Tag Archiv: Medien

Debatte über Vertrauen – Medientage München beginnen

Neue digitale Technologien setzen die traditionellen Medien immer mehr unter Druck. Welche Folgen das hat, darüber tauschen sich mehr als 400 Referenten und bis zu 6000 Besucher bei den Medientagen München aus. Das Branchentreffen wird am Dienstag im Internationalen Congress Center München eröffnet.

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CSU Parteizentrale

Lokalfernsehen in HD-Qualität: 11 Millionen Euro für Medien und Digitalisierung

In der heutigen Haushaltssitzung wurden auf Initiative der Landtags-CSU rund 11 Millionen Euro für Medien und Digitalisierung auf den Weg gebracht. Damit will die CSU-Fraktion „gezielt in diesen wichtigen Zukunftsbereich investieren.“

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München: Straubinger Tagblatt übernimmt Abendzeitung

Die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung wird die insolvente Abendzeitung weiterführen.

 

Nur ein Viertel der Mitarbeiter darf bleiben

 

Der Straubinger Verleger kündigte an, er wolle das Blatt als gedruckte Tageszeitung mit umfassendem Online-Angebot weiterführen.

„Ich glaube an die gedruckte Zeitung und bin davon überzeugt, dass die AZ eine gute Zukunft als starke Münchner Stadtzeitung hat“, sagte Martin Balle, der Verleger des Straubinger Tagblattes. „Die organisatorische Einbindung in unsere Gruppe eröffnet die Chance, das Blatt endlich profitabel zu führen. Dabei wird die «AZ» ihren Charakter als kritische und selbstbewusste Stimme für München behalten.“, so Balle weiter.

So vielversprechend wie das klingen mag, so niederschmetternd die Neuigkeiten für die Mitarbeiter:

Höchstens 25 der rund 100 Mitarbeiter soll die Möglichkeit angeboten werden, weiterhin für die Abendzeitung München arbeiten zu dürfen.

 

70 Millionen Miese

 

Am fünften März 2014 hatte das Münchner Boulevardblatt Antrag auf Insolvenz gestellt.

Nach knapp vier Monaten ist die Zukunft der Abendzeitung jetzt gesichert:

Ab ersten Juli wird die niederbayerische Verlagsgruppe Straubinger Tagblatt und Landshuter Zeitung nun das Ruder übernehmen – bereits einen Tag vorher startet eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft für die Mitarbeiter, die entscheiden soll, wer zur neuen Abendzeitung gehören soll.

Der Schritt scheint hart, aber genauso hart sind die Fakten:

Die finanziellen Schwierigkeiten der Boulevardzeitung mit einer verkauften Auflage von rund 100 000 Exemplaren waren seit längerem bekannt. Die Familie Friedmann als Eigentümerin sehe sich nicht mehr in der Lage, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, hatte der Verlag mitgeteilt. Nach Angaben der Geschäftsführung summierten sich die Verluste seit 2001 auf rund 70 Millionen Euro, heißt es laut dpa-Informationen.

adc / dpa

Horst Seehofer schaut kritisch, © Horst Seehofer will eine Flüchtlingsobergrenze

Landsberg am Lech: Horst Seehofer will kein Hoeneß-Knast-Spektakel mehr

Der Rummel, der von den Medien um den Haftantritt von Uli Hoeneß veranstaltet worden ist, stößt dem Bayerischen Ministerpräsidenten sauer auf:

Horst Seehofer zeigt sich zutiefst verärgert über den Rundgang für Journalisten in der JVA Landsberg am Lech:

„Herr Hoeneß hat das gleiche Anrecht auf Privatsphäre, und das soll auch sichergestellt werden“, mahnt der Ministerpräsident. Der Rüffel ging vor allem an seinen Justizminister Winfried Bausback.

Ärgerlich für den. Immerhin hatte Herr Minister Bausback doch gerade erst die Woche der Justiz angekündigt.Dort sollten sich Bürger informieren dürfen, wie so der Alltag im Vollzug der Rechtsstaatlichkeit aussieht.

Ob Winfried Bausback’s Pläne sich bezüglich dieses offenen Umgangs mit dem Rechtssystem gegenüber Bürger und Medien nach der Seehofer – Rüge ändert, ist bisher noch unklar.

Der Chef der Bayerischen Justiz soll jetzt nach dem Willen seines Vorgesetzten erst einmal  sicherstellen, dass sich so etwas wie der Knast – Besuch nicht wiederholt, sagte Seehofer.

Die Grünen im Landtag dagegen meinen, dass der Schritt, eine Gefängniszelle der Öffentlichkeit zugänglich zu machen „überfällig gewesen“ sei.

Heoeneß war wegen Steuerbetrugs zu dreieinhalb Jahre Haft verurteilt worden.

adc / dpa

Medientage München beginnen heute – münchen.tv startet mit HbbTV-Mediathek

Ab heute trifft sich die deutsche Medienbranche wieder in München, denn bis einschließlich Freitag finden die Medientage im Internationalen Congress Center (ICM) der Messe München statt. Zum 27. Mal treffen sich in diesem Jahr die Medienvertreter aus den Bereichen Zeitung, Rundfunk und Online, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Branche auszutauschen.

 

27. Auflage des Medien-Branchentreffs

 

Eröffnet wird die 27. Auflage des Branchentreffs von der neuen Vize-Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Bayerns, Ilse Aigner (CSU). Zum Auftakt diskutieren heute unter anderem Verleger Dirk Ippen («Münchner Merkur»), ZDF-Intendant Thomas Bellut und Google-Manager Philipp Justus in der sogenannten Elefantenrunde die «Herausforderung für Medien, Werbung Gesellschaft».

Der gesellschaftliche Höhepunkt des dreitägigen Medienevents ist die glanzvolle „Nacht der Medien“ am Dienstagabend im Münchner Justizpalast.

 

münchen.tv geht mit HbbTV-Mediathek online

Der Münchner Lokalsender münchen.tv wird am Mittwochnachmittag zudem auf dem Medienkonkress seine HbbTV-Mediathek freischalten. Alle Personen, die ein Smart-TV mit Internetanschluss besitzen, können dann auf sämtliche Beiträge und Sendungen im Online-Archiv von münchen.tv zurückgreifen. Zum Öffnen der Mediathek muss der Zuschauer lediglich den „Red Button“ auf seiner Fernbedienung betätigen und kann sich anschließend interaktiv durch das Angebot bewegen.

 

mt / dpa

Bilder: Medientage München

 

Horst Seehofer schaut kritisch, © Horst Seehofer will eine Flüchtlingsobergrenze

Nach WDR-Kritik: Horst Seehofer verärgert den Journalistenverband

Nach seiner kritischen Aussage gegenüber dem WDR wirft der Deutsche Journalisten-Verband (DJV)  Horst Seehofer nun die Missachtung der Pressefreiheit vor.  Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident hatte am Freitag am Rande einer CSU-Wahlveranstaltung das Verhalten des Kamerateams mit dem Satz kommentiert: «Die müssen raus aus Bayern.» Der Grund: Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) hatte sich von dem Team unhöflich bedrängt gefühlt.

 

«Mit diesen Äußerungen fällt Horst Seehofer erneut als jemand auf, der die Pressefreiheit missachtet», sagte DJV-Vorsitzender Michael Konken. Er forderte den bayerischen Ministerpräsidenten am Dienstag auf, die Pressefreiheit zu respektieren. «Er sollte begreifen, dass diese ein hohes Gut ist und Politiker sich im Dienste der Demokratie auch unbequemen Fragen stellen müssen.»

 

mt / dpa

Neue DVB-T-Programme ab 1. August: Das ändert sich beim Fernsehempfang

Ab 1. August  werden vier Sender der Mediengruppe RTL nicht mehr über die digitale Antenne (DVB-T) gesendet. Doch es gibt auch Neuzugänge: Seit Juni können sixx und 1.2.3.tv empfangen werden, im August kommen noch Tele 5 und Sat.1 Gold hinzu, im September schließt sich ProSieben MAXX an.

 

Betroffen von den Änderungen ist auch das lokale Fenster „RTL München live“, das jeden Abend ab 18.00 Uhr ausgestrahlt wird.  Auf Neuigkeiten und Informationen aus der Region München müssen die Fernsehzuschauer jedoch nicht verzichten: DVB-T-Nutzer können problemlos auf das Vollprogramm von münchen.tv zugreifen. Der Sendeplatz in München und Südbayern ist Kanal 52. Im Kabel wird das lokale Fenster „RTL München live“ weiterhin unverändert im Programm von RTL ausgestrahlt.

 

Unter dem Motto „DVB-T Bayern: Ich geh zum Fernsehen“ bieten das Projektbüro DVB-T Bayern und seine Partner ein Gewinnspiel mit exklusiven Preisen an. Mit dabei: VIP-Führungen im Olympiaturm und in einem großen Fernsehstudio, ein Blick hinter die Kulissen der Wiesnproduktion von münchen.tv , ein Besuch der “Nacht der Medien”, eine Hospitanz „Ein Tag beim Fernsehen“ sowie eine Führung bei „Dahoam is Dahoam“ im Filmdorf Lansing.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter dvb-t-bayern.de, Hilfe zum Empfang von münchen.tv gibt es hier.