Tag Archiv: Müller

Malteser Hilfsdienst: Wo bleibt das Signal aus dem Sozialministerium?

Mit einem Erst-Hilfe-Kurs fing 1955 alles an. Mittlerweile gibt es den Malteser Hilfsdienst e. V. der Erzdiözese München und Freising seit 60 Jahren. Beim großen Festakt am Freitagabend betonte Innenminister Herrmann, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtlichen, gerade in der aktuellen Flüchtlingskrise sei. Dafür wünschen sich die Malteser aber mehr Unterstützung aus dem Sozialministerium.

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Sozialministerin Emilia Müller mit Kindern der SOS-Kinderdörfer, © Sozialministerin Emilia Müller besuchte die Kinder im Deutschen Museum Foto: Archiv

Durch Flüchtlingswelle: immer mehr junge Flüchtlinge in SOS-Kinderdörfern

Das SOS-Kinderdorf feiert Geburtstag: Vor 60 Jahren hat die Organisation ihre erste Einrichtung in München eröffnet. Das Jubiläumsjahr feiert das SOS-Kinderdorf mit Veranstaltungen in ganz Deutschland. Unter anderem mit einer Kinderdorfwoche in Bayern und mit Sozialministerin Müller. Weiterlesen

FC Bayern: Lewandowski fühlt sich noch nicht als echter Bayer

Zwei Wochen in München und ein Freundschafts-Kick in einer Bayern-Rumpftruppe reichen Robert Lewandowski noch nicht – Premierentreffer hin oder her. Nach dem 1:1 (0:0) im Benefizspiel des Fußball-Rekordmeisters beim MSV Duisburg sehnt der Neuzugang bereits die ersten Pflichtpartien herbei. «Das war nur ein Test. Als echter Bayern-Spieler fühle ich mich erst nach dem Supercup oder dem Ligastart», sagte der Stürmerstar.

An den Polen im neuen, blau-rot-gestreiften Bayern-Trikot muss sich manch ein Fußballfan erst gewöhnen – seine Klasse vor dem Tor scheint der 25-Jährige nicht in Dortmund gelassen zu haben. Technisch perfekt verwertete der Ex-Borusse in der 62. Minute eine Flanke von Rafinha zur Führung. „Ich bin zufrieden, dass ich das Tor geschossen habe, aber trotzdem gab es nur ein Unentschieden“, bemerkte der Stürmer.

Dass gegen den klammen Drittligisten aus Duisburg, den das Match gegen den Double-Champion dank 24 126 Zuschauern rund 300 000 Euro in die Kassen spülte, noch längst nicht alles klappte wie gewünscht – störte nicht sonderlich. „Es ist immer schwierig, wenn nur so wenige Spieler dabei sind – aber das ist ganz normal“, meinte Lewandoswki.

Weil zum Beispiel die deutschen Weltmeister, der Niederländer Arjen Robben und Brasiliens Dante noch im Urlaub sowie Franck Ribéry im Aufbautraining sind, standen außer Lewandowski und Rafinha nur David Alaba und Neuzugang Juan Bernat als mögliche Stammspieler im Kader. Auch der lange verletzte Holger Badstuber könnte dazugehören, führte das Team von Coach Pep Guardiola im zweiten Testspiel nacheinander als Kapitän aufs Feld.

In den kommenden Tests und der PR-Reise in die USA geht es für die Bayern nun darum, sich trotz des Fehlens etlicher Leistungsträger optimal auf den Saisonstart vorzubereiten. Da können Guardiola und Sportvorstand Matthias Sammer schon ins Grübeln kommen.

„Wir müssen gut aufpassen auf die, die da sind, und sie nicht durch alles durchjagen“, warnte Sammer, „wir müssen sehr gut steuern und dosieren“. Die meisten WM-Fahrer werden erst bei der Nordamerika-Tour vom 30. Juli bis 7. August zum Team stoßen – am 13. August steht für den Meister und Pokalsieger schon der Supercup in Dortmund an. Von einem vernünftigen Aufbau «kann da nicht die Rede sein», klagte Sammer.

Sollte es erforderlich sein, will Sammer nachjustieren – was genau das heißt, verriet er nicht. Nur einem Transfergerücht trat er entschieden entgegen. Dass sich die Bayern um den Kolumbianer Juan Cuadrado bemühten, für den der AC Florenz angeblich 40 Millionen Euro Ablöse verlangt, bezeichnete er als „völligen Blödsinn“.

dpa

München: Müller für mehr Asylunterkünfte

Sozialministerin Emilia Müller will sich weiter für zusätzliche Asylunterkünfte einsetzen. Das sagte sie bei einem Spitzengespräch mit Bezirksregierungen, Kommunalverbänden und Wohlfahrtsorganisationen. Grund sind die steigenden Asylbewerberzahlen.

 

Angesichts der steigenden Asylbewerberzahlen sollen die Regierungspräsidenten schnellstmöglich geeignete Orte für weitere Erstaufnahmeunterkünfte benennen. Das vereinbarte Sozialministerin Emilia Müller (CSU) am Freitag bei einem Spitzengespräch mit Bezirksregierungen, Kommunalverbänden und Wohlfahrtsorganisationen. „Alle Beteiligten sind sich einig, dass wir keine Zeit verlieren dürfen, um zusätzliche Aufnahmekapazitäten zu schaffen“, sagte Müller anschließend. Die CSU-Politikerin will außerdem die Gelder für die Asylsozialberatung in den nächsten zwei Jahren fast verdoppeln. Sie denke an einen jährlichen Anstieg von zwei Millionen Euro.

 

Aufgrund des Andrangs wurde für Flüchtlinge aus verschiedensten Ländern mittlerweile schon ein Erstaufnahmelager in der Bayernkaserne in München eingerichtet. Dort wurden provisorisch 500 Betten in Fahrzeughallen und ehemaligen Bundeswehr Lkw-Garagen aufgestellt. Auch eine große Maschinenhalle wurde umfunktioniert. 200 Flüchtlinge haben jetzt dort Platz. Privatssphäre gibt es keine.

 

dpa/make

FC Bayern: Müllers Vertraglaufzeit bis 2019 verlängert

Als Spekulationsobjekt taugt Thomas Müller bei der WM nicht mehr. Die Zweifel an seinem Stellenwert beim FC Bayern räumt der Arbeitgeber mit einer Vertragsverlängerung bis 2019 aus. In Brasilien kann der Angreifer sich nun ganz seinen hohen sportlichen Zielen widmen.

 

Joachim Löw hatte es prophezeit. Die wilden Wechselgerüchte um Fußball-Nationalspieler Thomas Müller waren für den Bundestrainer schon vor der Abreise nach Brasilien ein Schmarrn. «Ich denke, dass die Bayern Thomas Müller auf Teufel komm ‚raus halten wollen – auch über 2017 hinaus», hatte Löw Ende letzter Woche erklärt.

 

Pünktlich zum WM-Start kam die Bestätigung: Bayern München verlängert den Vertrag mit seiner «Identifikationsfigur» (Löw) vorzeitig bis 30. Juni 2019. Im Doppelpack wurde vom deutschen Rekordmeister auch gleich noch die Zusammenarbeit mit Kapitän Philipp Lahm (30) ebenfalls um zwei Jahre bis 2018 ausgeweitet. Einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung bestätigte der FC Bayern am Mittwochmorgen.

Seinen zuletzt von ihm öffentlich angezweifelten Stellenwert bekam der 24-jährige Müller nun von seinem Arbeitgeber deutlich bestätigt. Interessenten wie Manchester United, wo Müllers einstiger Förderer Louis van Gaal nach der WM in Brasilien als Bondscoach der Niederlande als neuer Cheftrainer anfangen wird, sind damit langfristig aus dem Rennen.

 

 
Aufgewertet durch den neuen Millionenvertrag in München kann Müller nun zusätzlich motiviert in seine zweite WM gehen. In Brasilien ist für den Angreifer dabei alles anders als bei seinem spektakulären Weltmeisterschafts-Debüt vor vier Jahren. «2010 war ich wie in einer Kapsel. Ich wurde da mit reingeworfen und wusste gar nicht so recht, was mit mir passiert», erinnerte der Sensations-Torschützenkönig von Südafrika: «Da kann ich die WM jetzt vor allem im Vorfeld viel intensiver wahrnehmen.»

Müller geht als Titelverteidiger in das Turnier in Südamerika. Mit fünf Toren und drei Vorlagen errang er als 20-Jähriger in Südafrika sensationell die Torjägerkrone – als dritter deutscher Spieler nach Gerd Müller (1970 in Mexiko/10 Tore) und Miroslav Klose (2006 in Deutschland/5 Treffer). Gerade drei Monate vor Turnierbeginn hatte er damals in der Nationalmannschaft debütiert.

 

 

Als Last oder Bürde empfindet er die Messlatte von 2010 jedoch nicht. Sie ist vielmehr ein zusätzlicher Ansporn. «Ich weiß, realistisch eingeschätzt ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass ich wieder Torschützenkönig werde. Das hat auch noch keiner geschafft. Ich werde aber nicht sagen, ich probier’s nicht.»

Typisch Müller. Der Sympathieträger, der stets einen guten Spruch parat hat, strebt immer das Maximum an. «Auch wenn er ein Spaßvogel ist, er will immer gewinnen», äußerte Teammanager Oliver Bierhoff in Santo André über Müller. «Ich wollte schon immer das Größtmögliche erreichen», bestätigte dieser. Als Beispiel erzählte er im Trainingslager in Südtirol von einem Tennisturnier in seinem Heimatort, bei dem er als zwölfjähriger Knirps bei den Herren mitspielte: «Da wollte ich auch gewinnen – und ich habe es glücklicherweise auch geschafft.»

 

 

Auch für Löw ist der Offensivspieler ein elementarer WM-Baustein. «Thomas hat überragend trainiert und gespielt», schwärmte der Bundestrainer während der WM-Vorbereitung. Anders als im Verein, wo Trainer Pep Guardiola das Eigengewächs in dem einen oder anderen großen Spiel immer mal wieder draußen ließ, ist Müller in Löws WM-Startelf gesetzt. Egal, ob auf dem rechten Flügel oder in der Angriffsmitte. «Er ist auf dem Platz einer, der vorangeht. Auf ihn kann man sich verlassen. Er war in vielen Länderspielen prägend», sagte Löws Assistent Hansi Flick im Campo Bahia. Und der Co-Trainer fügte noch hinzu: «Thomas ist gereift.»

 
Müller bestätigt das. Er sei nicht mehr der Jungspund, der 2010 in Südafrika in die Weltelite emporschoss. «Als 20-Jähriger, wenn du neu dazukommst, musst du erst einmal schauen, dass du die Beine voreinander sortiert kriegst», sagte er rückblickend auf seine Turnierpremiere. «Jetzt richte ich den Blick mehr darauf, was die Mannschaft braucht. Man versucht, mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn man die letzten vier Jahre konstant dabei war und eine tragende Rolle hatte. Und die will ich auch bei dieser WM wieder ausfüllen.» Erste Gelegenheit dazu hat Müller am kommenden Montag gegen Portugal – in seinem 50. Länderspiel.

 

 

 

jn / dpa

Müller kündigt Gespräch mit Bayern-Führung an: Status klären

Nationalspieler Thomas Müller möchte nach der Fußball-Weltmeisterschaft von der Vereinsführung des FC Bayern München Klarheit über seinen Stellenwert beim deutschen Meister haben.

 

«Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich vor der neuen Saison wissen will, ob ich ein zentraler Bestandteil der künftigen Bayern-Elf bin. Und ob der Klub wirklich mit mir plant in den nächsten Jahren. Deshalb werde ich dieses Gespräch suchen», sagte der 24 Jahre alte Angreifer in einem Interview dem «Stern» (Donnerstag). Wechselambitionen äußerte er nicht.

 

Als Münchner hat man es immer ein bischen schwerer

 

Müller steht beim Club-Weltmeister noch bis 2017 unter Vertrag. In der Premieren-Saison unter Trainer Pep Guardiola war er nicht immer mit seinem Status zufrieden, obwohl er in 50 Pflichtspielen zum Einsatz kam und dabei 25 Tore erzielte. In einigen wichtigen Partien stand er jedoch nicht in der Startelf. «Ich bin nicht mehr der Typ, der sagt: Gut, jetzt habe ich hier und da eine gute Rolle gespielt, trotzdem halte ich meine Klappe, und jeder kann mit mir machen, was er will», sagte Müller. Was Kapitän Phillip Lahm schon vor Jahren beklagt habe, stimme, «als Münchner hat man es immer ein bisschen schwerer beim FC Bayern. Dabei sind wir die Basis des Clubs.»

 

Der 24-jährige bestritt bislang 256 Spiele für die Profimannschaft und erzielte 99 Tore. Müllers Vertrag bei den Bayern läuft noch 2017, sein Marktwert wird auf circa 45 Millionen geschätzt.

 

RG / dpa

 

FC Bayern: doppelter Auswärtssieg

Erfolgreicher Sonntagabend für den FC Bayern. Die Fußballer siegten relativ problemlos bei Hannover 96 mit 4:0. Zwei Mal Müller (25., 59.), Thiago (34.) und Mandzukic (65.) trafen für den amtierenden Triple-Gewinner und Club-Weltmeister. 19 Punkte beträgt nun schon der Vorsprung in der Tabelle auf den Zweiten Leverkusen. Im Idealfall können die Münchner bereits im März die deutsche Meisterschaft perfekt machen.
Die Basketballer hatten dagegen beim Tabellenletzten Walter Tigers Tübingen deutlich mehr Probleme. 78:70 (43:31) hieß es am Ende für den Spitzenreiter der Beko BBL. Nicht mal 48 Stunden nach dem Euroleague-Krimi gegen Kuban hatten die Bayern-Basketballer deutlich mehr zu kämpfen als erwartet. Am Ende setzte sich aber die Klasse der Pesic-Truppe durch.
mh

Weltfußballer aus München?

Auf der vorläufigen Nominierungsliste der FIFA für die Wahl zum Weltfußballer stehen gleich sechs Spieler vom FC Bayern München.
Phillip Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Thomas Müller, Arjen Robben und Franck Ribery, der bereits Europas Fußballer des Jahres wurde, können sich Hoffnung auf den Titel machen. 23 Spieler stehen insgesamt auf der Liste. Zudem steht Ex-Bayern-Trainer Jupp Heynckes zur Wahl zum Welttrainer.