Tag Archiv: Ingolstadt

Markus Söder

Gründung des neuen Landesamts für Asyl und Rückführungen in Ingolstadt

Das umstrittene neue bayerische Asyl-Landesamt verbessert nach Ansicht von Ministerpräsident Markus Söder die Bleibemöglichkeiten von integrationswilligen Flüchtlingen. Bei der Gründung der Behörde am Freitag in Ingolstadt, hoben Söder und Innenminister Joachim Hermann die Vorteile der neugeschaffenen Behörde hervor.

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Hammer von Richter

«Ronja ist ein Pflegefall» – Kein Schadenersatz für kranken Mops

Draußen führen Mopsbesitzer ihre Lieblinge Gassi, drinnen geht es um Schadenersatz für einen todkranken Hund. Ronja hat unter anderem eine Hirnhautentzündung und wird nicht mehr lange leben. Ist die Züchterin schuld an der schweren Erkrankung? So lautet derzeit die Frage vor Gericht. Weiterlesen

Hauptbahnhof München, © Symbolfoto

Bahn drosselt wegen Schneefront ICE-Tempo

Die Deutsche Bahn reduziert vorsorglich die Höchstgeschwindigkeit im Fernverkehr, denn für die nächsten Tage hat der Deutsche Wetterdienst einen Wintereinbruch mit starkem Schneeaufkommen angekündigt.

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Buntmetall, Kupfer, Diebstahl, © Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Ingolstadt: Erfolgreicher Schlag gegen international organisierten Bandendiebstahl

Die Polizei in Bayern hat den Diebstahl von 80 Tonnen Metall durch organisierte Banden aufgedeckt. Die mutmaßlichen Täter entwendeten bei mehr als 100 Einbrüchen überwiegend in südbayerischen Elektrofirmen Diebesgut im Gesamtwert von 2,4 Millionen Euro

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Ein ICE im Münchner Hauptbahnhof, © Symbolbild

Wiesnbesucher wollen nicht in 2. Klasse – Schaffner stoppt Zug

Ein voll besetzter Regionalexpress musste am Samstagnachmittag beinahe eine Stunde am Bahnhof Petershausen ausharren, ehe er seine Fahrt nach Ingolstadt fortsetzen konnte. Ursache war ein Streit des Zugbegleiters mit mehreren alkoholisierten Fahrgästen, die die 1. Klasse nicht verlassen wollten. Weiterlesen

Haftstrafe nach Widerstand im Fanzug Ingolstadt – München

6 Monate – ohne Bewährung – lautete der Richterspruch im Amtsgericht Pfaffenhofen am 1. Juli wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit zwei Fällen der vorsätzlichen und versuchten Körperverletzung gegen einen 23-jährigen Münchner. Zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro wurde ein 21-jähriger Münchner bereits im Mai vom Amtsgericht Dachau verurteilt, der einen Beamten beleidigte und diesen an Videoaufzeichnungen hinderte.

 

Beide aus der Ultraszene stammende Fans des TSV München von 1860 befanden sich am 14. Februar zusammen mit rund 600 anderen Anhängern des Zweitligisten im RB 59107 auf dem Heimweg von der Auswärtspartie der „Löwen“ in Ingolstadt. Zugbegleitkräfte der Bundespolizei nahmen gegen 21:45 Uhr im oberen Wagen des Doppelstockwaggons, etwa auf Höhe Rohrbach, Rauchgeruch wahr. Bei der Abklärung, woher dieser kam, stellte sich ein 23-Jähriger einem Uniformierten entgegen. Zunächst versuchte er, an Ausrüstungsgegenstände (darunter Holster und Pistole) des Bundespolizisten zu greifen, dann versetzte er dem Bundespolizisten einen Schlag gegen die Brust sowie einen weiteren in Bauchhöhe gegen den Körper. Bei der Identitätsfeststellung  leistete er Widerstand und versuchte dabei gegen den Kopf eines Beamten zu schlagen, der jedoch ausweichen konnte.

Für dieses Verhalten wurde der 23-jährige, mehrfach einschlägig wegen Delikten im Zusammenhang mit Fußballveranstaltungen Vorbestrafte, nunmehr verurteilt: sechs Monate – ohne Bewährung. Das Urteil des AG Pfaffenhofen (24 Js 536414) ist noch nicht rechtskräftig. Der Richter nahm dem Sendlinger nicht ab, dass er aufgrund starker Alkoholisierung nichts mitbekommen hatte. Er verwies in der Urteilsbegründung darauf, dass der 23-jährige Angeklagte aus den zahlreichen vorangegangenen Verhandlungen wegen Widerstands- und Körperverletzungsdelikten offensichtlich nichts gelernt hatte.

Waren zunächst mehrere Jugendarreste ausgesprochen worden, wurde der 23-Jährige im Januar in Hamburg erstmals zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 Euro verurteilt. Bei der Auswärtspartie des TSV 1860 gegen St. Pauli hatte er gegenüber einem Polizeibeamten Widerstand geleistet. Nur wenige Wochen danach kam es zu den Vorfällen in Rohrbach und Petershausen, weswegen er nun erneut vor Gericht stand. Verwundert zeigte sich der Richter, dass der Angeklagte überhaupt in Ingolstadt war. Der Sendlinger hatte ein Stadionverbot und konnte die Partie deswegen nur in einer Ingolstädter Gaststätte verfolgen.

 

Aufgrund der einschlägigen Vorstrafen, und weil auch die Geldstrafe aus dem Hamburger Verfahren keinerlei Verhaltensänderung folgen lies, war eine erneute Geldstrafe für den Angeklagten, der über kein eigenes Einkommen verfügt, nicht mehr ausreichend. Auch aus Gründen der Generalprävention, wie der Staatsanwalt in seinem Plädoyer ausführte. Er ließ erkennen, dass Fußball-Randale ein Ausmaß angenommen hat, dass so nicht mehr hingenommen werden könne und spürbare Folgen nach sich ziehen müsse.

 

In dem zweiten Fall urteilte das Amtsgericht Dachau (1 Cs 14 Js 11882/14) aufgrund eines Vorfalles im Zug beim Halt in Petershausen. Ein 21-Jähriger hatte zusammen mit zwei anderen einen Dokumentations- und Beweissicherungstrupp der Bundespolizei daran gehindert, Straftaten per Videoaufzeichnung aufzuzeichnen. Die drei stellten sich den Uniformierten, die aufgrund der Gewalttätigkeiten in und am Zug den Standort wechselten, in den Weg. Der 21-Jährige aus Pasing zeigte einem Beamten zusätzlich den „Scheibenwischer“. Das Gericht verurteilte ihn wegen Beleidigung in Tatmehrheit mit Widerstand in drei tateinheitlichen Fällen zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro.

Nach den Vorfällen im Fußball-Fanreiseverkehr von Ingolstadt nach München vom 14. Februar hatte die Bundespolizeiinspektion München bei verschiedenen Staatsanwaltschaften gegen insgesamt 14 Personen Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung gestellt.

 

 

jn / Polizei

Reichertshofen: tödliches Beziehungsdrama

 Ein Mann ist am Mittwoch tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Seine stark alkoholisierte Lebensgefährtin ist von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Ein Beziehungsstreit kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die Leiche soll obduziert werden.

Die 39 Jahre alte Frau hatte sich einer Mitarbeiterin einer Ingolstädter Sozialeinrichtung offenbart. Nach einer Auseinandersetzung der beiden würde ihr Lebensgefährte in der Wohnung in Reichertshofen (im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) liegen und sich nicht mehr rühren. Umgehend wurde die Polizei verständigt. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Geisenfeld traf kurz nach 13 Uhr am Tatort ein. Mit Verletzungen, die auf Gewalteinwirkung hindeuten, wurde der 51 Jahre alte Mann von den Polizisten in seiner Wohnung aufgefunden. Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat sofort die Ermittlungen aufgenommen. Die Leiche des Mannes wurde nach München ins Institut für Rechtsmedizin transportiert. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat eine Obduktion angeordnet.

Die 39 Jahre alte Frau wurde vorläufig festgenommen. Aufgrund ihrer Alkoholisierung musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Klärung der Todesumstände dauern derzeit noch an.

Am Donnerstag hat die 39 Jahre alte Tatverdächtige die Aussage verweigert. Ein Ermittlungsrichter hat Untersuchungshaft angeordnet. Das teilte die Polizei in Ingolstadt am späten Nachmittag mit. Das Obduktionsergebnis der Rechtsmedizin in München stand am Donnerstag aber noch aus.
mh / Polizei

Sexualmord an Zwölfjähriger: Tathergang ermittelt

Nach dem Sexualmord an einer Zwölfjährigen in Neuburg a.d. Donau laufen die Ermittlungen zum Tathergang. Es würden sämtliche Spuren ausgewertet, sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer am Dienstag in Ingolstadt. Die Leiche des Mädchens war am Sonntag mit massiven Hals- und Kopfverletzungen in einem Weiher treibend von Anglern entdeckt worden. Wenige Stunden später nahm die Polizei einen Tatverdächtigen auf der Flucht fest. Der 26-Jährige ist als Sexual- und Gewalttäter polizeibekannt. Er legte nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Teilgeständnis ab und sitzt in Untersuchungshaft. Die Kripo geht davon aus, dass das Kind sexuell missbraucht wurde. Die Zwölfjährige war am Samstag von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden.

 

 

Hintergrund:

 

 

Am Sonntagnachmittag entdeckten Spaziergänger die Leiche einer 12-jährigen Schülerin aus dem Landkreis Eichstätt an einem Weiher in der Nähe von Neuburg. Spaziergänger hatten den Leichnam entdeckt. Bei dem Mädchen handelt es sich um eine Schülerin, die die von ihren Eltern wenige Stunden zuvor als vermisst gemeldet wurde. Das Mädchen wurde zuvor letztmalig am Samstag Nachmittag mit ihrem Fahrrad in der Nähe von Nassenfels gesehen.

 

 

Der verdächtige Pkw sollte im Rahmen der Fahndung in einem benachbarten Landkreis kontrolliert werden und versuchte zu flüchten. Er konnte nach kurzer Zeit, nach eienr Verfolgungsjagd, im Landkreis Donau-Ries gestellt und der Fahrer festgenommen werden. Dabei handelt es sich um einen 26-jährigen Mann aus dem Landkreis Eichstätt.  Er wurde noch am Abend zur Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt verbracht.

Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat eine 25-köpfige Sonderkommission eingerichtet. Noch immer laufen umfangreiche Ermittlungen und Abklärungen.

 

 

Auf die Spur des Täters kam die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt durch eine SMS-Nachricht, die das Opfer per Handy Stunden vor der Entdeckung der Tat einer Freundin schickte. Dabei teilte sie auch mit, dass sie sich von einem grünen Pkw verfolgt fühlte. Auch gingen mehrere tatrelevante Hinweise zu dem grünen Pkw ein. Der 26-Jährige ist polizeibekannt.

 
jn / dpa

Zigarettenschmuggler festgenommen

Zollfahnder haben im Raum Ingolstadt eine Zigarettenschmuggel-Bande gesprengt. Bei einer Razzia konnten 1.150 Stangen unverzollte und unversteuerte Zigaretten sichergestellt werden. Der bislang festgestellte Steuerschaden beträgt rund 350.000 Euro.

Ermittlungen bereits seit Mitte 2013

Vergangenen Mittwoch haben Zollfahnder schließlich 19 Wohnungen, Arbeitsstätten und Lagerräume durchsucht. Gegen fünf der insgesamt 24 Tatverdächtigen ist inzwischen Haftbefehl wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr erlassen worden.
Die im Bereich Ingolstadt ansässigen Zigarettenverteiler übernahmen an vorher abgesprochenen Treffpunkten die Schmuggelware von LKW-Fahrern. Diese hatten die Zigaretten in der Größenordnung zwischen 200 und 500 Stangen je Transport als Beiladung zur legalen Fracht wie zum Beispiel Torfballen von Russland über Lettland in die Europäische Union eingeschmuggelt.

Lager in Großmehring

Auf einem bäuerlichen Anwesen in Großmehring wurden die illegalen Zigaretten gehortet und schließlich auch verteilt. Mit einem Aufschlag auf den Gestehungspreis, wie es der Zoll nennt, von ca. 4 Euro je Stange wurden die Zigaretten an feste Abnehmer im Freundes- und Kollegenkreis verkauft.
Außer den Schmuggelzigaretten verschiedener Marken stellten die Ermittler in einem durchsuchten Bankschließfach neben einer größeren Summe Bargeld eine russische Militärpistole Kaliber 7,62 Tokarev und Munition sicher, für die keine waffenrechtliche Erlaubnisse vorliegen.

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Einsatz über zwei Tage

Zur Tilgung der Steuerschulden pfändeten die Beamten zudem über 40.000 Euro Bargeld bei mehreren Tatverdächtigen. An dem bis einschließlich Donnerstag andauernden Einsatz waren insgesamt 140 Beamte des Zollfahndungsamtes München, der Hauptzollämter München und Nürnberg sowie vier Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft München II beteiligt.
Aufgrund einer besonderen Gefährdungsbeurteilung bei einem der Tatverdächtigen wurde die zolleigene Spezialeinheit ZUZ (Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll) bei
den Festnahmen beteiligt.
mh / Zollfahndungsamt

Fahrerflucht nach tödlichen Unfall: Todesfahrer gefasst

Mit der Festnahme eines 49-jährigen Tatverdächtigen gelang der Ermittlungsgruppe „Straßhof“ der Kripo Ingolstadt die Aufklärung einer Unfallflucht nach einem tödlichen Verkehrsunfall  am 17.12.2013 auf einer Staatsstraße im Gemeindebereich Rohrbach (Landkreis Pfaffenhofen).  Ein 54-jähriger Fußgänger aus Wolnzach wurde damals von einem zunächst unbekannten Fahrer eines weißen Kleinlasters der Fa. MAN angefahren und getötet. Der Fahrer ließ nach  der Kollision das Opfer am Straßenland liegen und setzte seine Fahrt fort.  Ein Rollerfahrer bemerkte am 18.12.2013, um 09.11 Uhr, die Leiche neben der Fahrbahn und verständigte die Polizei.

Unterstützt von Kräften der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt und der Polizeiinspektionen Geisenfeld und Pfaffenhofen setzte die eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe bei der Kripo alles daran, den flüchtigen Fahrer zu ermitteln. Aufgrund an der Unfallstelle gesicherter Fahrzeugteile wurde zunächst eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Parallel wurden alle Halter passender Fahrzeuge in den benachbarten Zulassungsbereichen überprüft. Diese Maßnahme wurde dann auf Bayern und auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt, so dass letztlich über 2200 Fahrzeugüberprüfungen stattfanden. Den Durchbruch brachte die Sicherstellung eines Außenspiegelgehäuses auf einem Parkplatz in der Nähe des Unfallortes.  Dadurch konnte die Baureihe des möglichen Tatfahrzeuges auf wenige Fahrzeuge eingeschränkt werden. Die Überprüfung einer Spedition im Westen von München führte gestern zur Auffindung des Tatfahrzeuges. Der Außenspiegel war zwar bereits ersetzt, der beschädigte Windabweiser noch nicht.

Ein 49-jähriger Kraftfahrer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck war zur Unfallzeit mit dem Lkw unterwegs. Die Festnahme des Unfallflüchtigen erfolgte gestern am späten Abend an der Arbeitsstelle nach seiner Rückkehr von der aktuellen Tour. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei seiner Vernehmung machte er widersprüchliche Angaben.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Ingolstadt beantragte Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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