Tag Archiv: Lärm

Baustelle, Absperrung, Straßenschild, Schild

Forum Schwanthalerhöhe: Anwohner klagen über die Bauarbeiten

Das Einkaufszentrum „Forum Schwanthalerhöhe“ soll am Donnerstag und Freitag nur zum Teil eröffnet werden. Die Arbeiten für einige Center-Geschäfte sind demnach noch nicht abgeschlossen. Die Anwohner sind von den Bauarbeiten genervt und beschweren sich unter anderem über den Baulärm.

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Urteil: Musik ist kein Lärm – Kinder dürfen weiter musizieren

Vier Kinder, die in ihrem Münchner Zuhause regelmäßig Schlagzeug, Saxofon und Tenorhorn spielen, dürfen das auch weiterhin tun – selbst wenn dabei mal die eine oder andere Ruhepause übersehen wird. Das hat das Münchner Amtsgericht entschieden und damit die Klage eines benachbarten Ehepaares abgewiesen.

 

Wie das Gericht am Freitag mitteilte, hatten sich die Eheleute von den Tönen der Nachwuchsmusiker aus dem ebenfalls freistehenden Nachbarhaus wesentlich beeinträchtig gefühlt. Die Klänge würden teils 70 Dezibel überschreiten und Ruhezeiten würden nicht eingehalten, so die Kläger.

 

Nachdem der Richter die Lärmprotokolle überprüft hatte und selbst vor Ort den Tönen lauschte, kam er laut Mitteilung zu dem Schluss, dass der Geräuschpegel nicht den «Grad der Unzumutbarkeit erreiche» und es nur wenige Ausreißer bei der Einhaltung der Ruhezeiten gegeben habe.

 

Da laut Urteilsbegründung außerdem von minderjährigen Kindern die Regeleinhaltung nicht ohne weiteres verlangt werden kann und die Entwicklung der Minderjährigen unter besonderem Schutz stehe, sei dem Musizieren der Kinder Vorrang einzuräumen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

 

dpa

© Zentrales Feuerwerk oder lieber mit Freunden böllern?

Linke und ödp fordern zentrales Großfeuerwerk für Münchner Silvesternacht

„Silvesterfeuerwerk, aber richtig!“ Linke und ödp fordern, was in vielen anderen Großstädten der Welt schon längst gang und gäbe ist – ein zentrales Großfeuerwerk, statt böllernde Privatpersonen.

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Schwabing: Tanzdemo pro Lärm

Die Initiative Rettet die Münchner Freiheit organisiert am Samstag, den 19. Juli 2014, ab 16:30 Uhr eine MUSIK- & TANZDEMO rund um die Münchner Freiheit. Gegen die Stilllegung kultureller Freiräume durch Luxussanierungen und der damit einhergehenden Verdrängung bezahlbaren Wohnraums als auch kreativer Projekte wird die Initiative mit viel Spaß an der Sache unser Recht auf freiheitliches Leben und Mitgestaltung des öffentlichen Raums lautstark zurück erkämpfen. Dabei wird sie von zahlreichen Musikgruppen – darunter einigen Lokalgrößen – akustisch unterstützt.

 

Anlass – aber auch Beispiel für zahlreiche ähnliche Projekte in ganz München –  ist der fast fertiggestellte Neubau an der Feilitzschstraße 7-9 (ehemals Schwabinger 7, Monopol-Kino…).

An diesem Bau wird deutlich, auf welche Art und Weise Luxussanierungen lebendige Stadträume zerstören. Orte, an denen Menschen sich begegnen: Kneipen, Kinos, Restaurants werden durch  „stilles Gewerbe“, wie Bücher- oder Möbelläden, ersetzt. Aus Sicht der Investoren, mit Blick auf die maximale Rendite, ist dieses Vorgehen konsequent. Denn nur durch eine Stilllegung ist maximaler Profit mit Kaufpreisen von über 10.000€/m² und der Verdrängung von bezahlbarem Wohnraum möglich.

 

Doch nicht nur Investoren legen München lahm, auch die Politik selbst trägt ihren Teil dazu bei. Dies zeigt sich beispielsweise am Gärtnerplatz, wo seit diesem Sommer Streetworker einen beliebten öffentlichen Raum ruhiger machen sollen. Statt großstädtisches Leben zuzulassen, sieht sich die Stadt München stets in der Pflicht für Ruhe und Ordnung zu sorgen.

 

„Die Stadt verscherbelt öffentliche Grundstücke an Immobilienhaie statt Bürgerzentren zu errichten („The Seven“), Künstlerkolonien werden aufgelöst („Domagkstraße“) und Musiker von der Straße verwiesen. Leerstehende städtische Gebäude, wie die inzwischen berühmtberüchtigten Häuser in der Piloty- und Müllerstraße, bleiben ungenutzt, um kreativen Projekten als auch bezahlbarem Wohnraum einen Platz zu geben. Ja sappralott, wem gehört die Stadt denn eigentlich? Doch wohl uns allen! Wir haben ein Recht unser München zu gestalten!“, meinen Thomas Suren und Florian Raabe, die Organisatoren der Demonstration.

 

Die Initiative Rettet die Münchner Freiheit sieht die Verdrängung des LÄRMS als Symbol für die Verdrängung des Bürgers aus dem öffentlichen Raum und dessen Gestaltungsfreiheit und fordert deshalb: MEHR LÄRM FÜR MÜNCHEN!

rdmf

Kita, Kindergarten, Betreuung, Kind, Kinder, spielen, © Symbolfoto

Anwohner in München kämpfen gegen Kindergarten in der Nachbarschaft

In München klagen Anwohner gegen einen weiteren Kindergarten in ihrem Viertel. Mehrere Nachbarn wollen das Projekt verhindern, weil dadurch der Verkehr in der Umgebung zusätzlich belastet werde. In ihrem Viertel gebe es genug Kindergärten, haben sie ihre Klage gegen die Stadt begründet. Nun verhandelt ab heute das Verwaltungsgericht München über die Baugenehmigung.

 

dpa / lby