Tag Archiv: Hund

München und die neue „Zamperl-App“

Wissen Sie, was „Zamperl“ bedeutet? Das ist im bayerischen Sprachraum das Wort für einen kleinen Hund. Die neue App, die heute von Kreisverwaltungsreferent Blume-Beyerle vorgestellt wurde, betrifft aber nicht nur die kleinen Exemplare – alle Hundehalter können von dieser App profitieren.

 

 

Der beste Freund des Menschen – einen Hund zu halten, hat für viele Münchnerinnen und Münchner eine große Bedeutung. Jeder Hundehalter ist allerdings auch für sein Tier verantwortlich. Also – beim Spazierengehen nicht die Tüte vergessen, und bei aggressiven Hunden sind natürlich Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Mit der neuen „Zamperl-App“ haben Hundeführer jetzt vielleicht einen neuen Unterstützer – hier kann man zu allen Themen nachschlagen, die mit der Hundehaltung zu tun haben.

 

 

Was die App tut

 

In den verschiedenen Bereichen der Stadt gibt es verschiedene Verordnungen, was für Hunde/Hundehalter erlaubt ist und was nicht. Über eine Kartenfunktion informiert die Zamperl-App darüber, was in den verschiedenen Bereichen in München erlaubt ist. Auf diesem Weg erfahren Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer direkt vor Ort, mit Hilfe ihres Smartphones und Benutzung der Zamperl-app, ob in dem Bereich Leinenpflicht herrscht, ein Hundeverbot besteht oder ob der Hund frei laufen darf.

 

Darin enthalten sind die Regelungen zum Betreten von Rasenflächen oder Grünanlagen sowie die Leinenpflicht.

 

 

Was die App noch kann

 

Wenn man schon dabei ist, kann man sich per Zamperl-App auch gleich über die verschiedensten Hunde-relevanten Themen informieren. Wann gilt ein Hund eigentlich als „großer Hund“? Was ist bei der Anleinung von hunden zu beachten? Was ist bei der Haltung von Kampfhunderassen zu beachten? Außerdem gibt es zahlreiche Tipps zur richtigen Hundehaltung, die Anmeldung von Hunden sowie der richtige Umgang mit den „Hinterlassenschaften“.

 

 

Der Hundeführerschein

 

Hundehalterinnen und Hundehalter können freiwillig einen Hundeführerschein ablegen. Die Stadtkämmerei prüft derzeit, ob sich dies vielleicht mit einem finanziellen Anreiz, wie zum Beispiel einer Ersparnis bei der Hundesteuer, kombinieren lässt. Über diesen Vorschlag muss der Stadtrat gesondert entscheiden.

 

 

Wirtschaftsreferent Blume-Beyerle

 

Unser Kollege Rico Güttich war bei der heutigen Vorstellung der neuen App durch Kreisverwaltungsreferent Blume-Beyerle vor Ort und wird einen ausführlichen Bericht zum Thema beitragen. Diesen sehen Sie heute Abend in unseren Nachrichten „münchen heute“ sowie in Kürze in unserer Mediathek.

 

 

 

 

jn / Kreisverwaltungsreferat

 

Hauptbahnhof: Hund Bruno verursacht Gleissperrung

Es war einfach zu heiß. Das bewog Sennenhund Bruno am Montag Abend zu einem drastischen Schritt: Die Flucht aus der Gluthitze, koste es was es wolle.

Die Besitzerin des Tiers war am Montagabend mit der S-Bahn nach München gefahren. Der volle Bahnsteig und die hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad schlugen dem Sennenhund schwer auf’s Gemüt.

 

Am Münchner Hauptbahnhof flüchtete der Vierbeider unter auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen unter eine Bahn. Der Hund sprang auf die Gleise und verkroch sich unter dem Zug. Eine Beamtin der Bundespolizei versuchte eifrig, Bruno mit sanfter Stimme aus seinem kühlen Versteck zu locken. Aber der dachte gar nicht daran, die neu gewonnene Temperatur-Oase zu verlassen. Schließlich wurde der schwere Hund mit einer Schlinge unter der S-Bahn hervorgezogen, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

 

 

Bruno hat das Abenteuer gut überstanden. Da von vielen Passanten beobachtet wurde, wie er unter den Zug kroch, konnte das Bahnpersonal rechtzeitig verständigt werden. Auch bei der „Rettungsaktion“, die für Bruno wohl eher ein Ärgernis darstellte, ist dem Hund nichts passiert. Die Besitzerin kam mit dem Schrecken davon.

 

 

 

jn / dpa

Harlaching: Frau mit Hund aus den Fluten gezogen

Passanten hörten am Montag, 09.06.2014, gegen 10.00 Uhr, Hilferufe aus einem Nebenkanal der Isar in der Nähe einer Mühle am Birkenleiten. Durch die Passanten wurde die Polizei verständigt und zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion 23 (Giesing) stellten eine 53-jährige Frau in dem Kanal fest. Diese klammerte sich mit ihrem linken Arm an einem Baumstamm fest und hielt mit dem anderen Arm ihren Hund über Wasser. An dieser Stelle konnte sie offensichtlich nicht stehen und aufgrund des steilen Ufers auch nicht aus dem Wasser klettern. Darum hatte sie um Hilfe gerufen. Auch ein Weiterschwimmen im Kanal war ihr nicht möglich, aufgrund der nahen Mühlanlage.

 

 

Einer der beiden Beamten legte sich auf den Boden und wurde von seinem Kollegen gesichert. So konnte er sich mit übergebeugtem Oberkörper zu der Frau hinunterbeugen. Es gelang ihm zunächst den Hund und anschließend die 53-jährige Münchnerin aus dem Fluss zu bergen.

 
Nach der geglückten Rettung erklärte die Frau, dass sie mit ihrer Hündin „Bonny“ beim Spazierengehen am Kanal gewesen war. Der Hund sei in den Kanal gefallen und sie sei hinterher gesprungen.

 

 

jn / polizei

Westend: Hund verursacht Unfall, Hundehalter flüchtet

Am Donnerstag, 22.05.2014, gegen 20.00 Uhr, befuhr ein 30-Jähriger mit seinem Motorroller die Westendstraße stadteinwärts. Zum gleichen Zeitpunkt überquerte ein unbekannter Hundehalter die Fahrbahn der Westendstraße auf Höhe Anwesen Nr. 89. Sein nicht angeleinter Hund folgte ihm, indem er vom südlichen Gehweg aus plötzlich in nördliche Richtung auf die Fahrbahn der Westendstraße lief.

 

Der Rollerfahrer konnte dem von rechts kommenden Hund nicht mehr ausweichen und erfasste diesen mit der Front seines Fahrzeuges. Dadurch verlor er die Kontrolle über dieses und kam zu Sturz.

Der 30-Jährige Rollerfahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht (multiple Prellungen, HWS-Schleudertrauma) und wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gefahren. Sein Roller wurde leicht beschädigt. Ob der Hund verletzt wurde ist nicht bekannt. Der Hundehalter entfernte sich mit seinem Hund ohne sich um den Verletzten zu kümmern und seinen rechtlichen Pflichten nachzukommen.

 
Beschreibung des Hundehalters:

 

männlich, ca. 180 cm, scheinbares Alter 25 Jahre, kurze schwarze Haare, Südländer, er trug ein weißkariertes Hemd mit hellen Jeans. Hunde: ca. 40 cm hoch, langes schwarzes Fell mit weißer Bauchseite.

 
Zeugenaufruf:

 

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

München: Tierheim sucht Zuhause für Hunde, Katzen und Hasen

Großkaninchen Luise und Leo

Passend zur Osterzeit suchen die beiden Großkaninchen Leo und Luise ein neues Heim. Die beiden kamen aus einer bedenklichen Tierhaltung. Der Rammler Leo wurde im Tierheim kastriert, beide wurden etwa im September 2013 geboren. Das lustige Pärchen ist stets zu Scherzen aufgelegt und ist besonders menschenbezogen. Die beiden sollten in der Außenhaltung leben dürfen. Eine Freifläche von etwa 10qm sollte den beiden zur Verfügung stehen. Da sie noch recht jung sind, sind sie noch sehr ungestüm und teilweise auch stürmisch. Voller Lebensfreude werden auch mal die Beine der Pfleger im Sturm erobert und wer den wilden Spielen nicht weicht, wird gezwickt oder einfach umgerempelt.

Besuchszeiten bei den „Jungwilden“ sind Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr im Kleintierhaus – Erdgeschoss. Telefonische Auskünfte bekommen Sie bei unseren Pflegern unter der Rufnummer 089 921 000 53.

 

Kater Mucki

Der kastrierte Kater Mucki ist einer der besonderen Lieblinge im Katzenhaus im Münchner Tierheim. Weil er so brav ist, residiert er im gesamten Oberbereich. Er mag nicht alleine sein und sucht den Kontakt zum Menschen. Bei den Kuschelzeiten nuckelt er gerne und schnurrt wohlig. Mucki wurde im Jahr 2001 geboren, ist kastriert und wünscht sich ein ruhiges Zuhause ohne Kleinkinder.

Wenn Sie den gutmütigen Kater kennen lernen möchten, melden Sie sich bitte zu den Besuchszeiten von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr, im Katzenhaus 1. Stock. Telefonische Auskünfte erhalten Sie auch unter der Rufnummer 089-921 000-36.

 

 

Kater Leo

Der Kater Leo ist das Sorgenkind im Münchner Tierheim, denn er leidet an Diabetes und muss deshalb täglich 2 Mal mit Insulin versorgt werden und ist auch auf Spezialfutter angewiesen. Der prächtige Kater, wurde im Jahr 2000 geboren und ist kastriert. Eigentlich würde er gerne, so wie früher, im Garten umher streichen, durch seine Krankheit allerdings ist das leider nicht mehr möglich.Der braungemusterte, anhängliche und verschmuste Kater braucht einen ruhigen Pkatz in einer großzügigen Wohnung und wenn möglich, mit vernetztem Balkon.

Sollten Sie für unseren braven Leo ein Plätzchen haben, gerne mit Jugendlichen ab etwa 15 Jahren, schauen Sie währned der Besuschzeiten von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr im Katzenhaus vorbei – 1. Stock melden. Telefonische Auskünfte bekommen Sie unter 089 921 000 36.

 

Mischlingshund Cerberus

Auch der große Mischlingshund Cerberus sucht ein neues Zuhause. Er wurde am 19.10.2009 geboren und ist nicht kastriert.  Er ist zu Menschen freundlich und anhänglich und könnte gut in eine Familie mit Jugendliche ab etwa 12 Jahre vermittelt werden. In seinem Umfeld ist er die Ruhe selbst, wenn er darf auch verspielt und temperamentvoll. Er fährt problemlos mit dem Auto mit, ist wachsam, sehr aufmerksam und beherrscht die Grundkenntnisse wie Komm! Sitz! und Platz! Katzen sollten ihm lieber nicht zu nahe kommen und wenn der Kraftprotz mit seinen 42 Kilo erstmal in Stimmung ist, ist er nicht nur wegen seines Körpergewichtes schwer zu kontrollieren. Bei Rüden zeigt er sich dominant und rauffreudig.

Wenn Sie sich für Cerberus interessieren, ihm auch kräftemäßig ein wenig gewachsen sind, ein strukturiertes Umfeld bieten können und bereits Kenntnisse in Hundehaltung vorweisen können, schaun Sie während der Besuchszeiten, Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr vorbei. Telefonische Auskünfte über den Rüden bekommen Sie unter der 089 921 000-26.

 

 

 

Fotos: Kater Mucki, Kater Leo, Hund Cerberus

rr/Tierheim München

 

 

München – Untergiesing: Bissiger Rottweiler vom Flaucher verkauft

Rottweiler greift Schülerin an und verletzt sie

 

Bereits am Freitag hatte ein Rottweiler eine Schülerin angegriffen und sie verletzt. Gegen 20:40 Uhr war die 15 Jahre alte Münchnerin gemeinsam mit Freunden am Flaucher in Untergiesing. Da kam ihr ein Rottweiler ohne Leine und Maulkorb entgegen und griff sie an. Zunächst beschädigte er nur die Jacke und einen Stoffbeutel.
Der hinzukommende, bisher unbekannte Hundehalter versuchte die Situation zu verharmlosen, zeigte sich aber damit einverstanden die Telefonnummern auszutauschen, um den Schaden zu regulieren. Nun mischte sich der offensichtlich angetrunkene bisher ebenfalls unbekannte Begleiter des Hundehalters ein.

 

Der Rottweiler griff das Mädchen erneut an 

Daraufhin wollte sich das Mädchen entfernen. Der immer noch frei laufende Rottweiler folgte ihr und griff sie erneut an, als sie aus Angst beschleunigte. Diesmal fügte er der Geschädigten erhebliche Bisswunden am Oberarm und am Hüftbereich zu. Der Hund wandte sich auch gegen den Kopf des Mädchens, verbiss sich jedoch glücklicherweise nur in den langen Haaren. Als es dem Begleiter des Hundehalters unter erheblichen Schwierigkeiten gelang, den Hund von der Geschädigten weg zu ziehen, konnte diese flüchten. Passanten halfen dem Mädchen. Anschließend musste sie zur Behandlung der Verletzungen in ein Krankenhaus. Trotz sofortiger Absuche durch Polizeikräfte konnte der Hundehalter nicht mehr aufgefunden werden.

 

Täterbeschreibung:
Hundehalter: Dunkelhäutig, ca. 20 Jahre, ca. 170 cm groß, schwarze, kurze, krause Haare, Rasterfrisur.

Begleiter: Ca. 20 Jahre, ca. 185 cm groß, blonde kurze Haare; trug Baseball-Cap

 

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in den Flaucheranlagen Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 67, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Update: Polizei hat heiße Spur

Der Rottweiler heißt Tyson, weiß die Polizei mittlerweile.

Auch der Name des Halters vom Rottweiler ist der Polizei mittlerweile bekannt.

Zeugen hatten der Polizei geholfen. Sie hatten den Namen teilweise gehört, als die beiden Männer samt Hund vom Flaucher flüchteten. Dann bedurfte es nur einen Blick in Facebook, und schon war klar, um wen es sich bei dem Halter handeln dürfte.

Wenn die Polizei den Rottweiler findet, dann kommt der in jedem Fall ins Tierheim.

Wie es dem Tier dann weiter ergeht, konnte oder wollte die Polizei noch nicht sagen.

Update: Rottweiler wohl außer Landes

Mittlerweile hat die Polizei den Halter kontaktieren können.

Der Halter lässt sich aber nur durch einen Anwalt vertreten, selbst verweigert er die Aussage.

Den Hund habe der Besitzer zwischenzeitlich an Unbekannte in Tschechien verkauft.

adc / rr / PP

München – Riem: Gassigeher klaut Hund vom Tierheim!

Der Tierschutzverein München ist entsetzt:

Ein Gassigeher, der dem Tierheim eigentlich bekannt war, war am Mittwoch Nachmittag, am 09. April 2014 mit dem Pinscher – Mischling Chicco unterwegs.Das Pflegepersonal vom Tierheim erwartete ihn dann nach der üblichen Gassi – Geh – Zeit zurück, doch der Hund kam nicht wieder.

Der Gassigeher auch nicht.

Vom Tierheim heißt es, man könne nun nur davon ausgehen, dass Chicco Opfer eines Diebstahls geworden ist. Niemand vom Tierschutzverein kann jedoch nachvollziehen, warum jemand den Hund stehlen sollte.

Ganz besonders dramatisch: Chicco braucht Medikamente und Versorgung vom Tierarzt. Als die Tierschützer ihn gefunden hatten, hatte der kleine Mischling nämlich Draht – Stücke im Kot und muss sich deshalb regelmäßig den Darm untersuchen lassen.

Das Tierheim in Riem und der ganze Tierschutzverein rufen nun die Bevölkerung auf, bei der Suche behilflich zu sein.

Es ist sehr brenzlig, eben weil der kleine Hund nicht lange ohne medizinische Hilfe gesund bleiben wird.

Angaben zu Chicco:

Pinscher-Mischling, Rüde, nicht kastriert, etwa 40 cm hoch, Gewicht etwa 6kg,  schwarz-braun, gechipt,  ein Steh- ein Kippohr, Ringelschwanz, er trug ein Brustgeschirr und ein Lederhalsband mit durchsichtigen Schmucksteinen.

Sollten Sie Chicco sehen, rufen Sie uns bitte sofort an. Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern:

Vermisstenstelle: 089 921 000 22

Tierschutzinspektoren: 089 921 000 14

Geschäftsleitung Tierheim: 089 921 000 31

Unsere Mobilnummer lautet: 0157 73089068

adc / Tierschutzverein

Pasing: Bundespolizei schnappt Buntmetalldiebe

Drei Buntmetalldiebe konnte die Bundespolizei am DB-Betriebsbahnhof Pasing-West auf frsicher Tat festnehmen. Die Buntmetalldiebe waren gerade dabei, Vorbereitungsmaßnahmen in einem angrenzden Waldstück vorzunehmen. Mit einer Wärmebildkamera konnten Bundespolizisten die drei beobachten. Zwei knieten – einer arbeitete im Stehen. Immer wieder gingen sie an eine gleiche Stelle um anschließend wieder zu ihrer Verrichtung zurück zukehren. Die Bundespolizisten schlossen daraus, dass die drei Personen Sortier- und Vorbereitungshandlungen zum späteren Abisolieren vornahmen.

Festnahme mit Hund und Heli

Mit Hilfe eines Hubschraubers und eines Hundes erfolgte schließlich die Festnahme der Buntmetalldiebe. Bei der späteren Spurensicherung im Waldstück wurden am Lager mehrere hundert Meter abgetrennter Kabelstücke festgestellt. Zudem wurde am Tatort eine Tasche mit tattypischen Utensilien, wie Schutzhandschuhen, Cuttermessern und Ersatzklingen aufgefunden. Es wurden ca. 80 abisolierte Kabelstücke von ca. 3,70 Meter Länge und ca. 1 cm Dicke aufgefunden.

Der aktuelle Kilogrammpreis für isolierte Kupferkabel beträgt derzeit € 1,50, für abisoliertes bis zu € 4,00. Laut DB AG beziffert sich die Schadenshöhe an zurückliegend in Pasing festgestellten Buntmetalldiebstählen auf bis zu € 25.000. Die Kupferkabel entstammen einem Bauvorhaben der DB AG und waren in der Nähe des Fahrdienstleiters Pasing West zum Abtransport gelagert.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um drei Rumänen im Alter von 27, 28 und 29 Jahren

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mh / Bundespolizei

Tierheim München sucht neues Zuhause für Vierbeiner

Frettchen Rudi sucht ein neues Zuhause. Er kam als Fundtier ins Münchner Tierheim und wurde von einem Besitzer nicht mehr abgeholt. Im Heim wurde das putzige Fleischfresserchen kastriert, gechipt und geimpft. Er wurde etwa im Juni 2013 geboren.Rudi benötigt viel Auslauf und Aufmerksamkeit. Spiel, Spaß und Fressen sind bei Rudi an der Tagesordnung. Sein neuer Besitzer sollte bereits Erfahrungen mit Frettchen gesammelt haben.

Wenn Sie sich für Rudi interessieren, melden Sie sich bitte beim Katzenhaus, von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Telefonische Auskünfte über ihn bekommen Sie unter der Rufnummer 089 921 000 53.

 

Auch Jagdhund-Mischling Scott ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Der Rüde wurde am 20.Juli 2011 geboren und ist kastriert. Der gutmütige Hund sollte mit seinem neuen Besitzer eine gute Hundeschule besuchen, um das 1×1 der Erziehung zu erlernen. In der Eingewöhnungsphase sollte Scott keinesfalls von der Leine gelassen werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte auf dem Gnadenhof des Tierheims von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Telefonische Auskünfte bekommen Sie unter der 089 921 000 37 oder direkt vom Gnadenhof unter der 08122- 14351 bzw. unter der Mobilnummer 0175 – 2573482.

 

Und zu guter Letzt hat sucht das Tierhein ein Plätzchen für Katzenmädchen Lutzi. Sie hat schwere Koordinationsprobleme. Das Tierheim geht davon aus, dass sie als Welpe die Katzenseuche überlebt hat, davon aber Störungen beibehielt. Lutzi wurde etwa im April 2012 geboren und ist ein ganz besonderes Tier. Sie sprüht trotz ihrer Behinderung vor Lebensfreude, ist lustig, schmusig und sehr unternehmungsfreudig.

Da Lutzi keinen „normalen“  Schritt ohne zu wackeln machen kann, muss ihr künftiges Zuhause auf ihre Behinderung ausgerichtet werden. Denn trotz ihres Unvermögens gerade zu gehen – geschweige zu springen- erforscht sie munter und fast schon todesmutig ihre Umgebung. Daher sucht das Tierheim für die kleine Lebenskünstlerin einen speziellen Katzenfreund, der viel Zeit für sie hat, um sie rund um die Uhr zu betreuen und auf sie zu achten. Ein Einzelplatz ohne weitere Tiere, gerne aber mit Jugendlichen ab 12 Jahre wäre ideal. Ein vernetzter Balkon, wo sich Lutzi ungehindert aufhalten und sonnen kann, würde ihren Bedürfnissen entgegenkommen.

Mehr Informationen über Lutzi bekommen Sie unter der Mobilnummer 0175 – 616 75 04.  Besuchen kann man sie im Katzenuntergeschoss von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr.

 

 

rr/Tierheim München

 

 

Brandstiftung in Schwabing

Wegen Verdacht auf Brandstiftung wurde ein 50-Jähriger von der Polizei vorläufig festgenommen.

Am Mittwoch gegen 22.45 Uhr, bemerkten Hausbewohner einen Brand in einer Wohnung in der Clemensstraße in Schwabing. Aus dieser Wohnung war vorher eine lautstarke Auseinandersetzung zu hören. Es wurden die Polizei und Feuerwehr gerufen. Die Feuerwehr konnte im Schlafzimmer einen Brand feststellen, der umgehend gelöscht wurde.

Daraufhin übernahm das Fachkommissariat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Ein technischer Defekt konnte ausgeschlossen werden. Wie sich herausstellte, bewohnt ein 50-jähriger Mann zusammen mit seiner 31-jährigen Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind die ca. 100 qm große Vier-Zimmer-Wohnung. Der zur Brandzeit allein in der Wohnung anwesende 50-Jährige machte zur Brandentstehung widersprüchliche Angaben. Offensichtlich stand er unter Alkoholeinfluss. Er wurde vorläufig festgenommen, da der dringende Verdacht besteht, dass er die Wohnung selbst angezündet hat. Er wurde zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der Tatverdächtige erlitt leichte Brandverletzungen; ein 22 Jahre alter Feuerwehrmann wurde beim Löschen leicht verletzt, Schnittverletzungen an der linken Hand, und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Schlafzimmer sowie die restliche Wohnung wurden erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 80.000 bis 100.000 Euro.

 

 

rr/Branddirektion München/Polizeipräsidium München

 

 

Achtung: die Hundesteuer wird fällig!

Die vierbeinigen Kameraden bringen viel Freude, viel Arbeit – und sie kosten leider auch ein bisschen was.

 

Die Hundesteuer wird wieder fällig – hier alles, was dazu wissenwert ist.

 

 

Die Hundesteuer beträgt einheitlich für jeden gehaltenen Hund im Jahr 100 Euro.

Kampfhunde werden mit einem Satz von 800 Euro im Jahr besteuert.

 
Auskünfte zu Erlass und Befreiung von der Hundesteuer werden unter folgenden Rufnummern erteilt:

2 33-2 83 11 und 2 33-2 38 35.

 
Anlegen einer Hundesteuermarke

 
Zur Kennzeichnung eines angemeldeten Hundes gibt das Kassen- und Steueramt bei der Anmeldung des Hundes ein Hundezeichen aus. Der Hundehalter darf seinen Hund außerhalb seiner Wohnung oder seines umfriedeten Grundbesitzes nur mit dem sichtbar befestigten gültigen Hundezeichen umherlaufen lassen.

 
Durchführung von Kontrollen

 
Zur Überprüfung der Hundehaltungen und zur allgemeinen Aufnahme des Hundebestandes kann die Stadt Kontrollen durchführen und Auskünfte von Beteiligten und anderen Personen einholen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kassen- und Steueramtes überprüfen im Außendienst in Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, ob die Münchner Hundehalterinnen und Hundehalter ihren Hund bei der Steuerbehörde der Stadt angemeldet haben. Bei Missachtung der Vorschriften können Verwarnungsgelder beziehungsweise Bußgelder verhängt werden. In besonders schweren
Fällen können Verstöße als Vergehen mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

 
Erhebung der Hundesteuer

 
Die Landeshauptstadt München macht aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung von der Möglichkeit Gebrauch, Hundesteuerbescheide nicht jährlich, sondern nur in den Fällen zu erlassen, wenn sich Änderungen, die sich auf die Festsetzung der Steuer auswirken, ergeben. Es ergeht keine gesonderte schriftliche Zahlungserinnerung mehr.

 
Auskünfte

 
Wer einen Hund anmelden will oder weitere Informationen zur Hundesteuer wünscht, kann sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Steueramtes, Herzog-Wilhelm-Straße 11, 80331 München, unter der Telefonnummer 2 33-2 81 18 wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kassen- und Steueramts haben gleitende Arbeitszeit. Telefonisch sind
die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und am Freitag von 9 bis 12.30 Uhr zu erreichen.

 

 

Anmeldung

 
Die Hundehalter sind verpflichtet, einen Hund innerhalb von zwei Wochen, nachdem sie ihn aufgenommen haben oder – wenn der Hund ihnen durch Geburt von einer von ihnen gehaltenen Hündin zugewachsen ist – innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Hund vier Monate alt geworden ist, bei der Landeshauptstadt München – Kassen- und Steueramt
anzumelden.

 
Bei Zuzug eines Hundehalters aus einer anderen Gemeinde ist der Hund innerhalb von zwei Wochen nach Zuzug anzumelden. Die Anmeldung eines Hundes ist schnell, einfach und problemlos möglich:
– Online unter www.muenchen.de – Rubrik Rathaus – Dienstleistungsfinder
– Hundesteuer – Hund anmelden – Anmeldung online
– telefonisch unter 2 33-2 81 18
– per Fax unter 2 33-2 39 24
– schriftlich beim Kassen- und Steueramt, KF 23, Herzog-Wilhelm-Straße 11, 80331 München
– persönlich montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr im Kassen- und Steueramt, Herzog-Wilhelm-Straße 11, Zimmer 303 oder 304

 
Als Hundehalter gilt, wer einen Hund im eigenen oder im Interesse seiner Haushaltsangehörigen aufgenommen hat. Halten mehrere Personen in einem Haushalt einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner.

 
Abmeldung

 
Der Hundehalter hat den Hund innerhalb von zwei Wochen, nachdem er ihn veräußert oder sonst abgeschafft hat, nachdem ihm der Hund abhanden gekommen oder der Hund verstorben ist oder nachdem der Halter aus der Landeshauptstadt München weggezogen ist, beim Kassen- und Steueramt unter Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung abzumelden.

 

 

Lastschrifteinzugsverfahren

 
Sofern daran teilgenommen wird, werden die festgesetzten Beträge zu den Fälligkeitsterminen abgebucht. Sollte der Fälligkeitstermin auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag fallen, dann erfolgt die Belastung des Bankkontos zum nächsten Werktag. Wurde bereits eine Einzugsermächtigung erteilt, werden die Forderungen zu den Fälligkeitsterminen von der hinterlegten Bankverbindung (IBAN und BIC) mit der Mandatsreferenz und der Gläubiger-ID DE 34 LHM 00 00 00 15 55 6 der Landeshauptstadt München abgebucht.

 

 

 

jn / Rathaus Umschau

 

 

 

Zuhause gesucht: Hunde und Katzen aus Münchner Tierheim suchen Herrchen

Katzenschwestern Violeta und Tinka

Die beiden Katzenschwestern Violeta und Tinka sind im Jahr 2012 geboren. Die süßen Vierbeiner suchen ein ruhiges zu Hause und vertragen sich auch gut mit anderen Artgenossen. Die beiden Schwestern sind sehr verträglich, aber auch schüchtern. Deshalb sollten ihre neuen Besitzer etwas Geduld mit den Beiden haben. Sie sollten in Wohnungshaltung vermittelt werden, nach einer langen Eingewöhnungsphase, wäre aber auch Freigang in verkehrsarmer Gegend gut denkbar. Da sie im Moment aber noch sehr ängstlich und schüchtern sind, müssen sie erstmal in Ruhe eine Bindung zu ihrer neuen Familie aufbauen. Wenn Sie Violeta und Tinka persönlich kennen lernen möchten, melden Sie sich zu den  Besuchszeiten des Tierheims, Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 16 Uhr, in der Katzenquarantäne. Telefonische Auskünfte erhalten Sie auch unter der Nummer 089-921 000-42.

 

Mischlingshündin Madonna

Die kastrierte Mischlingshündin Madonna ist ein Scheidungskind. Die 10-Jährige ist eine sehr menschenbezogene und verschmuste Hündin, leider mag sie Autofahren nicht so gerne. Dafür ist Madonna aber mit Artgenossen und Katzen verträglich und könnte auch sehr gerne zu einer Familie mit Kindern vermittelt werden. Wenn Sie die zutrauliche Madonna kennen lernen möchten, melden Sie sich zu den Besuchszeiten des Tierheims, Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 16 Uhr, in dem neuen Hundehaus. Telefonische Auskünfte erhalten Sie auch unter der Nummer 089-921 000-51.

 

Mischlingshündin Maya

Maya ist eine im Jahr 2008 geborene Mischlingshündin, welche als Fundhund ins Tierheim kam und leider von ihrem Besitzer nicht mehr abgeholt wurde. Maya ist anfangs misstrauisch, zeigt sich bei ihrer Bezugsperson nach einer gewissen Zeit allerdings sehr verschmust. Aufgrund dessen sollte ihr neuer Besitzer allerdings Hundeerfahrung haben und sie konsequent führen können. Da Maya sportlich ist, sollten ihre neuen Besitzer ihre Freizeit am liebsten aktiv gestalten. Wenn Sie Maya kennen lernen wollen, melden Sie sich zu den Besuchszeiten des Tierheims, Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 16 Uhr, in den Hundetrakten. Telefonische Auskünfte erhalten Sie auch unter der Nummer 089-921 000-26.

 

Fotos: Violeta, Tinka, Madonna, Maya

Hund greift Bundespolizisten an

Eine Streife der Bundespolizei wollte am Dienstagabend einen Streit zwischen einem Pärchen schlichten. Die Beamten wurden an der S-Bahnhaltestelle Fasanerie gegen 17:40 Uhr von Passanten auf das lautstark streitende, alkoholisierte Paar aufmerksam gemacht. Diese hatten zwei nicht angeleinte Hunde dabei.

Als die Beamten etwa 50 Meter entfernt waren, ging der 38-jährige Mann aggressiv auf die 37-jährige Frau los. Die Bundespolizisten wollten auf das Paar zugehen, doch einer der Hunde, ein etwa kniehoher, 19 Monate alter Boxermischling, kam den beiden bellend, knurrend und zähnefletschend entgegen. Die Beamten forderten die Hundehalter mehrmals auf, ihr Tier zurückzurufen und anzuleinen, sonst würden sie den Schlockstock einsetzen. Das Paar wollte der Aufforderung nachkommen, doch der Hund gehorchte nicht.

Als der weiterhin aggressive Hund einen der Beamten anging, schoss dieser auf ihn, um den Angriff abzuwehren. Der Boxermischling wurde im Bereich der Schnauze am linken Oberkiefer getroffen und leicht verletzt. Er ließ ab und wurde anschließend durch einen informierten Tierarzt versorgt. Der Hund hat den Schusswaffengebrauch überlebt und wurde zur weiteren Behandlung in die Tierklinik Schwabing verbracht. Der zweite nicht angeleinte Hund, ein älterer Colliemischling war ruhig geblieben. Bei der Schussabgabe war eine Gefährdung von Personen ausgeschlossen.

Ein Atemalkoholtest beim 38-jährigen Hundehalter ergab0,84 Promille, die Frau war mit 2,3 Promille deutlich stärker angetrunken.

Das Kreisverwaltungsreferat München wird über den Vorfall informiert und den Hund bzw. die Eignung der Besitzerin zum Halten eines solchen Hundes überprüfen.

rr/Bundespolizei

Polizeihund Lilly rettet vermisste Frau

Am Dienstagmittag meldete eine Klinik in Harlaching eine depressive Patientin als vermisst. Ein Betreuer hatte die 41-Jährige noch in Richtung Perlacher Forst verschwinden sehen und alarmierte die Polizei. Denn: Die 41-Jährige galt als selbstmordgefährdet.

 

Die Polizei fahndete sofort nach der vermissten Frau. Unter den Einsatzkräften waren auch die beiden Personensuchhunde „Buddy“ (Hannoverischer Schweißhund) und „Lilly“ (Beagle). Buddy konnte eine Spur der Frau durch den Wald aufnehmen, Lilly konnte die Spur dann weiterverfolgen bis zu einer Bahnlinie. Dort kauerte die Gesuchte unter einem Baum.

Die Patientin konnte unversehrt wieder in die Klinik zurückgebracht und in ärztliche Behandlung gegeben werden.

Polizeihunde schlugen an Schließfach am Hauptbahnhof Alarm

Heute Mittag musste ein Teilbereich der Schließfachanlagen am Münchner Hauptbahnhof abgesperrt werden, nachdem zwei Diensthunde  ein verdächtiges Schließfach erschnüffelt und Alarm geschlagen hatten.

 

Die Hundesführer der Bundespolizei waren zu Übungszwecken am Vormittag an der Schließfachanlage des Münchner Hauptbahnhofes eingesetzt. Gegen halb zwölf aber schlug zunächst einer der Hunde bei einem Schließfach an und meldete eine verdächtige Substanz. Als ein zweiter Diensthund dann ebenfalls anschlug, wurde ein Entschärfertrupp der Bundespolizei angefordert.

 

Die Entschärfer öffneten drei Schließfächer, entnahmen diverses Reisegepäck und konnten nach dem Röntgen der Gegenstände Entwarnung geben: Denn das, was die Hunde so nervös gemacht hatte, war der Geruch von ausgelaufenem Nagellackentferner.

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