Tag Archiv: München

Digitaler Wochenmarkt

Für viele Berufstätige ist es unter der Woche schwierig auf einem der Münchner Wochenmärkte einzukaufen, weil einfach die Zeit dazu fehlt.

Auf die regionalen Schmankerl aus unserer Stadt muss aber dennoch nicht verzichtet werden.

Denn jetzt können Münchnerinnen und Münchner ihre frischen Lebensmittel direkt an die Haustür liefern lassen.

 

 

 

Für die Lieferung der Waren werden ausschließlich biologische Recyclingtüten und Mehrwegverpackungen verwendet.

Außerdem wird die Bestellung des Münchner Wochenmarkts nur auf Elektro-Fahrrädern und Elektro-Autos geliefert.

 

Weitere Informationen über die Angebote der Wochenmärkte und über die Lieferung finden sie unter https://www.muenchner-wochenmarkt.de/de/ .

Blühpatenschaft am Starnberger See – Lebensraum für Insekten und Wildtiere

Die warmen Temperaturen und der Regen haben die Blühflächen wieder zu neuem Leben erweckt. Es blühen Blumen und Gräser und auch die Bienen sind schon lange wieder fleißig. Auf einer neuen Fläche von rund 12.000 m² entsteht eine farbenfrohe Landschaft. Durch Blühpatenschaften.

 

 

Franz Grenzebach ist Initiator der „Blühpatenschaft am Starnberger See“. Er möchte die Möglichkeit bieten, sich durch eine Blühpatenschaft direkt an der Gestaltung eines natürlichen Lebensraumes für Bienen und Insekten zu beteiligen.

 

 

Die Blühpatenschaften am Starnberger See sind vorerst auf 3 Jahre festgesetzt und kosten 30 Euro pro Jahr für jeweils 100 Quadratmeter.

Rund 7.500 m² sind bereits an Blühpaten vergeben.

 

Blühpatenschaften in Starnberg

 

Nach dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ bieten viele Landwirte in ganz Bayern Patenschaften für Blühflächen an. Um diese Blühpatenschaften populärer zu machen, möchte der Bayerische Bauernverband mit der Aktion „Bayern blüht auf“ zusätzlichen Lebensraum für Bienen, Insekten und Wildtiere schaffen.

Mit den Blühpatenschaften haben auch diejenigen, die keinen Garten besitzen, die Chance sich für Natur und Artenschutz ein zusetzen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

 

 

 

 

 

 

Flohmarkt, © Symbolbild

Hofflohmärkte 2020 dürfen stattfinden

Gute Nachrichten für alle Flohmarkt-Fans: Trotz Corona werden die beliebten Hofflohmärkte stattfinden. Wer bei dem Nachbarschaftsprojekt teilnehmen möchte, muss allerdings verwantwortungsbewusst und eigenverantworlich die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sicherstellen. Jeder teilnehmende Hof / Garten und jeder Besucher handelt auf eigene Haftung und Verantwortung.

Die Hofflohmärkte sollen in dieser schwierigen Zeit nachbarschaftliche Freude bereiten. Wir möchten die Nachhaltigkeit stärken, sowie ein solidarisches und buntes Viertel präsentieren. Natürlich mit Abstand und lächelnden und fröhlichen Augenblicken.

Die ersten Termine finden in weitläufigeren Nachbarschaften statt, um für eine bessere Einhaltung des Sicherheitsabstandes sorgen zu können.

Viel Spaß beim trödeln!!!

TERMINE 2020

Haar Hofflohmärkte
So. 28. Juni 2020  · 11 – 16 Uhr
Kostenfreie Teilnahme (0,-)
Anmeldeschluß verl.: 30.05.2020 *
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Harlaching Hofflohmärkte
Fr. 3. Juli 2020  · 17 – 22 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 06.06.2020 *
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Obermenzing Hofflohmärkte
Sa. 4. Juli 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 06.06.2020 *
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Pullach Hofflohmärkte
Sa. 4. Juli 2020  · 14 – 20 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 06.06.2020 *
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Nymphenburg Hofflohmärkte
Fr. 10. Juli 2020  · 17 – 22 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 13.06.2020 *
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Hadern Hofflohmärkte
Sa. 11. Juli 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 13.06.2020 *
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Kleinhadern & Blumenau Hofflohmärkte
So. 12. Juli 2020  · 11 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 13.06.2020 *
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Gern Hofflohmärkte (neu)
Fr. 17. Juli 2020  · 17 – 22 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 20.06.2020 *
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Pasing Nord Hofflohmärkte
Sa. 18. Juli 2020  · 10 – 16 Uhr
Areal nördlich des Pasinger Bahnhofs
Anmeldeschluß verl.: 20.06.2020 *
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Westparkviertel Hofflohmärkte
Sa. 25. Juli 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 27.06.2020 *
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Westend Hofflohmärkte (neu)
Sa. 1. August 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 04.07.2020 *
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Allach Hofflohmärkte (neu)
Sa. 8. August 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 04.07.2020 *
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Untermenzing Hofflohmärkte (neu)
Sa. 22. August 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 11.07.2020 *
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Sendling Hofflohmärkte (neu)
Sa. 29. August 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 18.07.2020 *
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Ramersdorf & Alt-Perlach Hofflohmärkte
Sa. 5. September 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 25.07.2020 *
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Solln & Obersendling Hofflohmärkte
Sa. 12. September 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 01.08.2020 *
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Dachau Hofflohmärkte (neu)
Sa. 12. September 2020  · 14 – 20 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 01.08.2020 *
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Aubing Hofflohmärkte
Sa. 19. September 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 08.08.2020 *
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Viehhof- / Schlachthof- / Dreimühlenviertel Hofflohmärkte (neu)
Sa. 26. September 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 15.08.2020 *
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Germering Hofflohmärkte
Sa. 26. September 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 15.08.2020 *
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Haidhausen Hofflohmärkte (neu)
Sa. 10. Oktober 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 22.08.2020 *
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Fürstenfeldbruck Hofflohmärkte (neu)
Sa. 10. Oktober 2020  · 14 – 20 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 22.08.2020 *
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Neuhausen Hofflohmärkte (neu)
Sa. 17. Oktober 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 29.08.2020 *
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Untergiesing & Untere Au Hofflohmärkte (neu)
Sa. 24. Oktober 2020  · 10 – 16 Uhr
Anmeldeschluß verl.: 05.09.2020 *
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Wiesn 2020 abgesagt

Lange hatten alle gebangt und auch gehofft, dass die Wiesn 2020 trotz des Coronavirus stattfindet. Heute, Dienstag, den 21.04., um 09.06 Uhr verkündeten Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Ministerpräsident Dr. Markus Söder nun aber: 2020 gibt es auf der Theresienwiese keine Bierzelte, Fahrgeschäfte, gebrannte Mandeln, usw.

Die Entscheider haben sich diese Absage nicht leicht gemacht und bis zuletzt gehofft. Angesichts der unsicheren Lage sei eine gesunde Wiesn in diesem Jahr aufgrund des noch fehlendes Impfstoffs leider nicht zu gewährleisten. Markus Söder hierzu: „Mit Corona zu leben, heißt vorsichtig zu leben. Solange es keinen Impfstoff gibt, solange es keine Medikamente gibt, müssen wir vorsichtig leben. Wir sind  übereingekommen, dass das Risiko zu hoch ist. Man kann nicht mit Mundschutz arbeiten auf der Wiesn. Kleinfeste und Halbalternativen bringen nichts. Wenn, dann gscheid. Wir haben uns gemeinsam entschieden, dass das Oktoberfest nicht stattfinden wird in diesem Jahr. Das gilt aber auch für andere Volksfeste in diesem Jahr.“ „Mögliche Ersatzansprüche für Schausteller gibt es durch die Absage nicht“, so Dieter Reiter, „auch das Bayerische Zentrale Landwirtschaftsfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden.“

In der langen Geschichte des Oktoberfestes musste es erst 20 Mal ausfallen:

1813: Napoleonkrieg

1854: Cholera in Europa

1866 und 1873: Cholera und Krieg

1914-1918: I. Weltkrieg

1923: Inflation

1946-1948: II. Weltkrieg und die wirtschaftlichen Folgen

Und nun eben auch 2020 wegen Corona. Wir freuen uns aber jetzt schon auf die Wiesn 2021.

 

Mehr Infos bekommen Sie täglich in unseren Nachrichten um 18.00 Uhr

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Hausbau in München: Selbst im Speckgürtel wird es immer schwieriger

München zählt zu den beliebtesten Städten Deutschlands und der ganzen Welt. Das spiegelt sich in einem begrenzten Angebot an Wohnfläche und steigenden Miet- und Kaufpreisen wider. Ausweichreaktionen haben dazu geführt, dass immer mehr Menschen in den Münchner Speckgürtel gezogen sind. Doch auch dort steigen die Miet- und Kaufpreise massiv an. In vielen Gemeinden haben die Preise bereits Münchner Niveau erreicht, sodass fast nur noch das äußere Umland bezahlbar ist. Bauherren sind jedoch nicht bereit, jeden Preis zu bezahlen, weswegen mit weiteren Ausweichbewegungen zu rechnen ist.

© pixabay.de © Capri23auto

Wer in München bauen will, muss mit erheblichen Kosten kalkulieren.

 

München ist eine der lebenswertesten Städte der Welt

Verschiedene Studien untersuchen, welches die lebenswertesten Städte der Welt sind. München landet bei solchen Untersuchungen immer weit vorne und belegt häufig einen der ersten drei Plätze. Deutschlandweit ist München sogar unangefochtene Nummer 1, was die Lebensqualität angeht. Die Folge: Immer mehr Menschen ziehen in die Bayerische Landeshauptstadt und bauen sich dort ein Leben auf. Das hat spürbare Auswirkungen auf die Wohnsituation vor Ort. Immer weniger Wohnungen stehen zur Verfügung und die Quadratmeterpreise beim Mieten oder Kaufen sind exorbitant.

Für die Beurteilung, welche Städte besonders lebenswert sind, ziehen die Studien eine Vielzahl von Faktoren heran. München punktet unter anderem deshalb, weil die Stadt über eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügt und ein breites Spektrum an Freizeitangeboten bereitstellt. Außerdem ist das Gesundheitswesen in München sehr gut, sodass eine umfassende Versorgung der Bewohner gegeben ist. Des Weiteren werden Aspekte wie die Kriminalitätsrate und die Luftverschmutzung einer Stadt bei den Rankings berücksichtigt. Auch hier schneidet München wirklich gut ab, weswegen ein Hausbau in dieser Metropole sehr reizvoll ist.

 

Die Mietpreise in München steigen kontinuierlich an

© pixabay.de © annca

Bereits bei der Hausplanung muss die Finanzierung genau durchdacht werden.

Im vergangenen Jahrzehnt haben die Quadratmeterpreise für Wohnungen und Häuser in München massiv zugelegt. Kostete eine Eigentumswohnung mit 30 m² im Jahr 2011 beispielsweise noch rund 3.027 Euro pro Quadratmeter, so waren es im Jahr 2019 schon etwa 8.525 Euro. Schon damals lag München weit über dem deutschen Durchschnitt. Hier war eine vergleichbare Wohnung für 1.411 Euro pro Quadratmeter zu haben. Heute ist das Verhältnis sogar noch extremer, da eine entsprechende Wohnung in Gesamtdeutschland durchschnittlich 3.600 Euro kostet.

Bei den Preisen gibt es aber auch innerhalb Münchens deutliche Unterschiede. So kostet eine Immobilie in Moosach durchschnittlich etwa 6.982 Euro, während in der Altstadt durchschnittlich rund 13.100 Euro pro Quadratmeter zu zahlen sind. Und auch im Bereich der Mieten sieht es kaum anders aus. Der Münchner Mietspiegel zeigt deutlich, dass die Wohnpreise in München stark angestiegen sind. Kostete eine 30 m² Wohnung im Jahr 2011 noch durchschnittlich 15,31 Euro pro Quadratmeter, so ist sie heute nur noch für 24,18 Euro pro Quadratmeter zu haben.

 

Im Speckgürtel ist der Hausbau ebenfalls schon unglaublich teuer

Aufgrund der hohen Miet- und Kaufpreise in München haben in den letzten Jahren diverse Ausweichbewegungen stattgefunden. Viele Menschen haben sich ihren Lebensmittelpunkt nicht in München selbst aufgebaut, sondern sind in den Speckgürtel, also das erweiterte Umland, gezogen. Vor allem der engere Speckgürtel war lange Zeit sehr beliebt. Das liegt daran, dass hier noch eine sehr gute Infrastruktur vorhanden ist und es nur wenige Minuten dauert, bis man in München ist. Die Menschen profitieren somit von der Natur des Umlands und den günstigen Preisen und können trotzdem die Vorteile einer Großstadt in Anspruch nehmen.

Aber auch diese Zeiten sind vorbei. Aufgrund der starken Nachfrage sind die Preise im Speckgürtel ebenfalls immer weiter angestiegen. Die Miet- und Kaufpreise in der unmittelbaren Umgebung Münchens haben mittlerweile fast das Niveau der bayerischen Hauptstadt erreicht, weswegen erneut Ausweichbewegungen stattgefunden haben. Mittlerweile ist der gesamte Speckgürtel stark besiedelt und die Preise steigen kontinuierlich an. Gerade einmal im äußeren Gürtel sind die Preise noch bezahlbar. Allerdings müssen von hier aus weite Wege nach München in Kauf genommen werden. Gerade Pendlern entstehen so oft hohe Benzinkosten.

 

Unterschiede bei den einzelnen Gemeinden

Die Gemeinden rund um München haben von der Beliebtheit der Stadt massiv profitiert. Stand heute ist es so, dass die Immobilienpreise in der günstigsten Gemeinde im Speckgürtel (Geltendorf) mit 3.871 Euro pro Quadratmeter teurer sind, als die in der teuersten Gemeinde im Berliner Umland (Kleinmachnow, Teltow,…), wo durchschnittlich 3.756 Euro pro Quadratmeter zu zahlen sind. Die Ausweichbewegungen von Kaufinteressenten und Mietern zeigen also auch in den Nachbargemeinden Münchens spürbare Auswirkungen.

Die teuerste Gemeinde im Speckgürtel von München ist Gräfeling. Hier kosten Immobilien schon durchschnittlich 7.564 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Anstieg von 6,3% seit 2017. Die höchste Steigerungsrate ist hingegen in Gröbenzell zu verzeichnen. Hier kosten Wohnungen und Häuser im Schnitt um 11,3% mehr als im ersten Halbjahr 2018. Zu den günstigsten Gemeinden im Speckgürtel gehört Geltendorf. Hier müssen durchschnittlich 3.871 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche investiert werden. Die wenigsten Menschen können solche Preise aus eigener Tasche bezahlen. Deswegen ist es für eine solche Investition wichtig, einen günstigen Kredit aufzunehmen. Um diesen zu finden, müssen die unterschiedlichen Tarife im Vergleich betrachtet werden. Dank Niedrigzinsphase lassen sich dann selbst für Münchner Verhältnisse gute Baukredite erwerben.

 

Bauherren zahlen nicht jeden Preis

Auffällig ist, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt die Immobilienpreise in einer Region stagnieren. Es scheint so zu sein, dass es bei Käufern und Mietern eine gewisse Schmerzgrenze gibt, was die Preise angeht. Sobald diese überschritten wurde, werden entsprechende Immobilien nicht mehr gekauft beziehungsweise gemietet. Stattdessen finden Ausweichbewegungen statt und andere Gemeinden, Stadtteile oder Regionen werden interessanter. Das bekommt aktuell Herrsching recht deutlich zu spüren, wo die Immobilienpreise schon seit einigen Jahren kaum noch angestiegen sind.

 

KJR-Mädchenfest im M10City am 29. November 2019

MÄDELS UNTER SICH

Am Freitag, 29. November lädt der Kreisjugendring München-Stadt alle Mädchen von sieben bis 14 Jahren zum Mädchenfest ein. Es findet in zentraler Lage in der Maxvorstadt im Jugendtreff M10City (Maßmannstraße 10) statt.

Von 14:30 bis 20 Uhr können die Mädchen an zwei von insgesamt fünf Workshops teilnehmen, angeleitet werden sie von erfahrenen Künstlerinnen und Pädagoginnen.

Zur Wahl stehen HipHop-Tanz, Akrobatik, Schwarzlichttheater, Musik und Bodypainting – da ist für jede was dabei. Die Mädchen sind dabei ganz unter sich. So können sie sich in entspannter Atmosphäre künstlerisch-kreativ aus-probieren, nach Lust und Laune darstellen und gemeinsam Spaß haben.

Jeder Workshop dauert etwa anderthalb Stunden. Nach dem ersten Workshop können sich die Mädchen bei einem gesunden und vielfältigen Buffet stärken, bevor es mit dem zweiten Workshop weitergeht.

Den Abschluss des KJR-Mädchenfests bilden die Aufführungen der verschiedenen Gruppen aus den Workshops, in denen die Mädchen die Möglichkeit haben das Gelernte zu präsentieren.

Die Teilnahme ist kostenlos, für Gruppen ab fünf Mädchen wird eine Anmeldung zur besseren Planung bis zwei Tage vorher erbeten unter Tel. 089 / 52 91 36 oder per Mail an massmannstrasse@kjr-m.de.

 

Hintergrund

Das KJR-Mädchenfest wird vom Jugendtreff M10City gemeinsam mit dem Arbeitskreis Mädchen im Kreisjugendring München-Stadt organisiert. Das erste Mädchenfest fand 2007 auch schon im M10City statt, seither hat es mit einer Ausnahme jährlich stattgefunden. Das Mädchenfest 2019 ist also die 12. Ausgabe und vielleicht die letzte. Denn die Pädagogin Sieglinde „Sigi“ Maerzke, die die Feste von Anfang an organisiert hat, verabschiedet sich 2020 in den Ruhestand. Ob und wie das Mädchenfest weitergeführt werden kann, steht derzeit noch nicht fest.

 

Die Mädchenarbeit im Kreisjugendring München-Stadt

Der Kreisjugendring München-Stadt setzt in seinen 50 Freizeitstätten parteiliche Mädchen- und Jungenarbeit um, die an den Bedürfnissen und Lebensbe-dingungen der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet ist. Aber auch bei allen koedukativen Angeboten und Projekten werden die Bedarfe der Mädchen und Jungen berücksichtigt.

Diese Arbeit will Mädchen und junge Frauen stärken und ihre Selbständigkeit fördern, ihnen Orientierungshilfe zur Identitätsfindung geben sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen und Rollenbildern ermöglichen. Das fördert die Chancengleichheit von Mädchen und jungen Frauen und verbessert ihre Lebensbedingungen.

In der Mädchenarbeit gibt es zum Beispiel spezielle und zumeist regelmäßige Mädchennachmittage oder -abende, Kurse wie Tanzen, PC oder DJane nur für Mädchen, Übernachtungsaktionen, Eltern-Tochter-Cafés, Selbstverteidigungs-kurse, eigene Mädchenzimmer und auch einen eigenen Etat für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen. Dies wird ergänzt durch häuserübergreifende Aktionen wie dem Mädchen-Abenteuer-Wochenende, dem „Girls vernetzt“-Mädchenmedientag, der Mobilen Stadtrallye für Mädchen, den Aktionswochen zum „Day of the Girl*“ und eben dem KJR-Mädchenfest.

Der KJR hat Leitlinien für Chancengleichheit und persönliche Entwicklung erarbeitet, die Grundlage allen pädagogischen Handelns sind. Um geschlechts-sensible Arbeit erfolgreich umzusetzen, sind die pädagogischen Teams in den Freizeitstätten wo möglich paritätisch besetzt. Zudem ist die Mädchenarbeit stadtweit vernetzt, etwa im Arbeitskreis Mädchen des KJR, im Münchner Fachforum für Mädchenarbeit und durch Fachtage und Fortbildungen.

© Die Leopold - und Ludwigstraße verwandeln sich wieder in Münchens größte Flaniermeile

Tipp für’s Wochenende: Corso Leopold und Streetlife Festival

An diesem Wochenende verwandeln sich die Ludwig- und Leopoldstraße in eine große Festival-Meile. Beim Streetlife Festival und Corso Leopold gibt es am 07. und 08. September viel Musik, mehrere Konzertbühnen und ein buntes Kulturprogramm.

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Plympiapark, München, © pixabay.com © designerpoint (CC0 Public Domain)

Veranstaltungstipps für das kommende Wochenende

Beach Days

Von Beachvolleyball bis hin zum Fitness im Sand: Am letzten Augustwochenende können Besucher der Paulaner Beach Days im Olympiapark ihre Urlaubsgefühle noch einmal hochsteigen lassen. Mehrere offene Turniere wie der Quattro Mixed Cup runden das Programm ab. Der Strand ist am Freitag von 14.30 Uhr bis 20 Uhr und am Samstag/Sonntag von 9.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

Bayernmarkt

Der Bayernmarkt folgt seinem Namen: Heimische Musik sowie regionale Biere und Spezialitäten machen den Markt zu einem traditionell-bayrischen Erlebnis. Besucher können das Event am Orleansplatz täglich von 10 bis 22 Uhr kostenlos genießen.

Import Export - Kreativquartier

Das den ganzen August andauernde "Import Export Open"-Festival bietet auch dieses Wochenende wieder die Möglichkeit, ein wechselndes, spannendes Programm komplett kostenfrei zu erleben. Von Konzerten, Partys und Live Acts bis hin zu Workshops und Yoga-Stunden ist für jedermann im Kreativquartier ein breites Spektrum an Aktivitäten geboten.

Zu finden ist die Veranstaltung in der Dachauer Straße 114, 80636 München. Am Freitag startet da Programm um 18 Uhr, am Samstag und Sonntag werden schon um 13 Uhr die Tore geöffnet.

© Symbolfoto
Olympia-Flohmarkt

Diesen Freitag und Samstag (24.08.) sind wieder rund 450 Händler auf 35.000 Quadratmetern in der Parkharfe im Olympiapark präsent. Die Öffnungszeiten des Flohmarktes sind von jeweils 7 - 16 Uhr. 

München, Olympiapark, © Symbolbild
© Symbolbild

Münchens Baustellen behindern Rettungseinsätze

Zig Baustellen gerade zur Urlaubszeit erschweren laut Bayerischem Roten Kreuz (BRK) Rettungseinsätze. «Hierdurch werden Anfahrtswege für Rettungsfahrzeuge verlängert, teilweise unmöglich gemacht», teilte die Organisation in München mit. So würden manchmal durch Baustellen beispielsweise Durchgangsstraßen zu Altenheimen, Schulen oder Arztpraxen komplett unzugänglich.

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Kulturstrand der Urbanauten am Vater-Rhein-Brunnen in München, © Gabi Neeb

Veranstaltungstipps für das kommende Wochenende

Hans-Sachs-Straßenfest

Zur Feier des 33. Geburtstages des SUB findet am 10.08. das LGBTQ-Straßenfest in der Hans-Sachs-Straße statt. Stände umliegender Restaurants und Bars versorgen die Gäste mit Kulinarischem, während moderne Musik das Fest gleichzeitig zur Tanzfläche macht. Seit 1991 findet das traditionelle Hans-Sachs-Fest jährlich statt, und gilt mit durchschnittlich rund 10.000 Besuchern nach dem CSD zum zweitgrößten Event der Szene. Beginn des Festes ist um 13:00 Uhr.

© Symbolfoto
Münchner Radlnacht

Für die 10. Münchner Radlnacht werden am 10. August viele der bekanntesten Straßen in München nur für Radfahrer reserviert! Bei Einbruch der Dämmerung gegen 20.30 Uhr wird der Startschuss für die 17,5 Kilometer lange Rundfahrt gegeben. Wer schon früher da ist, kann ab 17 Uhr das bunte Rahmenprogramm am Königsplatz auskosten. An der Veranstaltung kann man ohne zuvorige Anmeldung und ohne Kosten teilnehmen. Weitere Infos hier.

© Symbolfoto
impark-Sommerfestival

Auch dieses Wochenende findet wieder das impark-Festival im Olympiapark statt. Verschiedene Buden mit Essensständen und Fahrgeschäften bieten Spaß für Jedermann. Ob Autoscooter, Dosenwerfen oder Karussell fahren – die ganze Familie kann hier ihre Zeit verbringen. Das Highlight ist wie immer das 55 Meter hohe Riesenrad, von dem man einen tollen Blick über den ganzen Olympiapark hat. Aber auch Musik und Tanz gehören zu den Höhepunkten des Fests. So kann man verschiedene Musikgenres kostenlos auf der Seebühne Theatron erleben. Täglich lädt das Theatron zum längsten Open-Air-Musikfestival der Welt ein.

© IMpark Sommerfestival in München  Foto: MagicLights by Lukas Mödl
Pfälzer Weinfest

Das noch bis zum 11. August laufende Pfälzer Weinfest lädt mit Live-Musik und Weinbegleitung in den Kaiserhof der Residenz ein. Gäste haben hier die Möglichkeit, sich von Stand zu Stand durch erlesene Weine zu probieren. Die Pfälzer Landmetzgerei und Flammkuchen-Stände versorgen die Besucher mit Kulinarischen Schmankerln. Beginn ist täglich um 10.30 Uhr. Weitere Infos hier.

© Symbolfoto
Kulturstrand München

Am Kulturstrand auf der Ludwigsbrücke wird abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten. Live-Bands und DJs, Sandburgenbauwettbewerbe und Outdoor-Sport oder einfach bei einem kühlen Bier die Füße in den Vater-Rhein-Brunnen halten. Hier wird niemandem langweilig! 

Kulturstrand der Urbanauten am Vater-Rhein-Brunnen in München, © Gabi Neeb

Versuchter Mord in Aufzug: Ex-Freund zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt

In einem engen Aufzug hatte er seine Ex-Freundin mit einem Messer töten wollen. Dafür hat das Landgericht München I am Freitag einen Mann wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt. Nach drei Jahren und sechs Monaten im Gefängnis muss der Täter wegen seiner Alkoholsucht einen Entzug beginnen, wie die Richter erklärten. Die Anwältin des Angeklagten hatte in ihrem Plädoyer eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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© IMpark Sommerfestival in München  Foto: MagicLights by Lukas Mödl

Unsere Veranstaltungstipps für das kommende Wochenende

Auch dieses Wochenende bietet die Landeshauptstadt ein buntes Programm aus Kultur, Spaß und Action. Wir zeigen euch, wo was geboten ist. Volksfest, Sport oder Mittelalter hautnah? Ihr habt die Wahl!

Friedensengelfest

Musik der 60er/70er Jahre, Live Swing-Orchester, bunte Blumendekoration und ein großes Feuerwerk am Abend. All das erlebt man auf dem Fest zum 120-jährigen Jubiläum des Friedensengels. Unter dem Motto "Love & Peace" feiern Groß und Klein zusammen am Samstag und Sonntag den Frieden. Das Friedensengelfest wurde bereits 1983 durch den Förderkreis Friedensengel e.V. zur Erhaltung der Statue ins Leben gerufen.

Weitere Infos hier.

Der Friedensengel am Denkmal in Bogenhausen, © Der Friedensengel am Denkmal - Foto:  Dirk Schiff/Portraitiert.de
Kaltenberger Ritterturnier

40 Jahre Kaltenberger Ritterturnier! Auch am letzten Veranstaltungswochenende gibt es noch einmal die Möglichkeit, auf Schloss Kaltenberg in eine liebevoll inszenierte Mittelalterwelt einzutauchen. In dieser erlebt man Musikanten, Gaukler, Marketender und Mittelaltervolk aus allen Epochen hautnah. Höhepunkt ist die Ritterturniershow in der Arena.

 

Weitere Infos hier.

© Kaltenberger Ritterturnier© Kaltenberger Ritterturnier© Kaltenberger Ritterturnier
impark Sommerfestival

Seit gestern findet wieder das impark Festival im Olympiapark statt. Verschiedene Buden mit Essensständen und Fahrgeschäften bieten Spaß für Jedermann. Ob Autoscooter, Dosenwerfen oder Karussell fahren – die ganze Familie kann hier ihre Zeit verbringen. Das Highlight ist wie immer das 55 Meter hohe Riesenrad, von dem man einen tollen Blick über den ganzen Olympiapark hat. Aber auch Musik und Tanz gehören zu den Höhepunkten des Fests. So kann man verschiedene Musikgenres kostenlos auf der Seebühne Theatron erleben. Täglich lädt das Theatron zum längsten Open-Air-Musikfestival der Welt ein.

© IMpark Sommerfestival in München  Foto: MagicLights by Lukas Mödl
Street Style - Riem Arcaden

Am 26. und 27. Juli steht auf dem Willy-Brandt-Platz und in den Riem Arcaden alles unter dem Motto „Street Style“. Auf einem extra aufgebauten „Pump Track“ können Groß und Klein ihre Skills auf dem BMX-Rad beweisen – aufgebaut wird das Ganze im ersten Obergeschoss. Mit ein wenig Übung, kann der Track ganz ohne Treten oder Schieben durchquert werden.  Ein Workshop von Graffiti-Künstlern sowie eine Jump-Show sorgen auch bei den weniger sportlich aktiven Besuchern für Unterhaltung. 

Auer Dult - Jakobidult

Bís zum 04. August präsentieren ca. 280 Schausteller auf der Jakobidult typische Volksfestattraktionen, wie das berühmte Karussell, allerlei Handwerkswaren und natürlich kulinarische Leckereien. Dies alles verleiht der stadtbekannten Auer Dult ihren unverwechselbaren Charakter. Die einzigartige, gemütliche Atmosphäre entsteht aus der Mischung aus Volksfest und Jahrmarkt. Für Jung und Alt ist gleichermaßen viel geboten.

Die Jakobidult auf dem Mariahilfplatz

Vermisstenfall Ramersdorf – Öffentlichkeitsfahndung nach Mordverdacht

Nach aktuellem Stand geht die Polizei im Vermisstenfall der Münchnerin (41) mit ihrer Tochter (16) nun von einem Tötungsdelikt aus. Der Ehemann der vermissten Frau wurde bereits unter dem Tatvorwurf des Mordes festgenommen.

 

Wie bereits berichtet, wollte die 41-Jährige mit ihrer 16-jährigen Tochter am Samstag (13.07.) einkaufen gehen. Seit sie jedoch die gemeinsame Wohnung in der Ottobrunner Straße verlassen haben, fehlt von den beiden Frauen jede Spur.

 

Mittlerweile wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Sonntags (21.07.) gegen 18:45 Uhr wurde nun der dringend tatverdächtige Ehemann (44) unter dem Vorwurf des Mordes festgenommen. Im Laufe des Tages wird der mutmaßliche Täter dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 44-Jährige schwieg bislang zu den Vorwürfen.

 

Die Polizei ersucht nun im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung um Hilfe aus der Bevölkerung:

"Wir bitten Personen, die hinsichtlich des Tatverdächtigen sowie der beiden Pkw, insbesondere am Freitag, 12.07., Samstag, 13.07. oder Sonntag, 14.07.2019, Beobachtungen im Bereich der Ottobrunner Straße 31 oder auch an jeder anderen Örtlichkeit gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen."
© Öffentlichkeitsfahndung Polizei München© Öffentlichkeitsfahndung Polizei München
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Blaulicht Polizei im Einsatz, © Symbolfoto

Verdacht auf Gewaltverbrechen – Mutter (41) und Tochter (16) seit Samstag vermisst

Eine Mutter und ihre Tochter werden in München vermisst – die Polizei ermittelt wegen eines möglichen Gewaltverbrechens. Es gebe entsprechende Hinweise, auf die aus taktischen Gründen aber nicht näher eingegangen werden könne, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die 41-Jährige und ihre 16 Jahre alte Tochter wollten am vergangenen Samstag im Stadtteil Perlach in ein Einkaufszentrum, dann verlor sich ihre Spur. Sie gelten als zuverlässig. Die Ermittlungsgruppe «Duo» hat sich dem Fall angenommen.

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Plympiapark, München, © pixabay.com © designerpoint (CC0 Public Domain)

Veranstaltungstipps für dieses Wochenende

Kaltenberger Ritterturnier

40 Jahre Kaltenberger Ritterturnier! Auch dieses Wochenende gibt es wieder die Möglichkeit, auf Schloss Kaltenberg in eine liebevoll inszenierte Mittelalterwelt einzutauchen. In dieser erlebt man Musikanten, Gaukler, Marketender und Mittelaltervolk aus allen Epochen hautnah. Höhepunkt ist die Ritterturniershow in der Arena.

 

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© Kaltenberger Ritterturnier© Kaltenberger Ritterturnier
Tollwood

Bis zum 21. Juli findet wieder das alljährliche „Tollwood-Sommerfestival“ im Olympiapark statt. Unter dem Motto „Reicht leicht“ wird das Kultur- und Umweltfestival auch dieses Jahr wieder an 26 Tagen mit einem ausgewählten Musikprogramm, Kunsthandwerk und bio-zertifizierter Gastronomie zahlreiche Besucher in den Olympiapark locken.

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© Foto: Wolfgang Größlinger Fotografie
Sommernachtstraum

Das größte Feuerwerk Deutschlands, Open-Air Musik, riesige Kunstinstallationen und abwechslungsreiche Gastro-Stände: All das macht den vom Flughafen München präsentierten Sommernachtstraum auch im Jahr 2019 wieder zu einer wahren Traumnacht. 

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© Sommernachtstraum - Feuerwerk© Sommernachtstraum - Feuerwerk
Georgenstraßenfest

Vom 20. bis 21. Juli wird die Georgenstraße zum Live-Festival: ein großes Straßenfest mit Konzert, DJ's, Street Food, etc. erwartet den Besucher. Für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg und ein Kinderschmink-Programm zur Verfügung. Das Fest zwischen der Türken- und Kurfürstenstraße ist täglich von 12.00 Uhr bis 0 Uhr besuchbar.

© Symbolfoto
Weinfest am Josephsplatz

Am Samstag, den 20. Juli verwandelt sich der zentral gelegene Josephsplatz zum Ort des schönsten und größten innerstädtischen Weinfests Münchens! Live-Musik und kulinarische Schmankerl begleiten die Auswahl an den europäischen Spitzenweinen, die zur Verkostung bereitstehen.

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© Symbolfoto
© münchen.tv - CSD 2019

So war der CSD in München!

Von dem schlechten Wetter mit heftigem Platzregen ließ sich die Szene nicht unterkriegen: Dieses Jahr nahmen laut Veranstalter rund 15.000 Menschen aktiv an der Parade von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen teil, und erreichten vor Ort ein Publikum von 140.000 Personen. Knapp 60 Wägen waren dabei auf der Politparade zu sehen.

 

© münchen.tv - CSD 2019

Dragqueens in aufwendigen Kleidern, laute Musik, viel nackte Haut und Regenbogenfahnen. Der Christopher Street Day (CSD) ist in deutschen Städten traditionell eine große Szene-Party, wie auch am Samstag in München. Gefeiert wurden die Erfolge, die LGBT's durch die Demonstrationen bereits erreicht haben. Aber auch der ernste Grund für die Parade verschwand nicht im Hintergrund.

 

Die Entscheidung über das diesjährige Motto fiel auf "50 JAHRE STONEWALL – CELEBRATE DIVERSITY! FIGHT FOR EQUALITY!". Ein Spruch, der die erstmaligen New Yorker Aufstand gegen willkürliche Polizeirazzien im Jahre 1969 ehrt, aber auch weiterhin die Forderung der vollständigen Gleichstellung verfolgt.

 

Konkrete politische Zeichen setzte dabei z.B. die "Deutsche Eiche" mit dem Aufruf "Boykottiert homophobe Länder", das mitunter durch eine Aufzählung von Ländern verdeutlicht wurde, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe steht. Auch das Diversity München, welches mit der schätzungsweise größten Fußtruppe vertreten war, zählte neben den Musikeinlagen wichtige Ziele und Forderungen der Szene auf.

 

Wir haben mit dem Diversity München über den diesjährigen CSD gesprochen:

Welche primäre Message wolltet ihr bei der diesjährigen Parade rüberbringen?

"Beim diesjährigen Christopher-Street-Day wollten wir, wie aus dem von uns vorgeschlagenen Motto „Celebrate diversity! - Fight for Equality!“ ersichtlich wurde, zeigen, wie vielfältig unsere Community ist, wie viel wir seit Stonewall geschafft haben, aber auch wie viel noch zu tun ist. Mit der vereinten Stimme von unseren über 1000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie etwa 100 Ehrenamtlichen haben wir dieser Message als größte Gruppe auf der Parade definitiv Gehör verschafft!"

 

In den letzten Jahren kam es bekanntlich wieder vermehrt zu homophoben Verhalten. War das aus eurer Sicht eher ein Rückschritt, oder geht es politisch sowie gesellschaftlich weiterhin in eine gute Richtung?

"Obwohl es in Großstädten wie München oft so aussieht, als wäre schon alles geschafft und wir könnten uns nun endlich hinsetzen uns ausruhen, haben verschiedene Ereignisse in den letzten Jahren wieder gezeigt, dass noch viel viel Luft nach oben ist. Das Weltgeschehen weist ein erneutes Erstarken der Rechten auf und auch in München kommt es immer wieder zu Angriffen auf unsere Community. Darum unser Appell an Politik und Gesellschaft: Rückt wieder zusammen, akzeptiert Euch für Eure Unterschiede und zeigt, wie divers wir sind!"

 

Gibt es in Bezug auf den Staat oder die eigenen Reihen Kritik, was sich dringend noch verbessern muss?

"Obwohl im Zuge der Europawahl und durch Aktionen wie die Fridays for Future vielen Leuten die Augen geöffnet wurden, sind wir als Jugendorganisation noch oft mit dem Vorurteil konfrontiert, die Jugend sei unpolitisch und interessiere sich nicht für das Weltgeschehen. Mit unserem alljährlichen Auftreten als größte Gruppe auf dem CSD, zeigen wir als diversity jedoch etwas Anderes!

Auch während der Berichterstattung zum CSD fand sich allerdings nur wenig Gehör für unsere Belange, doch wir lassen uns nicht stummschalten - wir sind da und weder Politik oder Medien noch Konzerne und Vereinigungen können uns mehr wegdenken! Wir haben unsere politischen Forderungen während der Pride Week auf allen Kanälen verteilt und nun seid ihr dran, mit uns in den Dialog zu treten!"

© münchen.tv - CSD 2019© münchen.tv - CSD 2019© münchen.tv - CSD 2019

P.G.

Markus Söder

Söder kritistiert neuen Asyl-Verteilmechanismus für Flüchtlinge

CSU-Chef Markus Söder sieht die Forderung nach einem verbindlichen Verteilmechanismus für Flüchtlinge aus der Seenotrettung von Bundesaußenminister Heiko Maas überaus skeptisch. Es sei wichtig, dass es feste Regeln gebe, jedoch solle dem Asylrecht kein neues Verfahren hinzugefügt werden, sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München. «Das würde das Asylrecht und den gesellschaftlichen Diskurs überfordern.»

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