Tag Archiv: Joachim Löw

Uli Hoeneß wollte Bundestrainer Löw Trubel nach Ausbootung von Weltmeistern ersparen

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat sich mit Bedacht nicht gleich zur Ausbootung der Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng aus der Fußball-Nationalmannschaft geäußert.

 

 

„Hätte ich gesagt, was ich denke, hätte das Internet erst einen Salto rückwärts und dann vorwärts gedreht. Das wollte ich mir ersparen – und Jogi Löw übrigens auch“, sagte Hoeneß in einem am Freitag veröffentlichten Interview des Vereinsmagazins „51“.

 

 

Hoeneß ist es wichtig, dass auch die nachfolgende Generation an der Spitze des Rekordmeisters den FC Bayern wie eine Familie betrachtet.

 

„Auf jeden Fall ist das etwas, das man auf keiner Universität lernen kann oder das du einem Headhunter ins Anforderungsprofil mitgibst. Das hat viel mit dem Charakter der handelnden Personen zu tun.“

 

Er versuche, Sportdirektor Hasan Salihamidzic „dieses Motiv nachhaltig zu vermitteln“. Auch beim wahrscheinlichen künftigen Vorstandschef Oliver Kahn sei er in dieser Hinsicht „zuversichtlich“.

Über seinen eigenen beruflichen Weg sagte Hoeneß:

 

„Bis auf meine Steuergeschichte habe ich nicht so viele gravierende Fehler gemacht. Ich habe den Beruf immer geliebt und mein Herzblut investiert.“

 

„Learning by doing“ sei „nicht das Schlechteste im Leben, denn es gibt nicht für alles ein Handbuch. Man muss den Mut haben, Entscheidungen zu treffen – auch mal aus dem Bauch heraus“.

 

Komplett ausgetauscht: Bundestrainer vergibt Rückennummern von Ex-Nationalspielern Müller, Boateng und Hummels neu

Die vollständige Verdrängung der Ex-Weltmeister Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller aus der Nationalmannschaft ist mit der Vergabe ihrer Rückennummern wohl abgeschlossen. Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem ersten Länderspiel 2019 die Nummern der von ihm aussortierten Bayern-Stars anderen Spielern gegeben. Damit ist eine Rückkehr für die drei FC-Bayern-Spieler wohl endgültig vom Tisch.

 

Nach der Ausbootung kommt nun die Abwicklung. Die Trikotnummern des ausmusterten Bayern-Trios sind in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sofort neu vergeben worden. Damit setzt Jogi Löw den Neubeginn Richtung Europameisterschaft 2020 fort.

 

«Wir haben uns entschieden, mit Spielern in die EM-Qualifikation zu gehen, die Perspektive haben», begründete der Bundestrainer.

Jogi Löw und Oliver Bierhof bei der DFB Pressekonferenz

 

Der erstmals von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Neuling Niklas Stark von Hertha BSC darf die Nummer 17 des berühmten Abwehrkollegen Boateng übernehmen.

© Jerome Boateng

In 100 Länderspielen trug Thomas Müller die 13. Diese Nummer übernimmt der ebenfalls erstmals berufene Außenverteidiger Lukas Klostermann, der bei RB Leipzig spielt.

© Thomas Müller

Abwehrspieler Jonathan Tah von Bayer 04 Leverkusen dürfte bei einem Einsatz in den ersten Länderspielen des Jahres mit der 5 von Hummels auflaufen.

© Mats Hummels trainierte noch individuell.

Die Neulinge Stark (23) und Klostermann (22) sowie der bisher in vier Länderspielen eingesetzte Abwehrkollege Tah (23) laufen nun mit den Nummern des großen Bayern-Trios auf.

Fans feiern bei Public Viewing, © Die EM steht kurz vor der Tür

Die deutsche Nationalmannschaft trifft in den ersten Länderspielen des Jahres an diesem Mittwoch in Wolfsburg, um 20:45 Uhr, auf Serbien sowie am Sonntag, um 20:45 Uhr, zum Auftakt der EM-Qualifikation in Amsterdam auf die Niederlande.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert in München, © Symbolfoto

Spießrutenlauf für Bundestrainer? Joachim Löw droht Pfeifkonzert beim Champions-League-Kracher in München

Für Bundestrainer Joachim Löw ist die Konfrontation mit den von ihm entsorgten FC-Bayern-Stars Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels, sowie den Bayern-Fans vorprogrammiert. Der Bundestrainer hatte die drei Weltmeister von 2014 für immer aus der Nationalmannschaft gestrichen. Beim Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen den FC Liverpool wird Jogi Löw auf der Haupttribüne Platz nehmen und darf sich wohl auf ein sattes Pfeifkonzert der Fans des FC Bayern München einstellen. Und auf die Blicke von Bayern-Ikone Thomas Müller, der für das Spiel noch gesperrt ist.

 

Weiterlesen

Auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München.

Fußball-Nationalmannschaft: Löw gibt vorläufigen Kader bekannt

Dem WM-Titeltraum von Brasilien steht nun kaum noch was im Weg! Bundestrainer Joachim Löw hat seinen vorläufige Kader der Deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Brasilien bekannt gegeben.

Dazu ist es nun offiziell: Der FC Bayern stellt einmal mehr den größten Teil des deutschen WM-Aufgebots!

 

Sieben Spieler die sonst im Trikot des FC Bayern auflaufen, tauschen dieses nun für das weiße Leibchen der Nationalmannschaft. Aber auch sechs Borussen aus Dortmund stehen im vorläufigen Aufgebot des deutschen WM-Kaders.

Hier die Zusammensetzung des vorläufigen deutschen Kaders:

 

FC Bayern München

Manuel Neuer (Tor)

Philipp Lahm (Abwehr)

Jerome Boateng (Abwehr)

Toni Kroos (Mittelfeld)

Bastian Schweinsteiger (Mittelfeld)

Mario Götze (Mittelfeld)

Thomas Müller (Sturm)

 

Borussia Dortmund:

Roman Weidenfeller (Tor)

Mats Hummels (Abwehr)

Marco Reus (Mittelfeld)

Kevin Großkreutz (Mittelfeld/Sturm)

Erik Durm (Abwehr)

Marcel Schmelzer (Abwehr)

 

Schalke 04:

Julian Draxler (Mittelfeld)

Leon Goretzka (Mitteldfeld)

Maximilian Meyer (Mittelfeld)

Benedikt Höwedes (Abwehr)

 

Bayer 04 Leverkusen:

Lars Bender (Mittelfeld)

 

Hamburger SV

Marcell Jansen (Abwehr)

 

Hannover 96

Ron-Robert Zieler (Tor)

 

TSG Hoffenheim:

Kevin Volland (Sturm)

 

SC Freiburg

Matthias Ginter (Abwehr)

 

FC Augsburg

André Hahn (Mittelfeld)

 

Arsenal London:

Per Mertesacker (Abwehr)

Mesut Özil (Mittelfeld)

Lukas Podolski (Sturm)

 

Real Madrid:

Samy Khedira (Mittelfeld)

 

FC Chelsea:

André Schürrle (Mittelfeld)

 

Lazio Rom

Miroslav Klose (Sturm)

 

Sampdoria Genua

Shkodran Mustafi (Abwehr)

 

ag

 

Auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München.

München: Länderspiel gegen Polen ohne Bayern-Profis

Länderspiel gegen Polen: Eingeschränkter WM-Test für Löw-Truppe

 

Durch das Traumfinale im DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund wird das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 13. Mai gegen Polen zu einem stark eingeschränkten WM-Test. Bundestrainer Joachim Löw muss bei der Partie in Hamburg auf mindestens 18 potenzielle Brasilien-Fahrer verzichten. Neben den Profis vom FC Bayern und vom BVB fehlen auch die Akteure des FC Arsenal wegen ihres Pokalfinales. Dazu werden auch die in Italien und Spanien beschäftigten Spieler keine Freigabe ihrer Clubs erhalten, weil dort noch die Saison läuft. Löw wird bei der Nominierung am 8. Mai voraussichtlich mit zwei Kadern reagieren.

 

Vom FC Bayern München werden Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Manuel Neuer, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze und Jerome Boateng fehlen. Ob sie am 21. Mai gleich mit ins Trainingslager reisen können, wird sich erst nach den Halbfinal-Spielen in der Champions League gegen Real Madrid weisen. Das Finale in Lissabon findet am 24. Mai statt.

 

rr/dpa

Löw lobt Lahm

Bundestrainer Joachim Löw hat Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm vor dessen 100. Länderspiel in höchsten Tönen gelobt. «Philipp Lahm steht seit nunmehr fast zehn Jahren für Konstanz, Verlässlichkeit und höchstes Niveau in der Nationalmannschaft», sagte Löw in der Montagsausgabe des Fußball-Fachmagazin «Kicker»  über den 29 Jahre alten Abwehrspieler vom FC Bayern München.

«Er hat eine natürliche Autorität, übernimmt Verantwortung, ist kommunikativ und trotz flacher Hierarchie, die wir in der Nationalmannschaft leben, ein absoluter Anführer», erklärte Löw. Für ihn ist der 99-malige Nationalspieler ein «Teamplayer». Lahm werde die Nationalmannschaft «natürlich» auch am kommenden Freitag gegen Österreich in der Allianz Arena als Kapitän auf den Rasen führen. «Für ihn ist es etwas Besonderes, sein 100. Länderspiel ausgerechnet in München zu absolvieren», betonte der Bundestrainer.

Der letztjährige Bayern-Coach Jupp Heynckes schwärmte im «Kicker» von einer «wunderbaren Zusammenarbeit» mit Lahm, der auch sein Kapitän beim deutschen Rekordmeister war. Lahm sei «ein absoluter Weltklassespieler» und für ihn «der beste Außenverteidiger überhaupt in der Historie der Bundesliga». Heynckes‘ Nachfolger Pep Guardiola adelte Lahm nach dem Supercup-Gewinn der Bayern in Prag gegen den FC Chelsea als den «intelligentesten Spieler, den ich trainiert habe in meiner Karriere».

Lahm hatte im Alter von 20 Jahren am 18. Februar 2004 beim 2:1-Sieg im Freundschaftsspiel in Split gegen Kroatien in der deutschen Nationalmannschaft debütiert.

Für sein 100. Länderspiel könne er sich «keinen schöneren Rahmen vorstellen», als es ausgerechnet in seiner Heimstadtstadt München zu bestreiten.

me / dpa