Tag Archiv: Islam

155 Euro Bargeld in Geldscheinen

Anonyme Großspende für Islamzentrum – neues Gemeindezentrum gerettet

Lange hat das Münchner Forum für Islam auf einen Großspender gehofft, der den Bau eines neuen Gemeindezentrums und einer neuen Moschee ermöglicht. Jetzt will eine anonyme Person mehrere Millionen Euro spenden, die das Bauprojekt sichern. Doch CSU-Politiker fordern nun mehr Informationen über den Spender. Weiterlesen

Merkel und CSU-Flagge nebeneinander

Merkel: „Der Islam gehört zu Deutschland“ – CSU distanziert sich

Die CSU betont das christliche Erbe Bayerns – die Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ der Bundeskanzlerin stößt auf Kritik. CSU-Chef Horst Seehofer: «Wir haben eine jahrhundertelange Tradition, die in den christlich-jüdischen Wurzeln fußt.» Zum christlichen Menschenbild gehöre Respekt für andere Religionen. Weiterlesen

Rottenbuch: Muslime im Kirchenasyl

Der Pfarrer der Kirche Mariä Geburt, Gerhard Gumpinger, hat wahre Nächstenliebe bewiesen:

Ein 30 Jahre alte Muslime kommt bekommt bei ihm Asyl im Landkreis Weilheim – Schongau. Kirchenasyl, genauer gesagt.

Er hat Christen, die in seinem Heimatland oft verfolgt werden, geholfen und musste deswegen letztendlich vor seinen eigenen Landsleuten fliehen und seine Heimat verlassen.

Dann kam er zunächst in einem Asylbewerber – Heim in Dingolfing unter, bevor er dieses verließ. Laut den wenigen Auskünften, die der Pfarrer geben kann – er will die Privatsphäre des Asylbewerbers schützen – hat er dieses wieder verlassen, da dort schreckliche Zustände geherrscht haben sollen.

Nachdem Pfarrer Gumpinger und der Muslime sich kennen gelernt hatten, gewährte der Geistliche ihm jetzt in seiner Pfarrei zweieinhalb Monate Unterkunft. Nach dieser Zeit kann er offiziell einen Asylantrag stellen.

In diesem Zeitraum will der Muslime in der christlichen Pfarrei auch Deutsch lernen.

adc / mm

 

 

München: 1001 Arabische Hochzeits – Nächte… mindestens

Die Landeshauptstadt wirbt auf der Bride Show – einer Hochzeitsmesse in Dubai – für sich selbst als Ziel für Hochzeitsreisen aus dem arabischen Raum.

Der Flughafen München und der Reiseveranstalter Al Rais aus Dubai unterstützen München bei dem Vorhaben, Ziel Nummer eins bei Luxus – Reisen auf dem arabischen Markt zu werden.

Die Stadt reagiert damit auch auf die ohnehin schon stark steigenden Zahlen arabischer Gäste in München:

Rund 526 000 Menschen aus den arabischen Golfstaaten haben im vergangenen Jahr in München übernachtet.

Der Clou an der ganzen Geschichte: Araber und Araberinnen heiraten meist sehr jung, und haben das nötige Kleingeld für Hochzeitsreisen – sie bekommen von ihren Staaten sogar einen Zuschuss für die Hochzeitsreise und Familienplanung nach dem Heiraten. Die Landeshauptstadt verspricht sich von ihrer Kampagne „Honeymoon“ jetzt eine engere Bindung der arabischen Paare an München als Landeshauptstadt.

Fakt ist nämlich: Araber mögen München – wegen des gemäßigten Klimas, der hohen Sicherheit und den Parks und Grünanlagen, die auf arabische Reisende eher exotisch wirken.

adc / ru

Islamistischer Verein aus Ingolstadt wird verboten

Das bayerische Innenministerium hat heute den islamistischen Verein ‚Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt e.V.‘ verboten. Innenminister Joachim Herrmann erklärt: „Der radikale Islamismus ist hochgefährlich, das dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Von ihm geht eine große Gefahr für die innere Sicherheit aus. Wo immer hier Vereinsverbote möglich sind, müssen und werden wir davon Gebrauch machen.“

 

Verein hatte engen Bezug zu gewaltbereiten Extremisten

 

Der heute verbotene ‚Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt e.V.‘ organisierte Veranstaltungen, sammelte Spendengelder und förderte und bestärkte die sogenannte Kalifatsstaatsideologie im Raum Ingolstadt sowie auf verschiedenen Plattformen im Internet. Zudem hatte der Verein enge Bezüge zu gewaltbereiten Salafisten. Die Durchsuchungen und Beschlagnahmen aus Anlass des Vereinsverbots begannen heute Morgen gegen sechs Uhr. Betroffen waren neben den Vereinsräumen auch Räumlichkeiten der im selben Anwesen gelegenen Merkez Moschee, in der bereits früher islamistisches Material sichergestellt werden konnte. Gleichzeitig wurden die Wohnräume und Arbeitsstätten von neun führenden Mitgliedern sowie zwei Bankschließfächer durchsucht. Neben Beweismaterial wie islamistischer Literatur und aktuelle Materialien des Kalifatsstaats wurde auch das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Sichergestellt wurden auch mehrere Speichermedien wie Laptops und USB-Sticks, die noch ausgewertet werden müssen.

 

Unterstützer des Kalifatstaats wurden bereits 2001 verboten

 

Der Kalifatsstaat selbst wurde 1984 in Köln ausgerufen. Er verstand sich als Wiederbelebung des durch Kemal Atatürk 1924 in der Türkei abgeschafften Kalifats. Sein früherer Anführer, Metin Kaplan, wurde wegen Anstiftung zum Mord zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt und 2004 in die Türkei abgeschoben. Mit dem Verbot des Kalifatsstaates im Jahr 2001 hatte das Bundesinnenministerium auch dessen gebietsverantwortliche Teilvereine mitverboten, so auch das „Islamische Zentrum Ingolstadt e.V.“. Es gibt überzeugende Beweise, dass der heute verbotene ‚Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt e.V.‘ die Arbeit des 2001 verbotenen Ingolstädter Teilvereins des Kalifatsstaats fortsetzte und dessen verfassungsfeindliche Ziele weiterverfolgte.

 

mt / Innenministerium

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de