Tag Archiv: München

Kampf ums Rathaus – Grünenkandidatin Katrin Habenschaden will Oberbürgermeisterin werden

Als erste haben die Grünen mit Katrin Habenschaden ihre Kandidatin für das Münchner Oberbürgermeisteramt bekannt gegeben. Neu gewählt wird in München am 15. März 2020. Auf dem Sonderparteitag der Münchner Grünen soll Katrin Habenschaden offiziell nominiert werden.

 

Katrin Habenschaden, 41 Jahre alt, grüne Stadträtin und Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, ist einzige grüne Bewerberin als OB-Kandidatin. Und damit Herausforderin von Oberbürgermeister Dieter Reiter, SPD.

 

 

Katrin Habenschaden gilt als pragmatisch. Seit 2014 ist sie ehrenamtlich Stadträtin in München und seit Mai 2018 Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rathaus. Nach dem Hoch bei den Landtagswahlen 2018 wollen die Grünen nun auch in München weiter Wähler hinzugewinnen und bei der Kommunalwahl 2020 zum ersten Mal als stärkste politische Kraft den OB-Posten erringen.

Ohne Gegenkandidaten will sich Katrin Habenschaden auf dem Sonderparteitag am 23. März von ihrer Partei offiziell nominieren lassen. Bei dieser Versammlung wird zudem turnusgemäß der Münchner Parteivorstand komplett neu gewählt.

 

Des Weiteren stehen Gremien- und Delegiertenwahlen an.

Bayerische Barrenringelnatter, © Frank Glaw

Schlangen-Sensation: Neue, über einen Meter lange Art in Bayern entdeckt

Sie kann über einen Meter lang werden und war dennoch in Deutschland bisher unbekannt, die Barrenringelnatter. Es handelt sich um ein Wesen aus der Eiszeit, deren Existenz Forscher und Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München nun in Bayern nachgewiesen haben. Die Barrenringelnatter wurde bereits in Garmisch-Partenkirchen, an der Isar bei Mittenwald und im Inntal entdeckt.

Weiterlesen

Stürmer Patrick Hager jubelt, © GEPA pictures / Mathias Mandl

Stimmungsmeister – Fans feiern Sieg des EHC Red Bull München wie Titelgewinn

Der Meister schlägt zurück. Im dritten Spiel der Viertelfinalserie siegt der EHC Red Bull München mit 4:1 gegen die Eisbären Berlin. Die Münchner Fans machen das Eisstadion am Oberwiesenfeld zur Stimmungshochburg. Der EHC Red Bull München liegt in der „Best-of-Seven“-Serie mit 2 zu 1 vorn.

 

Der aktuelle deutsche Eishockeymeister holt das Momentum wieder zurück. Durch den zweiten Sieg im dritten Viertelfinalspiel haben die Münchner wieder die Serienführung übernommen. Mit dem 4:1 versetzten die EHC-Cracks die 5810 Zuschauer in ein Stimmungshoch. Die Fans des EHC Red Bull München machten ihrem Ruf als Feiermeister alle Ehre.

Der Sieg gegen die Eisbären Berlin war für die Münchner Fans die passende Antwort auf die Niederlage in Spiel zwei. Mit 0:4 hatten die Berliner den aktuellen Meister deutlich in die Schranken gewiesen. Doch in eigener Halle dominierte der EHC durch die Tore von Keith Aulie, Yasin Ehliz, Patrick Hager und Frank Mauer.

 

„Heute waren über 60 Minuten die Laufbereitschaft und die Härte da – und in den entscheidenden Situationen haben wir einen kühlen Kopf bewahrt. Wir haben verdient gewonnen.“, fast Stürmer und Torschütze Patrick Hager zusammen.

Emotionalität und Kontrolle

 

Das vierte Spiel wird am Freitagabend in Berlin ausgetragen. Es dürfte ähnlich hart zur Sache gehen wie in den Partien zuvor. Druck machen, intensiver spielen, Forechecking durchziehen, aber weniger Strafen, das soll der Schlüssel zu Erfolg sein.

Trainer Don Jackson: „Wir wollen immer emotional sein – aber kontrolliert. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, denn sie war von Beginn an da.“

 

Am Sonntag ist wieder Playoffzeit in München. Das fünfte Spiel in diesem Viertelfinale könnte schon das letzte sein, vorausgesetzt der EHC Red Bull München siegt sowohl in Berlin als auch am 24. März daheim.

Komplett ausgetauscht: Bundestrainer vergibt Rückennummern von Ex-Nationalspielern Müller, Boateng und Hummels neu

Die vollständige Verdrängung der Ex-Weltmeister Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller aus der Nationalmannschaft ist mit der Vergabe ihrer Rückennummern wohl abgeschlossen. Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem ersten Länderspiel 2019 die Nummern der von ihm aussortierten Bayern-Stars anderen Spielern gegeben. Damit ist eine Rückkehr für die drei FC-Bayern-Spieler wohl endgültig vom Tisch.

 

Nach der Ausbootung kommt nun die Abwicklung. Die Trikotnummern des ausmusterten Bayern-Trios sind in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sofort neu vergeben worden. Damit setzt Jogi Löw den Neubeginn Richtung Europameisterschaft 2020 fort.

 

«Wir haben uns entschieden, mit Spielern in die EM-Qualifikation zu gehen, die Perspektive haben», begründete der Bundestrainer.

Jogi Löw und Oliver Bierhof bei der DFB Pressekonferenz

 

Der erstmals von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Neuling Niklas Stark von Hertha BSC darf die Nummer 17 des berühmten Abwehrkollegen Boateng übernehmen.

© Jerome Boateng

In 100 Länderspielen trug Thomas Müller die 13. Diese Nummer übernimmt der ebenfalls erstmals berufene Außenverteidiger Lukas Klostermann, der bei RB Leipzig spielt.

© Thomas Müller

Abwehrspieler Jonathan Tah von Bayer 04 Leverkusen dürfte bei einem Einsatz in den ersten Länderspielen des Jahres mit der 5 von Hummels auflaufen.

© Mats Hummels trainierte noch individuell.

Die Neulinge Stark (23) und Klostermann (22) sowie der bisher in vier Länderspielen eingesetzte Abwehrkollege Tah (23) laufen nun mit den Nummern des großen Bayern-Trios auf.

Fans feiern bei Public Viewing, © Die EM steht kurz vor der Tür

Die deutsche Nationalmannschaft trifft in den ersten Länderspielen des Jahres an diesem Mittwoch in Wolfsburg, um 20:45 Uhr, auf Serbien sowie am Sonntag, um 20:45 Uhr, zum Auftakt der EM-Qualifikation in Amsterdam auf die Niederlande.

Symbolfoto: Polizei bei Demonstration, © Symbolfoto

Ermittlungen gegen Polizeibeamte wegen möglichen Sexualdelikts, Hakenkreuzfoto und Antisemitismus

Sechs Polizisten suspendiert – Foto von Hakenkreuzschmiererei auf Polizisten-Handy – Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts. Die Münchner Staatsanwaltschaft II ermittelt gegen mehrere Polizeibeamte wegen möglicherweise strafrechtlich relevanter Inhalte in einer Chat-Gruppe. Entdeckt wurde dies auf dem privaten Handy eines Polizisten. Auch intern werde deswegen gegen die Männer ermittelt, teilte die Münchner Polizei am Freitag mit.

 

Die Staatsanwaltschaft München II führt zusammen mit dem Polizeipräsidium München seit Ende November Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts. Dieses steht im Zusammenhang mit einem privaten Lokalbesuch von Polizeibeamten im Landkreis Miesbach. Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall sind vorerst abgeschlossen, der Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft vorgelegt. In diesem Rahmen ist seit Mitte Dezember ein Beamter des BLKA suspendiert.

 

 

Im Rahmen dieses Verfahrens wurde das private Handy eines Polizeibeamten der 3. Einsatzhundertschaft (Unterstützungskommando – USK) der Münchner Polizei, bis in den Februar dieses Jahres ausgewertet. Dabei wurden im überwiegend privaten sowie unkritischen Kommunikationsverlauf einer App mit anderen aktiven und ehemaligen Angehörigen seines Zuges vereinzelte Medieninhalte festgestellt, die eine straf- bzw. dienstrechtliche Bewertung erfordern.

 

 

Hierbei wird konkret u.a. das Teilen von zwei auf Youtube zugänglichen Videos in der App hinsichtlich möglicher antisemitischer Aspekte überprüft. Auch die Benutzung eines Distanz-Elektro-Impuls-Geräts, sogenannte „Taser“, gegenüber anderen Kollegen des USK im Rahmen der Ausbildung an diesem Gerät. Alles entgegen der klaren dienstlichen Weisung, keine Selbstversuche durchzuführen.

 

 

Außerdem wurde im Fotoarchiv des Handys ein Foto von einer Hakenkreuzschmiererei auf einem Betonsockel in einem Münchner Park gefunden.

 

 

In diesem Kontext wurden sofort mit Bekanntwerden der ersten Verdachtslage insgesamt vier Beamte des USK München, gegen die strafrechtlich ermittelt wird, und ein Beamter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd vom Dienst suspendiert. Weitere acht Beamte des gleichen Einsatzzuges und ein Beamter des SEK wurden wegen ihrer Äußerungen im Kommunikationsverlauf der App, die jedoch unterhalb einer Strafbarkeit liegen, aus ihren Einheiten genommen.

 

 

Unter den Beamten seien vier Mitglieder des Unterstützungskommandos (USK), ein Beamter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und ein Beamter des Bayerischen Landeskriminalamts, auf dessen Handy die Inhalte gefunden wurden. Anlass dafür waren Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts. Auch hier ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Rentner von Pflegerin im Landkreis Garmisch-Partenkirchen betäubt und ausgeraubt

Ein 86 Jahre alter Mann ist mehrfach Opfer eines Raubes geworden. Der Rentner wurde von seiner Pflegerin betäubt. Danach stahl sie die Kreditkarte des Mannes und hob Geld von dessen Konto ab.

 

Eine 49-jährige Pflegerin hat im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen Rentner mehrfach betäubt und anschließend bestohlen. Die gelernte Krankenschwester mischte Beruhigungsmittel in das Wasser des Mannes, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Pflegerin betäubt Rentner und bestiehlt ihn

 

Demnach stahl die Pflegerin die Kreditkarte des schlafenden Rentners. Es bestehe auch der Verdacht, dass die 49-Jährige Bargeld entwendet habe.

Da der Rentner einen komischen Geschmack des Wassers feststellte und nach dem Trinken auffällig oft einschlief, teilte er dies seinen Angehörigen mit, die schließlich die Polizei informierten.

Die Frau sitzt in Untersuchungshaft.

Spritzen, © Symbolfoto

7. Rauschgifttote in München im Jahr 2019

Es ist der dritte Drogentote innerhalb einer Woche in München. Im Stadtteil Schwabing ist eine 31-jährige Frau Tod in ihrer Wohnung gefunden worden. Die Frau starb an einer Überdosis.

 

Die Münchner Polizei wurde am Mittwoch, gegen 10.15 Uhr, zu einem Notarzteinsatz gerufen. In einer Wohnung in Schwabing-West wurde eine 31 Jahre alte Frau leblos aufgefunden. Aufgrund der Spurenlage vor Ort und einer später durchgeführten Obduktion konnte geklärt werden, dass sie aufgrund einer Überdosis von Rauschmitteln verstarb.

Ein Kriseninterventionsteam übernahm die Betreuung der vor Ort anwesenden Angehörigen.

Die 31-Jährige ist die 7. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums

München im Jahr 2019. Im Vergleichszeitraum 2018 gab es sechs 6 Rauschgifttote.

Der Olympiapark in München

Veranstaltungstipps für das Wochenende

Internationale Handwerksmesse München
Internationale Handwerksmesse München

Die Internationale Handwerksmesse präsentiert eine einzigartige Ausstellungsvielfalt. Rund 1.000 Aussteller aus mehr als 60 Gewerken präsentieren sich auf 74.000 qm. Die IHM ist der Ort für alle, die nach maßgeschneiderten handwerklichen Dienstleistungen suchen, egal ob privat oder beruflich.

Messe fürs Bauen, Sanieren und Modernisieren
bis zum 17.03.2019

Öffnungszeiten
9:30 – 18:00 UHR

weiter Informationen unter: www.ihm.de

St. Patrick´s Festival
St-. Patrick's Day mit Grrenings (grün beleuchtete Gebäude) in München

3 Tage, 2 Plätze, 1 großes Fest
Zum ersten Mal feiert München den St. Patrick's Day gleich ein ganzes Wochenende lang. Geboten sind eine irische Messe, keltische Klänge, gälischer Rock, Tanz und Melodien, Greening und internationale Speisen.

Freitag: "Melodies-of-Ireland"-Opernabend
Samstag: Irische Messe, Paddys Street-Food-Festival und Bands
Sonntag: Parade, After-Parade-Party und Paddys Street-Food-Festival
Informationen: st.patricksday.de

 

Tropische Schmetterlinge im Botanischen Garten
ein Schmetterling

Noch bis zum 17. März schwirren rund 500 tropische Falter durch das Wasserpflanzenhaus. Rund 50 verschiedene Arten zeigen ihre Farbenpracht und außergewöhnliche Leichtigkeit.

Öffnungszeiten:
Fr. bis So. 9 – 16.30 uhr

Informationen unter: www.botmuc.de

Mission Titelverteidigung beim EHC Red Bull München
Stürmer Justin Shugg, © GEPA pictures/ City-Press

Der aktuelle deutsche Eishockey-Meister der EHC Red Bull München und der Vizemeister Eisbären Berlin treffen gleich in der ersten Playoffrunde aufeinander. Spiel drei der „Best of Seven“-Serie wird am Sonntag, 17. März, um 17 Uhr, in der Olympiaeishalle, ausgetragen.

Weitere Informationen: www.redbullmuenchen.de

Krimifestival München 2019
festnahme handschellen, © Symbolfoto

Seit 2003 strömen hochkarätige Top-Autoren aus aller Welt im Frühjahr und Herbst zur literarischen Spurensuche an die Isar. Das Festival zählt zu den renomiertesten Internationalen Treffen für Krimiliteratur.
Zu den Highlights im Frühjahr 2019 zählen die Lesungen mit Simon Beckett (GB), Sara Gran (USA), Mordermittler Josef Wilfling, Schauspieler und Knast-Arzt Joe Bausch, dem Bestseller-Duo Lars Kepler (Schweden), u.v.m. an diversen "Tatorten" wie Polizeipräsidium, Knast, LKA, Pathologie, Anatomische Anstalt, Literaturhaus, Klinikum rechts der Isar, Wallberg/Tegernsee und Krimi-Dampfer auf dem Starnberger See.

Informationen: www.krimifestival-muenchen.de

DINO WORLD – eine Reise in die Welt der Giganten
© Dino World / Reiner Christian Kurzeder

Die Dinos kommen und somit ist Familienspaß in XXL vorprogrammiert! DINO WORLD - Eine Reise in die Welt der Giganten ist die größte Ausstellung Deutschlands. Eine faszinierende Urzeitwelt mit mehr als 60 lebensgroßen Dinosauriern, Skeletten und Fossilien. Auge in Auge mit dem Tyrannosaurus Rex.

Ort: Münchner Olympiahalle

Termine:
15. bis 17. März

Öffnungszeiten:
Freitag: ab 19 Uhr
Samstag: 11 bis 15 Uhr, sowie ab 19 Uhr
Sonntag: ab 11 Uhr
www.olympiapark.de

Demo FridaysForFuture

10 000 Schüler demonstrieren in München für den Klimaschutz bei #FridaysForFuture

„Fridays for Future“: Wieder demonstrieren Schüler für die Veränderung Klimapolitik. Mit bis zu 10 000 Teilnehmern sind in München weit mehr gekommen als die Veranstalter geplant hatten. Es geht um Klimaschutz und eine Verkehrswende, dafür gehen weltweit Schüler und Studenten auf die Straße. Im Rahmen der Kampagne #FridaysForFuture hat es in Bayern in mehr als einem Dutzend Städte Demonstrationen gegeben.
  Seit mehreren Wochen gehen am Freitag Schüler und Studenten auf die Straße. Die Demonstration in München begann um 11 Uhr am Odeonsplatz. Wegen des großen Andrangs hatte die Polizei nach Informationen die Brienner Straße abgesperrt. Laut Polizei sind es insgesamt 8.000 Teilnehmer. Sprecherin der „#FridaysForFuture“-Proteste in München ist die 25-jährige Ramona Wüst.
Unter dem Motto #FridaysForFuture stehen weltweit etwa 1700 Kundgebungen in rund 100 Ländern auf dem Programm, auch in verschiedenen deutschen Städten.
Demonstration am Odeonsplatz
Schülerin Greta Thunberg aus Schweden ist das Vorbild Vorbild ist die Schülerin Greta Thunberg, aus Schweden. Seit Januar demonstriert die 16-Jährige immer freitags für den Kampf gegen den Klimawandel, statt zur Schule zu gehen. Sie ist inzwischen zu einer Symbolfigur für Klimaschützer rund um die Welt geworden, war sogar für den Friedensnobelpreis nominiert.
Der Demonstrationszug startete am Odeonsplatz, zog über den Maximiliansplatz, zum Stachus und in die Sonnenstraße, auf der Schwanthalerstraße zum Bavariaring und auf die Theresienwiese zur Abschlusskundgebung. Prominente wie Hans Söllner, die Killerpilze, Kytes, 200 Escapes und die Bigband Dachau unterstützen die demonstrierenden Schüler und spielen Konzerte auf der Theresienwiese.
Auf Plakate statt auf Tafeln schreiben: Wie die Schulen mit Fehlzeiten durch die #FridaysForFuture-Demonstrationen umgehen, liegt im Ermessen der Schulleitungen, wie das bayerische Kultusministerium auf Nachfrage mitteilte. Das Ministerium lehne Demonstrationen während der Schulzeit strikt ab, begrüße es jedoch, wenn Schüler von ihren demokratischen Grundrechten Gebrauch machten.
FridaysForFuture
Dem Ministerium zufolge verletzen Schüler ihre Schulpflicht, wenn sie unentschuldigt im Unterricht fehlen. Die Schulen im Freistaat allerdings handhaben die Folgen sehr unterschiedlich: Einige Schüler berichten von Verweisen, manche von Nachsitzen, viele von Gesprächen. Der Vorsitzende der Bundesdirektorenkonferenz Gymnasien, Dieter Brückner, sagte, dass die Schulleiter keine einheitliche Meinung haben.  
«Es gibt keine automatischen Verweise», sagte Brückner.
Gewinner der stadtMUCke 2019

Voll auf die Ohren – Voll München – Gewinnersongs der stadtMUCke 2019

Fünf neue Songs für München, mitausgesucht von „Spider-Murphy-Gang”-Frontman Günther Sigl. Rap, Pop, Indie, Volksmusik und Jazz – so verschieden sind die fünf neuen Songs für München die stadtMUCke-Gewinner 2019. Aus über 100 Bewerbungen hat der Verein stadtMUCke zusammen mit seinen Mentoren und einer hochkarätigen Jury die diesjährigen Gewinner des Songwettbewerbes ermittelt.  
“Wir suchen Songs, die beschreiben, was München ist”, erklärt Franziskus Büscher, Vorstand von stadtMUCke. Und der gemeinnützige Verein hat gefunden, wonach er gesucht hat – fünf neue Songs für München.
100 Einsendungen und hochkarätige Jury   Alle Songs wurden von einer hochkarätigen Jury bewertet. Die Jury setzte sich zusammen aus “Spider-Murphy-Gang”-Frontman Günther Sigl, dem Populärmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern Matthias Fischer, Solohornist der Münchner Philharmoniker Ulrich Haider, und Ludwig Maier von GkG mastering, bei dem die Songs später produziert werden. Auch das stadtMUCke-Team bekam eine von fünf gleichberechtigten Stimmen im Auswahlprozess.  
“Über 100 Sang für München sind bei uns eingegangen. Mit so vielen hätten wir nicht gerechnet”, so Theresa Volk, Vorstand und Pressesprecherin von stadtMUCke.
Günther Sigl und Dieter Reiter
Statement von Oberbürgermeister Dieter Reiter:  
„Ich habe sehr gerne zusammen mit Günther Sigl die Schirmherrschaft für den Wettbewerb StadtMUCke übernommen, weil wir damit junge Musikerinnen und Musiker unterstützen können. Und nicht zuletzt geht es in den Songs natürlich um München und das Lebensgefühl der Menschen in unserer Stadt.“
Hier die Sieger: Laila – „City of hopes“
Laila Noeth ist als One-Woman-Show nur mit Keyboard auf den offenen Bühnen Münchens unterwegs. Ihre markante Stimme und die ruhigen Alternative-Pop-Balladen gehen sofort ins Ohr.  Ihr Song “City of Hope” ist der einzige Gewinnersong in englischer Sprache. ​Mentor: Josie Bürkle von der Band Claire. Da Rocka und da Waitler – „Monaco“
„Da Rocka“ Florian Pfisterer und „Da Waitler“ Florian Pledl kombinieren Indie, Rock, Balkan, Volksmusik und Punk mit heimatlich allgäuerisch-bayerischen Texten. Ihr Song ist eine Liebeserklärung an München. Mentor: Michi Spieler von der Band Kytes.
„Musik kennt keine Grenzen, wir machen alles, was sich für uns richtig anfühlt“.
  Goethe Street Quartett – „Cold München“
Die vier Musiker des Goethe-Street-Quartetts haben sich als Studenten in München kennengelernt. Ihre ersten Auftritte hatten sie in der Ludwigsvorstadt. “Cold München” blickt hinter die Fassade des kalten, arroganten München, auf der Suche nach der Seele der Stadt. ​Mentor: Roger Rekless. Bittenbinder – „München Funk“
Soul, Hip Hop und jede Menge Herz – das ist Bittenbinder. Der Bandname ist eine Hommage an den rumänischen Großvater von Frontfrau Veronika. Dabei klingt ihre Musik ganz und gar nicht nach gestern! Dieser Gewinnersong schafft es mit nur drei Zahlen das Münchner Lebensgefühl zu beschreiben: 089. Mentor: Samy Danger Jan König – „A bissal wos geht immer“
Wenn er nicht gerade Texte schreibt oder auf der Bühne steht, dann ist Jan König Doktorand in Latein an der LMU. Sein Song “A bissal wos geht immer” ist die perfekte Mischung aus nachdenklichem Rap-Text und Refrain mit Ohrwurmcharakter. Jan ist in München geboren und vielleicht hinterfragt er gerade deshalb seine eigene Stadt immer wieder: München ist für ihn eine verrückte Mischung aus Dorf und Großstadt. ​Mentor: Stofferl Well
Bei der Bewertung wurde auf verschiedene Kriterien geachtet und Text und Melodie getrennt voneinander beurteilt. “Wir  haben vor allem versucht, das Potential hinter jedem Song zu entdecken”, erklärt Franziskus  Bücher. Die Jury stellte eine Vorauswahl zusammen, aus der sich jede Mentorin und jeder Mentor seine Gewinnerband aussuchen konnte. Ein Highlight für die Gewinner ist sicherlich die Studioaufnahme des Songs, dabei werden sie von Musikerinnen und Musikern der Münchner Philharmoniker begleitet. Die fertigen, neuen Songs sind dann am 20. Juli 2019 bei einem Konzert auf dem Tollwood zu hören. Und Monaco Sessions wird in den kommenden Wochen einen Sonderpreis ausloben und für einen Gewinner ein Musikvideo drehen.
spritzen drogen heroin junkies

Bereits 6. Rauschgifttoter in München im Jahr 2019

Ein 33 Jahre alter Münchner ist am Mittwoch, 13.03.2019, in seiner Wohnung in der Thalkirchner Straße Tod aufgefunden worden. Die Münchner Polizei wurde gegen 2:10 Uhr, zu einem Notarzteinsatz gerufen.   In der Wohnung des 33-Jährigen wurde versucht der Mann zu reanimieren. Der Wiederbelebungsversuch war jedoch nicht erfolgreich. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf verschiedenste Substanzen. Der 33 Jahre alte Münchner war als Betäubungsmittelkonsument polizeilich bekannt. Seine  Angehörigen werden durch ein Kriseninterventionsteam betreut. Der 33-Jährige ist der 6. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2019. Im Vergleichszeitraum 2018 gab es ebenfalls 6 Rauschgifttote.
Fans des EHC Red Bull München feiern

Jubelstimmung nach Auftaktsieg für EHC Red Bull München im Viertelfinale gegen Eisbären Berlin

Mit einem Heimsieg zum Playoff-Start ist der Deutsche Meister der EHC Red Bull München in die Viertelfinalserie gegen die Eisbären Berlin gestartet. 3:2 siegten die Münchner in der ersten Verlängerung. Damit führen die Münchner mit 1:0 in der „Best-of-Seven“-Serie.  
Es ist ein Erfolgreicher Playoff-Auftakt für den EHC Red Bull München: Der aktuelle Meister hat das erste Viertelfinalspiel gegen die Eisbären Berlin mit 3:2 nach Verlängerung (0:0|0:0|2:2|1:0) gewonnen. Vor 4.130 Zuschauern im Olympia-Eisstadion sorgten Frank Mauer und Justin Shugg mit einem Doppelpack – darunter der Siegtreffer in der Overtime – für die 1:0-Führung der Red Bulls in der „Best-of-Seven“-Serie.
Stürmer Justin Shugg, © GEPA pictures/ City-Press
Drama im ersten Viertelfinalspiel   Im Aufeinandertreffen des Serienmeisters aus München mit dem Vizemeister der vergangenen Saison, standen sich die Finalgegner der vergangenen Spielzeit gegenüber. Exakt 321 Tage nach dem Triumph und Titelgewinn setzt der EHC München seine Erfolgsbilanz gegen die Eisbären Berlin fort. Doch dafür mussten die Münchner zwei Mal einen Rückstand aufholen und erst in der Verlängerung konnte der Sieg gesichert werden. Auch Dank der beiden Treffer von Stürmer Justin Shugg.
  „Es hat heute länger gedauert, als wir es uns erhofft haben. Wir sind zweimal zurückgekommen und haben am Ende gewonnen. Es war ein Charaktersieg.“
  Jagd auf Titel Nummer 4   Die Mission Titelverteidigung geht mit Spiel zwei der Serie am Freitag, 15. März, in Berlin weiter. Am Sonntag, 17. März, ist der EHC Red Bull München, um 17 Uhr, wieder im Eisstadion am Oberwiesenfeld. Tore 0:1 | 44:33 | Sean Backman 1:1 | 45:36 | Frank Mauer 1:2 | 47:05 | Brendan Ranford 2:2 | 54:26 | Justin Shugg 3:2 | 70:08 | Justin Shugg
Der FC Bayern München in der Arena.

Raus aus der Champions League – FC Bayern erlebt den Frühjahrsblues und sogar Manuel Neuer wackelt

Aus in der Champions League für den FC Bayern München. Die Bayern verlieren 1:3 gegen den FC Liverpool und scheiden nach dem 0:0 im Hinspiel aus. Das Ausscheiden kann als historisch eingestuft werden, denn erstmals nach acht Jahren ist der FC Bayern wieder im Achtelfinale der Champions League gescheitert. Ausgerechnet Torwart Manuel Neuer patzte in seinem 100. Champions-Leaguespiel.  
Mit einer Heimniederlage verabschiedet sich der FC Bayern München aus der Champions League. Auch weil Torwart Manuel Neuer mit einer unglücklichen Aktion das 0:1 für Liverpool ermöglichte. Ausgerechnet in seinem 100. Spiel in der Champions League. Nun wird der von Bundestrainer Joachim Löw eröffnete Kampf um die Position als deutsche Nummer 1 im Tor der Nationalmannschaft weiter angeregte.
Manuel Neuer in Siegerpose
  Bezeichnend für das Rückspiel im Achtelfinale der Königsklasse ist, das alle Tore durch Spieler des FC Liverpool erzielt worden waren. Sadio Mane in der 26. Minute, Joel Matip per Eigentor in der 39., Virgil van Dijk in Minute 69. und noch einmal Mane in der 84. Minute.
Ironie des Schicksals: Wie schon vor 38 Jahren schieden die Münchner gegen Liverpool  aus.
Stürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern München
Mit dem FC Bayern München scheiterte auch der letzte Bundesligist in der aktuellen Champions-League-Saison. Erstmals seit 2006 steht damit keine Bundesliga-Mannschaft im Viertelfinale.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert in München, © Symbolfoto

Spießrutenlauf für Bundestrainer? Joachim Löw droht Pfeifkonzert beim Champions-League-Kracher in München

Für Bundestrainer Joachim Löw ist die Konfrontation mit den von ihm entsorgten FC-Bayern-Stars Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels, sowie den Bayern-Fans vorprogrammiert. Der Bundestrainer hatte die drei Weltmeister von 2014 für immer aus der Nationalmannschaft gestrichen. Beim Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen den FC Liverpool wird Jogi Löw auf der Haupttribüne Platz nehmen und darf sich wohl auf ein sattes Pfeifkonzert der Fans des FC Bayern München einstellen. Und auf die Blicke von Bayern-Ikone Thomas Müller, der für das Spiel noch gesperrt ist.   Weiterlesen
Die beschlagnahmten Welpen, © Tierschutzverein München e.V.

Hundesteuer für 37 324 Münchner Zamperl wird nicht erhöht

Die Steuer für Hunde wird in München im Jahr 2019 nicht erhöht. Es bleibt bei jährlich 100 Euro bzw. 800 Euro für Kampfhunde. Die Zahl der angemeldeten Hunde in München ist auf 37.324 angewachsen. Am häufigsten sind Mischlingshunde, daneben sind Labrador, Chihuahua und Dackel die beliebtesten Rassehunde in der Landeshauptstadt.   Wie fast alle deutschen Kommunen erhebt auch München eine Hundesteuer – und liegt im Vergleich deutscher Großstädte mit jährlich 100 Euro bzw. 800 Euro für Kampfhunde im untersten Bereich. Die Einnahmen in Höhe von rund 3 Millionen Euro fließen in soziale, kulturelle, schulische und wirtschaftliche Maßnahmen der Stadt und dienen nicht explizit der Beseitigung von Hundekot.
„Die Hundesteuer mit einem Volumen von jährlich rund 3 Millionen Euro macht bei einem Haushaltsvolumen von über sieben Milliarden Euro finanziell nur einen kleinen Teil aus. Aber sie ist – naturgemäß – eine unserer emotionalsten Steuern“, erläutert Münchens Stadtkämmerer Christoph Frey.   Bei Anmeldung eines Hundes zur Hundesteuer wird die Rasse des Vierbeiners angegeben. Demzufolge gehören die meisten Hunde einer Rasse an, die es wahrscheinlich nur in Oberbayern gibt, nämlich die so genannte „Stianglandarass“. Dabei handelt es sich um 13.902 Mischlingshunde – also über ein Drittel der Münchner Hunde.
Grafik der Zahl der gemeldeten Hunde in München
Auf Platz eins der Rassehunde liegt der Labrador Retriever mit 1.887, auf Platz zwei der Chihuahua mit 1.481 und auf Platz drei folgt der Dackel mit 980.
Grafik Hunderanking
„Wir erheben die Hundesteuer hauptsächlich, damit die Zahl der Hunde nicht noch schneller und stärker steigt. Die Gelder fließen übrigens in den allgemeinen Haushalt der Stadt und leisten damit einen kleinen Beitrag zur Finanzierung der Investitionen in unsere schöne Stadt. Deshalb ist jede und jeder, die oder der einen Hund aufgenommen hat, oder mit einem Tier nach München gezogen ist, seinen Hund innerhalb von zwei Wochen im Kassen- und Steueramt anzumelden.“, so Christoph Frey. Die Zahl der in München gemeldeten Hunde steigt seit Jahren regelmäßig jährlich um rund 1.000 Hunde. Zum 31. Dezember 2018 waren 37.324 Hunde in der Landeshauptstadt München gemeldet. Ende 2016 waren 35.289 Hunde gemeldet, Ende 2017 36.370 Hunde.
394 Kampfhunde waren 2018 gemeldet. Die Haltung dieser Hunde ist allerdings nur erlaubt, wenn ein Sachverständigengutachten vorliegt, in dem nachgewiesen wird, dass der Hund keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren hat. Er gilt damit als Kampfhund mit Negativzeugnis.   Am 05. Oktober 1799 genehmigte Kurfürst Max IV. Joseph erstmals die Einführung einer Hundesteuer. Der Staat war der Ansicht, dass jemand, der sich den „Luxus“ Hund – der ja kein Nutztier ist – leisten kann, es sich auch leisten kann, dafür einen kleinen Sonderbeitrag zu zahlen. Die Gebühr für Gemeinden von mehr als 15.000 Einwohnern – also auch für München – betrug 15 Mark. In heutige Währung umgerechnet entspricht dies einer Kaufkraft von rund 100 Euro. Seit dem Jahr 2014 ist es möglich, sich für ein Jahr von der Steuer befreien zu lassen. Dies gilt, wenn der Hund aus dem Tierheim übernommen wurde, oder für Halterinnen und Halter, die mit ihrem Tier erfolgreich einen „Hundeführerschein“ absolviert haben. Eine Katzensteuer erhebt keine einzige Kommune im ganzen Bundesgebiet.
spritzen drogen heroin junkies

5. Drogentoter in München – 26-Jähriger stirbt in Sendling

Bereits fünf Rauschgifttote in München im Jahr 2019. Am Sonntag, den 10. März, fand die Münchner Polizei einen leblosen Mann in einem Innenhof eines Anwesens in Sendling.   Nachdem um 5:40 Uhr ein Zeuge bei der Einsatzzentrale der Polizei München gemeldet hatte, das ein 26-Jähriger bewegungslos auf einem  Gehweg in Sendling liegt, rief die Polizei einen Notarzt hinzu.
Notarzt an dunkler Unfallstelle, © Symbolfoto
Übermäßiger Drogenkonsum Ursache für den Tod des 26 Jahre alten Mannes   Der Notarzt konnte nach Untersuchung des Mannes nur noch dessen Tod feststellen. Der 26-jährige Verstorbene war längst als Drogenkonsument bekannt. Für einen Tod durch Rauschgift sprechen die Gesamtumstände. Es ist somit der 5.  Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2019. Im selben Zeitraum 2018 gab es sechs Rauschgifttote in München.
Skatebordbahnhof in der Schalterhalle

Skateborden im Hauptbahnhof – Workshops, Contests und Ausstellung

Der Münchner Hauptbahnhof wird wieder zur Skatehalle. Vom 12. bis 25. März steht in der bereits dritten Auflage des „Skatebahnhofs“ wieder eine circa 70 m² große Miniramp in der Schalterhalle. Täglich gibt es Anfänger-Workshops, offene Sessions, Contests und eine Fotoausstellung – kostenlos und für jeden!   Weiterlesen
1 2 3 4 5