Tag Archiv: Lehel

Einbruch in München, © Symbolfoto

Ortung des Diebesguts führt zu Festnahme

Handyortung führt zu Festnahme von Wohnungseinbrecher: Als ein junger Mann in der Nacht von vergangenem Dienstag auf Mittwoch bei geöffnetem Fenster in seiner Erdgeschosswohnung im Lehel schlief, stieg ein Einbrecher rumänischer Abstammung in die Wohnung ein und entwendete das Mobiltelefon des Mannes.  Weiterlesen

Jugendlicher macht betrunken ein Schläfchen auf dem Gleis – kurz bevor der Zug einfährt

Einen schlechteren Platz zum Schlafen hätte sich ein 17-Jähriger aus Landsberg nicht aussuchen können. Seelenruhig schläft der Teenager auf den Gleisen seinen Rausch aus und kann nur knapp von der Polizei gerettet werden.

 

Der 17-Jährige machte am frühen Sonntagmorgen gegen 5:35 Uhr an der S-Bahnhaltestelle Isartor ein Nickerchen auf einer Bank an den Gleisen nachdem er zuvor offensichtlich zu Tief ins Glas geschaut hatte. Polizisten, die sich dort wegen eines anderen Einsatzes aufhielten, sahen den Jugendlichen, der tief und fest schlief und beachteten ihn zunächst nicht weiter. Kurz darauf bemerkten die Beamten, einen Mann, der mit dem Bauch nach unten quer über den Gleisen lag und schlief. Es war der 17-Jährige aus Landsberg.

 

Hätte die Polizei nicht eingegriffen, wäre der Junge vermutlich gestorben.

 

Da laut der Anzeigetafel nur sechs Minuten später die nächste S-Bahn einfahren sollte, handelten die Polizisten blitzschnell: Sie rannten in Richtung des Schlafenden, sprangen ins Gleis und zogen den jungen Mann auf den Bahnsteig. Die nächste einfahrende S-Bahn hätte ihn sonst wahrscheinlich lebensgefährlich verletzt.

 

Aufgrund des vorangegangenen Einsatzes hielt sich zufällig noch ein Team von Rettungsassistenten am Bahngleis auf, das den 17-jährigen Landsberger medizinisch versorgen konnte. Im Anschluss daran wurde er in ein Münchner Klinikum gebracht. Auswertungen der Überwachungskameras vom Bahnsteig ergaben, dass der Junge ohne fremdes Verschulden auf die Gleise gestürzt war.

 

Polizei-Kelle, © Symbolfoto

Schwerer Raub mit Messer auf Enthaarungsstudio im Lehel

Eine 23-jährige Angestellte befand sich am gestrigen Donnerstag gegen 20.05 Uhr alleine an der Rezeption eines Enthaarungsstudios im Lehel. Sie war gerade dabei, letzte Arbeiten zu erledigen, bevor das Studio geschlossen werden sollte, als zwei bislang unbekannte Männer durch den noch unversperrten Hautpeingang hereinkamen. Während einer der Männer in der Nähe des Eingangs stehen blieb, um dort Aufpasserdienste zu leisten, bedrohte der Andere die 23-Jährige mit einem Messer und forderte Geld.

Da die Einnahmen bereits abgerechnet waren, dirigierte er die Angestellte zum Tresor und ließ sich einen vierstelligen Betrag aushändigen. Anschließend flüchteten die beiden Täter aus dem Studio in unbekannte Richtung. Die 23-Jährige verständigte sofort die Polizei. Jedoch verlief eine eingeleitete Sofortfahndung negativ.

Die Polizei bittet um Hilfe aus der Bevölkerung. Sachdienlich Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Die Täter werden wie folgt beschrieben:
1. Täter: Altersangabe aufgrund Maskierung nicht möglich, ca. 180 cm, dunkler Teint, sprach akzentfrei deutsch, dunkle Augen; dunkle Mütze, dunkler Schal, dunkle Bekleidung, schwarzes Messer (vermutlich Einhandmesser, etwas größer als ein Schweizer Messer)
2. Täter (Aufpasser): Altersangabe aufgrund Maskierung nicht möglich, etwas kleiner als der aktive Täter, ebenfalls dunkel gekleidet. Tatmittel: vermutlich Einhandmesser

rr/Polizeipräsidium München

Thierschstraße: Fußgängerin läuft vor Trambahn

Am Montagmorgen wurde eine 24-jährige Münchnerin von einer Trambahn schwer verletzt. Sie war auf dem Gehweg in der Thierschstraße unterwegs. Die Frau überquerte die Fahrbahn, ohne auf den Verkehr zu achten. Im selben Moment fuhr eine Trambahn vorbei, gegen die die Münchnerin lief. Bei dem Zusammenstoß zog sie sich schwere Verletzungen, unter anderem am Kopf, zu. Die Frau wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 50-jährige Trambahnfahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden an der Trambahn wird auf 1.000 Euro geschätzt.

ls/Polizei

Isar-Mord: Nach negativem DNA-Abgleich tappt die Polizei weiter im Dunkeln

Wieder keine heiße Spur für die Ermittler der Soko „Cornelius“: Ein Mann, der vor rund zwei Wochen festgenommen wurde, nachdem er versucht hatte, einen anderen Mann zu erdrosseln, fällt  als Täter aus. Ein Abgleich von DNA-Proben hat keine Übereinstimmung ergeben. Somit tappen die Beamten bei der Suche nach dem Mörder weiter im Dunkeln. Der Unbekannte hatte im Mai einen Fahrradfahrer an der Isar erstochen, nachdem sie in Streit geraten waren.

mt / dpa / lby