Tag Archiv: Klettern

wandern, © Symbolbild

Bergsport im goldenen Herbst: Hier können Sie sich informieren

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen über zwanzig Grad. Eine gute Möglichkeit, den goldenen Herbst zu genießen, ist ein Ausflug in die bayerischen Alpen oder das Voralpenland.

 

Ob Wandern, Klettern oder Mountainbiken, die Möglichkeiten im Bergsport sind groß. Wie groß das Angebot ist, zeigt sich in den Servicestellen des Deutschen Alpenvereins München und Oberland (DAV).

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Stefan Glowacz klettert an der Schwarzen Wand im Höllental, © BMW group

Allround-Kletterer Stefan Glowacz führt Erstbegehung der Schwarzen Wand durch

Profi-Bergsteiger und Extrem-Kletterer Botschafter Stefan Glowacz ist bekannt für spektakuläre Expeditionen, die ihn an die entlegensten Orte der Welt führen. Nun widmete er sich einer Herausforderung, die ihn schon seit 15 Jahren beschäftigt.

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Marktschellenberg: Höhlenforscher fast wieder an der Oberfläche

Die Rettungskräfte in der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden kommen bei der Bergung des verletzten Höhlenforschers Johann Westhauser weiter gut voran. Am Mittwochmorgen war der Trupp bereits vor dem Biwak 1 angelangt, wie ein Sprecher der Bergwacht mitteilte.

 

Letzte Station vor dem Tageslicht

Im Laufe des Vormittags sollte die Lagerstätte erreicht werden. Im Biwak 1 befindet sich die Basisstation, die den letzten Stützpunkt vor dem Ausgang der Riesending-Schachthöhle bildet. Nur noch rund 400 Meter trennen den Verletzten Westhauser dort vom Tageslicht.

Während der Ruhepause im Biwak 1 seien dort vor allem das Team aus einer italienischen Ärztin, einem österreichischen Arzt und einer Rettungssanitäterin gefordert, sagte der Sprecher. «Sie werden alle medizinischen Checks vornehmen, um den Verletzten auf die letzte Etappe vorzubereiten.»

 

Jetzt nicht hetzen

Ungeachtet der großen Fortschritte bei der Bergungsaktion warnt die Bergwacht vor Euphorie: «Die Retter sind angehalten, extrem langsam vorzugehen, um in diesem Abschnitt der Strecke eine Eigengefährdung durch Steinschläge zu vermeiden.» Westhauser selbst hatte durch einen Steinschlag in tausend Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag wird der Höhlenforscher von einem internationalen Rettungsteam auf einer Trage durch enge Schächte aus der Höhle transportiert.

 

Westhauser scheinbar bei guter Gesundheit

„Ich fühle mich wohl“ hat der Höhlenforscher zu seinem eigenen Zustand während der Rettung gesagt.

Trotz der Tatsache, dass der 52-Jährige einen Felsbrocken an den Kopf bekommen hatte, ist er klar und sortiert und hat nach unbestätigten Informationen sogar geholfen, sich über einige schwierige Passagen zu ziehen.

Wenn Johann Westhauser die Höhle verlassen hat, dann sehen Sie den Bericht zu seiner spektakulären Rettung in den Nachrichten bei München TV.

adc / dpa

adc

Marktschellenberg: Ankunft im Biwak 2 der Höhle

Der Transport mit dem verunglückten Höhlenforscher Johann Westhauser hat das Biwak 2 in der Riesending-Schachthöhle, etwa 500 Meter unter der Oberfläche erreicht.

 

Schwieriges Wegstück souverän gemeistert

Nach nur elf Stunden hat das Team aus Ärzten und Höhlenrettern die komplizierte Wegstrecke von Biwak 3 in 700 Metern Tiefe zu Biwak 2 gemeistert.

Ursprünglich waren für den Abschnitt mindestens 24 Stunden eingeplant, da es nicht nur über Canyons und unterirdische Bachläufe ging, sondern der Höhlenforscher oft auch vertikal per Seilzug Steilwände hoch transportiert werden musste.

Unterdessen kümmert sich eine neue Medizinerin um Johann Westhauser, der ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, nachdem ihm ein Felsbrocken in 1000 Metern Tiefe  auf den Kopf gefallen war: Eine italienische Ärztin erreichte den Rettungstrupp am Dienstag und löste einen Kollegen ab.

Der gesamte Trupp ruht sich jetzt im Biwak 2 aus, bevor es weiter in Richtung Oberfläche gehen kann.

 

Nur noch zwei Tage vom Tageslicht entfernt

Wenn alles wie bisher ohne größere Probleme verläuft, dann könnte das Rettungsteam mit dem 52 Jahre alten Westhauser bereits am Donnerstag die Oberfläche erreichen.

Der Zustand von Johann Westhauser ist laut Angaben der Bergwacht weiterhin stabil, Westhauser selbst hatte gesagt, er fühle sich wohl.

Die rund 20 Millionen Euro teure Rettungsaktion ist schon jetzt geschichtsträchtig. Die Helfer kommen aus insgesamt fünf Nationen: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Kroatien.

„Es gäbe wohl in keinem europäischen Land allein genügend Menschen, die eine solche Rettung realisieren können. Es ist auch international eine ganz außergewöhnliche Herausforderung. Etwas Vergleichbares ist jedenfalls nicht bekannt.“, äußerte sich der Vorsitzende der Bergwacht Bayern, Alois Glück.

adc / dpa

Marktschellenberg: Kniffliger Patiententransport in Höhle

Der Transport des verletzten Höhlenforschers Johann Westhauser aus der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden geht in eine entscheidende Etappe.

 

Immer wieder Pausen nötig

 

Nach der Ruhepause am Biwak vier, das die Gruppe am Sonntag erreicht hatte, beginnt am Montag der Aufstieg entlang glatter Steilwände, der durch Klettern bewältigt werden muss. Das Rettungsteam aus Einsatzkräften der Bergwacht sowie mehreren Ärzten muss dazu den Verletzten in seiner Trage an Seilzügen nach oben hieven.

Die Gegebenheiten in diesem Teil der Höhle sind besonders schwierig: An der Wand des ersten Abschnitts, der sogenannten «Großen Schräge», läuft ein 200 Meter langer Wasserfall herab.

Die bisher schwierigste Etappe der Rettung wird deshalb Zeit brauchen. Bis die Gruppe am Biwak 3 in rund 700 Metern Tiefe ankommt, sollen nach Angaben der Bergwacht bis zu zwei Tage vergehen.

 

Wieder ans Licht kommen – die Rettung rollt

 

Bislang hat es auf dem Transport des schwer verletzten Forschers keine Komplikationen gegeben: Die Rettung verlaufe noch immer nach Plan, sagte ein Sprecher der Bergwacht am Montagmorgen.

Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

 

adc

Münchner Bergsteiger stürzt 150 Meter tief in den Tod

Ein 48-jähriger Mann aus München ist bei einer Wanderung im österreichischen Vorarlberg ums Leben gekommen – 150 Meter stürzte er in die Tiefe. Der Unfall ereignete sich vermutlich am Montagabend an der Bergkette der Drei Schwestern in Frastanz.

 

Als der Mann von seiner Berwandertour nicht zurückgekommen war, alarmierte seine Ehefrau am Dienstag die Einsatzkräfte. Die Bergrettung suchte mit einem Helikopter nach dem Verunglückten und fand seine Leiche schließlich in einer felsigen Schlucht.

 

mt / dpa / lby

Zwei Bergsteiger sterben im Berchtesgadener Land

Zwei Bergsteiger sind am heutigen Donnerstag im Pidinger Klettersteig am Hochstaufen und im Bereich des zweiten Sporns in der Watzmann-Ostwand tödlich verunglückt.

 

Einer der beiden Männer stürzte über 100 Meter in die Tiefe; anscheinend war er alleine und ohne jegliche Sicherung sowie Helm unterwegs. Noch während die Leiche des 67-jährigen Bergsteigers geborgen wurde, kam es zum zweiten Todesfall: Ein Kletterer hatte einen Schrei gehört, kurz darauf eine leblose Person entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Auch diesem Mann konnten die Rettungskräfte nicht mehr helfen: Er war über 200 Meter hinabgestürzt und sofort tot.

 

Die polizeilichen Unfallermittlungen übernahmen jeweils die Polizeibergführer aus Berchtesgaden.  Die Identität der beiden jeweils Alleingeher konnte vorerst noch nicht eindeutig geklärt werden. Die Ermittlungen dazu laufen.

 

mt / Polizei Berchtesgaden