Tag Archiv: Lied

Bogenhausen: Die Zirkusprinzessin im Akademietheater

In der Einführungsmatinee DIE ZIRKUSPRINZESSIN am 6. Juli im Akademietheater gibt Moderator Christoph Wagner-Trenkwitz gemeinsam mit dem Produktionsteam und den Solisten einen ersten Einblick in die Inszenierung von Josef E. Köpplinger. Premiere feiert das rauschende Operettenfest mit träumerischen Melodien von Emmerich Kálmán am 19. Juli im Circus Krone.

 

Aristokratische Intrigen vom Gärtnerplatz Theater

Eine missbilligte Liebe, niederträchtige Intrigen von gemeinen Nebenbuhlern und eine internationale Liebesgeschichte zwischen Russland und Österreich – das ganze in den Kreisen des russischen Adels – spinnen die Geschichte der „Zirkusprinzessin“.

 

Brilliante Besetzung

Musikalische Leitung    Karsten Januschke a.G.

Regie    Josef E. Köpplinger

Choreografie    Karl Alfred Schreiner

Bühne    Rainer Sinell

Kostüme    Marie-Luise Walek

Licht    Michael Heidinger

Mit Alexandra Reinprecht als Fürstin Fedora Palinska, Daniel

Prohaska als Mister X, Erwin Windegger als Prinz Sergius Wladimir,

Franz Wyzner als Zirkusdirektor Stanislawski, Gisela Ehrensperger

als seine Frau Wanja, Nadine Zeintl als Miss Mabel Gibson, Sigrid

Hauser als Carla Schlumberger, Otto Jaus als Toni Schlumberger,

Robert Meyer als Pelikan u. v. m.

Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Einführungsmatinee 6. Juli, 11.00 Uhr im Akademietheater

Karten 4 €

Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de,
Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de

Weitere Informationen zum Stück und zur Besetzung finden Sie HIER

Fotos zum kostenlosen Download HIER

adc

München: Opernfestspiele am Wochenende

An diesem Wochenende beginnen die Münchner Opernfestspiele. Der Startschuss fällt am Samstag mit der Festspielnacht, bei der es zahlreiche Musik-Events in der ganzen Stadt gibt – und Reden von Opernintendant Nikolaus Bachler und Bayerns Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU).

 

Superstars der Oper reisen nach München

Den ersten Höhepunkt der Festspiele gibt es am 28. Juni. Dann steht die Premiere von Gioachino Rossinis «Guillaume Tell» auf dem Programm – in einer Inszenierung des jungen Regisseurs Antú Romero Nunes, der in der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Theater heute» zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2010 gewählt wurde. «Etwas anderes als Theater wollte ich nie machen», schreibt Nunes in der «Süddeutschen Zeitung». «Es ist der einzige Ort, an dem mich ein 70-jähriger Mann morgens zum Lachen bringt – wo wäre das in Deutschland sonst so?»

Ungewöhnlich für Bayerische Staatsoper und vor allem die Opernfestspiele: Für diese Premiere, die im Rahmen von «Oper für alle» auch per Leinwand auf dem Opernvorplatz zu sehen ist, gab es laut Bestellformular im Internet rund eine Woche vorher tatsächlich noch einige Restkarten – ganz im Gegenteil zur Aufführung von «Macbeth» einen Tag vorher. Die Inszenierung von Martin Kusej ist zwar nicht neu, dafür steht aber diesmal niemand geringeres als Anna Netrebko in der Rolle der Lady Macbeth auf der Bühne.

Die zweite Neuproduktion der Festspiele, Claudio Monteverdis «L’Orfeo», feiert am 20. Juli im Prinzregententheater Premiere. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Ivor Bolton, Regie führt David Bösch. Im «Programm Junges Publikum» werden außerdem in der Reithalle die Premieren der Opern «Die Flut» von Boris Blacher und «Zeisls Hiob» von Erich Zeisl und Jan Duszynski gezeigt.

«Oper für alle» heißt es auch beim Festspiel-Konzert am 12. Juli auf dem Marstallplatz. Dabei stehen Werke von Jubilar Richard Strauss im Mittelpunkt.

 

 

Das Bayerische Staatsorchester spielt dabei unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan neben den beiden Tondichtungen «Till Eulenspiegels lustige Streiche» und «Ein Heldenleben» Orchesterlieder des Komponisten. Den Solopart übernimmt dabei die Sopranistin Diana Damrau.

dpa

Oktoberfest party wiesn

Oktoberfest 2013: Was wird der Wiesn-Hit 2013?

Was braucht ein Lied eigentlich um zum echten Wiesnhit zu werden? Eingängig muss es sein, das steht fest – am besten ein richtiger Ohrwurm. Man sollte auch nach drei Maß noch problemlos mitsingen können und natürlich muss der Oktoberfestsong für richtig gute Stimmung im Festzelt sorgen.

 

Im vergangenen Jahr haben wir zu ‚Brenna tuats guat‘ von Hubert von Goisern geschunkelt und sind uns an ‚Tagen wie diesen‘ von den Toten Hosen in den Armen gelegen…mei war des schee…

 

Wer macht in diesem Jahr das Rennen?

 

Doch was hilft es, in Erinnerungen zu schwelgen? Jetzt wird dringend eine Wiesn-Hymne für das Jahr 2013 gesucht –  aber welcher Song könnte das werden? Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist, weiß Alois Altmann, der Chef der Isarspatzen, die im Hofbräuzelt für Stimmung sorgen. „Ich habe diesmal  keine Vorahnung, es hat sich heuer nichts abgezeichnet auf den Skipisten. Das ist immer so eine Art Wettervorhersage für das Oktoberfest“, erklärt er. „Ich denke, dass wird noch kurzfristig kommen…“
                                                                                                             

Hey Baby, I wui wieda hoam über die Country Roads in die Schickeria!                 

                                                                                                          
Alois Altmann ist einer, der es eigentlich wissen muss. Mit seinen Isarspatzen spielt er seit vielen Jahren im Hofbräufestzelt auf dem Münchner Oktoberfest. Bis 18 Uhr gibt´s immer traditionelle Blasmusik und am Abend, wenn die jungen Leute in´s Zelt strömen, geht es dann auch auf der Bühne richtig rund. Tanzen, Schunkeln und Mitsingen – das Zelt kocht. „Die Leute wollen aber auch keinen Ballermann, sondern einfach gut unterhalten werden“, stellt Altmann klar. Das ist ihm wichtig.

 

Auf die Frage nach einem echten Gute-Laune-Garanten nennt er sofort ‚Hey Baby‘ von DJ Ötzi, „das spielen wir jetzt bestimmt schon seit zwölf Jahren, da sind alle sofort auf den Bänken und singen lautstark mit“.

Weitere „Wiesn-Alltime-Classics“ sind ohne Frage ‚Fürstenfeld‘ von STS, ‚Schickeria‘ von der Spyder Murphy Gang, ‚Country Roads‘ von John Denver, ‚Hände zum Himmel‘ von Chris Rabatz oder, wenn es Abend wird auf der Wiesn, ‚Sierra Madre‘ von den Zillertaler Schürzenjägern, oder ‚Bergwerk‘ von Reinhard Fendrich.
Das große Raten hat begonnen….



Im münchen.tv ‚Wiesn-Poesiealbum‘ haben wir auch viele Promis, Politiker und Münchner Persönlichkeiten nach ihrem Tipp für den Wiesnhit gefragt:

 

Entertainerin Gloria Gray hört die Massen schon zu Helge Schneiders Sommerhit ‚Kaktus‘ pfeifen. Zugegeben, die Textzeile: „Blauer Himmel, Gute Laune and a beautiful girl auf´m Schoß“ würde ohne Frage auch gut auf die Wiesn passen. Die Rennrodel-Weltmeister Tobias Wendl und Tobias Arlt tippen auf den Song der Münchner Band 089, obwohl er ‚Dieses Jahr gibt’s koan Wiesnhit‘ heißt –  ob das ein gutes Omen ist?

 

Moderatorin Sandra Maria Gronewald könnte sich nach dem Triple-Erfolg des FC Bayern München den ‚Stern des Südens‘ als Oktoberfesthit 2013 vorstellen. Der neue Wiesn-Chef Dieter Reiter will sich nicht festlegen und freut sich  auf die vielen traditionellen und jungen Volksmusiker auf der ‚Oidn Wiesn‘. Seine Vorgängerin, die ehemalige Festleiterin Gabriele Weishäupl, wünscht sich unterdessen den Klassiker ‚Patrona Bavarie‘ vom  Original Naabtal Duo aus dem Jahr 1988. CSU-OB Kandidat Josef Schmid denkt dass die Cagey Strings mit ‚Oamoi Wiesn – imma Wiesn‘ das Rennen machen. Sängerin Ruth Megary favorisiert ‚Nackert‘ von LaBrassBanda, weil  sie die bayerische Band mit ihrer originellen Musik mag. Der Schichtl von der Wiesn ist sich sicher, dass es nur der Gassenhauer ‚Everybody Needs Somebody to Love‘ von den Blues Brothers werden kann. „Was denn sonst?“ fügt er hinzu.

 

Insider-Kreise haben schon Vermutungen

 

Wir haben noch eine Expertin befragt:  Angie, die Sängerin der bayerischen Party Band „Münchner G´schichten“ ist in dieser Saison schon auf vielen Volksfesten aufgetreten und weiß was beim Publikum ankommt:

„Ich glaube es wird entweder ein Trash Lied: Peter Wackel mit ‚Scheiss drauf!‘ „oder, was ich super gerne singe ‚Wake me up‘ von Avicii“. „Wenn wir einen dieser beiden Songs spielen, springt immer das ganze Zelt!“ „Am liebsten wäre mir aber natürlich, wenn es unser Song ‚Feiern in Bayern‘  würde“  fügt sie schmunzelnd hinzu.
Auch ‚Applaus, Applaus‘ von den Sportfreunden Stiller, ‚I sing a Liad für di‘ von Volks-Rock´n´Roller  Andreas Gabalier oder die Heino-Version vom Ärzte-Song  ‚Junge‘ werden in Insider-Kreisen als Anwärter für einen mögliche Wiesnhits gehandelt.

 

Wiesnhit bringt Ruhm und Geld



Jedes Jahr auf´s Neue versuchen sich zahlreiche bekannte und weniger bekannte Sänger und Bands an Liedern, die speziell auf das Münchner Oktoberfest zugeschnitten sind.

Manchmal gelingen aber auch Überraschungserfolge. So war es z.B. mit dem ‚Fliegerlied‘ von Donikkl, das inzwischen zum festen Repertoire von beinahe jeder Wiesn-Band gehört.
Chris Boettcher hat vor zwei Jahren mit seinem Song ‚10 Meter geh‘, in dem er die Sendung ‚Germanys next Topmodel‘ auf´s Korn nimmt, überraschend einen echten Oktoberfest-Kracher gelandet. Auch die Toten Hosen haben bestimmt nicht geplant, dass ausgerechnet „Tage wie Diese“ durch alle Oktoberfestzelte in München schallt. Vor Allem nicht nach ihrem Schmäh-Song über den FC Bayern…

 

Manch einem fällt also ein Wiesnhit einfach in den Schoß, während sich andere Musiker die Zähne am Thema Oktoberfest-Song ausbeißen. Das weiß auch Kapellmeister Alois Altmann „Jedes Jahr vor der Wiesn werden wir von Musikverlagen mit Vorschlägen überhäuft“, sagt er. „Schaut, dass ihr das an den Mann bringt oder probiert das mal aus“ wird ihm dann von vielen Seiten ans Herz gelegt. Doch nur die wenigsten Lieder schaffen es tatsächlich zum waschechten Wiesnhit.

Blurred, Brenna oder Boss Hoss

 

münchen.tv berichtet auch in diesem Jahr wieder täglich drei Stunden live vom größten Volksfest der Welt. Wiesn-Moderatorin Marion Schieder ist sich sicher, dass es auch 2013 „wieda guat brennt“ und Hubert von Goisern noch einmal die Wiesn-Hitliste anführt.

 

Moderator Alex Onken bezweifelt, dass es 2013 einen offiziellen Wiesnhit geben wird. Er wünscht sich aber, dass ‚Rockstar‘ von Stefan Dettl doch noch zu spätem Wiesn-Ruhm gelangt oder sich ‚Blurred Lines‘ von Robin Thicke in einer avantgardistischen Blaskapellenversion in der Liste der Wiesnhits verewigt.

 

„‚Blurred Lines‘ studieren wir vielleicht sogar ein, ich hab es in der Schublade“, verrät Isarspatzen-Chef Alois Altmann. „Aber sicher ist das noch nicht. „Alleine die Aussicht darauf dürfte Alex Onken jedoch bestimmt erfreuen.

 

Und wenn wir keinen finden?

 

Die Vorbereitungen für das Oktoberfest laufen auf Hochtouren  und Kapellmeister Alois Altmann probt mit seinen Isarspatzen das umfangreiche musikalische Repertoire für 16 Tage Wiesn-Wahnsinn. „Auch einige neue Stücke sind dabei“ kündigt er an.

Obwohl Altmann sich partout nicht festlegen möchte und abschließend feststellt: „Ein echter Wiesnhit ist 2013 definitiv nicht auf dem Markt“,  können wir ihm dann doch noch einen kleinen Tipp entlocken: „Ich könnte mir vorstellen, dass  z.B. ‚Don´t gimme that‘ von the Boss Hoss ganz gut funktioniert“,  sagt er vorsichtig.

 

Wer tatsächlich den Wiesn-Hit- Olymp erklimmt oder ob  wir in diesem Jahr vielleicht, man stelle sich vor, ganz ohne neuen Wiesnhit auskommen müssen, steht also noch im ‚Sternenhimmel‘. Aber wenn alle Stricke reißen, singen wir eben einfach wieder lauthals bei all den wunderbaren Wiesnhits der vergangenen Jahre mit, da sitzt dann wenigstens der Text schon.

 

me