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Warnweste, Rèvolution, © Symbolbild

„Gelbwesten“-Kundgebung in München

Im Moment schaut die Öffentlichkeit nach Frankreich, wo die „Gelbwesten“ gegen die Reformpläne von Präsident Macron demonstieren. Jetzt soll es auch in München eine Kundgebung zur Solidarisierung mit den Protestierenden geben.

 

Frankreich ist in Aufruhr, denn seit Wochen gehen die teils wütenden „Gelbewesten“, also Menschen mit gelben Warnwesten, auf die Straßen. Bei den Demonstrationen wurden bereits große Schäden angerichtet. Auch in München soll es jetzt eine „Gelbwesten“-Kungebung geben, die erste in Deutschland. Das gab die linke Sammlungsbewegung „Aufstehen München“ bekannt.

 

Am Samstag, den 15.12.2018 auf dem Max-Joseph-Platz soll die Demonstration stattfinden.  „Aufstehen München“ ruft gemeinsam mit der ebenfalls linken französischen politischen Bewegung „La France Insoumise“ dazu auf. Dieses Bündnis solidarisiert sich nach eigenen Aussagen mit den Protesten der französischen Bevölkerung gegen die Reformpläne von Präsident Macron.

 

Es soll aber nicht nur eine Solidarisierung sein, sondern es soll auch auf ähnliche Probleme in Deutschland hingewiesen werden. Dafür wurde ein ganzer Forderungskatalog an die Bundesregierung aufgestellt. Es wird unter anderem gegen die Wohnungsraumnot, Mietspekulationen, ungerechte Besteuerung und Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen demonstriert. Das Bündnis spricht sich aber gegen jegliche gewalttätige Ausschreitungen bei den Demonstrationen aus.

 

Es werden „Aufstehen“-Gruppen aus Augsburg, Regensburg, Landshut und Nordbayern erwartet. Auch Gruppen der Sammlungsbewegung aus anderen deutschen Großstädten sollen sich der Münchner Initiative angeschlossen haben und sollen Kundgebungen beispielsweise in Stuttgart oder Hamburg planen.

 

Endspurt im Wahlkampf: CSU und SPD laden zu ihren offiziellen Schlusskundgebungen

Drei Tage vor der Landtagswahl laden CSU und SPD heute Abend zu ihren offiziellen Schlusskundgebungen in München ein. Bei der CSU tritt Ministerpräsident Horst Seehofer auf, bei der SPD sind es sowohl Landtags-Spitzenkandidat Christian Ude als auch Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Jüngsten Umfragen zufolge kann die CSU auf eine Rückeroberung der Alleinherrschaft in Bayern hoffen. Allerdings waren zuletzt noch viele Wahlberechtigte unentschlossen, ob oder wen sie am Sonntag wählen werden.

 

mt /dpa

© Foto: Polizei

Marsch nach München gestoppt!

Die Polizei hat am Montagabend kurz vor der Münchner Stadtgrenze einen Protestmarsch von Asylbewerbern aufgehalten. Die etwa 40 Flüchtlinge und ihre Unterstützer wurden in Karlsfeld bei Dachau gestzoppt.

Die Polizei kontrollierte nach eigenen Angaben die Personalien. Einige Flüchtlinge verweigerten sich der Kontrolle. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben.  Zwei Protestmärsche von Flüchtlingen werden am Dienstag um 18.00 in München zu einer Abschlusskundgebung an der Münchner Freiheit erwartet.

Am 20. August war eine Gruppe von Flüchtlingen in Würzburg gestartet, eine weitere Gruppe brach in Bayreuth Richtung München auf. Beide Märsche ziehen in die Landeshauptstadt, um dort gegen die bayerische Asylpolitik zu demonstrieren.

Auf dem Weg nach München haben mehrere Flüchtlinge gegen ihre Residenzpflicht verstoßen, es war bei Kontrollen auch zu Handgreiflichkeiten mit der Polizei gekommen.

me/dpa