Tag Archiv: Integrierte Leitstelle

Gefahrstoffaustritt in der Leitstelle München

Gefährliche Stoffe sind heute Vormittag in der integrierten Leitstelle in München freigesetzt worden. Sie kamen durch die Klimaanlage. 21 Personen mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus.

 
Heute Vormittag gegen 10.30 Uhr ist es in der Integrierten Leitstelle zu einem Gefahrstoffaustritt gekommen. Eine Wartungsfirma war beauftragt die Klimaanlage zu reinigen. Dabei sind durch das Reinigungsmittel Salz- und Phosphorsäuredämpfe freigesetzt worden, die sich über die Klimaanlage in den Räumlichkeiten der Leitstelle verteilten. Die Beamten, die gerade ihren Dienst in der Leitstelle versahen, klagten über Atemwegs- und Augenreizung. Nach einer ersten Untersuchung von Rettungsassistenten der Feuerwehr mussten insgesamt 21 Personen zur weiteren Abklärung ins Klinikum rechts der Isar auf die Toxikologische Abteilung gebracht werden.

 

Zur Abklärung der vorhandenen Schadstoffbelastung führte die Analytische Task Force (ATF) Konzentrationsmessungen in den Räumen durch. Hierbei wurden im Führungsraum keine erhöhten Werte, jedoch in einem anderen Raum eine geringe Konzentration gemessen. Zeitgleich wurde die Notleitstelle auf der Feuerwache 1 in Betrieb genommen. Der Betrieb der Leitstelle geht ohne Beeinträchtigungen weiter. Nach jetzigen Stand wird die originäre Leitstelle gegen 20.00 Uhr wieder ihren Betrieb aufnehmen können.

 

rr/Branddirektion München

Integrierte Leitstelle München leitet Hausgeburt ein

Es ist ein Mädchen! Die Integrierte Leitstelle München leitet Hausgeburt in Hamburg ein.

 

In der Nacht von Montag auf Dienstag erreichte um 3.36 Uhr ein Notruf die Integrierte Leitstelle München.
Die äußerst aufgeregte Anruferin schilderte dem Disponenten, dass ihre Schwester ein Kind erwarte und die Wehen bereits im Abstand von 2 Minuten eingesetzt haben. Daraufhin wurde die Einsatzadresse von dem Beamten erfasst. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Notfall in der Hansestadt Hamburg abspielte und nicht wie gedacht hier in München. Der Notruf wurde weiter vollständig erfasst und an die Einsatzzentrale in Hamburg weitergeleitet. Bereits 26 Minuten nach dem Notrufeingang in München, kam ein kleines Mädchen zur Welt. Unterstützt von den Kollegen aus Hamburg, wurde das Kind zu Hause geboren. „Mutter und Kind wohlauf“, wurde der Feuerwehr München wenig später aus Hamburg übermittelt. Eine eingespeicherte Notrufnummer mit Münchner Vorwahl führte dazu, dass der
Notruf in München aufgelaufen ist. Die Anruferin befand sich nämlich zu Besuch bei ihrer Schwester in Hamburg.

 

rr/Branddirektion München