Tag Archiv: Kompostieranlage

Identität geklärt! Leiche ist eine 45-jährige Deutsche

Bei der toten Frau, die unter der Eisschicht in der Münchner Kompostieranlage gefunden wurde, handelt es sich um  eine 45 jährige Deutsche, die zuletzt im Bereich München-Fürstenried wohnhaft war.

Wie bereits mehrfach berichtet, entdeckte am Freitagnachmittag, 03.01.2014, ein Mitarbeiter der städtischen Kompostieranlage in der Tischlerstraße in München-Großhadern unter der geschlossenen Eisdecke einer mit Wasser gefüllten Senkgrube den Körper einer toten Frau.
Die Identität der Toten konnte am späten Nachmittag des heutigen Donnerstag, 16.01.2014, anhand eines Abgleiches des Zahnschemas sowie des DNA-Musters eindeutig geklärt werden. Es handelt sich demnach um eine 45jährige Deutsche, die zuletzt im Bereich München-Fürstenried wohnhaft war. Die Verstorbene war am 17.11.2013 durch ihre Mutter als vermisst gemeldet worden, da diese zuletzt am 10.11.2013 mir ihr Kontakt hatte. Aufgrund der deutlichen Altersdifferenz zwischen dem im Rahmen der Obduktion festgestellten Schätzalter und dem tatsächlichen Alter ergab sich bisher kein Recherchetreffer bei den Vermisstenfällen, da auch DNA-Material und Zahnschema der Vermissten noch nicht in die Datenbank eingestellt waren. Aufgrund der gestrigen Berichterstattung im Radio teilte die Mutter der Polizei heute mit, dass ihre Tochter ebenfalls die beschriebenen Schnürstiefel der Marke „paul green“ besaß. Aufgrund dessen erfolgte am heutigen Tag ein Direktvergleich des DNA-Material sowie des Zahnschema.

Aufgrund der gestrigen Lichtbildveröffentlichung gingen bei der Polizei über 30 Hinweise ein.
Die Ermittlungen bezüglich der genauen Ablebensumstände dauern an.

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München

Mysteriöser Leichenfund in der Kompostieranlage Großhadern bekommt ein Gesicht

Wer kennt diese Frau?

Von der Leiche, die unter einer dichten Eisschicht in einer Kompostieranlage gefunden worden ist, hat das Landeskriminalamt jetzt eine Retusche angefertigt.

Die Polizei München rätselt immernoch, wer die Tote ist, die am Freitag, den dritten Januar in Großhadern entdeckt worden ist.

 

Die Fakten zu der Frau:

  • Zwischen 20 und 30 Jahren alt ist sie gewesen
  • Dunkelblonde Haare
  • Sie trug eine Mustang Blue Jeans, darunter eine schwarze Strumpfhose
  • Dunkelblaue Schnürstiefel, die sie scheinbar erst vor kurzem gekauft hatte
  • Am Oberkörper hatte sie ein langärmliges Feinripphemd und ein schwarzes Bustier an von Tchibo an
  • Außerdem hatte sie eine Uhr der Marke Guess

              

Bisher hat sich trotz allem noch niemand bei der Polizei gemeldet, der die junge Frau kennt oder sie vermisst.

Die Polizei bittet die Münchner deswegen weiter um Mithilfe.

Wer etwas zu der unbekannten Toten weiß,  der sollte sich  mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11 unter

Telefon: 089/2910-0

oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung setzen.

Mehr zum Thema:

Leichenfund – Noch immer keine heiße Spur

Wer ist die unbekannte tote Frau?

Hier unser aktueller Beitrag als Video:

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

adc / PP

Leichenfund – Noch immer keine heiße Spur

Auch fünf Tage nach dem Fund einer Frauenleiche in der städtischen Kompostieranlage in München tappt die Polizei weiter im Dunkeln.Die tote war am Freitag, 4. Januar auf einer Senkgrube geborgen worden. Ein Mitarbeiter der Kompostieranlage hatte die Tote einer Eisdecke entdeckt. Wie sie auf das Gelände geriet, gab der Polizei Rätsel auf.

 

Fremdeinwirkung bei der Todesursache kann die Polizei ausschließen – die Tote ist ertrunken. Ob das in Verbindung mit einer Betäubung gebracht werden kann, ist noch nicht geklärt.

 

«Es gibt nichts Neues», sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Identität der Frau, die auf 20 bis 25 Jahre geschätzt wird, sei weiter unklar. Die Polizei geht davon aus, dass die Leiche schon rund zwei Wochen lang in dem Becken lag.

«Wir sind weiterhin auf Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen», sagte der Polizeisprecher.

 

Die tote Frau ist etwa 1,60 Meter groß und schlank. Sie hatte dunkelblondes langes Haar und war mit Jeans, dunkelblauen Stiefeletten und einem khakifarbenen Shirt bekleidet.

 

Hinweise nimmt jede Polizeistelle entgegen.

 

 

jn / dpa

 

Wer ist die unbekannte tote Frau?

Nachdem am Freitag gegen 13:30 Uhr in einer Kompostieranlage in der Tischlerstraße die Leiche einer Frau gefunden wurde, hat die Polizei nun eine Beschreibung der bislang unbekannten Frau veröffentlicht:

Ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß, 48 kg, schlank, dunkelblondes langes Haar, bekleidet mit Mustang Bluejeans (Größenangabe entfernt), neue, dunkelblaue Schnürstiefeletten mit cognacfarbenem Rand (Größe 36, Modellreihe „paul green münchen“, Hersteller Gebrüder Götz, Würzburg), beigefarbenes Trägerhemd (Gr. 40) und Slip (Gr. 38) der Firma „mey“, khakifarbenes, langärmeliges Feinrippshirt (Gr. S) der Firma Ludwig Beck, schwarzer Bustier (one size) der Firma TCM/Tchibo, schwarze Seidenstrumpfhose.

Fremdeinwirkung kann ausgeschlossen werden

Die Obduktion ergab, dass die Frau ertrunken ist. Ein Fremdeinwirkung kann bislang ausgeschlossen werden, trotzdem ermittelt die Mordkommission weiter. Sie muss klären, welche Umstände zum Tod der Frau geführt haben. Das Ergebnis der chemisch-toxischen Untersuchung wird noch einige Wochen dauern. Möglicherweise wurde die Frau betäubt und in das Becken geworfen.

Leiche der vermissten Daniela Karaffa?

Ob es sich bei der Leiche um die seit Mitte März 2013 vermisste Daniela Karaffa handeln könnte, schließt die Mordkommission aus. Denn dagegen sprechen würde unter anderem die unterschiedlichen Größen der beiden Frauen. Daniela Karaffa war ca. 1.74 m groß, die gefundene Leiche ist ca. 1.60 m groß. Zudem wäre die Leiche von Daniela Karaffa dann seit Mitte März in einem größeren Verwesungszustand aufgefunden worden.
Im Fall Daniela Karaffa sitzt seit ihrem Verschwinden im März 2013 deren Ehemann in Untersuchungshaft.
Aufgrund des dringenden Tatverdachts gegen den 43-jährigen arbeitslosen Bülent Akgün erwirkte die Staatsanwaltschaft München I einen Haftbefehl, der am 27.03.2013 durch Beamte der Mordkommission München vollzogen wurde. Zeitgleich wurden weitere Objekte durchsucht und mehrere Vernehmungen durchgeführt.
Der Kindsvater, der nach eigenen Angaben zuletzt eine tätliche Auseinandersetzung mit Frau Karaffa hatte, machte widersprüchliche Angaben und bestritt, für das plötzliche Verschwinden von Daniela Karaffa verantwortlich zu sein und ihr etwas angetan zu haben.

Mordkommission sucht Zeugen

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, wie die Frau in die Senkgrube der Kompostieranlage in der Tischlerstraße gekommen sein könnte, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
mh