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Eine Kuh mit Kuhglocke , © (Symbolfoto)

Weil die Preise zu niedrig sind: Immer mehr Milchbauern geben auf

Der Milchbauer wird in Bayern seltener. Der Abwärtstrend der vergangenen Jahre hat sich heuer fortgesetzt: Anfang November gab es noch 30 489 Bauernhöfe mit Milchkühen in Bayern, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Ende 2016 hatte die Behörde noch 32 000 Milchbauern gezählt, 2014 waren es 35 000. Das bedeutet, dass im Laufe der vergangenen drei Jahre etwa jeder siebte bayerische Milchbauer aufgegeben hat.

 

Die Zahl der Milchkühe ist dagegen nahezu konstant geblieben, weil die verbleibenden Bauern ihre Herden vergrößern. Zum 3. November zählte das Landesamt 1,2 Millionen Milchkühe.

 

In den vergangenen Jahren waren die Erzeugerpreise für Milch so tief gesunken, dass viele Bauern rote Zahlen schrieben. Eine Hauptursache war die Abschaffung der EU-weiten Milchquote im März 2015, mit der Brüssel über Jahrzehnte die Milchproduktion reguliert hatte. Seit Sommer 2016 sind die Preise wieder gestiegen, aber die Zukunftsaussichten sind nach wie vor unsicher. Insgesamt wurden in Bayern Anfang November noch 3,1 Millionen Rinder gehalten. Neben den Milchkühen sind das hauptsächlich Schlachtrinder, Zuchttiere und Kälber.

 

dpa

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Rekordjahr: BayWa legt Bilanz vor

Rekordjahr bei Europas größten Agrarhandelskonzern. Die BayWa legt heute seine detaillierte Bilanz vor. Nachdem die Eckdaten des vergangenen Geschäftsjahres bereits bekannt sind, dürfte der Ausblick im Mittelpunkt stehen. 2013 profitierte der Konzern von internationalem Wachstum und verbuchte ein Rekordjahr: Der Umsatz kletterte um gut die Hälfte auf rund 16 Milliarden Euro. Vor Steuern verdiente die Baywa 168 Millionen Euro und damit 37 Prozent mehr als im Vorjahr.
Das Unternehmen ist neben dem klassischen Landhandel auch im Verkauf von Baustoffen, Landmaschinen, aber beispielsweise auch Heizöl, Diesel und Holzpellets aktiv. Mit der Übernahme des größten neuseeländischen Obsthändlers Turners & Growers wurde die Baywa außerdem ein weltweit bedeutender Anbieter von Kernobst.

 

rr/dpa

Hopfenernte ist mau – wird das Bier jetzt teurer?

 

Die Hopfenernte wird in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen, als im Vorjahr – und zwar um rund ein Viertel. Hopfenbauer Wolfgang Metzger aus der Hallertau spricht sogar von der schlechtesten Ernte seit 15 Jahren. Erst ein langer Winter, dann der Regen und nun die heißen Sommertage: Das macht dem Hopfen schwer zu schaffen. Auch Hagelschäden mussten verkraftet werden.

 

Werden die Ressourcen knapper, steigt oftmals der Preis – im Fall von Hopfen und dem daraus erzeugten Bier kann jedoch Entwarnung gegeben werden. Aufgrund der guten Ernten in den Vorjahren ist noch genug Hopfen vorhanden.

 

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