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FC Bayern: Kroos‘ Wechsel zu Madrid perfekt

Toni Kroos wechselt zur neuen Saison vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München zu Real Madrid. Das gaben die Bayern und Real am Donnerstagmorgen offiziell bekannt. Der 24 Jahre alte Weltmeister verlässt die Münchner ein Jahr vor dem Ende seines eigentlich bis 2015 laufenden Kontrakts, nachdem Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung vor der WM gescheitert waren. Beim Champions-League-Sieger erhält Kroos einen Vertrag über sechs Jahre.

Laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung (Donnerstag) überweisen die Spanier 30 Millionen Euro Ablöse nach München – zuletzt war in spanischen Medien von 25 Millionen Euro die Rede. Über Vertragsdetails vereinbarten die beiden Vereine Stillschweigen.

Der Mittelfeldspieler wird an diesem Donnerstag (17.00 Uhr) offiziell in Madrid vorgestellt, wo er auch die obligatorischen medizinischen Checks absolviert.

Kroos ist nach Mario Mandzukic der zweite Hochkaräter, den die Münchner trotz noch gültigen Vertrags in diesem Sommer nach Madrid abgaben. Der kroatische Stürmer war zuletzt für geschätzte 22 Millionen Euro zum spanischen Meister Atlético gewechselt.

 

„Morgen oder übermorgen werde ich nach Madrid fahren können“, hatte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler bereits am Mittwoch im Sportblatt «AS» zitiert.

Ein Reporter hatte Kroos nach der Rückkehr von der WM vor dessen Ferienhaus auf Mallorca aufgesucht und mit dem sich anbahnenden Wechsel vom deutschen zum spanischen Rekordmeister konfrontiert.

Auf einem Foto posierte der Nationalspieler mit dem Journalisten, der die Titelseite der «AS» mit einem Foto von Kroos in die Kamera hält. Der Fußballer zeigt dazu einen erhobenen Daumen.

 

jn / dpa

Bayern wollen Vertragsangebot für Kroos nicht erhöhen

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos kann bei den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung über Juni 2015 hinaus nicht mit einem Entgegenkommen des FC Bayern rechnen.

 

Das Angebot für den 24-Jährigen werde in finanzieller Hinsicht nicht mehr erhöht, sagte Präsident Karl Hopfner in einem Interview des «Kicker» (Donnerstag). «Das ist der Stand der Dinge, keine Frage», äußerte der Chef des Münchner Vereins: «Gewisse finanzielle Grenzen werden wir weiter nicht überschreiten.» Es werde zwar «sicher weitere Gespräche» geben, «irgendwann muss der Spieler aber sagen, was er will».

 

Kroos hat als einziger Stammspieler bei den Bayern nur noch einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison. Der deutsche Rekordmeister will den Mittelfeldprofi halten. Kroos selbst scheint aber auch einem Wechsel nach England grundsätzlich nicht abgeneigt. «Es ist kein Geheimnis, dass die Premier League keine ganz schlechte Liga ist», sagte er zuletzt. Er sei «ein Mensch, für den vieles möglich ist», äußerte der Kreativspieler.

 

Der Mittelfeldspieler (Marktwert lt. Transfermarkt 40 Mio. Euro) wird unter anderem mit Manchester United in Verbindung gebracht. Dort würde er auf seinen Ex-Trainer Louis van Gaal treffen.

Kroos wechselte 2007 vom FC Hansa Rostock an die Isar und wurde zwischenzeitlich an Bayer Leverkusen ausgeliehen.

Bereits seit mehreren Monaten häufen sich die Wechselgerüchte um den 24-Jährigen. Für den FC Bayern erzielte Kroos in 205 Bundesligaspielen 24 Treffer.

 

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rg / dpa

FC Bayern: Basketballer verlieren Krimi gegen Tel Aviv

Der Traum vom Einzug in das Viertelfinale der Basketball Euroleague ist für die Basketballer des FC Bayern vorbei. In einem spannenden Spiel im heimischen Audi Dome unterlagen die Roten Riesen gegen das favorisierte Maccabi Tel Aviv mit 92:94.
Unter den 6.700 Fans waren auch die Fußballer Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery, Toni Kross und Mario Götze, wie Karl-Heinz-Rummenigge und Matthias Sammer.
Das Spiel begann mit einer wahren Punktejagd auf beiden Seiten. Beinahe jeder Wurf war im ersten Viertel ein Treffer. Die Münchner konnten eine kleiner 18.9-Führung erspielen, doch die Gäste kamen zurück. So stand es nach den ersten zehn Minuten 32:32.

Schlagabtausch vom Feinsten

Auch das zweite Viertel war ein Schlagabtausch auf hohem Niveau. Kein Team konnte sich signifikant absetzen, entsprechend der Halbzeitstand 50:50.
Im dritten Viertel erspielten sich die Bayern zunächst einen kleinen 7-Punkte-Vorsprung, doch ein 20:3-Lauf für Maccabi kurz vor Viertelende brachte die Wende zu Gunsten der Gäste. Mit einem 71:74-Rückstand gingen die Münchner ins Schlussviertel.

Maccabi mit Restreserven

Maccabi legte noch ein Mal eine Schippe zu und baute den Vorsprung auf 86:77 aus. Doch die Bayern kämpften sich zurück. Sieben Sekunden vor Ende stand es 91:92. 2,5 Sekunden vor Ende dann die letzte Hoffnung: Delaney setzt einen zweiten Freiwurf absichtlich ans Brett in der Hoffnung, dass die Münchner den Rebound bekommen. Doch diesen schnappte sich ein Spieler aus Tel Aviv. Endstand 92:94. Top-Scorer bei den Münchner war mal wieder Bryce Taylor mit 22 Punkten. Vor dem letzten Spieltag haben die Bayern nun keine Chance mehr, unter die ersten vier der Gruppe zu kommen.
mh

Im Trainingslager am Gardasee erprobt Pep Guardiola neue Taktiken

Es ist aufregend, trotzdem auch seltsam, dass der neue Trainer des FC Bayern das Spielsystem ändern möchte – obwohl der Verein damit bisher viel Erfolg hatte und das Triple holen konnte.

 

Neue Aufstellung bei den Bayern

In den bisherigen Testspielen hat der neue Starcoach der Münchner statt der gewohnten 4-2-3-1-Aufstellung ein 4-1-4-1-System spielen lassen. Trotz der Umstellung für die Spieler hat der FC Bayern die Änderung schnell verinnerlicht und alle Testspiele souverän gewonnen.

 

Testspiel gegen Brescia Calcio

Am Dienstagabend spielten die Bayern gegen Pep Guardiolas ehemaligen Verein Brescia Calcio. Pep war selbst mehrere Jahre in Brescia als Spieler tätig. Im Rahmen des Trainingslagers am Gardasee haben Guardiola und sein Team gegen Brescia Calcio gespielt. Seine Münchner haben das Spiel mit 3:0 gewonnen. Die Tore haben Thomas Müller, der wieder genesene Toni Kroos und Neuzugang Jan Kirchhoff erzielt. Das System ist zwar noch in der Anpassungsphase, aber Pep und seine Mannschaften versuchen es bis zum Saisonstart am 10. August zu perfektionieren.