Tag Archiv: Melanie Huml

Eine Spritze beim Arzt (Impfung oder Injektion), © Symbolfoto

34 Masernfälle seit Jahresbeginn in Bayern

Trotz einer Impfquote bei Kindern in Bayern von 92,2 Prozent gab es bereits 34 Masernfälle im Jahr 2019. In den vergangenen 13 Jahren wurde bayernweit die Zahl der zweimal gegen Masern geimpften Kinder um 48,2 Prozent gesteigert. Dennoch geht die Opposition in Bayern mit Staatsregierung auf Konfrontationskurs.

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Grippeimpfung Markus Söder und Melanie Huml, © StMGP

Ministerpräsident und Gesundheitsministerin werben für Grippeimpfung

Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml haben gemeinsam zur Grippeschutzimpfung aufgerufen.

 

Gesundheitsministerin Melanie Huml, die approbierte Ärztin ist, hat am Dienstag Ministerpräsident Markus Söder gegen Grippe geimpft und dabei die Notwendigkeit der Impfung betont. Auch Söder, der früher selbst Gesundheitsminister war, warb für die Impfung.

 

Das Immunsystem braucht ungefähr zwei Wochen, um einen wirksamen Impfschutz aufzubauen, deshalb sei jetzt vor Beginn der Grippewelle der ideale Zeitpunkt um sich impfen zu lassen, laut Huml. Chronisch Kranken und älteren Menschen ab 60 Jahren sowie Schwangeren wird die Impfung empfohlen. Außerdem sollten sich Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pfelgeeinrichtungen unbedingt impfen lassen.

 

Grippeimpfung Markus Söder und Melanie Huml, © StMGP

 

Die Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden, da der Impfstoff für jede Saison neu zusammengesetzt wird, um aktuellen Grippeviren zu begegnen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen mit Beschluss vom April 2018 die Kosten für den Vierfach-Impfstoff. In der aktuellen Grippesaison 2018/2019, die Anfang Oktober startete, wurden bisher 46 Fälle von Grippe in Bayern gemeldet.

 

 

viele Pillen/Drogen in verschiedenen Farben, © Symbolfoto.

Bayern: Zahl der Drogentoten am höchsten

Nirgendwo in Deutschland sind im vergangenen Jahr mehr Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben als in Bayern. Das geht aus dem am Donnerstag in Berlin vorgestellten Drogenbericht der Bundesregierung hervor. Demnach stieg die Zahl der Drogentoten im Freistaat im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 230. Bundesweit waren es 1002 Tote – ein Plus von sechs Prozent.
Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml reagierte alarmiert: „Eine Konsequenz daraus muss sein, intensiv auf Prävention und Suchthilfe zu setzen.“ In München endete der Drogenkonsum für 41 Menschen tödlich – sechs mehr als im Vorjahr. Noch höher ist der Anstieg in Nürnberg, wo es im vergangenen Jahr 30 Drogenopfer gab – mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor (13 Tote).

Untersuchung mit Ärztin, © Symbolfoto

Gesundheitsministerin Huml ruft zur Darmkrebs-Vorsorge auf

Gesundheitsministerin Melanie Huml hat zu verstärkter Darmkrebs-Vorsorge aufgerufen. Bisher würden die Angebote der Krankenkassen nur von etwa der Hälfte der Frauen und einem Viertel der Männer, die Anspruch darauf haben, genutzt. „Wenn Darmkrebs rechtzeitig erkannt wird, ist er meistens heilbar“, betonte Huml jedoch anlässlich des „Darmkrebsmonats“ März.
Mit jährlich rund 9000 Neuerkrankungen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart in Bayern. Die Krankenkassen zahlen den Stuhltest zur Früherkennung ab dem 50. und die Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr. Das Tückische am Darmkrebs sei, dass es im Frühstadium kaum zu Beschwerden komme, erklärte Huml.

rr/dpa