Tag Archiv: Matthias Sammer

München: FC Bayern München verpflichtet Juan Bernat vom FC Valencia

Der FC Bayern München hat  den spanischen U21-Nationalspieler Juan Bernat vom FC Valencia verpflichtet.

 

Der 1,72 Meter große Abwehrspieler hat im Laufe des Tages die medizinische Untersuchung in München absolviert und vor wenigen Minuten einen Fünfjahres-Vertrag beim FC Bayern unterzeichnet. Über weitere Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart.

 

Stimmen zum Wechsel

 

„Wir sind sehr zufrieden, sowohl mit dem Spieler als auch dem FC Valencia eine sehr gute und schnelle Lösung gefunden zu haben“, erklärt Jan-Christian Dreesen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, „Juan Bernat wird am Dienstagabend in Valencia noch von seinem bisherigen Klub verabschiedet und ab Donnerstag in München sein.“

 

„Juan Bernat ist ein außergewöhnlicher, junger Spieler, den wir schon lange beobachtet haben. Er ist schnell, zweikampfstark, hat einen unglaublichen Zug zum Tor“, beschreibt Matthias Sammer, Sportvorstand des FC Bayern, den Neuzugang. „Wir sind sicher, dass wir mit Juan Bernat eine sehr gute Investition für die Zukunft unserer Mannschaft getätigt haben. Wir heißen ihn beim FC Bayern herzlich willkommen!“

 

„Ich bin sehr glücklich, dass ich künftig bei diesem großen Klub spielen darf“, versicherte Juan Bernat nach seiner Vertragsunterzeichnung. „Der FC Bayern ist einer der größten Klubs Europas und der Welt, ich freue mich sehr, künftig mit Spielern wie Lahm, Neuer, Schweinsteiger, Robben und Ribéry in einem Team zu stehen und Pep Guardiola als Trainer zu haben. Ich werde alles geben, um mit diesem Klub Erfolg zu haben.“

 

Juan Bernat hat in der abgelaufenen Spielzeit 45 Spiele für den FC Valencia absolviert und erzielte dabei 2 Tore.
Beim FC Bayern erhält der Neuzugang die Rückennummer 18.Für den Abwehrspieler wird der FC Bayern circa 10 Millionen Euro nach Spanien überweisen.

 

RG / FC Bayern München

FC Bayern München: Traumstart im Halbfinale

Mit einem souveränen 86:67-Sieg ist der FC Bayern Basketball in das Halbfinale der BBL gestartet. Vor rund 5.600 Zuschauern im heimischen Audi Dome konnten die Gäste aus Oldenburg nur in der Anfangsphase noch mithalten.

Das erste Halbfinale war in der Anfangsphase relativ ausgeglichen. Während die Bayern mit einer starken Defensivleistung den Gästen das Leben schwer machten, vergaben die Münchnern ihrerseits in der Offensive so manch sichere Punkte. Entsprechend knapp ging das erste Viertel zu Ende, 18:16 für die Hausherren. Im zweiten Viertel legten die Münchner dann einen Zwischenspurt hin und zogen bis auf 27:19 davon. Sehr zu Freude der anwesenden Führungsriege des FC Bayern um Präsident Karl Hopfner, Vize-Präsident Rudolf Schels, Sportvorstand Matthias Sammer und Finanzvorstand Jan-Christain Dreesen. Doch die EWE Baskets Oldenburg kämpften sich noch ein Mal zurück. Beim Stand von 29:27 entschied sich FCBB-Trainer Pesic eine Auszeit zu nehmen. Die Münchner konnten sich wieder etwas absetzen, 43:35 stand es 1,6 Sekunden vor der Halbzeitsirene. Zeit genug aber für Heiko Schaffartzik, einen umjubelten Buzzerbeater von der Mittellinie zu versenken. Die Halle tobte, 46:35 der Halbzeitstand.

Oldenburg niedergeschlagen

Ob es das intensive Spiel in der ersten Hälfte war, der Buzzerbeater kurz vor der Halbzeit oder einfach die Dominanz der Bayern – in der zweiten Hälfte konnten die Oldenburger nicht mehr mithalten. Mitte des dritten Viertels wuchs der Vorsprung auf 59:43 an. Vor allem MVP Malcolm Delaney zeigte sich treffsicher aus nahezu jeder Position. Nach 30 Minuten hieß es schließlich 68: 53 für die Münchner.
Das Schlussviertel eröffnete Lucca Staiger mit einem Dreier nach zehn Sekunden. Im weiteren Verlauf pendelte der Vorsprung der Bayern zwischen 15 und 20 Punkten und niemand im Audi Dome zweifelte daran, dass die Münchner in der Serie mit 1:0 in Führung gehen würden. Am Ende hieß es schließlich 86:67.
Für die FCBB-Korbjäger waren erfolgreich:
Malcolm Delaney (22 Punkte/2 Dreier), Heiko Schaffartzik (17/4/6 Rebounds), Bryce Taylor (14), John Bryant (11/1/12), Deon Thompson (6), Lucca Staiger (6/2), Boris Savovic (5/8 Reb), Robin Benzing (2), Yassin Idbihi (2)
mh

Ex-Sportdirektor Nerlinger schreibt sich Anteil an Erfolgsgeschichte des FC Bayern München zu

„Bayern profitiert sehr viel von mir“, so der ehemalige Sportdirektor des FC Bayern München, Christian Nerlinger in einem Interview mit dem „Kicker“. Er schreibt sich selbst einen Anteil an der Erfolgsgeschichte des Vereins zu.

„Ich habe sehr viel von Bayern profitiert, Bayern aber auch sehr viel von mir“, so der 40-Jährige. Er sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, Routiniers wie Luca Toni und Mark van Bommel ziehen zu lassen, um die Führungskräfte Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger zu etablieren.

Die Arbeit seines Nachfolgers Matthias Sammer beim Fußball-Bundesligisten beurteilt er positiv. „Er gewinnt jedes Spiel, das ist ein Riesenvorteil“. Der Triple-Gewinn 2013 spreche dafür, dass „alle einen guten Job machen“.

Am 1. Juli 2008 übernahm Nerlinger den Posten des Teammanagers beim FC Bayern München. Ein Jahr später, am 1. Juli 2009, trat er die Nachfolge von Uli Hoeneß als Sportdirektor an. Am 2. Juli 2012 wurde er dann von Matthias Sammer ersetzt. Angeblich sei die Trennung zwischen dem FC Bayern München und Christian Nerlinger einvernehmlich gewesen.

rr/dpa

Emotionslos – Sammer übt Kritik an FC-Bayern-Auftritt

Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer hat nach dem 2:0-Erfolg des deutschen Fußball-Meister gegen Hannover 96 Kritik am wenig mitreißenden Auftritt seiner Mannschaft geübt.

«Wir spielen zum Teil lethargisch, wir spielen ohne Emotionen Fußball, wir machen Dienst nach Vorschrift», schimpfte Sammer. In der Interviewzone betonte er zudem vor den Medienvertretern, dass man sich derzeit beim FC Bayern etwas hinter dem Trainer verstecke.

 

«Der Hype, für den er ja überhaupt nichts kann, ist mit ihm jeden Tag Pep hin, Pep her, Pep hoch, Pep runter und wir finden das alle so prima, dass wir sagen, ach gut Mensch, da stehen wir alle auch ein bisschen weniger in der Verantwortung», führte Sammer aus. Zwei bis drei Prozent würden der Mannschaft derzeit fehlen, beklagte Sammer.

 

mt / dpa