Tag Archiv: Ingolstadt

Ingolstadt: Schuh-Fetischisten brechen in Schuhladen ein

In der Nacht auf Donnerstag sind unbekannte Täter über die gläserne Eingangstüre in ein Schuhgeschäft in der Ludwigstraße in Ingolstadt eingebrochen. Mehrere hundert Paar Schuhe der Marken Prada, Hogan und Tod’s ließen der oder die Täter mitgehen. Laut Polizei muß für den Abtransport ein Kleintransporter verwendet worden sein.
Der Schaden dürfte rund 10.000 Euro betragen.
Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, denen möglicherweise ein Kleinlaster aufgefallen ist, der durch die Fußgängerzone gefahren sein könnte.
Hinweise unter Tel: 0841/93430 oder an jede andere Polizeidienststelle
mh / Polizei

Mann in Ingolstadt erschossen

Ein 50 Jahre alter Mann ist in Ingolstadt auf offener Straße erschossen worden. Die Polizei nahm kurz darauf am Tatort einen 45-jährigen Verdächtigen fest. Das Motiv ist bisher unklar. Zeugen hatten am Dienstagmorgen gegen 8.00 Uhr in einer Wohnsiedlung mehrere Schüsse gehört und die Polizei alarmiert. Rettungskräfte fanden das Opfer auf einem Gehweg liegend. Eine Schusswaffe sei am Tatort sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Während die Kripo vor Ort Beweise sicherte, wurde der Tatverdächtige in der Dienststelle der Ingolstädter Polizei auf Schmauchspuren untersucht. Am Vormittag wurde er verhört. «Bis jetzt hat er sich noch nicht zur Tat geäußert», sagte am Mittag der Polizeisprecher. Der mutmaßliche Schütze soll nicht aus Ingolstadt stammen.

Wie der «Donaukurier» berichtet, wurde Ingolstadts Alt-Oberbürgermeister Peter Schnell Zeuge des Verbrechens. Schnell wohne in der Straße des Tatorts. Er habe zwar keine Schüsse gehört, aber gesehen, wie der mutmaßliche Täter mit einem Stein auf den Kopf des Opfers einschlug. «Ich bin hingelaufen und habe geschrien, er soll aufhören», sagte Schnell der Zeitung. Aber der «völlig verwirrte» Mann habe weiter zugeschlagen. Schnell habe dann Polizei und Rettungskräfte alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen lebte das Opfer in einem Gartenhaus in der Wohnsiedlung, direkt neben dem Tatort. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an. Das Opfer wies nach Polizeiangaben eine Kopfverletzung auf. Ob es sich bei der gefundenen Waffe um die Tatwaffe handelt, werde überprüft.

dpa

Herrmann will über Geiseldrama in Ingolstadt berichten

Dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl kommt das Kabinett heute zu einer weiteren Sitzung in München zusammen. Wichtige Beschlüsse sollen nicht gefasst werden, stattdessen geht es vor allem um die Bestandsaufnahme der bayerischen Finanz- und Wirtschaftspolitik. Innenminister Joachim Herrmann will zudem über das Geiseldrama vom Montag in Ingolstadt berichten. Dort hatte ein Stalker 3 Menschen stundenlang als Geiseln festgehalten. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei beendete schließlich die Tat.

Nach Geiselnahme in Ingolstadt: Justizministerin Beate Merk fordert härtere Strafen für Stalker

Die Geiselnahme, die am Montag ganz Ingolstadt in Atem gehalten hat, soll nicht ohne Folgen bleiben: Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut härtere Gesetze gegen Stalking zu fordern. Der Grund: Der junge Mann, der über mehrere Stunden zeitweise drei Menschen in seiner Gewalt hatte, war bereits wegen Stalkings vorbestraft.
Merk fordert nun politische Konsequenzen: Das seit 2007 gültige Gesetz, das Stalking unter Strafe stellt, greife erst, wenn das Opfer durch die Tat schwerwiegend in seiner Lebensgestaltung beeinträchtigt worden sei. In einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ sagte Merk: «Es muss reichen, dass die Attacken eines Stalkers geeignet sind, die Lebensführung des Opfers schwerwiegend zu beeinträchtigen.»
Der bayerische Entwurf für eine Gesetzesänderung liege auf dem Tisch, sagte die CSU-Politikerin an die FDP im Bund und andere Bundesländer gerichtet, die bislang einer Verschärfung skeptisch gegenüberstehen.

 

Weil der Geiselnehmer von Ingolstadt einer Mitarbeiterin des Rathauses schon seit geraumer Zeit nachgestellt hatte, hatte er dort bereits Hausverbot – Ende Juli wurde er wegen Stalkings, Beleidigung und Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Laut einem Gutachter war damals nicht zu erwarten, dass der Mann eine schwerwiegende Straftat begeht.

 

mt / dpa

Geiselnahme in Ingolstadt bendet: Alle Geiseln frei und unverletzt

Neue Entwicklungen bei der Geiselnahme im Ingolstädter Rathaus: Am frühen Abend fielen drei Schüsse und die Geiselnahme wurde beendet. Die verbliebenen zwei Geiseln sollen unverletzt sein. Nach fünf Stunden war bereits eine der drei Geiseln, der Dritte Bürgermeister Sepp Mißlbeck, frei gekommen. Der Geiselnehmer scheint bei der Geiselbefreiung an Schulter und Bein durch Kugeln verletzt worden zu sein. Noch ist unklar wie schwer die Verletzungen sind.

Angela Merkel hat derweil ihren für den Nachmittag geplanten Besuch in der Donaustadt abgesagt.

ACHTUNG: Bahnstrecke Ingolstadt-München gesperrt!

Die Bahnstrecke Ingolstadt-München ist von 16.08. bis 18.08.2013  gesperrt. Durch Bauarbeiten kommt es zu Behinderungen im Regional- und Fernverkehr, wie die Deutsche Bahn mitteilte. So enden die Züge zwischen Essen und München in Nürnberg. Die restlichen Fernverkehrszüge werden über Augsburg umgeleitet, dadurch entfällt der Halt in Ingolstadt und die Ankunft verzögert sich um bis zu 40 Minuten. In der Gegenrichtung fahren die meisten Züge in München entsprechend früher ab. Der München-Nürnberg-Express wird ebenfalls umgeleitet. Alle Regionalzüge zwischen München und Ingolstadt entfallen, stattdessen fahren von Petershausen aus Busse. Fahrgäste können sich bei der Bahn unter 0180 6996633 informieren, welche Folgen die Bauarbeiten zwischen Petershausen und Ingolstadt für ihre geplante Reise haben.

me / dpa

12