Tag Archiv: Kriminelle

München/Frankfurt: Kroatin kommt wieder… in den Knast

Die Bundespolizei hat am Flughafen eine Kroatin festgenommen, weil die die Auflage des Landgerichtes Frankfurt, sich von Deutschland fern zu halten, nicht befolgt hat. Die heute 37 Jahre alte Frau wurde im Jahr 2002 wegen Raub mit Todesfolge zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Im Jahr 2006 wollte das Gericht anscheinend die deutschen Steuerzahler nicht mehr mit der Versorgung der Verbrecherin belasten und schob die Täterin nach Koratien ab.

Dafür musste sie auch den Rest ihrer Strafe nicht mehr absitzen. Die Bedingung war einzig und allein, dass die Frau, die in Hanau geboren ist, Deutschland fern bleibt.

Für den Fall, dass die Kroatin je wieder deutschen Boden betreten würde, hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt bei der Bundespolizei Anweisungen hinterlassen: Taucht sie wieder auf, dann wandert sie wieder ein ins Gefängnis.

Ob es nun Heimweh war, schlechtes Gewissen oder andere Gründe, das ist noch nicht bekannt – aber am 09. Mai stieg die 37-Jährige am Münchner Airport aus dem Flug von Zagreb aus.

Und durfte gleich wieder einsteigen:

Und zwar in ein Fahrzeug der Bundespolizei. Die Beamten brachten die Rückkehrerin ins Frauengefängnis München, wo sie jetzt für die nächsten 1872 Tage Aufenthalt hat.

Abschiebungen sind ein gängiges Mittel, sich von verurteilten Straftätern anderer Nationalitäten zu befreien.  Bundesweit hatte der Fall Mehmet in den letzten zehn Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt.

adc / BuPo

München/Stuttgart: Freiheitsstrafen für junge Hacker

Vor über einem Jahr haben die Internet – Ermittler der Polizei München drei Männer im Alter von 19 bis 23 festgenommen: Grund war Verdacht auf Internet – Betrug.

Jetzt hagelte es Strafen für die Täter: Der 23 Jahre alte Hauptangeklagte muss 3  Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Sein Bruder, 19 Jahre alt, bleibt für zwei Jahre auf Bewährung. Einen dritten Mittäter hat die Jugendstrafkammer am Gericht Stuttgart zu einem Jahr und neun Monaten verurteilt – auch auf Bewährung.

Internetbetrug als Beruf

Das Gericht hat entschieden: Es sei erwiesen, dass das Betrüger – Trio den größten Teil seines Lebensunterhaltes mit Online – Betrug bestritten habe.

Es waren vor allem Kreditkarten– und Fahrkartenbetrügereien.

Der Deutschen Bahn AG ist durch die Tricks der Betrüger allein ein Schaden von über 129000 Euro entstanden.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Internet – Gauner eine deutliche kriminelle Energie hatten und sich zudem uneinsichtig zeigten.

Insgesamt 137 Mal hatten sie zwischen Juli 2012 und Mai 2013 mit Online – Betrug zugeschlagen. Sogar eine Hausdurchsuchung bereits einen Monat nach der ersten Tat hatte nicht zur Änderung ihres Verhaltens geführt.

Deswegen haben die Online – Betrüger auch die volle Strafe erhalten, trotz der Tatsache, dass sie alle drei in vollem Umfang geständig waren.

Die beiden Brüder dürften zudem auch in einem künftigen Verfahren vor dem Gericht stehen. Ob es wieder um Internet – Kriminalität geht oder anderen Straftaten, ließ das Gericht nicht durchblicken.

adc / PP

 

 

 

Einbruch in München, © Symbolfoto

Neubiberg: Schon wieder Einbruch im Raum München

Unbekannte haben aus einem Haus in der Anzengruberstraße in Neubiberg Münzen und Schmuck im Wert von rund 10000 Euro gestohlen.

Die Einbrecher haben sich durch die Terassentür mit Gewalt Zugang zum Haus verschafft.

Passiert ist der Einbruch zwischen Sonntag, den zwölften Januar gegen frühen Abend und Dienstag, dem 14. Januar gegen späten Vormittag.

Die Polizei bittet um Mithilfe.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Einbruch in Neubiberg haben, können sich unter

Tel. 089/2910-0

mit dem Kommissariat 53 inVerbindung setzen.

Tipps zur Prävention und zum Schutz vor Einbrechern gibt es hier:

KeinBruch – so werden Sie nicht zum Opfer

adc / PP