Tag Archiv: Johanniter

© Die Johanniter

Kuschelige Retter in der Not

Seit dem Pfingst- und für die Münchner Johanniter gleichzeitig Prüfungswochenende (03./04.06.2017)  hat die Rettungshundestaffel neue vierbeinige Helfer im Team. Drei ausgebildete Hunde haben die Rettungshunde-Prüfung mit sehr guten Leistungen bestanden und werden das Team der Johanniter  künftig bei Rettungseinsätzen unterstützen.

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Johanniter, Rettungshund, Hund, © Foto: Saskia Rosebrock

Neuer Retter auf vier Pfoten

Als geprüftes Rettungshundeteam der Johanniter dürfen der Labrador Jasper und sein Frauchen Jenny Holzschuh aus München künftig in den Einsatz gehen. Die beiden sind am vergangenen Wochenende in der Nähe von Karlsruhe erstmals gemeinsam zur Rettungshundeprüfung angetreten und haben auf Anhieb bestanden.

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Bärlauch, © Foto: Volker Grosser

Vorsicht Verwechslungsgefahr: Was wie Bärlauch aussieht, kann hochgiftig sein

Bei Spaziergängen durch den Wald oder Parkanlagen duftet es im Frühling typischerweise sanft nach Knoblauch. Verantwortlich dafür ist das Wildgemüse Bärlauch. Beim Sammeln ist aber Vorsicht geboten, denn die Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen ist hoch.

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Wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt, muss in jedem Fall die 112 gewählt werden. , © Wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt, muss in jedem Fall die 112 gewählt werden. (Foto: Johanniter / Tobias Grosser)

Europäischer Tag des Notrufs – Wann wählt man die 112?

Ob Unfall oder medizinischer Notfall, um so schnell wie möglich Hilfe zu rufen, wählt man die 112. Das ist die richtige Nummer für Notfälle. Treten hingegen in der Nacht oder am Wochenende gesundheitliche Beschwerden auf, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst der richtige Ansprechpartner. Die Johanniter klären auf.   

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Ehrenamtliche Johanniter helfen Kindern ihre Trauer zu verarbeiten. Ende Januar startet nun eine neue Ausbildungsreihe für Trauerbegleiter., © Ehrenamtliche Johanniter helfen Kindern ihre Trauer zu verarbeiten. Foto: Johanniter/Sascha Stolzenburg

Johanniter bilden Trauerbegleiter aus

Wenn Kinder Geschwister oder einen Elternteil verlieren, bricht für sie eine Welt zusammen. Ehrenamtliche Trauerbegleiter können dann helfen, Familien durch diese schwierige Zeit zu begleiten. Ab Ende Januar bilden die Johanniter wieder neue Trauerbegleiter aus und haben noch Plätze frei.

 

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Bayern: Bei Pilzvergiftung Notarzt rufen!

In diesem Jahr beginnt die Pilzzeit schon einige Wochen früher – das Wetter der letzten Monate war perfekt für das Wachstum der kleinen Waldbewohner. Beim Sammeln ist jedoch Vorsicht geboten: Für Laien ist es oft schwierig, bekömmliche Speisepilze von giftigen Pilzen zu unterscheiden. Von den rund 10 000 Großpilzarten, die man im Wald finden kann, sind nur etwa 1 000 genießbar. Weiterlesen

München: Johanniter suchen Hundeliebhaber

Die Johanniter suchen ehrenamtliche Helfer für den Besuchsdienst mit Hunden bei Senioren und bei Menschen mit Behinderung.

Der beste Freunde des Menschen ist nicht nur als Helfer dabei, wenn Menschen aus Bergnot gerettet werden müssen, oder wenn sie als vierbeinige Ermittler Drogen aufspüren sollen – Hunde sind auch nachweislich gut für körperliche wie auch seelische Gesundheit bei Menschen.

„Durch den Besuch bei Senioren oder Menschen mit Behinderung in Einrichtungen oder zu Hause können die ehrenamtlichen Besucherhundeteams Einsamkeit und Isolation mindern und neue Lebensfreunde spenden“, heißt es von den Johannitern.

Und genau dafür braucht es mehr Freiwillige, die Menschen – auch mittels Hund – helfen wollen, und dafür nicht unbedingt eine Gegenleistung fordern.

„Die Hunde und Hundebesitzer werden für den Besuchsdienst ausgebildet und nach ihrer Schulung auf ihre Eignung hin geprüft. Natürlich haben auch die Ehrenamtlichen etwas von ihrem Einsatz. Sie erleben unmittelbare Dankbarkeit und Freude der Besuchten und lernen ihren Hund vielleicht von einer ganz neuen Seite kennen.“

In der Schulung lernen potenzielle zukünftige Hundebesucher, welche Bedürfnisse Kinder, Senioren oder auch an Demenz erkrankte Menschen haben. Auch Themen wie Hygiene mit dem Hund und das Verhalten von Hunden stehen auf dem Programm. Die Schulung dauert vier Tage mit je drei Stunden Unterricht und kostet 120 Euro.

Wer Interesse hätte, sich im Ehrenamt an den Hundebesuchen zu beteiligen, kann sich am 26. Mai um 18 Uhr bei einem Infoabend in der Valleystraße 49 in München schlau machen.

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Um Anmeldung unter 089/72011-577 wird gebeten.

adc / joh

Polizeiauto im Einsatz, © Symbolfoto

Schwabing West: Pkw-Fahrer übersieht Motorradfahrer

Pkw übersieht Motorradfahrer – eine Person schwer verletzt
Am Montag gegen 19.50 Uhr, fuhr ein 56 Jahre alter Grafiker aus München mit seinem Smart die Hohenzollernstraße stadtauswärts. Hinter ihm fuhr ein 23 Jahre alter Bürokaufmann aus München mit seiner Honda. An der Kreuzung zur Fallmerayerstraße scherte der 56-Jährige nach rechts in den Kreuzungsbereich ein und setzte, ohne zu blinken, nach links zum Wenden an. Dabei übersah er den Motorradfahrer, welcher
trotz sofortiger Gefahrenbremsung in die hintere linke Fahrzeugseite des Smart prallte und zu Sturz kam.

 

Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen

 

Dabei wurde der Bürokaufmann schwer verletzt. Er erlitt eine Brustbeinfraktur und einen Lungenriss und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf 4.000 Euro geschätzt. Die Hohenzollernstraße musste zur Unfallaufnahme in beiden Fahrtrichtungen für ca. eine Stunde gesperrt werden. Die Straßenbahnlinien 12 und 27 mussten unterbrochen werden.

 

Beginn der Motorradsaison

Die Motorradsaison 2014 beginnt. Die Autofahrer müssen sich nach den Wintermonaten erst wieder an die Motorradfahrer gewöhnen. Die Zweiradfahrer sind leicht zu übersehen. Daher ist ein Schulterblick beim Spurwechsel wichtig.

“Ganz wichtig ist, dass Autofahrer vor dem Abbiegen oder beim Spurwechsel rechtzeitig blinken. Für Motorrad-, wie Autofahrer gilt: Auf kurvigen Straßen unbedingt auf der eigenen Spur bleiben“, so Wolfgang Baumüller, Rettungsassistent und ehrenamtlicher Leiter der Johanniter Motorradstaffel in München.

 

Aber auch die Motorradfahrer müssen im Straßenverkehr aufpassen. Richtige Kleidung kann dabei viel ausmachen.

 

Die richtige Kleidung kann vor Verletzungen schützen

Typische Verletzungen bei Motorradunfällen sind Knochenbrüche, schwere Hautschürfungen oder Verletzungen an den Nerven, die zu Lähmungen führen können. Deswegen sollte jeder Motorradfahrer stets geeignete Schutzkleidung tragen. Eine normale Jeans bietet bei einem Unfall nicht mehr Schutz als die nackte Haut. Wichtig ist, dass die Protektoren richtig und fest sitzen. Das Schuhwerk sollte auch die Knöchel schützen.

 

rr/Polizeipräsidium München

Beginn der Motorradsaison: Wo lauern Gefahren?

Die milden Temperaturen locken die Motorradfahrer wieder auf die Straßen. Doch die Johanniter warnen, dass gerade zum Start der Motorradsaison die Gefahren enorm sind.
„Die Gefahren sind für uns Motorradfahrer gerade zum Beginn der Saison vielfältig. Zwar werden wir in diesem Jahr nicht von Nässe durch schmelzenden Schnee überrascht, dennoch hat der Winter Straßenschäden hinterlassen. Dadurch und durch den kalten und weniger griffigen Asphalt herrscht erhöhte Sturzgefahr“, gibt Wolfgang Baumüller, Rettungsassistent und ehrenamtlicher Leiter der Johanniter Motorradstaffel in München zu bedenken.

 

Zudem appelieren die Johanniter an die Autofahrer. Diese müssen sich nach den Wintermonaten erst wieder an die Motorradfahrer gewöhnen. Die Zweiradfahrer sind leicht zu übersehen. Daher ist ein Schulterblick beim Spurwechsel wichtig.

„Ganz wichtig ist, dass Autofahrer vor dem Abbiegen oder beim Spurwechsel rechtzeitig blinken. Für Motorrad-, wie Autofahrer gilt: Auf kurvigen Straßen unbedingt auf der eigenen Spur bleiben“, so Baumüller

 

Die richtige Kleidung kann vor Verletzungen schützen

Typische Verletzungen bei Motorradunfällen sind Knochenbrüche, schwere Hautschürfungen oder Verletzungen an den Nerven, die zu Lähmungen führen können. Deswegen sollte jeder Motorradfahrer stets geeignete Schutzkleidung tragen. Eine normale Jeans bietet bei einem Unfall nicht mehr Schutz als die nackte Haut. Wichtig ist, dass die Protektoren richtig und fest sitzen. Das Schuhwerk sollte auch die Knöchel schützen.

 

Wie verhält man sich bei einem Unfall?

Wenn es trotz aller Vorsicht zu einem Motorradunfall kommt, muss ein Ersthelfer zunächst die Unfallstelle absichern. Dann ist es zwingend nötig, dass er dem Motorradfahrer bei Bewusstlosigkeit den Helm abnimmt. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Verletzte nicht an Erbrochenem oder seinem eigenen Blut erstickt. Der Helfer greift dazu in den geöffneten Helm, spreizt ihn seitlich und zieht ihn vorsichtig über Nase und Ohren vom Kopf ab. Ist eine weitere Person am Unfallort, sollte sie assistieren, indem sie Hals und Kopf waagerecht hält. Anschließend sollte der Verunglückte in die stabile Seitenlage gebracht werden, auch wenn er an der Wirbelsäule verletzt sein könnte. Dann wird die Notrufnummer 112 gewählt.

Bei schnellem und richtigem Handeln kann nicht nur Leben gerettet werden, sondern man handelt so, wie es das Gesetz von Zeugen eines Unfalls verlangt. Die Johanniter empfehlen regelmäßiges Auffrischen des Erste-Hilfe-Kurses um im Ernstfall auch helfen zu können.
Weitere Sicherheitstipps für Auto- und Motorradfahrer, sowie alles rund um Erste-Hilfe finden Sie hier.

 

rr

Helfer auf vier Beinen: Johanniter suchen Ehrenamtliche für die Rettungshundestaffel

Der beste Freund des Menschen – so werden Hunde oft beschrieben. Die Vierbeiner sind nicht nur ein treuer Begleiter sondern können mit entsprechender Ausbildung auch Leben retten. Für die Rettungshundestaffel und für den Besuchsdienst mit Hunden suchen die Johanniter am 21. Januar neue Helfer mit Hunden. Ob vermisste Kinder, verirrte Menschen mit Demenz oder Unfallopfer – Rettungshunde-Teams finden Menschen in Not.

„Wichtig für Rettungshunde ist eine gute Verträglichkeit mit anderen Hunden, eine hohe Motivierbarkeit sowie die Harmonie von Mensch und Tier“, erläutert Bea von Gneisenau, die Leiterin der Johanniter-Rettungshundestaffel in München. Prinzipiell sind für die Rettungshundearbeit fast alle Hunderassen geeignet, die nicht zu groß oder zu klein sind. Die Hunde sollten zu Beginn der Ausbildung maximal drei Jahre alt, sowie aufmerksam und lernwillig sein. Eine gewisse Wetterfestigkeit und Sportlichkeit der Besitzer schadet nicht. Diese sollten zweimal wöchentlich am Training teilnehmen können und nach abgeschlossener Ausbildung der Staffel für Einsätze zur Verfügung stehen.
Der Besuchsdienst mit Hunden hingegen ist auch für ältere Tiere geeignet und für Hundehalter, die weniger Zeit für ihr Ehrenamt aufbringen können. „Durch die Besuche bei Senioren oder Menschen mit Beeinträchtigungen in Einrichtungen und zu Hause können die ehrenamtlichen Besuchshundeteams Einsamkeit und soziale Isolation mindern und neue Lebensfreude spenden“, erzählt Angela Tang, die Koordinatorin der Hunde im Besuchsdienst bei den Johannitern. Die Hunde und Hundebesitzer werden für den Einsatz im Besuchsdienst ausgebildet.
Am 21. Januar informieren die Johanniter bei zwei Veranstaltungen in Sendling über das ehrenamtliche Engagement mit Hunden: Ab 18 Uhr über Hunde im Besuchsdienst und ab 19.30 Uhr über die Rettungshundestaffel. Die genauen Örtlichkeiten erfährt man nach der Anmeldung unter 089 72011-0 oder muenchen@johanniter.de.

 

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