Tag Archiv: Kripo

Ebersberg: Marihuana als „Reisegepäck“

Eine Reisetasche mit 1,6 Kilogramm Marihuana konnten Rauschgiftfahnder in der Nacht auf Donnerstag beschlagnahmen. Nach umfangreichen Ermittlungen gelangten die Fahnder auf die Spur von zwei 35 und 39 Jahre alten Deutschen aus dem Landkreis Ebersberg. Sie betrieben schwunghaften Handel mit Marihuana und versorgten die örtliche Szene damit. Schließlich gelang es auch, den Lieferanten der beiden ausfindig zu machen. Ein 51-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Mühldorf fuhr regelmäßig nach Holland und besorgte dort im Kilobereich den Stoff und schmuggelte ihn per PKW nach Deutschland. Am vergangenen Mittwoch wurde er bei der Rückkehr observiert und mit Unterstützung von LKA-Beamten festgenommen. In der randvoll gepackten Reisetasche befand sich, wie üblich, das Marihuana. Eine komplette Lieferung für seine bereits verhafteten Mittäter.  Nach den bisherigen Ermittlungen, wird dem Trio der Handel mit insgesamt 20 Kilogramm vorgeworfen. Alle drei wurden zwischenzeitlich dem Haftrichter vorgeführt, der auch gegen alle drei Haftbefehle erließ.
mh / Polizei

Fürstenfeldbruck: Tresor aufgebrochen

Mehrere tausend Euro sind bei einem Einbruch in einen Markt für Tierbedarf erbeutet worden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind die unbekannten Täter über ein aufgehebeltes Fenster in die Geschäftsräume gelangt.  In einem Büro haben die Einbrecher dann einen Tresor aufgebrochen und Bargeld gestohlen.
Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zu diesem Einbruch übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise. Wer an oder im Umfeld des unmittelbar an den Bahngleisen gelegenen Tierbedarfmarktes am Tattag oder während der Nachtstunden verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, ist aufgerufen sich unter der Tel.-Nr. 08141/612-0 bei der Polizei zu melden.
mh / Polizei

Garmisch-Partenkirchen: versuchtes Tötungsdelikt

Sonntagfrüh ist es in Garmisch-Partekirchen vor der Diskothek „Peaches“ zu einer schweren Schlägerei gekommen. Das Opfer, ein 30-jähriger Mann, liegt mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Ein 21- und ein 22-jähriger konnten festgenommen werden. Die Kripo sucht nun Zeugen der Tat.

Gegen 5 Uhr morgens war ein Streit vor der Diskothek eskaliert.

Hierbei erhielt der 30-Jährige nachdem er zu Boden gegangen war massive Fußtritte gegen den Kopf. Er wurde mit Verdacht auf Gehirnblutung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. Das zweite Opfer, ein 27-Jähriger aus Füssen erlitt leichtere Gesichtsverletzungen die ebenfalls im Klinikum behandelt wurden.

Täter aus Murnau

Der Polizei gelang es anhand erster Zeugenhinweise zwei Tatverdächtige festzunehmen. Es handelt sich um junge Männer aus Murnau im Alter von 21 und 22 Jahren. Aufgrund des massiven und lebensbedrohlichen Vorgehens gegen den 30-Jährigen, aus Berlin stammenden Geschädigten, leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ein und stellte gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen Haftantrag. Zur Klärung der genauen Geschehnisse am Tatort bittet die Kriminalpolizei um weitere Hinweise. Zeugen der Auseinandersetzung vor der Diskothek „Peaches/Musikcafe“ werden gebeten, sich umgehend mit der Kriminalpolizei in Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821 9170 in Verbindung zu  setzen.
mh / Polizei

Marihuana-Plantage in Eglharting entdeckt

In Eglharting im Landkreis Ebersberg ist eine Marihuana-Plantage entdeckt worden. Rauschgiftfahnder der Kripo Erding und des Landeskriminalamtes haben dabei vier Rauchgifthändler und ca. 600 Gramm Marihuana sichergestellt.

Auf frischer Tat ertappt

Mitten in einer Wohnsiedlung in Eglharting haben die Fahnder einen 23-jährigen Deutschen beobachtet, der Marihuana an einen 20-jährigen Türken und dessen 21-jährigen türkischen Begleiter verkauft hat. 115 Gramm Marihuana wurden bei den drei Personen aufgefunden. Die weiteren Ermittlungen führten zu einem nahen Wohnblock. Dort wurde zunächst die Marihuana-Plantage entdeckt. Die Anlage war mit Beleuchtung, Entlüftung mit Filter und Ventilator ausgestattet. 500 Gramm bereits abgeerntetes Marihuana lag bereit. Der Betreiber der Marihuana-Plantage, ein 24-jähriger arbeitsloser Gärtnerm, wurde in einer Wohnung im gleichen Anwesen festgenommen.


Alle vier Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Sie erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen illegalen Handels von Rauschgift in nicht geringer Menge.
mh / Polizei

Schießerei bei Beziehungsdrama in Prien

Bei einem Beziehungsdrama in Prien am Chiemsee ist am Montagabend ein Mann durch einen Schuss schwer verletzt.
Ein 38-jähriger Mann war mit seiner Ex-Freundin in der schulstraße in Prien in Streit geraten. Er bedrohte sie und schlug auch mehrfach auf sie ein. Zudem hielt er eine Waffe in der Hand. Passanten verständigten die Polizei.

Schuss auf Unbeteiligten

Als immer  mehr Zeugen auf das Handgemenge aufmerksam wurden, gab der Mann 4 Schüsse aus einer Pistole ab und traf einen anwesenden 48 Jahre alten Passanten in den Oberkörper. Laut Angaben mehrerer Augenzeugen schoß der Täter auch auf die 30-Jährige, verfehlte diese aber zum Glück. Bei der Waffe des 38-Jährigen handelt es sich um eine scharfe Pistole. Die erforderlichen Erlaubnisse zum Erwerb, Besitz und Tragen der Waffe hatte der 38-Jährige nicht. Woher der Mann die Pistole hatte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Ein vorbeifahrender Autofahrer, der auf die gefährliche Situation aufmerksam geworden war, hatte angehalten und den Täter überwältigt, entwaffnet und mit Hilfe anderer Passanten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Anschließend kümmerte er sich auch noch um den Verletzten. Das Schussopfer befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl wegen zweifacher versuchter Tötung beantragt.

mh / Polizei

Postbote liefert Haschisch

Getarnt als Postmitarbeiter und mit einem Kilogramm Haschisch im Gepäck unterwegs – so hat die Kripo Mühldorf einen 21-Jährigen am Bahnhof Mühldorf festgenommen. Der Mann war mit dem Zug aus München gekommen. Wochenlange Ermittlungen führten schließlich zu diesem Zugriff. Der vermeintliche Postmitarbeiter ist aber kein Unbekannter für die Drogenfahnder. Bereits im November 2013 konnten bei ihm 800 Gramm Cannabis sichergestellt werden.

Mit neuer Tarnung gescheitert

Offenbar hatte der junge Mann nach der Festnahme im November an seiner Tarnung gefeilt und war der Meinung, als Postmitarbeiter nicht kontrolliert zu werden. Doch dieser Plan ist gescheitert. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, hat der Mann in den letzten Monaten gleich mehrere Kilogramm Haschisch in die Mühldorfer und Burghauser Region gebracht und verkauft.

Razzien in 12 Wohnungen

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat am Donnerstag 12 Wohnungen hauptsächlich im Raum Burghausen durchsuchen lassen. Dabei wurden jeweils kleinere Mengen Drogen gefunden.
Auch konnte ein weiterer junger Mann festgenommen werden, der im Verdacht steht, mit größeren Mengen Haschisch und auch mit Speed gehandelt zu haben. Bei ihm handelt es sich  offenbar um einen der Hauptabnehmer des „Postboten“. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird dieser 20-jährige Mann einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
mh / Polizei

Brandstiftung in Starnberg

 

Samstagabend ist ein PKW im Oberdeck das Parkhauses am Bahnhof in Starnberg in Flammen aufgegangen. Die Freiwillige Feuerwehr Starnberg konnte den Brand schnell löschen, es gab keine Verletzten. Ein danebenstehender PKW wurde in Mitleidenschaft gezogen, der Gesamtschaden wird auf einige tausend Euro geschätzt.
Die Kripo Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und konnte feststellen, dass in dem betroffenen PKW, ein VW Polo, keine Batterie eingebaut war. Somit konnte ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Die Kripo geht deshalb von Brandstiftung aus.
Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck bittet unter der Telefonnummer 08141 / 612 -0 um Zeugenhinweise und Hinweise auf den Täter.
mh / Polizei

Dorfen: Lagerhalle abgebrannt – 250.000 Euro Schaden

In Dorfen ist am Dienstagabend eine Lagerhalle abgebrannt. Eine Person wurde leicht verletzt. Der Schaden wird auf 250.000 bis 300.000 Euro geschätzt.
Gegen 22 Uhr war das Feuer entdeckt worden. Die Feuerwehren aus Dorfen und 10 weiteren umliegenden Orten konnten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindern. Vorsorglich wurden jedoch rund 30 Anwohner aus angrenzenden Wohngebäuden evakuiert.

Keine Gefahr durch Kunstdünger

In der Lagerhalle war Kunststoff gelagert. Die Feuerwehr konnte jedoch verhindern, dass es dadurch zu weiteren Gefahren gekommen ist. Schadstoffmessungen verliefen negativ. Das kontaminierte Löschwasser musste aufgefangen werden um weitere Schäden zu vermeiden. Während der Löscharbeiten atmete ein Feuerwehrmann zu viele Rauchgase ein und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.Der Kriminaldauerdienst der Kripo Erding hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
mh / Polizei

Kripo Erding klärt Einbruchserie

Insgesamt 30 Einbrüche in Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohof und Freising konnte die Kripo Erding jetzt aufklären. Zwei der sechs Tatverdächtigen sind in Haft.

 

Die beiden hernwachsenden Tatverdächtigen wurden am 04.10.2013 gegen 02.00 Uhr im Bereich des S-Bahnhofes Neufahrn räumten bei der anschließenden Vernehmung einen beträchtlichen Teil der Taten ein, unter anderem auch die kurz vor der Festnahme verübten Einbrüche in Ober- und Unterschleißheim.

 

Die weiteren Ermittlungen der Kripo Erding ergaben, dass die beiden zunächst Festgenommenen nicht alleine,  sondern vier weitere Jugendliche bzw. Heranwachsende im Alter von 16-18 Jahren an den Straftaten  beteiligt waren. Es handelt sich hierbei um ortsansässige Täter.

 

Der Bande können nun 30 Einbrüche in den Gemeinden Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohhof und Freising für den Zeitraum von Ende August bis Anfang Oktober zugerechnet werden. Sie hatten es insbesondere auf Bargeld, Elektroartikel und Zigaretten abgesehen. Die Diebesbeute hat einen Gesamtwert von ca. 26.000 Euro. Der dabei verursachte Sachschaden beträgt etwa 7000 Euro.

 

Durch Aufhebeln bzw. Aufdrücken von Fenstern gelangten die Täter in die jeweiligen Betriebe, wobei ihnen in einigen Fällen durch gekippte Fenster die Arbeit erheblich erleichtert wurde.
Ein Teil der Tatbeute konnte noch bei einem der Täter sichergestellt werden. Die Beschuldigten müssen sich nun strafrechtlich wegen schwerem Bandendiebstahl verantworten.

 

cb

Seefeld: Geld ja, Sex nein

Ende August bestellte sich ein 37-jähriger Mann aus dem Landkreis Starnberg eine Prostituierte zu sich in die Wohnung. Ihr Angebot entnahm er einer Tageszeitung. Also die Frau bei ihm eingetroffen war, gab sie vor, noch ein paar Sachen aus ihrem PKW holen zu müssen, wollte jedoch zuvor 200 Euro für ihre späteren Liebesdienste angezahlt haben. Der Mann gab der Frau das Geld, sah sie danach jedoch nie wieder.
Nun konnte die Kripo Fürstenfeldbruck die betrügerische Liebesdame ermitteln und festnehmen. Es handelt sich um eine 25-jährige Bulgarin ohne festen Wohnsitz.
Aufgrund der Vorgehensweise vermutet die Polizei, dass es weitere Geschädigte gibt, die bisher jedoch keine Anzeige bei der Polizei erstattet haben. Sie werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck unter der Rufnummer 08141 / 612 – 0 melden.
mh / Polizei

Fürstenfeldbruck: erneuter Drogentoter wegen Fentanyl

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat in diesem Jahr bereits den fünften Drogentoten verzeichnen müssen, der im Zusammenhang mit Fentanyl verstorben ist.
Der 36-jährige wurde von einer Bekannten leblos in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die bei ihm aufgefundenen Utensilien deuten auf die Einnahme von Fentanyl hin.

EKHK Jürgen Dreiocker, Leiter des Kommissariats Rauschgiftkriminalität  der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck, führt dazu aus:

„Fentanyl ist ein starkes Schmerzmittel, das vom Betäubungsmittelgesetz erfasst wird. In seiner Wirkung wird es als ca. 80- bis 100-mal stärker als entsprechende Morphinpräparate beschrieben. Fentanyl hat sich in den letzten Jahren als beliebtes  Ausweichmittel bei Drogenabhängigen etabliert. Der Wirkstoff ist in vor allem in Schmerzpflastern enthalten. Die Pflaster werden unter den Drogenabhängigen gehandelt, zum Konsum werden sie entweder gekaut oder der Wirkstoff wird ausgekocht und anschließend gespritzt. Die große Gefahr für den Konsumenten liegt vor allem darin, dass die Dosis nur schwer abzuschätzen ist und es daher immer wieder zu Überdosierungen kommt.

Das traurige Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass heuer bei allen fünf Rauschgifttodesfällen im Dienstbereich der Fürstenfeldbrucker Kripo der Konsum von Fentanyl zumindest mitursächlich für den Tod war. Dazu kommen immer wieder Zusammenbrüche bzw. Beinah-Todesfälle. So musste erst vor drei Wochen ein 25-jähriger Fürstenfeldbrucker nach dem Konsum von Fentanyl vom Notarzt versorgt und ins Krankenhaus verbracht werden.“

mh / Polizei

Aufkirchen: Streit unter Kollegen endet blutig

In der Nacht auf Montag sind in einer Lebensmittelfabrik in Aufkirchen zwei Arbeiter in Streit geraten. Dabei griff ein 36-jähriger zu einem Messer und stach mehrmals auf seinen ein Jahr älteren Kollegen ein. Das Opfer erlitt mehrere Stich- und Schnittwunden am Arm und Körper. Lebensgefahr besteht aber nicht. Der Täter ließ sich widerstandslos festnehmen. Laut Kripo Erding ist das Motiv für die Tat noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
mh / Polizei

Mord in Harlaching: 33-jähriger Grieche ersticht seine Frau mit einem Messer

Eine 29-jährige Griechin wurde heute morgen nach einem Beziehungsstreit von ihrem Ehemann mit einem Messer getötet.

Um 08.00 Uhr ging ein Notruf beim Polizeipräsidiums München ein, dass in einem Mehrfamilienhaus in München-Harlaching eine Frau mit einem Messer verletzt worden sei. Die verständigten Polizei- und Rettungskräfte konnten im Treppenhaus des Anwesens die Verletzte auffinden. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod der Frau feststellen.  Bei dem Opfer handelt es sich um eine 29-jährige griechische Hausbewohnerin.

 

Ehemann stellt sich der Polizei

 

Zeitnah zu den ersten polizeilichen Maßnahmen stellte sich der 33-jährige, getrennt lebende, ebenfalls griechische Ehemann bei
der Polizeiinspektion 23 in München-Giesing. Er räumte gegenüber den Erstzugriffskräften ein, für die Tat verantwortlich zu sein und wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Die Mordkommission München übernahm die weiteren Ermittlungen. Derzeit können aus ermittlungstaktischen Gründen
keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden.

Es ist nun der zweite Mord innerhalb einer Woche, erst vergangenen Donnerstag wurde die Leiche einer Frau in ihrer Wohnung am Gärtnerplatz gefunden.

 

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mt / Polizei

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