Tag Archiv: Iraker

ICE 4 in einem Bahnhof, © Bild: Deutsche Bahn AG/Oliver Lang

Mutmaßlicher IS-Sympathisant wegen Anschlag auf ICE zwischen Nürnberg und München festgenommen

Ein 42-jähriger Iraker ist als mutmaßlicher Sympathisant der Terrororganisation Islamischer Staat – IS – in Österreich verhaftet worden.  Der 42-Jährige soll vor fünf Monaten einen Anschlag auf die ICE-Strecke zwischen Nürnberg und München versucht haben.

Ein mutmaßlicher Sympathisant der Terrororganisation Islamischer Staat – IS – ist wegen Anschlägen in Deutschland in Wien festgenommen worden. Der 42-jährige Iraker soll vor rund fünf Monaten ein Stahlseil über die Gleise auf der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und München gespannt haben. Außerdem hatte er im Dezember auf die Bahnstrecke Berlin-Karlshorts einen Anschlag verübt. In beiden Fällen hatten die Ermittler Drohschreiben in arabischer Sprache gefunden, in Berlin auch eine IS-Flagge. Verletzt wurde niemand.

Der 42-jährige irakische Flüchtling ist Vater von fünf Kindern und ein Ex-Militär. Die Bekennerschreiben hätten auf die Spur des Mannes geführt.

Dies teilten die Generalstaatsanwaltschaften München und das bayerische Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilten.

Der terrorverdächtige Iraker, ist am Mittwoch von deutschen und österreichischen Ermittlern in Wien weiter vernommen worden. Er habe erste Angaben zu seinem Motiv gemacht, sagte Staatsanwältin Nina Bussek. Welche Gründe für die Tat möglicherweise ausschlaggebend gewesen seien, wurde aber nicht mitgeteilt.

„Wir sind in umfangreichen Ermittlungen.“

Als nächstes werde die Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft beantragen, sagte sie.

© Symbolbild

Pfingsten – einsatzstärkstes Wochenende für Münchner Bundespolizei

Über das Pfingstwochenende wurden die meisten Einsätze der Münchner Bundespolizei im Jahr 2017 registriert. Bis Montagmorgen wurden insgesamt 130 Maßnahmen getroffen. Darunter waren zwei gravierende Körperverletzungsdelikte.

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München: Bundespolizei nimmt Schläger fest

Einen prügelnden Polen morgens und einen prügelnden Iraker abends musste die Bundespolizei am Sonntag festnehmen. Morgens um 7 Uhr am Ostbahnhof schlug der 31 Jahre alte polnische Staatsangehörige einem 22 Jahre alten Mann aus Garching aus noch ungeklärter Ursache ins Gesicht. Freunde des Polen hielten ihn vor weiteren Schlägen zurück. Eine 22 Jahre alte Zeugin brachte das Opfer zur Wache der Bundespolizei. Der Garchinger hatte sich durch den Schlag eine leichte Platzwunde am Auge zugezogen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Eine Streife der Bundespolizei konnte den Täter in einer Gruppe beim Busbahnhof am Ostbahnhof ausfindig machen. Auf der Wache wurde bei dem Schläger ein Alkoholwert von 2,8 Promille festgestellt. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurden alle Beteiligten von der Dienststelle entlassen.

Wildes Bieseln am Hauptbahnhof

Um kurz vor 23 Uhr urinierte ein Iraker gegen die Aussenfassade des Hauptbahnhofs.  Ein 22 Jahre alter polnischer Passant machte den 25 Jahre alten „Wildbiesler“ auf sein Fehlverhalten aufmerksam. Daraufhin packte der Iraker den 22-jährigen Polen am T-Shirt und drückte eine glühende Zigarette in die Jacke des polnischen Staatsangehörigen. Dann stieß der Iraker den 22-Jährigen zurück, nahm eine halbgefüllte Bierflasche und warf sie in Richtung des polnischen Passanten. Die Flasche verfehlte den Mann nur knapp. Durch das Klirren der am Boden zersplitternden Flasche wurden Bundespolizisten auf den Vorfall aufmerksam. Als der Iraker die Beamten bemerkte, flüchtete er, konnte aber von den Polizisten gestellt werden. Die Streife musste ihn anschließend mittels Zwang zur Dienststelle der Bundespolizei verbringen. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von 1,96 Promille festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Iraker gegen 1:45 Uhr die Wache wieder verlassen. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.
mh / Bundespolizei