Tag Archiv: Irrer

München – Blumenau: Streit – Messer-Bedrohung – SEK-Einsatz

Ein Streit zwischen einer 24 Jahre alten Frau und ihrem 33 Jahre alten Lebensgefährten, der vollständig ausgeartet ist, hat zu einem Sondereinsatzkommando – Auftritt in der Blumenau geführt.

Der Mann hatte nach dem Streit seine Lebensgefährtin mit einem Messer bedroht und gewürgt und dann auch noch gedroht, sich selbst und die 2 Jahre alte Tochter des Paares zu töten, wenn die Frau die Polizei rufen sollte.

Die junge Mutter hatte in einem günstigen Moment bei ihrer Nachbarin Schutz gesucht und war in deren Wohnung geflüchtet.

Die Nachbarin, der die 24-Jährige Mutter alles erzählte, fasste sich ein Herz und rief gegen 16 Uhr 45 die Polizei. Sie berichtete, dass ihre Nachbarin und deren Tochter sich in ihrer Wohnung in Sicherheit gebracht, nachdem ihr Lebenspartner das Messer gezückt und gedroht hatte, dem gemeinsamen Kind etwas anzutun.

Als sie den Polizisten erzählte, dass der Mann gedroht hatte, die Tochter umzubringen und anschließend Selbstmord zu begehen, riefen die Beamten das SEK.

Als das Sondereinsatzkommando eintraf, war die Wohnung des jungen Paares aber leer.

Das SEK durchkämmte darauf hin das ganze Viertel nach dem Mann, die ganze Wastl-Witt-Straße war mehrere Stunden abgeschottet, niemand kam rein oder raus.

 

Bei der Mama Unterschlupf gesucht

 

Gegen Mitternach kam ein weiterer Anruf zu dem Fall:

Die Mutter des mutmaßlichen Täters meldete sich bei der Wache und sagte, dass sich ihr Sohn bei ihr zu Hause befinde.

Den 33-Jährigen, der ausgerastet ist, erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Er steht am Freitag vor dem Haftrichter.

PP / adc

 

 

München Aubing: Stadtrat Assal in Psychiatrie

Nachdem der umstrittene Stadtrat Josef Assal einen Einbruch in sein eigenes Haus in München versucht hat, hat ihn die Polizei in einem psychiatrischen Krankenhaus „zwangsuntergebracht“.

 

Stadtrat schlägt seine eigene Tür ein

Assal war am Mittwoch Abend ohne das vorher zu Hause anzukündigen, von einer Reha in in Bad Godesberg zurückgekommen.

Wie seine Frau später angab, hatte Assal seine Schlüssel zum Haus auf Reha verloren und kam deswegen nicht hinein. Assal sagt, er habe geklingelt,  was seine Frau scheinbar nicht gehört hatte.

Daraufhin seine Idee: Er bricht einfach ein.

Der Stadtrat brach die Kellertür auf und versuchte dann, eine zweite einzuschlagen. Diesen Krach hörte seine Ehefrau aber und bevor sie und Josef Assal überhaupt aufeinander trafen, hatte die Ehefrau schon die Polizei gerufen.

Die rückte prompt an – Josef Assal kam ohne Gegenwehr aus dem Haus heraus und ließ sich mitnehmen. Es ging allerdings nicht auf die Wache,  sondern direkt in die Psychiatrie.

Stadtrat Assal selbst sagte, er habe sich freiwillig dort hin bringen lassen.

Die Polizei dagegen gab ab, sie habe „den Randalierer zwangsuntergebracht“.

Laut Informationen der Ehefrau von Josef Assal habe ihr Mann schon seit längerem unter einem Burn-Out-Syndrom gelitten und befand sich seit Monaten gesundheitlich in einem schwer angeschlagenen Zustand.

Er werde sich aber erholen, nur würde es einige Monate dauern, meinte die Ehefrau.

 

Der Problem-Stadtrat

Bereits im vergangenen Jahr war Josef Assal in die Schlagzeilen geraten, weil er in der Öffentlichkeit ein Spanferkel gegrillt hatte, auf dem „Münchner Stadtrat“ geschrieben stand.

Seinen Posten als Arzt am Schwabinger Klinikum hatte er vor Kurzem verloren, weil er außerhalb seiner Dienstzeit eine Krankenschwester herumkommandiert hatte.

Nachdem er bei der Kommunalwahl sein Stadtrats-Mandat für die SPD verteidigt hatte, entschloss er sich kurz darauf, doch nicht mehr bei den Sozialdemokraten dabei sein zu wollen und wechselte zur Fraktion Bürgerliche Mitte.

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adc