Tag Archiv: Mord

Lebenslange Haft für Sexualmord

Urteil lebenslänglich: Wegen eines Sexualmordes vor 24 Jahren muss ein 46-Jähriger lebenslang ins Gefängnis. Dies entschied das Münchner Schwurgericht.

Der damals 22-jährige Angeklagte hatte eine Rentnerin dem Urteil zufolge im September 1990 aus einem Wirtshaus in der Absicht nach Hause begleitet, mit ihr Sex zu haben – notfalls mit Gewalt. Die 63-Jährige habe den libanesischen Bürgerkriegsflüchtling mit den Worten „Hau ab, du Scheiß-Araber“ abgewiesen, worauf er sie würgte und die Sterbende missbrauchte.
An der Leiche der Frau stellte die Kriminalpolizei damals genetische Spuren des Mörders sicher. Sie hatte ihn im Todeskampf gekratzt, unter ihren Fingernägeln wurden Hautpartikel des Mannes gefunden. Die DNA war damals mangels Vergleichsmaterial nicht verwertbar. Erst bei Ermittlungen gegen den Angeklagten wegen Misshandlung seiner Ehefrau und Söhne wurde bei ihm eine Speichelprobe genommen und routinemäßig mit den Spuren sogenannter Altfälle abgeglichen.

Der inzwischen 46 Jahre alte Angeklagte hatte den Mord zum Prozessauftakt bestritten und weitere Angaben verweigert. Nach sechsmonatiger Beweisaufnahme hatte das Schwurgericht aber keinen Zweifel an seiner Schuld. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

rr/dpa

Mutter erdrosselt: 40-Jährige gesteht Tat

Tochter lebte fast zwei Wochen mit ihrer toten Mutter in einer Wohnung.
Eine Freundin des Opfers hatte am Samstag die Polizei verständigt. Sie hatte die 70-Jährige seit etwa 10 Tagen nicht mehr erreichen können.

Nachdem auf Klingeln keine Reaktion aus der Wohnung in Unterhaching erfolgte, öffnete eine Polizeistreife im Beisein der Freundin mit einem vorhandenen Schlüssel die Wohnung. Zur Überraschung der Beamten trafen diese in der Wohnung auf die 40-jährige Tochter der Wohnungsinhaberin. Als die Beamten die geschlossene Tür zum Wohnzimmer öffnen wollten, äußerte die Tochter, dass sie ihre Mutter vor ca. 2 Wochen erdrosselt hätte. Die Beamten fanden anschließend die Wohnungsinhaberin tot im Wohnzimmer vor und nahmen daraufhin die 40-jährige Deutsche fest.

Vor Ort übernahm die Mordkommission München sowie die Spurensicherung die weiteren Ermittlungen.

Eine noch am Samstag im Institut für Rechtsmedizin der LMU München zur Klärung der Todesursache durchgeführte Obduktion des Leichnams bestätigte den Tod infolge Gewaltanwendung.

In der ersten Vernehmung bei der Mordkommission wiederholte die Tatverdächtige ihre zuvor getätigten Angaben und gab ferner an, dass sie sich anschließend selbst das Leben nehmen wollte, dies aber nicht in die Tat umsetzen konnte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ am gestrigen Sonntag der Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Mordes. Die Ermittlungen dauern an.

rr/Polizeipräsidium München

Versuchter Mord am Hauptbahnhof

Er kam knapp mit dem Leben davon; Am vergangenen Montag Abend (17.02.2014) kam es im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 43-jährigen Italiener sowie einem 36-jährigen Rumänen. Der 43-jährige Italiener fügte hierbei dem 36-jährigen Rumänen mit einem Messer im Halsbereich lebensgefährliche
Verletzungen zu, sodass dieser im Krankenhaus einer Notoperation unterzogen werden musste; Lebensgefahr besteht nicht mehr. Der Verletzte flüchtete in ein nahe gelegenes Hotel.

 

 

Nur der Hilfeleistung des Hotelpersonals ist es zu verdanken, dass er letztlich überlebte. Der Tatverdächtige konnte durch einen unbeteiligten Zeugen durch die Bahnhofshalle verfolgt werden, der zufällig vorbeikommende Mitarbeiter der Bahnsicherheit auf den Vorfall aufmerksam machte. Diese konnten den 43-jährigen Italiener mit
Unterstützung weiterer Kräfte stellen und widerstandslos festnehmen. Das Tatmesser hatte er noch bei sich.

 

 

 

Vor Ort übernahm die Mordkommission München die weiteren Ermittlungen. Hinsichtlich des Tatablaufs gibt es durch die Beteiligten unterschiedliche Schilderungen, wobei Grund der Auseinandersetzung eine noch offene Geldforderung gewesen sein soll.

 

 
Der Tatverdächtige wurde am gestrigen Dienstag dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ er Haftbefehl wegen versuchten Mordes.

 

Die Ermittlungen dauern an, weshalb keine frühere Presseveröffentlichung möglich war.

 

 

jn / Pressebericht Polizeipräsidium München

Sexualmord an Zwölfjähriger: Das ist das Täterfahrzeug

Nach der Auffindung der Leiche eines 12-jährigen Mädchens im Ratheiweiher bei Neuburg an der Donau ermittelt die Sonderkommission „Franziska“ der Kripo Ingolstadt weiter mit Hochdruck an der Aufklärung des Gewaltverbrechens. Taucher sind tagsüber damit beschäftigt, den See nach tatrelevanten Gegenständen abzusuchen. Speziell ausgebildete Suchhunde werden am Nachmittag am Weiher und am Ort des mutmaßlichen Verschwindens die Spurensuche aufnehmen.

 

 

Soweit die Kripo das bisherige Tatgeschehen rekonstruieren konnte, war die 12-Jährige am vergangenen Samstag zusammen mit Freunden an einem Spielplatz in Nassenfels. Am Spätnachmittag machte sie sich mit ihrem Fahrrad auf den Heimweg nach Möckenlohe. Unterwegs versandte das Mädchen eine Mitteilung über ihr Handy, dass ihr ein grüner Pkw auffällig folgt. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der später festgenommene Beschuldigte das Opfer in seine Gewalt brachte und zu dem Weiher bei Neuburg fuhr. Wie der 26-jährige Tatverdächtige inzwischen einräumte, tötete er dort sein Opfer. Laut Obduktionsergebnis wies die Leiche deutliche Spuren von Gewalt gegen den Kopf und Hals auf. Bei der Leichenschau ergaben sich auch Anhaltspunkte für einen sexuellen Missbrauch. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Auch wenn seine bisherige Vernehmung als Teilgeständnis der Tötungshandlung zu bewerten ist, bleiben für die Staatsanwaltschaft und die Ermittler doch noch viele wesentliche Fragen offen, zu denen der Beschuldigte bislang keine Angaben macht.

 

Auf die Spur des Täters kam die Polizei bereits im Rahmen der Vermisstensuche nach dem Mädchen. Die Eltern erstatteten am Sonntag Vermisstenmeldung, nachdem die Tochter nicht nach Hause gekommen und nicht wie angenommen bei einer Freundin übernachtet hatte. Der vom Tatverdächtigen benutzte grüne Pkw Toyota mit Weißenburger Kennzeichen war von Zeugen in Nassenfels in auffälliger Weise gesehen worden. Ein weiterer Hinweis auf das Auto ergab sich aus der Handymitteilung des Opfers.

 

Als am Sonntag gegen 16.30 Uhr Fischer die Leiche des Mädchens fanden und sofort die Verbindung zu der bestehenden Vermissung hergestellt wurde, konnte bereits konkret nach dem Auto gefahndet werden.

Gegen 21.00 Uhr stellte dann eine Polizeistreife der PI Neuburg den grünen Toyota im Stadtbereich fest. Der Fahrer flüchtete mit extrem hoher Geschwindigkeit Richtung Donauwörth. Dort gelang dann die Festnahme des 26-Jährigen. Am Fahrzeug waren Kennzeichen angebracht, die nicht dafür ausgegeben waren. Der Pkw ist sichergestellt und wird mit Unterstützung des Landeskriminalamtes spurentechnisch untersucht.

 

Gegen den Beschuldigten wurden bereits mehrfach Ermittlungen wegen Aggressionsdelikten im Straßenverkehr, Körperverletzung und Sexualstraftaten geführt. Im Dezember vergangenen Jahres wurde er nach einer Verurteilung aus der Haft entlassen.

 

Trotz der noch anstehenden umfangreichen Ermittlungen, zeigten sich die Mitglieder der Sonderkommission, einschließlich des Leiters sehr erleichtert, dass wenige Stunden nach dem Fund des getöteten Mädchens der mutmaßliche Tatverdächtige festgenommen werden konnte. Aufgrund der außergewöhnlichen Belastungssituation der Eltern werden diese von Angehörigen der Soko mit betreut.

 

 

jn / Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Prozessauftakt: 20-Jähriger wegen Mord angeklagt

Ein 20-Jähriger Münchner hatte vor einem Jahr eine ihm unbekannte junge Frau im Flur ihres Wohnhauses in Obersendling erstochen. Das Motiv ungewöhnlich: Der Schüler wollte so an die Wohnung der Frau herankommen. Diesen Beweggrund hat der laut vorläufigem Gutachten psychisch kranke 20-Jährige nach seiner Festnahme genannt. Der junge Mann wurde am 24. Januar 2013 festgenommen, den entscheidenden Hinweis bekam die Sonderkommission von einem Kollegen eines anderen Kommissariats. Demnach war der Schüler zuvor durch Gewaltfantasien aufgefallen.

Ab diesem Montag wird der Fall vor dem Landgericht München verhandelt. In dem voraussichtlich fünftägigen Prozess wird eine Jugendstrafkammer über die Unterbringung des Schülers in der Psychiatrie entscheiden.

rr/dpa

Oberlandesgericht München von außen

„Es war Selbstmord“ – Pflegerin weist Schuld von sich

Eine alte Frau ist im Seniorenheim an einer Überdosis Tabletten gestorben. Hat sich die an beginnender Demenz leidende 81-Jährige das Leben genommen? Eine Reihe von Indizien spricht dagegen. In München muss sich jetzt eine Pflegerin gegen den Vorwurf des Mordes verteidigen.

 

 

Eine ausgebildete Krankenschwester, zuletzt Pflegerin in einem Seniorenheim in oberbayerischen Kreuth, soll einer Bewohnerin im Mai 2012 einen Cocktail aus verschiedenen Medikamenten gewaltsam eingeflößt und sie damit getötet haben. Heimtückischen Mord aus Habgier und zur Verdeckung einer Unterschlagung wirft die Staatsanwaltschaft der Angeklagten vor dem Münchner Schwurgericht vor.

Zum Prozessauftakt am Donnerstag hat die 42-Jährige das Verbrechen bestritten. Die zunehmend demente alte Frau habe sich aus Angst vor der Einlieferung in die Psychiatrie das Leben genommen, beteuerte die Angeklagte. Sie gab aber zu, der Seniorin geholfen zu haben: «Sie hat mir so leidgetan.»

 

Die Anklage geht davon aus, dass die zur Verfügung über ihr Vermögen nicht mehr berechtigte alte Dame der Pflegerin mehrere Schmuckstücke geschenkt hat. Da dies ohne Zustimmung ihres Betreuers erfolgte, habe die 42-Jährige mit Rückforderung des Schmucks rechnen müssen.

Die Angeklagte gab zu, den Schmuck unberechtigt angenommen zu haben. Sie habe das nicht gewollt, aber die alte Dame habe unwirsch auf ihre Weigerung reagiert, sagte die Pflegerin vor Gericht. Im Polizeiverhör hatte sie den Empfang der kostbaren Geschenke geleugnet – «ich hatte Angst, für eine Diebin gehalten zu werden». Der Staatsanwalt wies sie auf den Widerspruch hin und ermahnte sie, ihre Aussage noch einmal zu überdenken, doch die Angeklagte blieb bei ihrer Darstellung.

 

Die 81-Jährige hatte zwei Selbstmordversuche hinter sich, die laut Anklage die Pflegerin zum Mord anregten. Nach dem Umzug ins Heim habe sich der Gemütszustand der alten Frau aber aufgehellt, von Suizid sei keine Rede mehr gewesen – so sieht es die Staatsanwaltschaft. «Sie wollte wirklich aus dem Leben scheiden», versicherte dagegen die Angeklagte.

Das habe die Seniorin ihr gegenüber immer wieder geäußert. Warum außer ihr niemand im Heim einen solchen Todeswunsch gehört habe, wollte der Vorsitzende Richter wissen. Zu ihr habe die alte Dame halt Vertrauen gehabt, erwiderte die Angeklagte. «Es war eine Art Freundschaft zwischen uns entstanden.»

 

 

Der Prozess dauert an.

 

 

 

jn / dpa

Mord im Pflegeheim – Prozessbeginn am 9. Januar

In einem Altenheim in Kreuth soll eine Pflegehelferin 2012 einer Seniorin einen tödlichen Medikamentencocktail eingeflößt und die Tat als Selbstmord getarnt haben. Die Frau muss sich von diesem Donnerstag (9. Januar) an vor dem Münchner Schwurgericht gegen den Vorwurf des Mordes verteidigen. Als Motiv nimmt die Staatsanwaltschaft Habgier an.

 

Hintergrund:

 

Die Tat war im Mai 2012 durch sämtliche Medien gegangen.

In dem Kreuther Pflegeheim soll eine Pflegerin der dementen Insassin vorsätzlich eine tödliche Kombination aus Medikamenten verabreicht haben.

Die Angeklagte habe die Rückforderung von Goldschmuck befürchtet, den ihr die alte Frau ohne Zustimmung ihres Betreuers geschenkt hatte, so die Anklage.

 

Die demente 81-Jährige hatte aus Angst vor der Unterbringung in der geschlossenen Abteilung eines Heims zwei Selbstmordversuche unternommen. Zwar habe sich zwischenzeitlich ihr Lebensüberdruss gelegt, so die Anklage, ihre Stimmungslage sei jedoch schwankend gewesen, und dies habe die Angeklagte als ihre Pflegerin gewusst. Der 42-Jährigen sei auch klar gewesen, dass die Seniorin ohne Zustimmung ihres Betreuers über ihr Vermögen nicht verfügen konnte. Dennoch habe sie von der Seniorin ein breites Goldarmband und zwei Goldringe angenommen.

Laut Anklage wollte die Pflegehelferin die 81-Jährige in den Selbstmord treiben, um den Schmuck behalten zu können. Sie besorgte sich über ihren Freund, einen Arzt, verschiedene Betäubungsmittel, die sie am 27. Mai 2012 in eine Saftflasche gab. Am folgenden Tag stellte sie der Staatsanwaltschaft zufolge fest, dass die 81-Jährige den Saft nicht angerührt hatte. Sie habe nun der alten Frau die Nase zugehalten und ihr die Giftmischung in den Rachen geschüttet.

Der binnen kurzer Zeit eingetretene Tod des Opfers wurde nicht zuletzt wegen der Vorgeschichte zunächst für Selbstmord gehalten. Seit März 2013 sitzt die Angeklagte in Untersuchungshaft.

Ein Geständnis hat sie nicht abgelegt. Der Indizienprozess gegen sie ist vorläufig auf zehn Verhandlungstage bis zum 22. Januar angesetzt.

 

 

jn / dpa

Mord an Rentnerin in Erding konnte nach 27 Jahren aufgeklärt werden

Vor 27 Jahren wurde eine damals 81-jährige Rentnerin in Erding ermordet – nun wurde der Mord aufgeklärt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, erließt ein Richter Haftbefehl gegen den 42-jährigen mutmaßlichen Täter. Er hatte die Vorwürfe eingeräumt. Seine Fingerabdrücke stimmten mit den im April 1986 am Tatort sichergestellten Spuren überein. Der Mann soll im Alter von 14 Jahren bei der Rentnerin eingebrochen sein. Als sie ihn überraschte und nach Hilfe schrie, tötete der Jugendliche die Frau. Im Juli 2013 hatte die Polizei den Mann im Zusammenhang mit einem anderen Verfahren festgenommen.

rr/dpa

Zeugenaufruf: Frau in Erding ermordet – Ehemann gilt als tatverdächtig

Bereits am Mittwoch den 04.12.2013 wurde eine 60-jährige Arztgattin tot in ihrer Wohnung in Erding aufgefunden. Die Obduktion ergab, dass der Tod durch stumpfe Gewalteinwirkung gegen Körper und Hals verursacht wurde. Der Ehemann wurde am nächsten Tag, 05.12.21013, als dringend tatverdächtig festgenommen und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt ist es dringend erforderlich, den Aufenthalt des Tatverdächtigen am Tattag zu rekonstruieren. Deshalb bittet die Kriminalpolizeiinspektion Erding um die Mithilfe der Bevölkerung.

Wer hat den Mann am Mittwoch, 04.12.2013, im Zeitraum zwischen 11.40 Uhr und 19.15 Uhr im Bereich Erding  oder Umgebung gesehen hat, soll sich bitte bei der Polizei melden. Er kann  sowohl mit seinem dunkelfarbenen Mercedes, E-Klasse, Kombi, mit Osnabrücker Kennzeichen oder auch mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen sein.

Möglicherweise hat der Tatverdächtige am 04.12.2013 Bekleidung entsorgt und wurde dabei beobachtet oder jemand hat nicht zuordenbare Bekleidungsstücke aufgefunden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Erding bittet unter der Rufnummer 08122 / 968 – 0 um Hinweise.

 

rr/Kriminalpolizei Erding

Mutter aus Freising erstickt Kinder – Heute beginnt der Mordprozess

In Landshut hat am Landgericht der Prozess gegen eine Mutter aus Freising begonnen, die ihre drei Kinder ermordet haben soll. Ihre sechs Jahre alte Tochter und ihre beiden vier Monate alten Zwillinge fanden den Tod durch Ersticken. Das Tatmotiv soll Überforderung und Verzweiflung gewesen sein, da ihr Lebenspartner sich in einer psychiatrischen Klinik befand und der 38 Jahre alten Mutter das Geld für die Familie fehlte.

 

Väter erfahren vom Tod durch SMS der Mörderin

 

Dann schickte die mutmaßliche Täterin dem Vater der Tochter und ihrem Lebensgefährten, dem Vater der Zwillinge, eine SMS, in der sie schrieb, die Kinder seien tot. Nach dem gewaltsamen Tod der Kinder fuhr die Mutter mit ihrem Wagen auf die Autobahn und verursachte – wahrscheinlich mit der Absicht, sich selbst zu töten – einen Unfall, den sie schwer verletzt überlebt.

Noch am Dienstag will die Verdächtige aussagen.

 

adc / dpa

Die grünen Uniformen werden bis 2018 ausgetauscht., © Symbolbild

In München vor Gericht: Mutter soll ihr Baby erstochen haben

Vor dem Landgericht München II muss sich ab heute eine junge Mutter wegen Mordes an ihrem zwei Monate alten Baby verantworten: Sie soll im Februar dieses Jahres ihr kleines Mädchen mit mehreren Messerstichen getötet haben. Als Motiv nimmt die Staatsanwaltschaft an, die Pflege des Säuglings sei der 24-Jährigen lästig gewesen.

 

Am 1. Februar hatte der Ehemann der damals 24-Jährigen gegen mittag den Notarzt alarmiert. Als er jedoch in der Wohnung in Garmisch-Patenkirchen eintraf, war der Säugling bereits tot – verblutet binnen weniger Sekunden. Die Mutter konnte in der Wohnung von Beamten der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen widerstandslos festgenommen und an die Ermittler der Mordkommission übergeben werden. Der Prozess, in dem sie sich nun für Ihre Tat verantworten muss, ist auf vier Tage angesetzt.

 

mt / dpa / lby

NSU-Prozess: Zeugen zum Mord an Imbissverkäufer in Rostock

Zum 49. Mal wird vor dem Oberlandesgericht München der NSU-Prozess verhandelt. Das Gericht will insgesamt sechs Zeugen zum Mord an Mehmet Turgut in Rostock hören. Die ANgeklagten Uew Böhnhardt und Uwe Mundlos sollen den 25-Jährigen am 25. Februar 2004 in einem Kebab-Stand erschossen haben.

Insgesamt neun Geschäftsleute ausländischer Herkunft und eine deutsche Polizisten sollen den Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ ermordet haben.

rr/dpa

NSU-Prozess: Zeugenvernehmung zu Mord in Nürnberg

Am 48. Verhandlungstag wird das Gericht heute Zeugen zum Mord an einem 50-jährigen Imbissbetreiber in Nürnberg hören. Ismail Yasar wurde am 9. Juni 2005 laut Anklage von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in seinem Döner-Imbiss erschossen. Weiterhin wird es vor dem Oberlandesgericht München um die Anmietung von Fahrzeugen durcj die mutmaßlichen Neonazi-Terroristen.

rr/dpa

© Foto: Polizei

Freimann: Italiener versucht seinen Bruder durch Messer-Attacke zu töten

Am Mittwochabend gegen halb zehn geriet ein italienisches Geschwisterpaar in einem Lokal am Carl-Orff-Bogen in einen heftigen Streit. Die beiden 23 und 26 Jahre alten Brüder führten ihren Disput in ihrer gemeinsamen Wohnung fort, wo die Situation eskalierte: Der ältere der Männer stach mit zwei Messern mehrmals auf den Bruder ein und verletzte ihn lebensgefährlich im Bauchbereich.

Das Opfer konnte sich schwerverletzt ins Schlafzimmer retten und von dort die Polizei alarmieren, der Angreifer wurde daraufhin verhaftet. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Totschlags ermittelt. Der jüngere Bruder wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert, er ist außer Lebensgefahr.

Den Ausführlichen Bericht gibt es um 18.00 Uhr in „münchen heute.“

Weiter keine heiße Spur im Isar-Mord

Gerade ein Mal zehn Hinweise sind bei der Polizei eingegangen, nachdem am Mittwochabend der Isar-Mord in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ ausgestrahlt wurde.
Eine wirklich heiße Spur ist laut Polizei nicht dabei, dennoch wird allen zehn Hinweisen akribisch nachgegangen.
Für Hinweise die zum Täter führen sind nach wie vor 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.
mh

Münchner Polizei tappt im Dunkeln: Zwei ungeklärte Morde

Domenico L. wurde vor den Augen seiner Verlobten erstochen. Bislang hatte die Münchner Mordkommsion der Polizei noch keine Spur. Der Mord ereignete sich im Mai diesen Jahres an der Isar. Doch nun gibt es eine neue Spur: Ein Augenzeuge soll die Tat aus 50 Meter Entfernung gesehen haben. Der Mann stammt aus Heidelberg und war beruflich in München tätig.

 

Auch bei dem Mord an Inge Wittersheim tappt die Polizei im Dunkeln. Die 69-Jährige wurde am Donnerstag tot in ihrer Wohnung am Gärtnerplatz aufgefunden. Durch Hinweise aus der Bevölkerung konnte die Polizei die Tatzeit nun eingrenzen.

 

rr

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

Mord in Harlaching: 33-jähriger Grieche ersticht seine Frau mit einem Messer

Eine 29-jährige Griechin wurde heute morgen nach einem Beziehungsstreit von ihrem Ehemann mit einem Messer getötet.

Um 08.00 Uhr ging ein Notruf beim Polizeipräsidiums München ein, dass in einem Mehrfamilienhaus in München-Harlaching eine Frau mit einem Messer verletzt worden sei. Die verständigten Polizei- und Rettungskräfte konnten im Treppenhaus des Anwesens die Verletzte auffinden. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod der Frau feststellen.  Bei dem Opfer handelt es sich um eine 29-jährige griechische Hausbewohnerin.

 

Ehemann stellt sich der Polizei

 

Zeitnah zu den ersten polizeilichen Maßnahmen stellte sich der 33-jährige, getrennt lebende, ebenfalls griechische Ehemann bei
der Polizeiinspektion 23 in München-Giesing. Er räumte gegenüber den Erstzugriffskräften ein, für die Tat verantwortlich zu sein und wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Die Mordkommission München übernahm die weiteren Ermittlungen. Derzeit können aus ermittlungstaktischen Gründen
keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden.

Es ist nun der zweite Mord innerhalb einer Woche, erst vergangenen Donnerstag wurde die Leiche einer Frau in ihrer Wohnung am Gärtnerplatz gefunden.

 

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

mt / Polizei

Gericht verhandelt über NSU-Mord an Mehmet Turgut in Rostock

Im NSU-Prozess wird sich das Oberlandesgericht München heute mit dem Mord an Mehmet Turgut am 25. Februar 2004 befassen.

Insgesamt sollen am Dienstag sechs Zeugen gehört werden, darunter vier Kriminalbeamte. Der Anklage zufolge erschossen die mutmaßlichen Neonazi-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos den 25-Jährigen in einem Dönerstand in Rostock.

 

jn / dpa

Flüchtiger Mörder aus Niederbayern kehrt freiwillig zurück

Der verurteilte Mörder aus Niederbayern, der vor rund zwei Wochen vor seiner Festnahme geflüchtet ist, hat sich nun selbst der Polizei gestellt. Der 34-Jährige hatte sich zunächst nach Brasilien abgesetzt, kehrte am Dienstag jedoch freiwillig nach Europa zurück und wurde in Amsterdam festgenommen.

 

Er war Ende August aus seinem Haus geflüchtet, weil eine Haftunterbringung kurz bevor stand. Er war im Dezember wegen des Mordes an seinem Onkel verurteilt worden, hatte jedoch Revision eingelegt und durfte sich auf freiem Fuß bewegen. Als der Revisionsantrag abgelehnt wurde, sollte er verhaftet werden.

 

mt / LKA

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10