Tag Archiv: Ludwig Spaenle

Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz

Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung gegen Salafismus: „Im Kampf gegen islamistische Extremisten alle Register ziehen“

Das bayerische Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung arbeitet nun schon seit einem Jahr gegen den Salafismus. Eine Zwischenbilanz über die Arbeit des Netzwerks zogen heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Sozialministerin Emilia Müller, Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. 

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Ludwig Maximilians Universität in München

Geldmangel an bayerischen Hochschulen: Bund soll zahlen

Der Bund soll die Finanzprobleme der bayerischen Hochschulen lösen.

Bayerns unterfinanzierte Hochschulen müssen bei der Behebung ihres chronischen Geldmangels auf Berliner Großzügigkeit hoffen. Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle versprach am Mittwoch im Hochschulausschuss des Landtags zwar, dass er für eine Behebung des milliardenschweren Sanierungsstaus bei den Hochschulbauten kämpfen will. „Hier müssen wir vorankommen“, sagte der CSU-Politiker. Doch ansonsten hofft Spaenle auf frisches Geld aus Berlin: „Der Hochschulpakt ist für uns das zentrale Instrument zur Steuerung und zur Abstützung der Aufwuchsstrategie.“

Spaenles „Aufwuchsstrategie“ bedeutet im Politikerjargon zusätzliche Ausgaben. Der Hochschulpakt ist eine Vereinbarung von Bund und Ländern, bis 2020 zehntausende neuer Studienplätze zu schaffen. Dafür sind nach jetzigem Stand zehn Milliarden Euro Bundeszuschüsse vorgesehen. „Wir können da überproportional profitieren“, sagte Spaenle.

 

rr/dpa

Schulklasse, © Symbolfoto

SPD kritisiert Ausbau der Ganztagsschulen

Die SPD beklagt einen weiterhin schleppenden Ausbau von schulischen Ganztagsangeboten. „Nur 4,3 Prozent der Grundschüler und knapp über fünf Prozent aller Schüler besuchen eine echte Ganztagsschule – das ist ein Armutszeugnis für das selbsternannte Bildungsland Bayern“, sagte Fraktionsvize Simone Strohmayr am Donnerstag in München unter Hinweis auf Zahlen des Kultusministeriums. Sie beklagte, insgesamt sei das Ganztagsangebot an bayerischen Schulen „ein reparaturbedürftiges Flickwerk aus Nachmittagsbetreuung, verlängerter Mittagsbetreuung und Horten“. Derlei Angebote seien jedenfalls nicht als gleichwertig mit gebundenen Ganztagsangeboten anzusehen, sagte die SPD-Politikerin.
Das Kultusministerium betonte dagegen, der Freistaat baue das Angebot weiter konsequent aus. „Bis 2018 soll jede Schülerin und jeder Schüler bis 14 Jahre ein bedarfsgerechtes Ganztagsangebot wahrnehmen können“, bekräftigte Kultusminister Ludwig Spaenle.

 

rr/dpa

Schulklasse, © Symbolfoto

Faschingsferien: 1,7 Millionen Schüler starten in die Ferien

Ab in die Ferien: Für rund 1,7 Millionen Schüler und 110 000 Lehrer in Bayern beginnen an diesem Freitag die einwöchigen Winterferien. Bevor der Unterricht am 10. März weitergeht, können Schüler und Lehrer wieder Kraft danken, denn die Ferien sind eine gute Gelegenheit, um in Ruhe auf das erste Schulhalbjahr zurückzublicken, so Kultusminister Ludwig Spaenle. „Ferien dienen in erster Linie der Erholung“, sagte der Minister der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag.

Auch der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands Klaus Wenzel begrüßt die Lernpause. Im Frühjahr steige die Anspannung bei Grundschülern wegen des Schulwechsels und bei Abiturienten wegen der letzten Prüfungen. An die Schüler appellierte Wenzel, die Ferien zu nutzen: „In dieser Woche sollten sie einfach mal nichts tun“.
rr/dpa
Schulklasse, © Symbolfoto

Kritik: Söder wirft Spaenle schlechte Personalplanung vor

Nach den Auseinandersetzungen um die Lehrerstellen an Bayerns Schulen wirft Finanzminister Markus Söder seinem Kollegen dem Kultusminister Ludwig Spaenle schlechte Personalplanung vor.

„Wir können vorhersagen, welcher Komet 2028 in welchem Abstand an der Erde vorbeifliegt“, sagte Söder dem „Münchner Merkur“. „Aber wir tun usn wahnsinnige schwer, im Januar zu ermitteln, welche Lehrer wir im September für welche Fächer brauchen.“

Auf Dauer müsse es eine transparentere Personalplanung für die Schulen geben, verlangte Söder. Zudem müsse man jungen Pädagogen zu Beginn ihrtes Studiums auch sagen können, zu welcher Fächerkombination Personal gebraucht wird. „Wir sollten nicht wieder in eine Situation wie jetzt kommen, wo wir die besten Referendare nicht einstellen können.“

Gleichzeitig bezeichnete Söder Spaenle aber als einen „starken Kultusminister“.

rr/dpa

 

Spaenle: Thema Homosexualität ausreichend im Lehrplan vertreten

Die bayerische Staatsregierung hat keine Pläne, das Thema Homosexualität in der Schule anders zu behandeln als bislang. Das Thema sei bereits laut bisherigem Lehrplan «eingebettet in die Werteerziehung», sagte Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

«In diesem Zusammenhang sind die Toleranz und der Respekt vor der Würde des Menschen – unabhängig von der Lebensform – zentral», heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

 
«Es ist Bayern ein wichtiges Anliegen, die Vielfalt an Lebenswirklichkeiten der Menschen auch im Unterricht und in Schulbüchern mit abzubilden», hieß es weiter in der Mitteilung.

 

Das sei auch in den Lehrplänen aller Schularten verankert. «Lebenswirklichkeit bezieht sich genauso auf Menschen, die in der traditionellen Familienform leben, wie auch auf Menschen, die sich für andere Lebensformen entschieden haben.» Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg will das Thema Homosexualität im Unterricht ausführlicher behandelt wissen.

 

 

«Bayern ist in diesem Punkt Entwicklungsland», kritisierte die Grünen-Abgeordnete Claudia Stamm. Solange das Schimpfwort «schwule Sau» das häufigste in der Schule sei, herrsche Handlungsbedarf. Die Landtagsgrünen fordern einen Aktionsplan gegen Homophobie und eine Verankerung des Themas im Lehrplan. Außerdem müsse es in den Lehrerkollegien einen Ansprechpartner für schwule, lesbische oder bisexuelle Kinder geben.

 

«Aktuell steht im Lehrplan der 9. und 10. Klasse lediglich die Anweisung, Toleranz gegenüber Homosexuellen zu vermitteln», bemängelte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll. Das reiche aber nicht und gehe auch in die falsche Richtung. «Es geht um völlige Akzeptanz, nicht um großzügig verordnete Toleranz.»

 

 

jn / dpa

Schulklasse, © Symbolfoto

Wiedereinführung des G9: Bayerischer Landtag diskutiert

Auf Initiative der Freien Wähler diskutiert heute der Bayerische Landtag über eine eventuelle Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums. Auslöser sind die Forderungen des Bayerischen Philologenverbands, der sich für die Rückkehr zum G9 ausspricht. Ministerpräsident Horst Seehofer und die CSU lehnen eine neuerliche Schulreform ab. Kultusminister Ludwig Spaenle hatte erst Ende November erklärt, dass es vorerst keine größeren Schulreformen geben wird. Die Oppositionsparteien SPD und Freie Wähler fordern jedoch einen Parallelbetrieb von G8 und G9

rr/dpa

Schulklasse, © Symbolfoto

Neuer Lehrplan für Grundschulen!

An den rund 2400 bayerischen Grundschulen gilt bereits ab dem kommenden Schuljahr ein neuer Lehrplan, zunächst für die ersten und zweiten Klassen. Zentrale Punkte: Das umstrittene Abziehverfahren bei der schriftlichen Subtraktion soll beibehalten werden. Und in Deutsch soll mehr Wert als derzeit darauf gelegt werden, dass Kinder von Beginn an richtig schreiben – Rechtschreibfehler sollen früher als bisher korrigiert werden. Das kündigte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Montag in München an. Zudem soll etwa ein Drittel der Unterrichtszeit für eine Wiederholung und Vertiefung des Stoffs reserviert werden.

 

cb

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