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Bayern ist Zuzugsland

Bayern wächst – zumindest was die Bevölkerungszahl betrifft.

Zwar sterben im Freistaat mehr Menschen als geboren werden, aber durch Zuzug aus anderen Bundesländern und der EU wächst die Einwohnerzahl. Dies teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Mittwoch bei der Vorstellung des Statistischen Jahrbuches in München mit. Demnach wuchs die bayerische Bevölkerung von Mai 2011 bis Juni 2013 um mehr als 150 000 auf 12,55 Millionen Menschen, obwohl rund 45 000 mehr Menschen starben als Babys geboren wurden. Die meisten „Zuagroasten“ aus Deutschland zogen aus Baden-Württemberg nach Bayern, von den EU-Ländern war Rumänien der Spitzenreiter.

rr/dpa

Die grünen Uniformen werden bis 2018 ausgetauscht., © Symbolbild

Bayerns Polizisten bekommen neue Uniformen

Bayerns Polizisten bekommen neue Uniformen. Wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte, sollen bei den neuen Polizeiuniformen deutliche Verbesserungen von Qualität und Funktionalität vorgenommen werden. Innenminister Joachim Herrmann hat zur weiteren Planung eine Projektgruppe eingerichtet. Bis 2016 sollen 26 000 Polizeibeamte mit der neuen Kluft ausgestattet werden. Bereits ab Sommer 2014 gibt es einen Trageversuch mit rund 500 bayerischen Polizisten in ganz Bayern. Der Test soll alle Wetterbedingungen -Hitze, Nässe und Kälte – abdecken.

„Wir wollen für unsere 26.000 uniformtragenden Polizistinnen und Polizisten modernste Textilien mit hohem Tragekomfort“, so der Innenminister. Der Schwerpunkt liege auf den hohen Anforderungen des Außendienstes. Die Frage der Uniformfarbe werde erst am Ende des Trageversuchs im Frühjahr 2015 entschieden. Herrmann: „Alle bayerischen Polizistinnen und Polizisten werden dazu ihre Meinung einbringen können.“

rr/Innenministerium

 

Mit moderner Technik gegen Eis und Schnee – Räumdienste gut vorbereitet

Der Wintereinbruch bedeutet für die Räumdienste viel Arbeit. Um Bayerns Straßen auch bei Schnee und Eis sicher zu halten, soll nun ein Winterdienst-Koffer (WDK) eingesetzt werden, dies teilte Innenminister Joachim Herrmann am Dienstag mit.

Mit dem WDK ist künftig ein einziger Winterdiensteinsatzleiter für das gesamte Gebiet einer Straßenmeisterei ausreichend. Zudem werden die Einsätze dadurch besser planbar, so Herrmann. Der WDK enthält ein Notebook mit mobiler Datenverbindung. So kann der Einsatzleiter aktuelle Wetterinformationen und Wetterprognosen abrufen. Weiterhin kann der Einsatzleiter mittels GPS-Ortung der Winterdienstfahrzeuge kann den aktuellen Einsatzort der Räum- und Streufahrzeuge einsehen.

Insgesamt sorgen rund 2.850 Straßenwärter mit gut 750 eigenen Winterdienstfahrzeugen und nochmals etwa 750 angemieteten Lkw privater Unternehmer dafür, dass die von der bayerischen Straßenbauverwaltung betreuten rund 22.500 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen zuverlässig geräumt und gestreut werden.

Die Räumdienste sind bestens vorbereitet. 580.000 Tonnen Streusalz hat der Freistaat für diesen Winter eingelagert. In einer durchschnittlichen Winterdienstsaison werden rund 400.000 Tonnen Salz verbraucht.

Ein Tag Winterdienst im Volleinsatz kostet den Freistaat bis zu zwei Millionen Euro, die gesamte Wintersaison voraussichtlich rund 125 Millionen Euro.

 

rr/Innenministerium

Beschilderung zum Wahlraum

Dringend Wahlhelfer gesucht!

Für die Landtags- und Bundestagswahl im September werden in Bayern immer noch freiwillige Wahlhelfer gesucht. Zwischen 100 000 und 150 000 Menschen sollen im Einsatz sein und die Stimmen auszählen.

In vielen Rathäusern in Bayern wird der doppelte Wahltermin, mit den beiden Wahlsonntage am 15. Und 22. September als Belastung bei der Suche nach motivierten Helfern gesehen.

Wahlhelfer kann grundsätzlich jeder werden, der mindestens 18 Jahre alt und deutscher Staatsangehöriger ist. Zudem muss er am Wahltag bereits drei Monate oder länger im Wahlgebiet leben.

In München ist der älteste Helfer 93 Jahre, der Jüngste feiert am Tag der Landtagswahl seinen 18. Geburtstag.

Die Suche sei derzeit noch in vollem Gange, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

dpa / me

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