Tag Archiv: Isar

Die Isar leidet unter dem Party-Sommer

Die Isar ist verkatert. Das viele Feiern im Sommer 2013 ist ihr gar nicht gut bekommen, und anderen Flüssen in Bayern geht es ebenso: Der Lech in Augsburg, die Regnitz in Bamberg, und die drei Kollegen aus Regensburg haben ebenfalls eine harte Zeit hinter sich. Horden feierwütiger Menschen mit samt ihrem Müll ist sie einfach nicht gewachsen.

Von ihnen allen hat es die Isar wohl am schlimmsten erwischt, ist sie doch mittlerweile ein Hotspot der Outdoor-Feierei. Lokalmedien sprechen schon von einem «Ballermann am Isarstrand». Hunderte, tausende Münchner verbrachten dort die lauen Sommernächte mit Bier, Grillfleisch und Partyspielen – zum Unmut einiger Anwohner und zur Sorge von Umweltschützern, die um den Lebensraum von Biber, Eisvogel und Wasseramsel fürchten. Im vergangenen Jahr fielen an der Isar in München rund 100 Tonnen Müll an, für dieses Jahr hat das Bauamt der Stadt nach eigenen Angaben noch keine Zahlen.

 

mt / dpa

Isar-Mord: Nach negativem DNA-Abgleich tappt die Polizei weiter im Dunkeln

Wieder keine heiße Spur für die Ermittler der Soko „Cornelius“: Ein Mann, der vor rund zwei Wochen festgenommen wurde, nachdem er versucht hatte, einen anderen Mann zu erdrosseln, fällt  als Täter aus. Ein Abgleich von DNA-Proben hat keine Übereinstimmung ergeben. Somit tappen die Beamten bei der Suche nach dem Mörder weiter im Dunkeln. Der Unbekannte hatte im Mai einen Fahrradfahrer an der Isar erstochen, nachdem sie in Streit geraten waren.

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Neue Spur: Im Isar-Mord geht die Münchner Polizei neuen Erkenntnissen nach

Im Fall des Isar-Mordes geht die Münchner Polizei bei ihren Ermittlungen einer neuen Spur nach. Die Beamten haben einen 33-jährigen festgenommen, der vergangenes Wochenende versucht hatte, einen Mann zu erdrosseln. Offenbar gibt es Parallelen zum Mord an Domenico L.

 

Eine Speichelprobe soll Aufschluss geben, doch der 33-Jährige verweigert dies. Nun soll ein Beschluss des Verwaltungsgerichts den Verdächtigen zum DNA-Test zwingen. Bei der Ermordung von Domenico L. konnte ein Fingerabdruck gesichert werden, den es zu identifizieren gilt.

 

München hilft gemeinsam: Säuberungsaktion an der Isar

Die Münchner lieben ihre Isar. Sie gehen dort spazieren, Radeln und Joggen, sie picknicken, grillen und feiern am Flaucher. Aber das hinterlässt auch seine Spuren: Weite Teile des Isarufers sind verdreckt und zugemüllt, vor allem jetzt im Sommer. Doch bei einer Müllsammelaktion am kommenden Sonntag können die Münchner zeigen, wie wichtig ihnen die Isar wirklich ist.

 

Die Isarrettung der Wasserwacht München-Mitte möchte die Menschen dazu motivieren, mitzuhelfen und den Isarstrand von Müll zu beseitigen. Treffpunkt ist am Sonntag, 11. August um 10:00 Uhr an der Wasserwachtstation an der Marienklausenbrücke. Die Anmeldung erfolgt per Email unter info@isarrettung.de.

 

Gefährlicher Leichtsinn: 34-Jähriger musste aus der Isar gerettet werden

Ohne Zivilcourage eines Passanten wäre ein 34-jähriger Mann am Samstag in der Isar ertrunken. Er hatte sich im Bereich der kleinen Isar auf einem Wehr aufgehalten, das sich in einem Seitenarm der Isar unterhalb der Maximiliansbrücke befindet. Es grenzt direkt an die dortige Fischtreppe – in diesem Bereich herrscht absolutes Badeverbot.

 

Aus unbekannter Ursache stürzte der 34-Jährige und geriet in die darunter befindliche Wasserwalze. Die Strömung war so stark, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Ein 30 Jahre alter Mann, der sich zum Sonnen auf Höhe der Fischtreppe befand, beobachtete den Vorfall und erkannte sofort den Ernst der Lage. Er brachte sich selbst in Lebensgefahr, indem er in die Isar stieg und den mittlerweile bewusstlosen 34-Jährigen ans Ufer zog. Dort halfen weitere Passanten, den Mann aus der Isar zu bergen und begannen mit lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes hatte der Mann das Bewusstsein wieder erlangt. Zu weiteren Untersuchung kam er in eine Münchner Klinik. Besonders in diesem Jahr kommt es aufgrund der heißen Temperaturen vermehrt zu Badeunfällen mit Todesfolge – die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG mahnt deshalb zur Vorsicht. Allein am letzten Juliwochenende sind neun Personen in bayerischen Gewässern ertrunken.

Zwei Tote aus der Isar konnten identifiziert werden

Es war ein grausiger Fund am Wochenende: Spaziergänger entdeckten am Samstagnachmittag zwischen Treibgut eine Leiche in der Isar, am Sonntagabend konnte eine zweite Leiche aus dem Fluss geborgen werden. Wer die beiden Toten waren, war zunächst unbekannt.

 

Nun hat die Münchner Polizei die Identität der beiden Männer feststellen können: Demnach handelt es sich um einen 26-jährigen Esten und um einen 17-jährigen Polen. Beide hatten in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli an der Isar gefeiert und dabei auch Alkohol getrunken. Anschließend haben sie sich offenbar entkleidet und sind in die Isar zum Schwimmen gegangen – eine lebensgefährliche Aktion, die ihnen vermutlich zum Verhängnis wurde. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht.

Wasserleiche in Isar gefunden…

Am Samstag entdeckten Spaziergänger am Ostufer der Isar, an der Heinrich-Mann-Allee /Höhe Gustav-Freitag-Straße, eine Leiche zwischen Treibgutstücken. Der Mann war nur mit Boxershorts bekleidet und lag bereits seit ca. einer Woche im Wasser.
Eine Identifizierung war bisher nicht möglich. Hinweise auf ein Gewaltdelikt liegen nicht vor.

Beschreibung des Toten:
Männlich, ca. 20 – 40 Jahre alt, ca. 190 cm groß, diverse
Tätowierungen, u.a. Datum „21.09.1985“ auf der Brust; bekleidet
mit dunkelblauer Boxershort;
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden
gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat
14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in
Verbindung zu setzen.

Isar-Mörder: Polizei sucht einen Taxifahrer, der wichtige Hinweise geben könnte

Die Polizei bittet um Mithilfe: Gesucht wird ein Taxifahrer, der eventuell Hinweise zum Isar-Mord geben kann. Am späten Abend des 28. Mai war ein Fahrradfahrer an der Isar von einem bislang Unbekannten erstochen worden, vom Täter fehlt jede Spur (wir berichteten). Doch es gibt einen Hinweis, dem die Mordkommission nachgeht: Bei der Tat hat sich der Täter selbst verletzt, es wurden DNA-Spuren am Unfallort gefunden.

 

Der Taxifahrer, der nun gesucht wird, hätte seinen Kollegen zufolge erzählt, in der Tatnacht einen Mann vom Sendlinger Tor zum Gärtnerplatz gefahren zu haben. Der Mann hätte anscheinend versucht, Verletzungs- oder Kampfspuren zu verdecken. Der Taxifahrer soll dies einem Kollegen gegenüber erzählt haben. Der Taxifahrer selbst konnte bisher nicht ermittelt werden, ist jedoch als Zeuge sehr wichtig, da nicht  ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei dem Fahrgast  möglicherweise um den Täter gehandelt haben könnte.

 

Daher ein Aufruf der Polizei: Taxifahrer, die in den frühen Morgenstunden des 29.05.2013 einen männlichen Fahrgast zum Gärtnerplatz bzw. in die Corneliusstraße gefahren haben, werden gebeten, sich mit der Sonderkommission Cornelius unter 089 / 29 10 – 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

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