Tag Archiv: Krankenhaus

München: 20-Jähriger ertrinkt in Münchner See

Erst hatte er einen Fahrradunfall, ein paar Stunden später ertrank er in einem See. Doch ob es zwischen dem Unfall und dem Tod eines 20-Jährigen einen Zusammenhang gibt, ist bislang unklar.

 

Der Mann war am Freitagabend mit anderen Radfahrern in München zusammengestoßen. Sanitäter wollten ihn in ein Krankenhaus bringen, doch der Mann lehnte ab. Wie die Polizei mitteilte, fuhr er stattdessen an einen See. Während er dort schwamm, bemerkten Freunde des Mannes, dass dieser offenbar Probleme hatte. Kurz darauf ging er unter. Erst zwei alarmierte Rettungstaucher konnten den Mann bergen. Versuche, den 20-Jährigen zu reanimieren, schlugen fehl.

 

RG / dpa

München: Gesundheitsreferat zweifelt an Klinik-Sanierung

Der Sanierungsplan für die angeschlagenen Städtischen Kliniken gefährdet nach Ansicht der Fachabteilungen des Gesundheitsreferates in München die Notfallversorgung der Patienten.

Die Experten sehen es kritisch, dass die Notfallzentren im Krankenhaus in Schwabing und im Krankenhaus in Harlaching verkleinert werden sollen. Nach Ansicht der Fachabteilungen des Gesundheitsreferates würde der Mangel „von Fachabteilungen im Hintergrund“ zu erheblichen Versorgungslücken führen.

 

Nur noch „lokale Notfallzentren“

 

Die Unternehmensberater der Firma Boston Consulting, die den Sanierungsplan für die Städtischen Kliniken vorgeschlagen haben, sehen vor, dass die Schwabinger und Harlachinger Krankenhäuser nur noch über „lokale Notfallzentren“ verfügen sollen.

In denen können die Mediziner zwar schon operieren und es werden auch weiterhin Intensivstationen mit Betten vorhanden sein – die schwierigeren Fälle müssten aber sofort weiter ins Klinikum nach Bogenhausen.

Der Leiter der Städtischen Kliniken versichert, dass eine Notfallversorgung auch in den kleineren Kliniken damit in vollen Umfang gewährleistet sei.

„Eine adäquate Versorgung ist damit nicht sichergestellt“, kontern  sowohl das Gesundheitsreferat als auch der Hausärzteverband.

 

„Mitversorgung“ könnte zu wenig sein

Fachärzte aus Bogenhausen und Neuperlach sollen Schichten in Schwabing und Harlaching übernehmen, um vor allem in den hochspezialisierten Bereichen Neurologie und Chirurgie die nötige Versorgung für die Patienten bereit zu stellen.

In der Stellungnahme des Gesundheitsreferates spricht man deswegen gar von „Notfallmedizin zweiter Klasse“, die zur Folge haben könnte, das die Menschen das Vertrauen in die medizinische Versorgung im Notfall verlieren und sogar Krankentransporte die geschrumpften Kliniken in Schwabing und Harlaching meiden könnten.

In dieser und in der kommenden Woche soll der Stadrat über die Beschlussvorlage von Boston Consulting beraten. In dem Papier tauchen die Einwände des Gesundheitsreferates jedoch überraschenderweise gar nicht auf.

adc / kliniken

München: Harte Zeiten für Klinik-Mitarbeiter

Die Sanierung der angeschlagenen Münchner Kliniken wird sich erheblich auf die Bedingungen im Job von Klinikmitarbeitern auswirken: Weniger Geld, weniger Urlaubstage, dafür aber längere Arbeitszeiten dürfen die Mitarbeitern in den Krankenhäusern erwarten.

 

5000 Euro weniger im Jahr für alle

 

Der Rotstift wird vor allem bei der Vergütung der Arbeitnehmer angesetzt.

Im Schnitt sollen die Mitarbeiter der städtischen Kliniken auf über 5000 Euro Lohn pro Jahr verzichten.

Der zugehörige Stadtratsbeschluss soll wohl Anfang Juni kommen – dann werden sich die Chefs der Kliniken mit den Gewerkschaften an einen Tisch setzen.

Diskussionen scheinen da dann unvermeidlich, aber auch sinnlos. Ohne die Lohn- und Urlaubskürzungen, sowie den Abbau von mehr als 1500 Stellen wäre den Krankenhäusern bis spätestens Frühling 2015 eine Insolvenz bevor gestanden.

 

Verzweifelte Situation erfordern…

 

…verzweifelte Arbeitnehmer.

Dass die Kürzungen den Arbeitnehmer treffen liegt an einem Gutachten des Büro Boston Consulting, laut dem die Münchner Kliniken rund 85 Millionen Euro mehr für ihre Mitarbeiter ausgeben als ähnliche Unternehmen aus der gleichen Branche.

Kliniken, Stadtrat und Stadtkämmerei sind sich deswegen einig:

Die Personalkosten müssen sinken.

Die Verzweiflung soll bei den Arbeitnehmern aber auch nicht ins Unendliche wachsen, weswegen sich die Verantwortlichen entschieden haben, 1000 von den 1500 abzubauenden Stellen durch „natürliche Fluktuation“, also freiwillig oder aus Altersgründen zu bewerkstelligen.

 

Teuer – aber kein Spaß

 

Rund 740 Millionen Euro wird die Sanierung der Städtischen Kliniken kosten.

Davon  kommen rund 442 Millionen von der Stadtkämmerei, den größten Teil der restlichen 298 Millionen darf der Freistaat Bayern zuschießen.

 

München – Trudering: drei verletzte Personen bei Verkehrsunfall

Drei verletzte Personen nach Verkehrsunfall am Schatzbogen in Trudering. Die Münchner Polizei ermittelt.

 

Schwerer Unfall am Dienstagnachmittag. Kurz vor 15 Uhr sind am Schatzbogen Ecke Heltauerstraße  zwei Fahrzeuge frontal miteinander kollidiert, dabei wurden drei Personen verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.
Ein weißer Audi aus dem Landkreis Waldshut in der Nähe von Freiburg und ein schwarzer BMW sind auf Höhe der Truderinger Bushaltstelle frontal zusammengestoßen.

 

Die Unfallstelle wurde unmittelbar durch die Münchner Polizei gesichert. Aussagen zum Unfallvorgang konnten bis jetzt nicht getätigt werden.

 

Das Unfallkommando ermittelt wie es zum Zusammenstoß kam.

 

Wir berichten für Sie, sobald es Neuigkeiten zum Unfallhergang gibt.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

 

RG

Immer mehr Frauen wegen Essstörungen im Krankenhaus

Immer mehr Frauen müssen wegen einer Essstörung im Krankenhaus behandelt werden. Das geht aus Daten hervor, die das Bayerische Landesamt für Statistik am Montag anlässlich des Anti-Diät-Tags am 6. Mai veröffentlicht hat. Demnach waren 2891 Patienten mit psychisch bedingten Essstörungen 2012 in bayerischen Krankenhäusern. Das waren 12 Prozent mehr als im Vorjahr (2011: 2575) und fast ein Drittel mehr als zwölf Jahre zuvor (2000: 2207). Betroffen waren vor allem Frauen (93,1 Prozent), am häufigsten im Alter zwischen 15 und 30 Jahren. Mehr als die Hälfte der Patienten (1573 Behandlungen) hatte Magersucht, etwa ein Fünftel eine Ess-Brechsucht.

 

rr/dpa

München: Krankenhäuser rechnen mit Verbesserung ihrer Finazlage

Jede zweite Klinik in Bayern macht Verluste – doch diese Situation soll sich bald ändern. Die Krankenhausmanager erwarten in den nächsten drei Jahren nämlich eine Verbesserung ihrer Finanzlage. Die Manager rechnen damit, dass die Hälfte der derzeit defizitären Kliniken dann aus den roten Zahlen sein wird. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) hervor.
Grund für den Optimismus ist die geplante Krankenhausreform: Bis zum Jahresende wollen Bund und Länder die Finanzierung von Krankenhäusern überarbeiten und verbessern. BKG-Geschäftsführer Siegfried Hasenbein warnt jedoch vor vorschnellen Schlüssen: „Gesetzliche Maßnahmen werden so schnell nicht greifen.“

2013 machte rund die Hälften aller Krankenhäuser im Freistaat Verluste. Im Jahr 2010 lag ihr Anteil noch bei 20 Prozent. Grund für den Anstieg seien die steigenden Betriebskosten, die sich nicht mit den nur schwach wachsenden Einnahmen ausgleichen ließen.

 

rr/dpa

Neuried: Bremse mit Gas verwechselt – 2 Leichtverletzte

Das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt hat eine Frau in Neuried. Am Mittwochnachmittag wollte die 65-jährige mit ihrem Auto, einem 3er BMW, vor einem Lokal einparken. Dabei verwechselte sie nach eigenen Angaben die beiden Pedale ihres Automatikgetriebe-Fahrzeugs. Sie fuhr geradeaus und knallte gegen die Hauswand des Lokals. Dabei touchierte sie auch noch eine 74-jährige Frau, die vor der Gaststätte gesessen war. Die Frau wurde leicht verletzt und musste im Krankenhaus nur ambulant behandelt werden. Die Fahrerin blieb unverletzt, ihre 82-jährige Mutter auf dem Beifahrersitz erlitt eine leichte Rückenprellung und wird sich selbst zu einem Arzt begeben. Am BMW entstand erheblicher Sachschaden. Er war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Der Betreiber des Lokals schätzt den Schaden am Inventar und
an der Hausmauer auf ca. 5.000 Euro.
mh / Polizei

Pkw stößt mit Motarrad zusammen: Eine Person leicht verletzt

Frontaler Zusammenstoß von Pkw und Motorrad
Ein Münchner hatte am Donnerstag gegen 13:00 Uhr in Zamdorf einen Motorradfahrer übersehen. Der 69-Jährige wollte von der Eggenfeldener Straße in die Friedrich-Eckart-Straße abbiegen. Dabei bemerkte er den entgegenkommenden Motorradfahrer nicht. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen und der 50-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus zur Behandlung gebracht. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 13.000 Euro.
rr/Polizeipräsidium München

Erste Hilfe: Bundespolizei hilft Alkoholisierten

Gleich dreimal haben die Beamten der Bundespolizei am Dienstagabend und Dienstagnacht stark alkoholisierten Männern geholfen.

 

Gegen 19:45 Uhr wurde von Bahnsicherheitsmitarbeitern ein 72-jähriger Pasinger zur Bundespolizei am Hauptbahnhof gebracht. Er musste nach einem Sturz, bei dem er fast zwischen S-Bahn und Bahnsteig gestürzt wäre, gestützt werden, da er alkoholbedingt nicht mehr alleine gehen konnte. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof schlief der 72-Jährige im Gehen ein. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,5 Promille. Nachdem keine Angehörigen verständigt werden konnten, wurde der Pasinger von einer Streife nach Hause gefahren.

 

Gegen 20:40 Uhr wurde ein 34-jähriger Bogenhausener vor dem Ostbahnhof am Boden liegend angetroffen. Er war aufgrund starker Alkoholisierung nur bedingt ansprechbar. Nachdem er untersucht worden war, wurde er von Rettungskräften ins Klinikum verbracht.

 
Um 23:15 Uhr wurde ein weiterer stark alkoholisierter Mann gefunden. Der 45-Jährige lag schlafend am Boden an Gleis 11 des Hauptbahnhofes München. Er war nur bedingt in der Lage selbständig zu stehen bzw. zu gehen, weswegen er stützend zur Wache gebracht wurde. Nachdem der Mann in der Wache zusammengebrochen war und sich erbrach, wurde der Rettungsdienst verständigt und der 45-Jährige in ein Krankenhaus gefahren.

 

rr/Bundespolizei

Chirurgen warnen vor Krankenhauskeimen

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen warnt vor den zunehmenden Gefahren durch sogenannte Krankenhauskeime. Beim Bundeskongress Chirurie am Freitag in Nürnberg forderten sie stärkere Maßnahmen des Gesetzgebers gegen multiresistente Keime.

„Das neue Infektionsschutzgesetz reicht nicht aus, Herr des Problems zu werden“, teilte der Verband mit. Es sei wichtig, nicht erst im Krankenhaus zu handeln, sondern beireits bei der Entstehung der Keime. Insgesamt infizieren sich jährlich rund 600 000 Menschen in Deutschland mit diesen Erregern. Etwa 22 000 davon sterben daran. Das größte Risiko hätten Kinder, weil sie ein noch nicht voll ausgebildetes Immunsystem haben. Zudem sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem und ältere oder kranke Menschen anfällig.

rr/dpa

 

Radfahrer stirbt nach Verkehrsunfall in Harlaching

Kanpp zwei Monate nach einem Verkehrsunfall erlag ein 86-Jähriger seinen Verletzungen.

Am 10.12.2013, gegen 11.10 Uhr, war ein 86-jähriger Rentner mit seinem Fahrrad auf der Autharistraße unterwegs. Auf Höhe des Anwesens Nr. 12 wollte der Rentner an einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw vorbei fahren. Zur gleichen Zeit fuhr ein 64-jähriger München mit seinem Pkw Mercedes SL auf der Autharistraße in gleicher Richtung hinter dem 86-Jährigen. Der Münchner setzte in dem Moment zum Überholen an, als der Rentner an dem geparkten Pkw vorbei fahren wollte. Während des Überholvorgangs streifte der rechte Außenspiegel des Mercedes den Lenker vom Fahrrad. Hierbei kam der 86-Jährige zu Sturz und verletzte sich schwer. Er kam mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.
Die behandelnden Ärzte stellten ein schweres Schädel-Hirntrauma mit Einblutungen fest. Da der 86-Jährige Marcumar-Patient war, konnte diese Blutung momentan nicht gestoppt werden. Da aufgrund dieses Umstandes mit dem Ableben des Patienten zu rechnen war, wurde das Polizeiunfallkommando verständigt.
Über den Rechtsanwalt des Rentners wurde nun bekannt, dass der 86-Jährige am 09.02.2014 im Krankenhaus verstorben ist.

 

rr/Polizeipräsidium München

FC Bayern ohne Ribery im Derby

Franck Ribery vom FC Bayern München ist wegen eines Blutergusses im Gesäß operiert worden. Das teilte Bayern-Trainer Pep Guardiola vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg mit. „Ich hoffe, dass er schon bald wieder trainieren kann“, sagte der Spanier. Noch bis Sonntag muss Europas Fußballer des Jahres im Krankenhaus bleiben. Am Montag erfolgen weitere Untersuchungen. Ob der Franzose im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am 19. Februar bei Arsenal London wieder einsatzfähig ist, steht noch in den Sternen.
mh

München: Bayern spenden kaum Organe

Gerade einmal 118 Menschen aus dem Freistaat waren im Jahr 2013 bereit, Organe zu spenden.

Bundesweit waren 876 Menschen bereit, Organspender zu werden.

In beiden Fällen ein dramatischer Einbruch bei den Spenderzahlen.

Der Grund dürfte der Skandal um die Manipulation beim Vergabeverfahren von Spenderorganen sein, so ist sich diee Deutsche Stiftung Organtransplantation sicher.

Allein in München waren im Jahr 2012 drei Fälle von Betrug beim Spenderorganen bekannt geworden.

Dass sich das nun auf die Zahl derer, die Organe spenden, auswirkt, ist ein lebensbedrohliches Problem.

Aktuell warten in Deutschland rund 11000 Menschen auf ein Spender – Organ, das ihr Leben retten könnte.

adc / dpa

Polizei hilft Frau in Not

Die Polizei – Dein Freund und Helfer.

Eine 45-jährige Frau hatt am Montagabend gegen 19:30 Uhr Schwierigkeiten beim Atmen. Sie war gerade in der Würmtalstraße in Großhadern, als die Probleme anfingen. Zum Glück für die Frau war zur selben Zeit eine Streife der 2. Einsatzhundertschaftauf der Würmtastraße unterwegs. Die 45-Jährige machte die Beamten mit Handzeichen auf sich aufmerksam. Diese verständigten sofort einen Rettungswagen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die Frau durch die Beamten versorgt. Die 45-Jährige wurde mit Verdacht auf Lungenembolie in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht.

rr/Polizeipräsidium München

Körperverletzung am Ostbahnhof!

Ein 22-jähriger Industriemechatroniker war in der Nacht zum Sonntag (01.12.2013) auf einer Geburtstagsparty in der Kultfabrik. Gegen 04.00 Uhr verlies er alkoholisiert das Gelände und ging zum Ostbahnhof, um mit der S-Bahn nach Hause zu fahren.

Am Ostbahnhof wurde er plötzlich von mehreren jungen Männern umringt. Einer aus der Gruppe forderte ihn auf, sein Geld und sein Mobiltelefon herauszugeben. Nachdem der 22-Jährige dies verweigerte, gingen alle auf ihn los und traktierten ihn mit Faustschlägen und Fußtritten.

Dem Industriemechatroniker gelang es schließlich, vor den Schlägern in eine einfahrende S-Bahn zu flüchten. Seinen Geldbeutel und das Handy hatte er bei sich behalten. Als er zu Hause ankam, wurde er von einer Freundin ins Krankenhaus gebracht. Nach ambulanter Behandlung konnte er wieder entlassen werden. Er erlitt Frakturen an 3 Fingern jeder Hand, mehrere Hämatome sowie eine Gehirnerschütterung. Eine Operation an einer Hand muss in den nächsten Tagen durchgeführt werden. Nach der ärztlichen Versorgung erstattete der junge Mann Anzeige bei der Polizei.

Täterbeschreibung: 4 – 5 junge Männer (ohne nähere Beschreibung)

Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

cb

LKW-Fahrer übersieht Rad: Rentnerin schwer verletzt

Der dritte Unfall mit Beteiligung eines LKWs innerhalb kurzer Zeit.

Am Dienstagnachmittag gegen 15:20 parkte ein 75-Jähriger seinen LKW ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand der Raintaler Straße. Beim Aussteigen übersah er eine Rentnerin. Diese war mit ihrem Rad auf der Straße unterwegs, da es an dieser Stelle keinen Radweg gibt. Die 63-Jährige konnte der Tür zwar ausweichen, verlor dadruch jedoch die Kontrolle und prallte auf den Asphalt. Dabei verletzte sie sich schwer und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingelifert werden.

rr/Polizeipräsidium München

 

Taxifahrer erleidet Anfall und erfasst zwei Fußgängerinnen

Ein 54-jähriger Taxifahrer befuhr am Sonntagnachmittag mit seinem Taxi die Schwanthalerstraße stadteinwärts. Er hielt rechten Fahrbahnrand, um seinen Fahrgast aussteigen zu lassen – dann geschah das Unglück.

Ein Zeuge beobachtete, wie der Taxifahrer plötzlich einen Anfall erlitt. Aufgrund der unkontrollierbaren Krämpfe betätigte er das Gaspedal und fuhr los. Er erfasste zunächst eine Baustellenabsperrung, kam anschließend nach rechts ab, touchierte auf dem Gehweg einen Lichtmasten und ein daran angeschlossenes Fahrrad. Das Fahrzeug raste weiter ohne Kontrolle den Gehweg entlang und erfasste frontal zwei Fußgängerinnen. Eine von ihnen, eine 63-jährige Hausmeisterin, wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die andere, eine 66-jährige Rentnerin, wurde nur leicht verletzt.
Der Taxifahrer war nach dem Unfall nicht ansprechbar und wurde in ein Klinikum gebracht. Der Grund für den Krampfanfall ist bislang noch nicht bekannt.

Lokomotive steht in Flammen

Auf einem Betriebsgelände der Deutschen Bahn AG in Aubing brannte es lichterloh. Eine Elektro-Lokomotive der Baureihe 111 stand bei Ankunft der Feuerwehr in Flammen. Die Lokomotive, die an Personenwaggons angekoppelt war, stand auf einem Abstellgleis. Passagiere befanden sich nicht darin.

 

Ein sofort eingeleiteter Löschangriff von beiden Seiten zeigte schnell Wirkung. Dennoch brannte auch das Dach der Lok aufgrund der hohen Intensität des Brandes durch. Der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG erdete die Oberleitung, um der Feuerwehr ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Zur Sicherheit wurde auf den benachbarten Gleisen der Betriebsverkehr eingestellt.

 

Nach rund 20 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Umfangreiche Nachlöscharbeiten begannen. Durch Kräfte der Deutschen Bahn AG wurde die Lokomotive vom Zug abgekoppelt und von einer Diesellok auf ein benachbartes Gleis ohne Oberleitung gezogen.

 

Drei Angehörige der Deutschen Bahn AG erlitten durch den Brand leichte Rauchgasvergiftungen. Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr versorgten sie und brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zu Behinderungen im Bahnverkehr kam es nicht. Die Höhe des Schadens kann durch die Feuerwehr nicht abgeschätzt werden.

1234567