Tag Archiv: Klinik

Sana Gesundheitscampus München eröffnet am 15. Mai 2017

Im neuen Sana Gesundheitscampus München werden ab dem 15. Mai 2017 auf 6.600 Quadratmetern Verletzungen und Verschleiß der wichtigsten Gelenke des menschlichen Körpers mit den neuesten Methoden der minimalinvasiven und mikrochirurgischen Orthopädie von renommierten Spezialisten behandelt. Nach rund drei Jahren Bauzeit wurde am vergangenen Mittwoch (10.05.2017)  das vielfach ausgezeichnete orthopädische Kompetenzzentrum mit 200 geladene Gäste aus Politik, Gesundheit, Sport und Gesellschaft eingeweiht. Im Beisein prominenter Gäste eröffnete der Vorstandsvorsitzende der Sana Kliniken AG, Thomas Lemke, zusammen mit Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, den Neubau.

 

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Einsatzfahrzeug der Bundespolizei mit Blaulicht, © Symbolfoto

Toter in Dornach: Es war ein Verbrechen

Vergangenen Freitag, am 31.03.2017, gegen 04:40 Uhr, fand ein Taxifahrer in Dornach einen Schwerverletzten auf offener Straße am Boden liegend. Entdeckt wurde der Mann auf dem Gehweg am Einsteinring auf Höhe des Anwesens Nr. 37. Nachdem der Münchner in eine Klinik gefahren wurde, starb er nur kurze Zeit später an seinen schwerwiegenden Kopf-Verletzungen.
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Alkohol am Steuer Idiotentest, © Symbolbild

Volltrunkenes Wendemanöver auf Autobahn: Frau mit über 3 Promille festgenommen

Auf der BAB A8 in Bergen wäre es am Mittwochabend kurz nach 21.00 Uhr beinahe zu einem schweren Unfall gekommen, weil eine volltrunkene 36-Jährige einfach ihr Fahrzeug auf der Autobahn wendete. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

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Ein Polizeiauto, © Symbolbild

Student wird frontal von PKW erfasst und fliegt 25 Meter durch die Luft auf die Fahrbahn

Am Samstagmorgen wurde ein 24-jähriger Student von einem PKW frontal erfasst und 25 Meter weit durch die Luft auf die Fahrbahn geschleudert. Der junge Student wurde schwer verletzt und befindet sich in stationärer Behandlung. Die Polizei bittet um Hinweise bezüglich des Unfallhergangs. Weiterlesen

Unfall, Verkehrunfall, Verletzte, Polizei, Feuerwehr, © Symbolfoto

Ohnmacht am Steuer: 20 Autos bei spektakulärem Unfall beschädigt

Spektakulärer Unfall in München: Ein Autofahrer hat am Steuer das Bewusstsein verloren und hat anschließend in 20 verschiedene Fahrzeuge auf der Nymphenburger Straße gerammt. Als der Wagen zum Stillstand kam, war der Insasse ansprechbar aber verwirrt und konnte keine Angaben zum Unfallhergang machen

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Murnau: Geretteter Höhlenforscher kann Intensivstation bald verlassen

Wenige Tage nach der Rettung aus der Riesending-Schachthöhle geht es weiter aufwärts bei Johann Westhauser. Er hat viel Glück gehabt und ist auf dem Weg der Besserung.

 

Der gerettete Höhlenforscher Johann Westhauser kann die Intensivstation schon bald wieder verlassen. Er erhole sich weiter und habe eine ruhige Nacht verbracht, teilte die Unfallklinik Murnau mit. «Er isst inzwischen mit gutem Appetit und konnte nach zwei Wochen erstmalig wieder auf eigenen Beinen mobilisiert werden», hieß es am Samstag. Am Montag sei eine «Stabilisierung der Augenhöhle» geplant. Danach werde Westhauser von der Intensivstation verlegt.

 

Der Ärztliche Direktor Volker Bühren hatte am Freitag angekündigt, der Höhlenforscher aus Pfinztal bei Karlsruhe werde etwa zwei Wochen in der Klinik in Oberbayern bleiben und dann ein bis zwei Monate in eine stationäre Reha gehen. Eine Operation am Hirn sei nicht notwendig.

 

Aufräumarbeiten in Deutschlands tiefster Höhle beginnen

 

Westhauser hatte am Pfingstsonntag bei einem Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. In einer beispiellosen Aktion war er bis zum vergangenen Donnerstag aus Deutschlands tiefster Höhle geholt worden.

 

Dort beginnen nun die Aufräumarbeiten. Hunderte Helfer hatten in den vergangenen zwei Wochen viel Material in die Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden geschleppt. Was genau im Berg bleiben soll und was nicht, war am Sonntag noch unklar. Der Eingang der Höhle soll geschlossen werden, um neugierige Besucher abzuhalten und weitere Unglücke zu verhindern.

 

RG / dpa

Murnau: Verletzter Höhlenforscher erholt sich in Klinik

Elf Tage voller Hoffen und Bangen liegen hinter ihm und seinen Rettern. Jetzt wird der Höhlenforscher Johann Westhauser in einer Unfallklinik behandelt.

 

Der Höhlenforscher Johann Westhauser hat sein fast zweiwöchiges Martyrium in der Riesending-Schachthöhle relativ gut überstanden. Nach seiner Rettung am Donnerstag war der 52-Jährige in die Unfallklinik Murnau geflogen worden. Er sei «wohlbehalten» in dem Krankenhaus eingetroffen, sagte Norbert Heiland, der Vorsitzende der Bergwacht Bayern. Details zum Zustand des Verletzten soll es an diesem Freitag bei einer Pressekonferenz der Klinik geben (Muenchen TV berichtet ab 18 Uhr in den Nachrichten), wie die Bergwacht mitteilte.

 

Westhauser, der an Pfingsten bei einem Steinschlag ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, war in einer beispiellosen Aktion aus Deutschlands tiefster Höhle gerettet worden. Am Donnerstag um 11.44 Uhr, etwas mehr als 274 Stunden nach seinem Unfall in rund 1000 Metern Tiefe, sah er am Ausgang der Schachthöhle wieder Tageslicht. Die Helfer, die ihn in den vergangenen sechs Tagen aus der Tiefe geholt hatten, lagen sich erschöpft, aber überglücklich in den Armen.

 

Der Arzt Nico Petterich berichtete, der Patient sei während des Transports stabil gewesen, er habe sich sogar im Laufe der Zeit weiter stabilisiert. Andernfalls wäre der Transport weit schwieriger geworden. Am Ende habe Westhauser sogar Scherze gemacht. Und bei der Ankunft im Klinikum habe er Petterich den Dank an alle Helfer mitgegeben. Mehr als 700 Menschen hatten an seiner Rettung mitgewirkt.

 

Keine Angaben über die Kosten der Rettung

 

Wie viel die Aktion gekostet hat, darüber hüllen sich die Helfer in Schweigen. Einsatzleiter Klemens Reindl sagte lediglich: «Wir haben uns jetzt um die Rettung gekümmert – und über Geld reden wir später. Wir haben sicher nicht zu viel getan, aber wir haben auch nicht aus Kostengründen etwas unterlassen, was notwendig gewesen wäre.» Es werde zwar «eine Rechnung geben». Aber damit müssten sich nun die jeweiligen Verwaltungen befassen.

 

Die Bergwacht würdigte die Leistung der Helfer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Kroatien. Zunächst hätten große Zweifel bestanden, ob es gelingen könne, den Verletzten zu bergen. Reindl sprach von einer «Mammutaufgabe». Nach kürzester Zeit seien die besten Höhlenretter aus ganz Europa versammelt gewesen. 202 Retter seien allein in der Höhle im Einsatz gewesen.

 

Westhauser arbeitet am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). In seiner Freizeit ging er der Höhlenforschung nach.

 

RG / dpa

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