

Zunächst hatte die Münchner Staatsanwaltschaft sogar fünfeinhalb Jahre für den ehemaligen Boss des FC Bayern gefordert. Jetzt gibt man sich aber mit den dreieinhalb Jahren für den schon 62 Jahre alten Uli Hoeneß zufrieden.

In wenigen Wochen wird Hoeneß seine Haftstrafe in der JVA in Landsberg am Lech antreten müssen.

adc / dpa

Hoeneß: Stellungnahme des FC Bayern erwartet

Wie geht es nun weiter mit Uli Hoeneß? Am Tag nach seiner Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft wird eine Stellungnahme vom FC Bayern erwartet. Berichte über eine Pressekonferenz mit dem Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden wies der Club zurück.

 

 

München (dpa) – Nach der Verurteilung von Steuersünder Uli Hoeneß zu dreieinhalb Jahren Haft sind nun die Gremien des FC Bayern am Zug. Am Freitagmorgen dementierte der Verein allerdings Berichte über eine Pressekonferenz mit Uli Hoeneß am Tag nach dem Urteil. «Das ist nicht geplant», sagte ein Sprecher des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Die «Bild»-Zeitung hatte berichtet, Hoeneß plane, vor die Presse zu treten. Es ist zu erwarten, dass es im Lauf des Tages eine Stellungnahme vom Verein oder vom Aufsichtsrat geben wird.

 

Hoeneß ist Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters und Vorsitzender des mit Wirtschaftsführern hochkarätig besetzten Kontrollgremiums. Präsidium, Verwaltungsbeirat und Aufsichtsrat des FC Bayern wollten noch am Donnerstag in kurzfristigen Beratungen über das weitere Vorgehen entscheiden.

Zuvor hatte das Münchner Landgericht den 62-Jährigen wegen Steuerhinterziehung in sieben Fällen schuldig gesprochen. Hoeneß hat dem Fiskus mit seinem Schweizer Geheimkonto mindestens 28,5 Millionen Euro an Steuern vorenthalten, wie Richter Rupert Heindl in seiner Urteilsbegründung erklärte. Hoeneß‘ Selbstanzeige sei unzureichend gewesen. Die Verteidigung kündigte Revision an, die Staatsanwaltschaft will ebenfalls Rechtsmittel prüfen.

 
Da das Urteil bis zu einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes noch nicht rechtskräftig ist, muss Hoeneß zumindest vorerst nicht ins Gefängnis. Der Haftbefehl aus dem Frühjahr 2013 bleibt weiter gegen eine Millionen-Kaution ausgesetzt. Damit könnte Hoeneß seinen FC Bayern auch weiter auf den Auslandsreisen in der Champions League begleiten. Doch kann er weiter an der Spitze des Clubs bleiben?

Seit Jahrzehnten prägt der Patriarch vom Tegernsee den erfolgreichsten deutschen Fußballverein. Eigentlich wollte Hoeneß den Mitgliedern auf einer außerordentlichen Hauptversammlung nach dem Prozess die Vertrauensfrage stellen. Doch ob es nach diesem Urteil und den Enthüllungen über seine Steuerschulden in schwindelerregender Höhe tatsächlich dazu kommt, erscheint höchst fraglich.

«Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er trotz seiner Verurteilung im Amt bleiben kann. Seine Glaubwürdigkeit ist zu sehr erschüttert», sagte die Juristin Sylvia Schenk von der Antikorruptionsorganisation Transparency International der «Rheinischen Post» (Freitag).

 

 

Die Erfolgschancen der Revision sieht Strafrechtler Jürgen Wessing als äußerst gering an. «Bei der Revision geht es um Rechts- und Verfahrensfehler. Die sehe ich nicht», sagte der Professor für Strafrecht an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf den Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (Freitag). Statistisch betrachtet hätten Revisionen eine Erfolgschance von 3,8 Prozent.

 

 

 

jn / dpa

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