Tag Archiv: Miesbach

kaltes stürmisches und winterliches Wetter, © Symbolfoto

Wegen Schneechaos: Viele geschlossene Schulen in Oberbayern – Katastrophenfall im Landkreis Miesbach

Der Winter hält die südlichen Regionen Bayerns weiter fest im Griff. Wegen der heftigen Schneefälle hat das Landratsamt Miesbach sogar den Katastrophenfall ausgerufen. An vielen Schulen in der Region Oberbayern wird bis zum Ende der Woche der Unterricht entfallen. Man könne nicht gewährleisten, dass die Schüler sicher von A nach B kommen.

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© Kriminalpolizei Miesbach

Polizei findet über acht Kilogramm Rauschgift

Im Landkreis Miesbach konnten am Dienstag, den 16.05.2017, bei mehreren Wohnungsdurchsuchungen über acht Kilogramm Rauschgift sowie eine große Menge an Bargeld als auch verschiedene Messer und Macheten sichergestellt werden. Insgesamt wurden sieben Tatverdächtige festgenommen.

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Vogelgrippe, Ente, Virus, Geflügel, Teich, Wildtier, Erpel, © Die Zahl der erkrankten Tiere steigt weiter an.

Hochansteckende Vogelgrippe breitet sich weiter in Bayern aus

Die Vogelgrippe breitet sich in Bayern weiter aus. Inzwischen wurde die hochansteckende Variante H5N8 in neun Landkreisen und Städten bestätigt, wie ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit am Montag in Erlangen sagte.

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Miesbach: Landratswahl vor Gericht angefochten – und Klage zurückgewiesen

Vielleicht konnte man hier von etwas zu viel Engagement sprechen:

Ein älterer Herr aus Fischbachauch im Landkreis Miesbach wollte die Wahl zum Landrat von Wolfgang Rzehak von den Grünen vor Gericht anfechten lassen – ihm wäre der Skandal-Landrat Jakob Kreidl lieber gewesen.

+++Update 13 Uhr: Der Kläger zieht seine Klage zurück. Die zuständige Richterin hat ihn überzeugt, dass keinerlei Aussicht auf Erfolg besteht +++

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Ein Fahrradfahrer auf einer Straße, © Symbolbild

Tragischer Unfall in Miesbach: 17-Jähriger von Zug erfasst

An einem unbeschrankten Bahnübergang in Miesbach hat sich am Wochenende ein tragischer Unfall ereignet. Ein 17-jähriger Fahrradfahrer wurde von einem Zug erfasst und dabei getötet, er wollte scheinbar noch kurz vor dem Zug die Gleise überqueren, oder wurde von der Sonne geblendet.

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Miesbach: Drogendealer-Pärchen aufgeflogen

Miesbacher Drogenfahnder haben am vergangenen Donnerstag,, 15. Mai 2014, den schwungvollen Rauschgifthandel eines Pärchens aus der Region beendet. Der 24-jähriger Hauptverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Das teilte die Kripo am Montag mit.

Ein 24 Jahre alter Mann und seine vier Jahre jüngere Freundin standen bereits seit längerer Zeit im Fokus der Kripo Miesbach. Die beiden sollen bereits seit längerer Zeit einen relativ gut florierenden Handel mit Cannabis, Kokain und Crystal betrieben haben. Treibende Kraft des Duos war der 24 Jahre alte Mann, der zusammen mit seiner Lebensgefährtin diverse Beschaffungsfahrten nach München und ins Ausland, u.a. Tschechien, organisierte. Teilweise wurden sie bei diesen Fahrten vom Kleinkind der 20-jährigen Schülerin begleitet. Das so erworbene Rauschgift verkaufte das Pärchen an einen, laut Kripo Miesbach,  respektablen Kundenstamm in den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen.

Nachdem sich der Verdacht gegen die beiden Tatverdächtigen verdichtete, haben die Drogenfahnder das Duo am Donnerstagvormittag, den 15. Mai 2014, vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurde der 24 Jahre alte Mann zur Prüfung der Haftfrage dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser hat die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen angeordnet. Die 20 Jahre alte  Schülerin zeigte sich geständig und wurde im Anschluss an die kriminalpolizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Welche Mengen an Drogen das geschäftstüchtige Pärchen verkauft hat und wie viel Geld sie damit verdient haben, müssen die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Miesbach nun noch ergeben.

mh / Polizei

Das schlechte Gewissen nach der Feier

Der wegen seiner mehr als 100 000 Euro teuren Geburtstagsfeier in die Kritik geratene Miesbacher Landrat Jakob Kreidl (CSU) hält an seiner erneuten Kandidatur für das Amt bei der Kommunalwahl am 16. März fest. Bei einer Podiumsdiskussion des «Miesbacher Merkurs» sagte der 61-Jährige am Mittwochabend, er werde nicht davonlaufen. «Ich bedauere die Fehler und stehe dazu.» Gleichwohl bat der Kommunalpolitiker die knapp 600 Zuhörer, Privates und Berufliches getrennt zu betrachten.

 

Kreidl kündigte an, eine namhafte Summe als Wiedergutmachung zu spenden. Er nannte aber keinen Betrag. Auch werde er das Geld erst nach der Wahl spenden, um nicht den Eindruck zu erwecken, er wolle sich freikaufen. Zuvor war sein Hinweis, bei der Feier seines 60. Geburtstages im Sommer 2012 habe es sich um eine Kundenveranstaltung der Kreissparkasse gehandelt, vom Publikum mit Gelächter aufgenommen worden. Sein SPD-Herausforderer Robert Huber bekam hingegen Beifall für seine Forderung nach lückenloser Aufklärung der Spendenpolitik bei dem kommunalen Geldinstitut. «So etwas darf in unserem Landkreis nie mehr passieren», sagte Huber mit Blick auf das Sponsoring.

 

 

Die Feier hatte fast 120 000 Euro gekostet. 77 000 Euro davon zahlte die Kreissparkasse, 33 000 Euro der Landkreis. Kreidl ist auch wegen seines aberkannten Doktortitels und wegen der jahrelangen Beschäftigung seiner Frau während seiner Zeit als Landtagsabgeordneter in den Schlagzeilen. Die während der Verwandtenaffäre bekanntgewordene Praxis war jedoch legal. Vergangenen Freitag trat Kreidl als Präsident des Bayerischen Landkreistages zurück.

 

 

jn / dpa

Miesbach: Radlkontrolle führt Polizei zu Drogendealerin

In Miesbach hat eine Radlerkontrolle die Polizei zu einer Dorgendealerin geführt. Gegen 21:15 Uhr am Mittwoch wollten Beamte einen Radler kontrollieren. Der 23-jährige Mann warf daraufhin sein Rad weg und versuchte zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung stellten die Polizisten bei dem Mann deutlichen Marihuanageruch fest, fanden aber bei ihm zunächst keine Drogen. Eine nach außen gestülpte Hosentasche überführte den Mann aber doch. In einigen Metern Entfernung fanden die Polizisten am Boden neben einem Geldschein, gebrauchten Taschentüchern und einem Feuerzeug 3,8 Gramm Marihuana, das in Cellophan eingewickelt war.

25-jährige Miesbacherin im Visier

Nachdem eine Durchsuchung der Wohnung des 23-jährigen erfolglos blieb, ordnete die Staatsanwaltschaft München II die Durchsuchung der Wohnung einer 25-jährigen Frau aus Miesbach an. Sie stand im Verdacht, die Marihuana-Lieferantin des 23-jährigen zu sein. Weil auf Klingeln und Klopfen niemand aufmachte, musste die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet werden. Schnell war klar, warum die 25-Jährige nicht geöffnet hatte: neben einer Kleinmenge Haschisch stellten die Beamten mehr als 30 Gramm Marihuana, Ecstasy-Tabletten, getrocknete Pilze, diverse Drogenutensilien sowie sonstige Beweismittel und Bargeld sicher.
Die beiden bereits einschlägig in Erscheinung getretenen Beschuldigten erwarten jetzt Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäu-bungsmittelgesetz.
mh / Polizei

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