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Tierisch München: Kettennatter und Leopardgecko wollen umziehen

Die Reptilienauffangstation in München ist einzigartig. Egal ob Echse oder Krokodil, in der Kaulbachstraße in München findet jeder Exot einen Unterschlupf.
Mehr als 2000 Tiere hat die Auffangstation momentan in Pflege und da immer wieder neue exotische und manchmal auch gefährliche Tiere hinzukommen, wollen wir die Gelegenheit nutzen und zwei Exoten vermitteln.

Kalifornische Kettennatter

  • Seit 2018 in der Auffangstation
  • 1,5 Meter lang
  • Einzelhaltung empfohlen
  • Hat kanibalistische Züge

 

Vorgeschichte

Leider ist nicht sehr viel über die Kalifornische Kettennatter gekannt. Sie lebt seit 2018 in der Reptilienauffangstation in München.
In freier Natur bewohnt sie Wälder, Gestrüpp, Kulturland oder Hänge mit Versteckmöglichkeiten von der Ebene bis zu 800 Meter Meereshöhe.
Bei der Terrarium Einrichtung ist es deshalb besonders wichtig, den natürlichen Lebensraum nachzustellen. Denn nur so fühlt sich die Schlange auch in einem Glaskasten wohl.
Sie braucht Versteckmöglichkeiten und alle zwei Wochen einen Leckerbissen.
Die Schlangen aus der Auffangstation wurden umgewöhnt, dh. Lebend-Futter ist nicht notwendig, die tiefgefrorene Maus reicht aus

 

Charakter

Diese hübsche Schlange eignet sich sehr gut für den Einstieg in die Terraristik. Einige Kettennatter sind kannibalistisch veranlagt und sollten alleine gehalten werden.
Für weitere Fragen zu diesem interessanten Tier kann per Mail oder telefonisch ein Beratungsgespräch mit den Tierpflegern aus der Auffangstation vereinbart werden.

 

Leopardgecko

  • Schielt – macht den kleinen Exoten aber nichts aus
  • Lebenserwartung 20 – 25 Jahre
  • Keine Gruppenhaltung, es sei denn es leben weitere Geckos mit Kryptosporidien dort
  • dämmerungs- und nachtaktiv
  • fressen lebende Heuschrecken, Schaben und Grillen
  • für Anfänger geeignet

Vorgeschichte

Der Leopardgecko wurde alleine von einem Junge gehalten. Irgendwann hat die Oma des Jungen bemerkt, dass sich ihr Enkel nicht ganz so artgerechet um den kleinen Exoten kümmert. Kurzerhand hat sie den Gecko in die Auffangstation gebracht. Die Tierpfleger haben das kleinen Kerlchen übernommen und direkt untersucht. Dabei ist vorallem die Stellung der Augen aufgefallen, der Leopardgecko schielt nämlich. Das beeinträchtigt den Kleinen aber so gar nicht.
Außerdem wurde er postitiv auf die Parasiten: Kryptosporidien getestet.
Das bedeutet für den neuen Besitzer, dass der Leopardgecko nicht in einer Gruppe gehalten werden darf, sondern allein gehalten werden muss.
Der Stress einer Gruppenhaltung, könnte die Krankheit ausbrechen lassen und zum Tod führen.
Für Menschen sind diese Parasiten aber ungefährlich.

 

 

 

Kontakt

Wer die Kettennatter oder den Leopardgecko zu sich holen möchte darf sich gerne an die Reptilienauffangstation in München wenden.

Mail an: info@reptilienauffangstation.de

 

vs/ed