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München: Polizist rammt Taxi mit Dienstwagen – 3 Verletzte

Bei einem Unfall, an dem ein Polizeiauto und ein Taxi zusammengestoßen waren, haben sich zwei Polizisten Menschen und eine Taxifahrerin leicht verletzt.

Der 34 Jahre alte Polizist war auf dem Tegernseer Platz mit seinem Dienstwagen  auf dem Weg zu einem Einsatz.

Blaulicht und Martinshorn waren eingeschaltet.

Die Fahrerin eines Taxi hörte und sah den anschießenden Polizeiwagen aber nicht.

Sie wollte die Kreuzung Silberhornstraße und Deißenhofener Straße überqueren – ihre Ampel zeigte grün.

Der 34 Jahre alte Fahrer der Polizei übersah das Taxi aber und fuhr geradeaus weiter – mitten in das Taxi hinein.

Durch den Aufprall geriet der Polizeiwagen ins Schlittern und knallte mit einiger Wucht durch ein Baugerüst hindurch gegen eine Hauswand.

Das Taxi machte eine viertel Drehung und blieb mitten auf der Kreuzung stehen.

Alle drei Menschen, die an dem Unfall beteiligt waren, mussten vorsorglich wegen ihrer leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Feuerwehr musste das zerstöre Baugerüst wieder reparieren. Der Schaden an beiden Fahrzeugen kommt auf etwa 30000 Euro. Der Straßenbahn- und PKW-Verkehr rund um die Kreuzung lag für rund zwei Stunden vollkommen lahm, da die Kreuzung erst geräumt werden musste.

Die Schuldfrage dürfte hier schwieriger als gewöhnlich in so einem Fall zu klären sein. Der Polizeiwagen hatte sein Blaulicht an, hätte also Vorfahrt gehabt, das Taxi hatte dagegen grün und hat eigentlich regelgerecht reagiert.

Mehr zu den Rechten und Pflichten von Verkehrsteilnehmern, die mit Blaulicht fahren, sehen sie hier von Markus Haiß:

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adc

 

© Bei der kontrollierten Sprengung wurden einige Häuser im Mitleidenschaft gezogen. Foto: Berufsfeuerwehr München

Anwohner erinnern sich: Vor einem Jahr wurde die Bombe in Schwabing gefunden

Vor genau einem Jahr, am 27. August 2012, wurde in der Feilitzschstraße eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. An sich nichts ungewöhnliches – in Münchner Baugruben werden häufig solche nicht detonierten Sprengsätze entdeckt und erfolgreich entschärft. Doch nach kurzer Zeit wird allen klar: Diesmal ist es anders. Die Bombe muss gesprengt werden – mitten in Schwabing.

 

Der Stadtteil wird großräumig abgeriegelt, ganz München hält stundenlang die Luft an. Am 28. August gegen 22 Uhr ist es dann soweit: Ein lauter Knall hallt durch die Stadt, gefolgt von einem gewaltigen Feuerball. Fensterscheiben zerbersten, umliegende Häuser fangen Feuer.

 

Besonders die Anwohner erinnern sich auch heute noch an die Stunden vor und nach der Sprengung – und an das Ausmaß der Zerstörung. Damla Sahin, die Mitinhaberin in einem Friseursalon in der betroffenen Gegen ist, befürchtete das schlimmste: „Als wir diesen Knall, diesen Druck, diese Welle gespürt haben und diese Feuerflammen gesehen haben, habe wir gedacht: Es ist vorbei. Die ganze Feilitzschstraße existiert nicht mehr.“

 

Heute, ein Jahr nach dem Bombenfund, erinnert kaum noch etwas an die Explosion. Die letzten Fensterscheiben wurden ausgewechselt, und in der Baugrube entstehen die geplanten Wohnungen. Doch eines bleibt für immer: Die Erinnerung an den 28. August 2012.

 

Am Tag der Sprengung hat münchen.tv in mehreren Sondersendungen live vom Ort des Geschehens berichtet – schauen Sie in unsere Mediathek.

 

mt

Foto: Feuerwehr München

 

 

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