Tag Archiv: Nationalmannschaft

Komplett ausgetauscht: Bundestrainer vergibt Rückennummern von Ex-Nationalspielern Müller, Boateng und Hummels neu

Die vollständige Verdrängung der Ex-Weltmeister Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller aus der Nationalmannschaft ist mit der Vergabe ihrer Rückennummern wohl abgeschlossen. Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem ersten Länderspiel 2019 die Nummern der von ihm aussortierten Bayern-Stars anderen Spielern gegeben. Damit ist eine Rückkehr für die drei FC-Bayern-Spieler wohl endgültig vom Tisch.

 

Nach der Ausbootung kommt nun die Abwicklung. Die Trikotnummern des ausmusterten Bayern-Trios sind in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sofort neu vergeben worden. Damit setzt Jogi Löw den Neubeginn Richtung Europameisterschaft 2020 fort.

 

«Wir haben uns entschieden, mit Spielern in die EM-Qualifikation zu gehen, die Perspektive haben», begründete der Bundestrainer.

Jogi Löw und Oliver Bierhof bei der DFB Pressekonferenz

 

Der erstmals von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Neuling Niklas Stark von Hertha BSC darf die Nummer 17 des berühmten Abwehrkollegen Boateng übernehmen.

© Jerome Boateng

In 100 Länderspielen trug Thomas Müller die 13. Diese Nummer übernimmt der ebenfalls erstmals berufene Außenverteidiger Lukas Klostermann, der bei RB Leipzig spielt.

© Thomas Müller

Abwehrspieler Jonathan Tah von Bayer 04 Leverkusen dürfte bei einem Einsatz in den ersten Länderspielen des Jahres mit der 5 von Hummels auflaufen.

© Mats Hummels trainierte noch individuell.

Die Neulinge Stark (23) und Klostermann (22) sowie der bisher in vier Länderspielen eingesetzte Abwehrkollege Tah (23) laufen nun mit den Nummern des großen Bayern-Trios auf.

Fans feiern bei Public Viewing, © Die EM steht kurz vor der Tür

Die deutsche Nationalmannschaft trifft in den ersten Länderspielen des Jahres an diesem Mittwoch in Wolfsburg, um 20:45 Uhr, auf Serbien sowie am Sonntag, um 20:45 Uhr, zum Auftakt der EM-Qualifikation in Amsterdam auf die Niederlande.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert in München, © Symbolfoto

Spießrutenlauf für Bundestrainer? Joachim Löw droht Pfeifkonzert beim Champions-League-Kracher in München

Für Bundestrainer Joachim Löw ist die Konfrontation mit den von ihm entsorgten FC-Bayern-Stars Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels, sowie den Bayern-Fans vorprogrammiert. Der Bundestrainer hatte die drei Weltmeister von 2014 für immer aus der Nationalmannschaft gestrichen. Beim Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen den FC Liverpool wird Jogi Löw auf der Haupttribüne Platz nehmen und darf sich wohl auf ein sattes Pfeifkonzert der Fans des FC Bayern München einstellen. Und auf die Blicke von Bayern-Ikone Thomas Müller, der für das Spiel noch gesperrt ist.

 

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Manuel Neuer in Siegerpose

WM-Teilnahme für Neuer weiter offen – „Kann ich noch gar nicht sagen“

Manuel Neuer muss weiter um seine WM-Teilnahme bangen. Ob der seit September verletzte DFB-Kapitän bis zur WM fit wird, weiß er selber nicht. Spielpraxis vor dem Start der Endrunde in Russland ist für ihn wichtig. Optimistischer als Neuer ist Bayern-Kollege Jérôme Boateng. Weiterlesen

Höchste Auszeichnung des DFB: Philipp Lahm vor Kür zum Ehrenspielführer

Philipp Lahm bekommt eine besondere Auszeichnung. Als sechster Nationalspieler soll er zum Ehrenspielführer des vierfachen Weltmeisters ernannt werden. Formal müssen die DFB-Delegierten noch zustimmen. Ein überwältigendes Votum für den Münchner ist sicher. Weiterlesen

Philipp Lahm: Ein besonderer Kapitän

Deutschland gegen Argentinien – Heute Abend komt es zur Neuauflage des WM-Finals 2014. Doch bei dem Freundschaftsspiel steht nicht unbedingt der Fußball im Vordergrund. Denn vor dem Anpfiff in Düsseldorf werden die drei Weltmeister Per Mertesacker, Miroslav Klose und Philipp Lahm verabschiedet.  München.tv blickt auf Lahms schon jetzt große Karriere zurück.

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Bastian Schweinsteiger, FC Bayern München, FC Bayern, Fußball

„Kaiser“ rät zu Käpt’n Schweinsteiger

Der „Kaiser“ Franz Beckenbauer höchstpersönlich hat sich erstmals zum Nachfolger des zurückgetretenen Nationalelfkapitäns Philipp Lahm geäußert. Lahms Bayern-Kollege sei sein Favorit, stellvetreter könnte ein Dortmunder werden.

 

München – Franz Beckenbauer hat sich nach dem Rücktritt von Philipp Lahm für Bastian Schweinsteiger als neuen Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft ausgesprochen. „Schweinsteiger ist für mich der logische Nachfolger von Philipp Lahm. Er ist ein Anführer-Typ, hat besonders durch seinen unglaublichen Einsatz im WM-Finale viele Sympathien gewonnen“, sagte Beckenbauer der Bild-Zeitung. „An einem solchen Kämpfer kann sich eine ganze Mannschaft aufrichten. Und: Als Lahm-Stellvertreter kennt er die Kapitänsrolle bereits.“ Schweinsteiger hatte im WM-Finale gegen Argentinien trotz teils bösen Fouls in Person von Javier Mascerano und Sergio Agüero das Spiel zu Ende gespielt. Selbst eine Schnittwunde unter dem Auge konnte ihn nicht stoppen.

 

Neuer eine „große Persönlichkeit“

 

Der „Kaiser“ kann sich den Dortmunder Mats Hummels gut als Schweinsteigers Stellvertreter im DFB-Dress vorstellen. Manuel Neuer scheidet für den Weltmeister-Teamchef von 1990 und den WM-Kapitän von 1974 als Kandidat hingegen aus. Zwar sei dieser eine „große Persönlichkeit“, aber ein Trainer bevorzuge eher einen Feldspieler, da dieser mehr Einfluss auf das Geschehen nehmen könne. Lahm hatte nach dem WM-Titel seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet.

 

make/dpa

Lahm: Rücktritt aus der Nationalmannschaft stand seit 2013 fest

Philipp Lahm hat bereits im Herbst 2013 beschlossen, nach der Weltmeisterschaft in Brasilien nicht mehr in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu spielen. Das schreibt der Münchner in einem Gastbeitrag der „Zeit“ etwas mehr als eine Woche nach seinem überraschenden Rücktritt aus der DFB-Auswahl.

 

Er wolle sich nicht „vom Leistungssport treiben lassen“, erklärt der 30-Jährige. „Mein Leben gehört mir.“ Das verlorene Finale in der Champions League vor zwei Jahren mit dem FC Bayern München gegen den FC Chelsea sei ein Wendepunkt in seiner Karriere gewesen. Er habe eines seiner besten Spiele gemacht, aber es habe trotzdem nicht gereicht. „Wir Sportler befinden uns in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen, von Dingen, die wir nicht beeinflussen können – manches ist einfach auch Glück.“ Der Champions-League-Triumph im Folgejahr bestärkte ihn darin, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, „das heißt: Entscheidungen treffen, bevor sie mich einholen“.

 

Vom Weltmeister-Titel sei seine Entscheidung aber nicht abhängig gewesen, schreibt Lahm. Man solle aufhören, wenn es am schönsten ist, schreibt Lahm. „Aber ich wäre auch zurückgetreten, wenn wir ohne diesen Triumph nach Hause gefahren wären.“ Jetzt wolle er sich nur noch auf seine Führungsrolle als Bayern-Kapitän konzentrieren.

 

RG / dpa

München/Recife: DFB-Team gegen Klinsi & Co. gefordert

Deutschland trifft im letzten Gruppenspiel auf die USA. Ein Unentschieden würde beiden Teams reichen um ins Achtelfinale einzuziehen, doch die Trainer Löw und Klinsmann wollen mehr.

 

Keiner der letzten Tage ist vergangen, ohne dass nicht irgendein Reporter auf die sogenannte „Nichtangriffspakt von Gijon“ hingewiesen hätte, das gestern auf den Tag genau 32 Jahre her war. Damals hatten Deutschland und Österreich nach der 1:0-Führung durch DFB-Stürmer Horst Hrubesch in der zehnten Minute die Angriffsbemühungen eingestellt und qualifizierten sich so für die nächste Runde. Ein Szenario, das zu wiederholen niemals so günstig erschien wie heute Abend (18 Uhr MEZ).

 

Remis-Pakt unvorstellbar

 

Denn bekanntermaßen sind DFB-Trainer Joachim Löw und Jürgen Klinsmann, der Coach der USA, seit einem Trainerlehrgang 2000 in enger Freundschaft verbunden. Bei der WM 2006 wurden sie dann als Tandem – Klinsmann als Teamchef, Löw gab den Co-Trainer – zu den Machern des „Sommermärchens“. Nun würde ein Unentschieden beiden Teams genügen ins Achtelfinale einzuziehen.

 

Und doch scheint ein Remis-Pakt dieses Mal unvorstellbar. Alleine schon deshalb, weil Löw befürchtet: „Wenn man von vornherein auf Unentschieden spekuliert, geht es meist schief.“ Das soll vermieden werden. „Die Spielweise, die Identität, die Idee dieser Mannschaft – das alles haben wir schon verstanden“, sagte er. Es dürfte ihm ziemlich bekannt vorgekommen sein, denn Klinsmann hat aus den Amerikanern eine Mannschaft gemacht, die niemals locker lässt, die immer unangenehm bleibt und den Begriff vom Aufgeben aus ihrem Wortschatz längst verbannt hat – eine typische Klins-Mannschaft eben.

 

Mit Schweini und Klose?

 

Für Löws Team wird es wohl auch auf die Mentalität ankommen. „Nicht die Aufstellung entscheidet, sondern die Einstellung“, ist sich Löw sicher. Doch auch die Frage nach der Aufstellung bereitet dem Bundestrainer noch Kopfzerbrechen. Er deutete zwar an, zu wissen, wen er wo aufstellt. Konkret nannte er aber keine Namen, schloss jedoch Umstellungen nicht aus. So könnte vor allem der gegen Ghana stark aufspielende Bastian Schweinsteiger für Sami Khedira in die Startelf rücken, dem nach seinem Kreuzbandriss und den zwei Einsätzen gleich zu Beginn des Turniers eine Pause nicht schaden könnte. Zumal er sich auch gegen die Afrikaner eine Innenbanddehnung im Knie zuzog. Kapitän Philipp Lahm dürfte dagegen wohl wie angekündigt wieder den Mann vor der Abwehr geben.

 

Im Sturm steht Miroslav Klose nach seinem Ausgleichstreffer gegen Ghana vor dem Sprung in die Startelf, doch Löw wird sich wohl zunächst für die quirlige Variante aus den ersten beiden Partien entscheiden. Soll heißen: Thomas Müller, Mesut Özil und Mario Götze sollen durch häufiges Rotieren Löcher in die Deckung der USA reißen.

 

Klinsi: „Sind kein Underdog“

 

Nominell ist das Löw-Team sicherlich der Favorit, doch nach den jüngsten Eindrücken der US-Mannschaft gerade gegen Portugal scheint alles möglich. Klinsmann gibt sich bekannt selbstbewusst: „Wir sind kein Underdog bei dieser WM“, sagt er: „Viele sind überrascht, was wir bislang geleistet haben – wir nicht. Wir sind allemal in der Lage, Deutschland zu schlagen.“

 

Hört sich trotz aller freundschaftlichen Verbundenheit nicht nach einer Remis-Absprache ab. Sollte es am Ende aber doch darauf hinauslaufen, wäre sicher keiner der Beteiligten dem anderen lange böse.

 

Sehen Sie was Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter für das Spiel heute Abend tippt:

 

von Maximilian Kettenbach

Auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München.

München: Länderspiel gegen Polen ohne Bayern-Profis

Länderspiel gegen Polen: Eingeschränkter WM-Test für Löw-Truppe

 

Durch das Traumfinale im DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund wird das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 13. Mai gegen Polen zu einem stark eingeschränkten WM-Test. Bundestrainer Joachim Löw muss bei der Partie in Hamburg auf mindestens 18 potenzielle Brasilien-Fahrer verzichten. Neben den Profis vom FC Bayern und vom BVB fehlen auch die Akteure des FC Arsenal wegen ihres Pokalfinales. Dazu werden auch die in Italien und Spanien beschäftigten Spieler keine Freigabe ihrer Clubs erhalten, weil dort noch die Saison läuft. Löw wird bei der Nominierung am 8. Mai voraussichtlich mit zwei Kadern reagieren.

 

Vom FC Bayern München werden Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Manuel Neuer, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze und Jerome Boateng fehlen. Ob sie am 21. Mai gleich mit ins Trainingslager reisen können, wird sich erst nach den Halbfinal-Spielen in der Champions League gegen Real Madrid weisen. Das Finale in Lissabon findet am 24. Mai statt.

 

rr/dpa

Nationalmannschaft: EM-Quali-Gruppe ausgelost

Bei der Auslosung für die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich hat die deutsche Nationalmannschaft eine anspruchsvolle Gruppe zugelost bekommen. In Nizza wurden der DFB-Elf in Gruppe D Neuling Gibraltar, Georgien, Schottland, Polen und Irland zugelost.
Die ersten beiden jeder Gruppe, sowie der beste Gruppen-Dritte sind direkt qualifiziert. Die restlichen Gruppen-Dritten spielen in Playoffs die letzten Teilnehmer aus.

Bundestrainer Löw kritisiert UEFA

Erstmals wird eine Europameisterschaft mit 24 statt 16 Teams stattfinden. Bundestrainer Joachim Löw kritisiert das aufgeblähte Turnier: „Ich halte die Aufstockung des Teilnehmerfeldes für fragwürdig. Der sportliche Wert einzelner Spiele, aber auch des gesamten Wettbewerbs sinkt.”, so Löw.
mh

Franck Ribéry beim Training des FC Bayern München, © Franck Ribery

Ballon d’Or: Franck Ribéry im Rennen um Weltfußballer 2013

FC Bayern Spieler Franck Ribéry, Portugals  Nationalspieler Cristiano Ronaldo von Real Madrid oder Argentiens Nationalspieler Lionel Messi vom FC Barcelona – einer dieser drei wird am Montagabend zum Weltfußballer gekürt.

Der Ballon d’Or, der goldene Ball, wird im Kongresshaus in Zürich verliehen.  Die FIFA-Fußballkommission, sowie Experten der französischen  Sportzeitung France Football haben aus einer Liste von 23 Spitzensportlern die drei Finalisten ausgesucht.

Die Entscheidung haben Journalisten sowie Nationaltrainer und Nationalmannschaftskapitäne bereits getroffen. Der Gewinner des Ballon d’Or wird ab 18:30 Uhr dann im Rahmen einer TV-Live-Übertragung bekannt gegeben.

rr

Eishockey der Spitzenklasse beim Deutschland-Cup

Bereits zum fünften Mal wird der Deutschland-Cup in München ausgetragen. Vom 8. bis 10. November trifft die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auf die Topteams Slowakei, USA und Vizeweltmeister Schweiz. Das deutsche Team, das vom ehemaligen Trainer des EHC Red Bull München, Pat Cortina trainiert wird, geht aber als Titelverteidiger in das renommierte Eishockeyturnier.

Doch die Konkurrenz beim Deutschland-Cup sei gewaltig, wie Pat Cortina meint: „Die anderen Mannschaften sind alle sehr stark, sie haben viele gute Spieler in Europa.“

 

Stolz und Leidenschaft

 

Der Deutschland-Cup fand bereits die letzten vier Jahre in der Landeshauptstadt statt. Die junge deutsche Mannschaft geht unter der Leitung von Trainer Pat Cortina als Titelverteidiger in das Turnier und möchte sich zum sechsten Mal die Trophäe des großen internationalen Eishockey-Turniers sichern. „Wir müssen positiv ins das Turnier gehen. Mit Stolz und Leidenschaft. Jeder muss stolz sein, den Adler auf der Brust tragen zu dürfen. Wir wollen drei gute Spiele machen.“

 

Drei Spieler des EHC Red Bull München berufen

 

Die Olympia-Eishalle ist bekanntlich das Zuhause der Eishockeycracks des EHC Red Bull München. Vom EHC stehen Uli Maurer, Alexander Barta und Yannick Seidenberg im Aufgebot der Nationalmannschaft für den Deutschland Cup. Eishockey in München, das scheint zu passen. Zumal im letzten Jahr über 30 000 Zuschauer das Turnier besuchten.

 

Olympia-Eishalle wurde modernisiert

 

Auch in diesem Jahr gehen die Organisatoren von einer großen Kulisse aus. Denn die Eishalle wurde extra für den Deutschland Cup modernisiert, wie Ralph Huber, Chef des Olympiaparks sagt: „Wir haben in die 40 Jahre alte Halle nochmal 2 Millionen investiert, im Schwerpunkt Bestuhlung der Zuschauerplätze und Anzeigewürfel.“

Für die Besucher ist ein buntes Rahmenprogramm mit Gewinnspielen und Mitmachaktionen geboten.

Der Deutschland Cup – vom 8. bis 10.November im Eisstadion des Münchner Olympiaparks.

 

cb