Tag Archiv: Natur

Blühpatenschaft am Starnberger See – Lebensraum für Insekten und Wildtiere

Die warmen Temperaturen und der Regen haben die Blühflächen wieder zu neuem Leben erweckt. Es blühen Blumen und Gräser und auch die Bienen sind schon lange wieder fleißig. Auf einer neuen Fläche von rund 12.000 m² entsteht eine farbenfrohe Landschaft. Durch Blühpatenschaften.

 

 

Franz Grenzebach ist Initiator der „Blühpatenschaft am Starnberger See“. Er möchte die Möglichkeit bieten, sich durch eine Blühpatenschaft direkt an der Gestaltung eines natürlichen Lebensraumes für Bienen und Insekten zu beteiligen.

 

 

Die Blühpatenschaften am Starnberger See sind vorerst auf 3 Jahre festgesetzt und kosten 30 Euro pro Jahr für jeweils 100 Quadratmeter.

Rund 7.500 m² sind bereits an Blühpaten vergeben.

 

Blühpatenschaften in Starnberg

 

Nach dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ bieten viele Landwirte in ganz Bayern Patenschaften für Blühflächen an. Um diese Blühpatenschaften populärer zu machen, möchte der Bayerische Bauernverband mit der Aktion „Bayern blüht auf“ zusätzlichen Lebensraum für Bienen, Insekten und Wildtiere schaffen.

Mit den Blühpatenschaften haben auch diejenigen, die keinen Garten besitzen, die Chance sich für Natur und Artenschutz ein zusetzen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

 

 

 

 

 

 

Alpen im Raum München, © Grüne Landschaft vor den Alpen Foto:  Dirk Schiff/Portraitiert.de

Bestätigt: Schüler lernen auf Exkursionen motivierter als im Klassenzimmer

Die Erforschung von Pflanzen, Klima und Böden im Freien steigert die Motivation von Schülern in naturwissenschaftlichen Fächern. Bedeutend dabei seien Erfahrungen von Autonomie und Kompetenz sowie das Erleben guter sozialer Beziehungen, berichten Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Mainz im Fachmagazin «Frontiers in Psychology». Deswegen sei es sinnvoll, naturwissenschaftlichen Unterricht regelmäßig im Freien abzuhalten.

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© fotolia © JFL Photography #140642316

Die weite Welt dahoam: Fernweh-Reiseziele in Bayern

In der alljährlichen Urlaubszeit zieht es viele Menschen in die Ferne. Ungewöhnliche, exotische Reiseziele locken die Leute in die Ferne, um der vermeintlich langweiligen Heimat einmal entfliehen zu können. Schließlich möchte man andere Eindrücke sammeln und mal etwas abseits der langweiligen Alltags-Tristesse wandeln, den Angehörigen, Freunden und Bekannten anschließend von den Reiseerlebnissen erzählen. Was wäre aber, wenn Exotik und Abenteuer ganz in der Nähe und nicht tausende Kilometer weit weg lägen? Was, wenn es dort mindestens genauso viel zu sehen gäbe? Nun, genau das ist der Fall! Die Landschaften in unserer Region müssen sich mitnichten vor der internationalen Konkurrenz verstecken. Manch ein Ort lädt sogar dazu ein, die Nähe zum Zuhause vergessen zu lassen – ohne, dass ein stundenlanger Flug dafür nötig gewesen wäre!

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Zwei Igel fressen, © Symbolfoto

Dringend: Es werden Paten für Igel gesucht!

Mit den steigenden Temperaturen, verlassen auch viele Tiere ihr Winter-Quartier, das sie in den kalten Monaten vor Frost geschützt hat. Auch für die Igel, die die Wintermonate in menschlicher Obhut verbracht haben, ist es nun an der Zeit, wieder in die Natur zurückzukehren. Damit die stacheligen Vierbeiner reibungslos ausgewildert werden können, sucht der Tierschutzverein München e.V. dringend Auswilderungspaten. Weiterlesen

Goldfische – vom Zierfisch zur Stadt-Plage

Dass sich Tiere fortpflanzen, gehört zum Lauf der Natur und ist so erwünscht. Allerdings gibt es Tiere, die sich langsam und in geringer Zahl vervielfältigen und deshalb auch oft vom Aussterben bedroht sind, aber auch solche Tiere, die in ihrer Fortpflanzung schneller sind, als sich Ressourcen und andere Arten reproduzieren können. Zu ersteren gehören beispielsweise große Tiere wie Elefanten und Nashörner – zu letzteren kleinere Tiere wie Ratten, Hamster und eben Goldfische.
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Kampf gegen die Trockenheit: Feuerwehr rettet Münchner Biotope

Nicht nur Menschen haben unter der enormen Hitze zu leiden, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. In einer Grünanlage zwischen der Neurieder Straße und dem Uriweg befinden sich vier Biotope – aufgrund der anhaltend warmen und trockenen Witterung drohten sie auszutrocknen. Denn: Sie verfügen über keinen natürlichen Wasserzulauf. Pflanzen und Tiere, die sich darin befinden, waren in akuter Gefahr.

 
Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling brachten die Rettung: Sie verlegten zwei mehr als 250 Meter lange Schlauchleitungen zum nächsten Hydranten. In knapp zweistündiger Arbeit wurden die Biotope mit frischem Wasser befüllt; Flora und Fauna können sich nun wieder erholen.