Tag Archiv: Italien

Trauer Symbolbild Kerze

Nach LKW-Unfall: Triathletin Julia Villehner ist tot

Schrecklicher Unfall bei Training in Italien : Ein Lkw-Fahrer übersieht die bayerische Triathletin Julia Viellehner erfasst sie mit seinem Fahrzeug  uns schleift sie meterweit. Die junge Frau zieht sich durch den schrecklichen Unfall lebensgefährliche Verletzungen zu. Laut der italienischen Berichterstattung wurden Viellehner noch beide Beine amputiert. Einen Tag nach dem Unfall stirbt die junge Sportlerin.

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Täglich decken Bundespolizisten deutschlandweit Schleusungen von Menschen aus aller Herren Länder auf. Auch am Münchner Flughafen ziehen Bundespolizisten fast täglich Reisende aus dem Verkehr, die versuchen, unerlaubt an ihr Ziel zu kommen. , © Symbolbild Bundespolizei

Schussverletzung im Genitalbereich: Polizei schickt Mann nach Kontrolle ins Krankenhaus

Die Polizei hat auf der B 2 bei Mittenwald im Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen serbischen Migranten mit einer Schussverletzung im Genitalbereich aufgegriffen. Der 36-Jährige saß im Wagen eines 37 Jahre alten mutmaßlichen Schleusers, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

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Bundespolizei sorgt für Sicherheit am Münchner Hauptbahnhof, © Foto: Symbolbild Bundespolizei

Mehr Polizei am Hauptbahnhof: Verstärkte Präsenz wegen Fußball-Länderspiel

Anlässlich des heutigen Fußballländerspiels zwischen den Nationalmannschaften aus Deutschland und Italien in der Münchner Allianz Arena (Anpfiff 20:45 Uhr) wird auch die Bundespolizei im Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt verstärkt im Einsatz sein. Weiterlesen

© Bundespolizei kontrolliert Grenzen - Symbolfoto

Bitte von Deutschland: Italien führt Grenzkontrollen am Brenner wieder ein

Italien hat sich bereit erklärt, die Grenzkontrollen am Brenner wieder zu verschärfen, nachdem Deutschland mit dieser Bitte an das Land herangetreten war. Damit soll vor allem Bayern angesichts der starken Flüchtlingsbewegungen entlastet werden. Auch Südtirol will mithelfen und mehrere hundert Menschen zeitweise unterbringen.

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Bundespolizei hilft Asylbewerbern, © Die Bundespolizei hilft den 150 Flüchtlingen, die einen Zug verlassen mussten - Foto: Bundespolizei

150 Flüchtlinge in einem Zug – größter „Aufgriff“ der Bundespolizei

Am Dienstag (4. August) musste die Bundespolizei, in nur einem einzigen Zug, 150 unerlaubt eingereiste Personen feststellen. Das ist der größte „Aufgriff“, den die Bundespolizei jemals in Deutschland tätigen musste.
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Bayern gibt Bücher aus Bibliotheken-Raub von Neapel zurück

Heute werden mehr als 600 wertvolle Bücher an italienische Büchereien zurück gegeben. Die seltenen Werke aus dem 16ten und 17ten Jahrhundert sollen etwa 2,5 Millionen Euro wert sein und waren aus den italienischen Bibliotheken geplündert worden. In einem Münchner Auktionshaus tauchten diese schließlich wieder auf.

 

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München: Routinebesuch besonderer Art – Seehofer fährt zum Papst

In keinem Bundesland pflegen die jeweilige Landesregierung und die katholische Kirche so enge Beziehungen wie in Bayern. Bayerische Politiker sind auch häufige Gäste im Vatikan. Aber eine Besonderheit bleiben Besuche beim Papst dennoch.

 

Eigentlich ist es ein Routinebesuch: An diesem Montag empfängt Papst Franziskus im Vatikan Ministerpräsident Horst Seehofer. Der CSU-Chef ist nicht für übertriebene Reisefreude bekannt, sogar die Ferien verbringt er am liebsten in Bayern in seinem Ferienhaus im Altmühltal. Aber in Rom war Seehofer seit 2008 schon fünfmal – der Vatikan und die italienische Hauptstadt sind sein häufigstes Reiseziel.

 

Seehofer reist nicht allein

 

«Für mich als Katholik ist eine Privataudienz beim Heiligen Vater natürlich ein bewegendes Erlebnis und ich freue mich zutiefst, Papst Franziskus persönlich kennenzulernen», sagt Seehofer. Der Ministerpräsident fliegt am Sonntagabend – nicht allein, sondern begleitet von einer prominent besetzten Delegation: Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner, Kultusminister Ludwig Spaenle, Europaministerin Beate Merk und dem Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer (alle CSU).

 

Politiker sind prominent und treffen dementsprechend auch häufig andere prominente Zeitgenossen, doch Routine sind Besuche im Vatikan nie. Auch Landtagspräsidentin Stamm war bereits dreimal in Rom. «Aber auch wenn man schon da war, bleibt ein Besuch beim Papst doch etwas ganz Besonderes», sagt sie. «Das erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit, dass ich dabei sein darf.»

 

Bayerische Herrscher waren enge Verbündete des Vatikan

 

Die vergleichsweise häufigen bayerischen Vatikanbesuche haben ihren Grund: Seehofer, Stamm und die restliche Delegation stehen in einer vielhundertjährigen Traditionslinie, die weit älter ist als der Freistaat Bayern oder die CSU. In den Wirren der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges im 16. und 17. Jahrhundert waren die bayerischen Herrscher enge Verbündete des Vatikan, «Bavaria Sancta» – das heilige Bayern – wurde zu einem Zentrum der Gegenreformation.

 

Einen Bruch gab es erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als die Wittelsbacher im Zuge der Säkularisation die Kirche in Bayern weitgehend enteigneten. Doch das tat der Volksfrömmigkeit keinen Abbruch, und auch das Königshaus bemühte sich schon 1817 im Konkordat mit dem Vatikan um Wiedergutmachung. Seither werden die Gehälter der bayerischen Bischöfe vom bayerischen Staat bezahlt.

 

Zahl der Katholiken sinkt

 

Heute ist Bayern weit weniger katholisch als in früheren Jahrhunderten. Laut Mikrozensus von 2011 sind nur noch 55 Prozent der 13 Millionen Einwohner Bayerns katholisch getauft – und von diesen besucht nur eine Minderheit regelmäßig die Messe. Seit 1987 ist die Zahl der getauften Katholiken im Freistaat um eine halbe Million gesunken, obwohl die bayerische Bevölkerung stark gewachsen ist.

 

Doch enge Beziehungen zur katholischen Kirche pflegen Bayerns Politiker immer noch. Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx registrierte nach seinem Amtsantritt in Bayern 2007 ebenso verwundert wie erfreut, dass die Staatsregierung häufiger das Gespräch mit kirchlichen Würdenträgern sucht als andere Landesregierungen.

 

Politisch brisant ist das Treffen der bayerischen Delegation mit Papst Franziskus nicht – es gibt keine großen Streitthemen. Ohnehin hat Seehofer bei seinen Auslandsbesuchen in den vergangenen Jahren immer eine bella figura abgegeben, ob er nun in Rom zu Besuch war oder bei der niederländischen Königin. «Bekanntlich liegen ihm ja soziale Themen besonders am Herzen. Da gibt es gewiss genug Gesprächsstoff», sagte Seehofer am Freitag über das bevorstehende Gespräch mit Franziskus.

 

RG / dpa

München – Lehel: Bus überrollt Radlerin

Beim Rechtsabbiegen hat ein Busfahrer am Mittwochabend eine Fahrradfahrerin übersehen und überrolt. Die Feuerwehr musste die Frau unter dem Bus bergen. Schwerverletzt kam sie in ein Krankenhaus.

 

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Am Mittwoch gegen 17:30 Uhr wollte ein 43 Jahre alter Italiener mit seinem vollbesetzten Bus von der Ludwigsbrücke beim Deutschen Museum nach rechts in die Steinsdorfstraße abbiegen. Dabei übersah er die rechts neben ihm fahrende Frau auf ihrem Fahrrad. Er erfasste sie mit seiner rechten Vorderseite und überrollte ihre beiden Beine. Rund acht Meter wurde die Frau von dem Bus noch mitgeschliffen, ehe dieser zum Stillstand kam.

Frau mit Hebekissen geborgen

Die alarmierte Feuerwehr musste mit einem Hebekissen die Frau unter dem Bus hervor ziehen. Die 35 Jahre alte Frau erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Unter anderem einen Beinbruch und eine tiefe Fleischwunde. Im Krankehaus musste die Frau notoperiert werden. Lebensgefahr bestand zum Glück aber keine. Für die Unfallaufnahme musste der Kreuzungsbereich für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Im abendlichen Berufsverkehr kam es deswegen zu erheblichen Stauungen.

Unfallbilanz 2013

Im letzten Jahr wurden 2.453 Radfahrer in München bei Verkehrsunfällen verletzt. Ein Rückgang um 4,6 Prozent im Vergleich zu 2012. Drei Radler wurden getötet, drei weniger als noch 2012. In einem Großteil der Unfälle sind die Radfahrer nicht die Verursacher eines Verkehrsunfalls, aber aufgrund ihrer Schutzlosigkeit (fehlende Knautschzone, kein Fahrradhelm) tragen sie häufig schwere Verletzungen davon.

mh / Polizei / Feuerwehr