Tag Archiv: Kopfschuss

Nach Schießerei in Unterföhring – Polizeistiftung sammelt für Kollegen

Nach der Schießerei in Unterföhring, bei der eine 26-jährige Münchner Polizistin lebensbedrohlich verletzt wurde, will die Deutsche Polizeistiftung nun Spenden sammeln. Auch den traumatisierten Kollegen, der bei dem Einsatz mit dabei war, möchte die Stiftung damit unterstützen. Weiterlesen

© Die GdP Oberbayern Süd verärgert die Netzgemeinde mit ihrem Statement zum tödlichen Kopfschuss in Burghausen.

Polizeigewerkschaft „begrüßt“ Entscheidung zu tödlichem Kopfschuss – Shitstorm

Die Bezirksgruppe Oberbayern Süd der Gewerkschaft der Polizei „begrüßt“ in einem Facebook-Post die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Traunstein, die Ermittlungen zum Fall eines tödlichen Kopfschusses durch einen Polizisten einzustellen. Gestern war erklärt worden, dass dieser bei dem Schuss ins Genick eines unbewaffneten Marihuana-Dealers weder vorsätzlich noch fahrlässig den Tod des Mannes verursacht habe.

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Pistole, © Symbolfoto

Polizist erschießt jungen Marihuana-Dealer – Ermittlungen eingestellt

Traunstein/Burghausen – Eineinhalb Jahre nach dem tödlichen Schuss eines Zivilfahnders auf einen unbewaffneten Marihuana-Dealer in Burghausen sind die Ermittlungen eingestellt worden. Der Polizist habe den Tod des Opfers „weder vorsätzlich noch fahrlässig verursacht“, teilte die Staatsanwaltschaft Traunstein am Montag mit.

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Pistole, © Symbolfoto

Nach tödlichem Kopfschuss durch Polizisten: Ermittlungen kurz vor Abschluss

Nachdem vor rund einem Jahr in Burghausen ein Polizist einen Marihuana-Dealer durch einen Kopfschuss tödlich verletzt hatte, stehen die Ermittlungen gegen den Beamten kurz vor dem Abschluss. Im Gespräch mit münchen.tv gab die Staatsanwaltschaft Traunstein an, dass vermutlich in zwei bis drei Wochen ein Ergebnis bekannt gegeben werden kann. 

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Ein schwarze Pistole liegt auf einem Tisch, © Symbolfoto Waffe

München: Selbstmörder war Waffennarr

Der Mann, der sich am Dienstag vor den Augen der Polizei das Leben genommen hatte, war ein der Polizei bereits bekannter Waffen-Fanatiker.

Unter anderem hatte der 48 Jahre alte Selbstmörder eine vollautomatische Maschinenpistole der Marke UZI.

Außerdem hatte er rund 3400 Schuss Munition in seiner Wohnung gebunkert.

Schon seit den achtziger Jahren soll der Mann wegen Waffendelikten bei der Polizei bekannt gewesen sein. Seit 2011 bereits fahndeten die Beamten nach ihm.

Nachdem er sich selbst in den Kopf geschossen hatte, soll der Waffennarr noch mindestens ein Mal auf die Polizeibeamten gefeuert haben, bevor er starb.

 

 

Unser Polizeireporter bringt bei der Polizei gerade mehr in Erfahrung.

 

Hintergrund:

 

In der Thalkirchner Straße hat sich am Dienstagnachmittag ein Mann vor den Augen der Polizei erschossen. Dem 48 Jahre alten Mann wurde seine Wohnung in der Thalkirchner Straße gekündigt. Zuvor hatte er bereits bei einer Sozialstelle gedroht, sich für den Fall der Wohnungskündigung und danach keine weitere Hilfe zu bekommen,  zu erschiessen. „Die Waffe, eine Glock, habe ich schon.“ soll der Bewohner einem Mitarbeiter des Sozialbürgerhauses gesagt haben. Daraufhin wurde die Polizei verständigt, mit dem Ziel, den Mann von seinem Vorhaben abzuhalten. Als die Beamten bei dem Mann in der Wohnung eintrafen, richtete er eine Pistole gegen seinen Kopf. Trotz der mehrmaligen Aufforderung der Beamten die Waffe wegzulegen, schoss sich der 48-jährige vor den Augen der Beamten in den Kopf. Trotz Kopfschuss verstarb er nicht sofort, sondern drehte sich mit der Waffe in der Hand noch in Richtung der Polizisten. Zum Selbstschutz gab ein Polizist einen Schuss in das Bein des Mannes ab und stoppte ihn so. Er verstarb jedoch kurz danach aufgrund seines Kopfschusses.
Der Bewohner ist bei der Polizei wegen einiger Delikte (unter anderem Verkehrsverstöße, Diebstahls- und Trunkenheitsdelikte) bereit aktenkundig.

In eigener Sache:

Werte Zuschauer und User von münchen.tv:

Normalerweise berichten wir weder in unserer Nachrichtensendung „münchen heute“ noch auf unserer Homepage www.muenchen.tv über Selbstmorde. Denn wir wollen keinen Anreiz für Nachahmungen liefern.  Doch am Montagabend in Garching und am Dienstagmittag in der Thalkirchner Straße haben sich zwei tragische Fälle ereignet, die durch die Umstände eine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren haben. Aus diesem Grund haben wir uns in diesen beiden Fällen dazu entschieden, darüber zu berichten.

Wenn Sie selbst Selbstmord-Absichten haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Ihr münchen.tv-Team