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Championsleague-Viertelfinale: FC Bayern München gegen Manchester United

Am Mittwoch kämpft der FC Bayern München um den Einzug ins Halbfinale der Fußball-Champions-League. Doch bei dem Heimspiel müssen die Bayern gleich auf mehrere Spieler verzichten.

 

Titelverteidiger Bayern München ohne Leistungsträger Bastian Schweinsteiger und Javi Martínez

 

Vize-Kapitän Schweinsteiger hatte im Viertelfinal-Hinspiel gegen Manchester United die Gelb-Rote Karte gesehen und ist in der entscheidenden zweiten Partie am Mittwochabend gesperrt. Das gleiche Schicksal teilt der spanische Nationalspieler Martínez, der beim 1:1 in England die dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb erhalten hatte.

Bei dem FC Bayern München ist dafür der Brasilianer Dante nach seiner Sperre im Hinspiel wieder spielberechtigt. Manchester kann seinerseits in der Münchner Arena wieder auf Linksverteidiger Patrice Evra zurückgreifen. Einziger vorbelastete Akteur ist Rio Ferdinand. Der Innenverteidiger müsste bei einer Verwarnung im Falle eines Weiterkommens von ManUnited im Halbfinal-Hinspiel pausieren.
Weniger Zuschauer in der Arena
Neben Schweinsteiger und Martínez muss der FC Bayern München auch auf einige Fans verzichten. Im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United dürfen an diesem Mittwoch nur 67 300 Zuschauer in die Münchner Fußball-Arena. Wegen eines Fehlverhaltens seiner Fans im Achtelfinal-Heimspiel gegen den FC Arsenal hat die Europäische Fußball-Union einen Zuschauer-Teilausschluss verfügt. Der 700 Zuschauer fassende Block 124 auf dem Unterrang der Haupttribüne bleibt geschlossen.
Beleidigungen der Zuschauer sorgen für Teilausschluss

Beim 1:1 gegen Arsenal hatten Zuschauer am 11. März während des Spiels ein Plakat mit der Aufschrift „Gay Gunners“ hochgehalten. Der FC Bayern München bedauerte den Vorfall und distanzierte sich in einer Stellungnahme „aufs Schärfste von diesem diskriminierenden Banner“. Das schützte den deutschen Rekordmeister aber nicht vor der Bestrafung durch die Europäische Fußball-Union.

 

rr/dpa

Blocksperre im Viertelfinal-Rückspiel: Bayern muss auf Fans verzichten

Wegen homophober Banner muss der FC Bayern München im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Manchester United am 9. April auf die Unterstützung aus einem Fanblock verzichten und eine Strafe von 10 000 Euro bezahlen. Grund sei ein diskriminierender Banner mit der Aufschrift „Gay Gunners“ sowie ein Schmäh-Cartoon gegen Mesut Özil im Achtelfinal-Rückspiel gegen den englischen Topclub FC Arsenal, teilte die Europäische Fußball-Union UEFA am Montag mit. In der Münchner Fußball-Arena wird deshalb Zuschauerblock 124 geschlossen bleiben.
„Wir bedauern diesen Vorfall sehr und distanzieren uns aufs Schärfste von diesem diskriminierenden Banner. Dies wird vom FC Bayern München niemals akzeptiert“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Der Verein wolle „die Verursacher dieses Vorfalls dingfest machen und im Anschluss daran Schadenersatzforderungen an die entsprechenden Personen juristisch prüfen“.

 

rr/dpa
Normalerweise passen bei internationalen Spielen 68 000 Zuschauer ins Stadion, in der Bundesliga gar 71 000. Für das Heimspiel gegen Manchester United gab es bereits mehr als 100 000 Vorbestellungen.