Tag Archiv: Krebs

Ein Werbeplakat gegen Blutkrebs, © "Bayern gegen Leukämie " - Aktionstag am 25.Mai 2016 in Bayern

Bayern gegen Leukämie: Aktionstag am 25.Mai 2016

Am 25. Mai 2016 startet die Stiftung AKB gemeinsam mit dem Blutspendedienst des BRK die Aktion „Bayern gegen Leukämie“. Nahezu 300.000 potenzielle Spender befinden sich schon in der weltweit vernetzten Datenbank, doch es sollen noch mehr werden.

 

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Krebsdrama: Ambra Medra ist mitten in der Behandlung

Ambra Meda hat dem Krebs den Kampf angesagt und mit der Behandlung begonnen.

 

Die 17 Jahre alte Ambra Meda leidet an einer seltenen und hochgradig aggressiven Krebsart. Sie hat einen äußerst bösartigen Tumor an der rechten Niere. Das Mädchen stammt aus Albanien und ist im September vergangenen Jahres nach Deutschland gekommen, um sich hier behandeln zu lassen. Doch die Kosten für die Chemotherapie und die benötigten Operationen sind hoch: 180 000 Euro, die die Familie nicht aufbringen konnte. Dank zahreicher Spenden und der Unterstützung des Klinikums München, sowie des Kampfsportweltmeisters Jonny Keta konnte jedoch im Oktober die Behandlung beginnen. Mittlerweile ist das Geld für die gesamte Behandlung aufgetrieben.

 

Unser Reporter Daniel Stock hat das Mädchen im Krankenhaus besucht. Er berichtet, dass es ihr deutlich besser geht. Sie lernt Deutsch und hat ihm ein Lied vorgesungen. Dennoch wartet ein harter Kampf auf die 17-Jährige. Sie befindet sich mitten in der Behandlung. Einige Operationen stehen noch aus.

 

Hier unser Besuch bei Ambra Meda im Oktober 2013.

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rr

+++Eilmeldung+++ Dieter Hildebrandt ist tot

Erst wollte er noch eine Auszeit einlegen, jetzt ist der Kabarettist Dieter Hildebrandt in einem Krankenhaus in München verstorben. Wie der enge Freund und Karikaturist Dieter Hanitzsch mitteilte, verstarb Hildebrandt im Alter von 86 Jahren in der Nacht zu Mittwoch.

 

Hildebrandt zu seiner Krebserkrankung: „Ich werde kämpfen bis zum Schluss.“

 

Hildebrandt war schon seit längerem schwer krank – Prostatakrebs. Der Münchner Zeitung tz sagte er noch gestern: «Ich werde kämpfen bis zum Schluss. Noch bin ich nicht tot». Die Diagnose Prostatakrebs habe er im Sommer bekommen. «Mir zog es erstmal den Boden weg.» Der Mitbegründer der «Münchner Lach- und Schießgesellschaft» sei danach mehrfach operiert worden und lange im Krankenhaus gewesen. Nachdem sich sein Zustand vor wenigen Wochen gebessert habe, durfte er zunächst nach Hause. Dann habe es aber einen schweren Rückschlag gegeben und er sei erneut in die Klinik gekommen. «Mein Mann wird nie wieder auf der Bühne stehen», sagte seine Frau Renate der Zeitung. «Ihm geht es einfach zu schlecht.»

 

Hildebrandt hat bis zum Schluss noch Pläne geschmiedet

 

«Dieter Hildebrandt ist heute Nacht im Kreis seiner Familie gestorben», teilte auch die Münchner Lach- und Schießgesellschaft mit, deren Mitbegründer Hildebrandt war. «Bis zum Schluss hatte er Pläne, hatte gekämpft und wollte sich im Dezember auf der Bühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft von seinem Publikum verabschieden. Er hätte uns noch so viel zu sagen gehabt. Wir trauern mit seiner Familie um einen wunderbaren Menschen, lieben Freund, Förderer und eine moralische Instanz.»

 

Noch am 15. März war der berühmte Kabarettist auf münchen.tv im Club der Köchinnen bei Edith von Welser-Ude zu Gast.

Am Mittwoch, den 20.11., wiederholt münchen.tv um 20:15 Uhr aus Anlass des Todes von Dieter Hildebrandt noch einmal die Sendung ‚Menschen in München‘ aus dem Jahr 2009 sowie um 22:00 Uhr das ‚Stadtgespräch‘ vom 05.02. zum Kabarett- und Journalistenprojekt ’störsender tv‘.
Am Samstag, den 23.11. wiederholen wir außerdem die Sendung ‚Club der Köchinnen‘ mit Dieter Hildebrandt um 09:30 Uhr und 17:00 Uhr.

 

rr/dpa

Aufklärungs-Film soll Urlauber am Flughafen vor Hautkrebs warnen

Wer am Münchner Flufhafen in den Urlaub fliegt, der wird vor dem Abflug erst einmal noch aufgeklärt – und zwar über Hautkrebs. Mit einer Video-Kampagne zieht nämlich das bayerische Gesundheitsministerium gegen die gefährliche Krankheit zu Felde. Der Spot mit dem Motto «Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand» flimmert momentan alle fünf Minuten im Abflugbereich des Münchner Flughafens über die Bildschirme.

Die Aktion hat gute Gründe: Dem Bayerischen Krebsbericht zufolge nahm Hautkrebs in den vergangenen 30 Jahren stärker zu als andere Krebsformen.

Klinikum Großhadern produziert künftig radioaktive Medikamente

Mit einer eigenen Produktionsstätte für sogenannte nuklearmedizinische Substanzen will das Münchner Uni-Klinikum Großhadern seine Behandlungsmöglichkeiten weiter verbessern. Das heißt: Mediakamente und Diagnoseverfahren, die auf radioaktiven Substanzen basieren, sollen dort künftig hergestellt werden. Die Klinik will so Patienten schneller versorgen können – bis zu 8.000 Personen jährlich könnten von der eigenen Produktion profitieren. In 15 Monaten Bauzeit wurde das Zentrum errichtet, am heutigen Donenrstag erfolgte die Übergabe.

 

Eingesetzt werden Radiopharmaka unter anderem bei bestimmten Schilddrüsen-Erkrankungen oder in der Tumorbekämpfung. Mit Hilfe schwach radioaktiv markierten Subtanzen wird die Vitalität von Gewebe bestimmt. Aber: Die Möglichkeiten können auch bei der Diagnostik eines Herzinfarktes, in der Kinderheilkunde, bei Erkrankungen des Skelettsystems oder in der Neurologie Anwendung finden. Bei Alzheimer sei damit teils eine Diagnostik fünf Jahre vor dem Auftreten erster Symptome möglich.

 

Aber auch wenn es um die Diagnose von Krankheiten geht, können radioaktive Substanzen eingesetz werden. Ein bildgebendes Verfahren, die sogenannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET), gewinnt immer mehr Bedeutung. Sie wird besonders in der Krebsdiagnostik zusammen mit der Computertomographie angewendet und bringt mehr Genauigkeit.

mt / dpa