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Organspendeausweis, © Organspende kann Lebensjahre schenken

Bayern: Zahl der Organspenden stagniert

Die Zahl der Organspenden in Bayern stagniert. Mit bislang 92 Spenden liegt der Wert nur etwa so hoch wie im vergangenen Jahr, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mitteilte.

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Vertrauenskrise: ADAC braucht laut Beirat umfassende Reformen

Der ADAC braucht aus Sicht seines Beirats umfassende Reformen, um die Vertrauenskrise der vergangenen Monate überwinden zu können. „Nach der manipulierten Auto-Wahl sind beim ADAC eine Reihe von Schwächen und Defiziten deutlich geworden, die teilweise auch das Grundverständnis dieses Clubs berühren“, sagte der Sprecher des neuen Gremiums, der Unternehmer und Unicef-Deutschland-Chef Jürgen Heraeus der Nachrichtenagentur dpa in München. Der Beirat soll den Autoclub beim Weg aus der Krise beraten. Er sehe die klare Bereitschaft, Fehler zu korrigieren, sagte Heraeus. Der Club müsse vor allem schärfer zwischen Verein und wirtschaftlichen Tätigkeiten trennen.

 

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ADAC beruft Wirtschaftsprüfer in Geschäftsführung

Nach dem Manipulationsskandal um den „Gelben Engel“ baut der Automobilclub ADAC seine Führungsspitze weiter um. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat das Präsidium den Wirtschaftsprüfer Thomas Kagermeier von der Prüfgesellschaft KPMG in seine Geschäftsführung berufen.

 

Ab Juni soll der 40-jährige promovierte Wirtschaftswissenschaftler beim ADAC die Geschäftsbereiche Finanzen, IT und Services verantworten. ADAC-Vizepräsident August Markl sagte am Mittwoch, als Fachmann könne Kagermeier die Neuausrichtung des ADAC in operativer Verantwortung mitgestalten. Bei KPMG sei er für Jahres- und Abschlussprüfungen großer Versicherungen und Konzerne, die Einführung und Prüfung interner Kontrollsysteme und die Entwicklung von Compliance-Leitbildern zuständig gewesen. Zudem sei er personalverantwortlicher Partner bei KPMG gewesen. Neben Kagermeier gehören der ADAC-Geschäftsführung Marion Ebentheuer und Mahbod Asgari an.rr/dpa

Vertrauenskrise: ADAC-Konkurrent ACE verzeichnet Mitgliederzuwachs

Der Manipulationsskandal beim ADAC kommt Konkurrent ACE zugute. Der Auto Club Europa gewinne seit Bekanntwerden der Manipulationen beim ADAC-Autopreis „Gelber Engel“ im Januar wöchentlich 1000 Mitglieder hinzu – ein Drittel mehr als in den Wochen zuvor. „Man kann da schon von einer nachhaltigen Entwicklung sprechen“, sagte ein ACE-Sprecher am Dienstag in Stuttgart. Der ACE hat nach eigenen Angaben rund 580 000 Mitglieder, der ADAC fast 19 Millionen.

 

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ADAC: Rund 186 000 Kündigungen

Der Skandal um die Manipulation des „Gelben Engel“ macht sich bei der Mitgliederzahl deutlich sichtbar. Die Zahl der zusätzlichen Kündigungen aufgrund der aktuellen Entwicklungen sei auf 186 000 angewachsen, teilte der ADAC am Montag mit. Die Zahl hat der Autoclub nach eigenen Angaben aus dem Vergleich mit den „normalen“ Monaten Januar und Februar des Vorjahres ermittelt. Weitere 26 000 Kündigungen seien noch nicht bearbeitet, hieß es weiter.

rr/dpa

© Symbolfoto

VW gibt „Gelbe Engel“ zurück

Der dem Skandal um die Manipulation des „Gelben Engels“ hat VW nun, wie angekündigt, die Trophäen an den ADAC zurückgegeben. Ein Sprecher von Volkswagen erklärte an Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa, dass insgesamt 19 erste Plätze verschickt wurden. VW protestiert damit gegen Manipulationen bei der einst in der Branche begehrten Auszeichnung.

Am Montag hatten Untersuchungen die Gewissheit gebracht, dass beim ADAC zwischen 2009 und 2013 neben der Teilnehmerzahl auch die Reienfolge der „Gelben Engel“ gefälscht war.

 

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ADAC-Präsident Peter Meyer tritt zurück

Wie am Montagmittag bekannt gegebehn wurde, legt der ADAC-Präsident Peter Meyer sein Amt nieder. Der 64-Jährige tritt nach einem Skandal um Manipulationen beim ADAC-Autopreis „Gelber Engel“ mit sofortiger Wirkung zurück, wie der ADAC Nordrhein am Montag mitteilte.

Mit dem Rücktritt soll er nach Vereinsangaben einer Amtsenthebung zuvor gekommen sein. Angesichts der aktuellen Vertrauenskrise und der erschütternden Ergebnisse der aktuellen Krisenaufarbeitung habe das ADAC-Präsidium am Montagvormittag ein Suspendierungsverfahren gegen Meyer beschlossen, teilte der Verein mit. Das Amt des Präsidenten übernimmt kommissarisch Vizepräsident August Markl. Die Nachfolge soll bei der nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Mai 2014 geregelt werden.

rr/dpa

Manipulation beim ADAC: Prüfbericht wird erwartet

Das Warten hat scheinbar bald Ende. Der unabhängige Prüfbericht zu den Manipulationen beim ADAC-Autopreis „Gelber Engel“ soll demnächst veröffentlicht werden. Im Laufe des Montags soll entschieden werden, wann mit dem Bericht zu rechnen ist. Dieser  solle noch am Montag oder spätestens am Dienstag bekanntgegeben werden, so ein Sprecher des ADAC.

Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte legt den Bericht zuerst intern dem ADAC vor. Zunächst geht es um die jüngste Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen. Berichte zu früheren Jahren sollen folgen. Bislang steht fest, dass bei der Wahl des VW Golf zum Lieblingsauto die Zahlen nach oben frisiert wurden. ADAC-Präsident Peter Meyer hält auch eine Manipulation bei der Rangfolge der Fahrzeuge für möglich.
rr/dpa

München: ADAC – Präsident Peter Meyer in Videointerview

Dieses Interview mit dem Präsidenten des ADAC, Peter Meyer, hat der Automobilclub heute auf seinem Youtube – Channel veröffentlicht:

http://youtu.be/LYPjJ32MgLw

Der ADAC war zuletzt wegen Manipulation bei der Wahl des Preisträgers für seinen Preis „Gelber Engel“ in die Schlagzeilen geraten.

Dann sorgten auch noch fragwürdige Helikopter – Flüge des Präsidenten mit dem Rettungshubschrauber des ADAC für Empörung.

adc / adac