Tag Archiv: netz

Mensch tippt auf sein Smartphone, © Symbolbild

Seehofer: Mobilfunk-Unternehmen sollen Behörden-Masten nutzen

Wohl jeder Handy-Besitzer hat es schon mal erlebt – man ist auf dem Land unterwegs und plötzlich ist der Empfang weg. Ministerpräsident Horst Seehofer möchte die ländlichen Funklöcher nun mit einem „Masterplan“ stopfen.

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Das W-LAN Symbol in weiß auf einem schwarzen Hintergrund, © W-LAN in Bayern soll vorangetrieben werden

Internetausfall beim Anbieter Telekom – viele Haushalte betroffen

Kunden der Deutschen Telekom sind seit Sonntag vom Internet abgeschnitten. „Es liegt eine Störung vor“, entschuldigte sich ein Sprecher des Konzerns der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben des Unternehmens sind demnach bundesweit rund 900 000 Router betroffen. 

 

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© Symbolbild

München: Fake-Anrufe, angeblich von den Stadtwerken

Offenbar treiben Trickbetrüger im Münchner Telefonnetz ihr Unwesen.

Die Stadtwerke München informieren jetzt in einem Schreiben ihre Kunden über die seltsamen Anrufe von unbekanntem Ursprung:

 

Ein seltsamer Scherz mit den Stromleitungen?

Die Stadtwerke warnen:

Seit kurzer Zeit gehen bei den SWM Hinweise von Kunden ein, die über irreführende Telefonanrufe berichten. Die Anrufe erfolgen mit unterdrückter Rufnummer. Eine männliche Stimme vom Band gibt sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und erklärt, dass in der Straße eine Stromleitung erneuert und hierzu der Strom für gegebenenfalls mehrere Tage abgestellt werden müsse.
Aufgrund dieser Vorfälle machen die SWM ihre Kunden ausdrücklich auf Folgendes aufmerksam:
Diese Anrufe kommen nicht von den SWM und haben nichts mit Baumaßnahmen am Stromversorgungsnetz zu tun. Wenn Baustellen anstehen, informieren die SWM ihre Kunden per Aushang in den Häusern oder per Flyer dar-über, nicht telefonisch und schon gar nicht mit unterdrückter Rufnummer. Darüber hinaus sind in den Aushängen und Flyern der SWM Telefonnummern für Rückfragen angegeben.

 

+++ weitere Informationen folgen in Kürze +++

adc

Manipulation! Facebook will Emotionen kontrollieren

Amerikanische Facebook-User sind entsetzt: Das Soziale Netzwerk hat, wie jetzt bekannt geworden ist, an den Gefühlen seiner User herumexperimentiert.

Ohne Vorankündigung sind rund 680000 User zum Versuchskaninchen eines Experimentes geworden, mittels dem  Facebook herausfinden wollte, wie sich das Posten der Freunde auf Facebook auf das eigene Verhalten beim Posten auswirkt.

 

Gute oder schlechte Laune? Facebook entscheidet.

 

Für den Versuch, der an einigen Ecken der Menschenrechte durchaus leicht kratzen dürfte, hat sich der Social-Network-Riese aus Menlo Park zwei amerikanische Universitäten ins Boot geholt.

Unter dem wissenschaftlichen Titel „Experimental evidence of massive-scale emotional contagion through social networks“ hat Facebook manchen Usern nur noch positive Posts in ihrem Newsfeed auf Facebook gezeigt, andere bekamen nur noch schlechte Neuigkeiten zu lesen, wenn sie sich eingeloggt haben.

Bereits in der Vergangenheit hatte es ähnliche Studien gegeben, um für den Nutzer passende Werbeanzeigen schalten zu können. Zu überprüfen, wie viele Klicks eine Anzeige in der Timeline generiert, ist nach Ansicht der betroffenen User aber etwas völlig anderes, als in das Gefühlsleben einzugreifen.

 

Wenig überraschend: Bad moods ziehen schlechte Laune nach sich

 

Das Ergebnis des ganzen Versuches hätte man sich offen gestanden auch erdenken können, ohne an Menschen, die sich nun einmal hinter den Accounts verbergen, herumzuexperimentieren:

Wenn ein Facebook-Nutzer den ganzen Tag nur negative Nachrichten seiner Mitmenschen (oder Mituser) ließt, neigt er dazu, auch selbst Negatives zu posten. Umgekehrt führen good news bei den Lesern selbst zu positiven Posts.

Ob die bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnis, das Gruppenverhalten, das schon auf dem Schulhof funktioniert, auch im Internet vergleichbar läuft, solche Versuche rechtfertigt? Darauf gab es zunächst keine Reaktion von Facebook.

adc

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Telefónica kommt EU-Kartellbehörden entgegen

Der Mobilfunker Telefónica Deutschland (O2) kommt im Ringen um die Übernahme von E-Plus den EU-Kartellwächtern entgegen.

 

Das Unternehmen will – im Falle einer Genehmigung der Übernahme – in den kommenden fünf Jahren 20 Prozent der Kapazität seiner Netze dem Mobilfunkanbieter Drillisch überlassen, wie die deutsche Tochter des spanischen Telekommunikationsriesen Telefónica am Mittwoch in München mitteilte.

 

Damit wolle O2 Zusagen erfüllen, die man der EU angeboten habe, „um wettbewerbsrechtliche Bedenken der Europäischen Kommission auszuräumen“.
Drillisch habe zudem die Möglichkeit, weitere 10 Prozent Netzkapazität zu übernehmen.

 

Medienberichten zufolge will die EU-Kommission das Geschäft unter Auflagen genehmigen.

 

RG / dpa

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Brüssel/Berlin/München: Telefonica kann auf Freigabe für E-plus-Übernahme hoffen

Trotz des Widerstands mehrerer nationaler Kartellbehörden könnte die EU-Kommission den Zusammenschluss der Mobilfunker Telefónica Deutschland (O2) und E-plus laut Medienberichten in den nächsten Tagen durchwinken.

 

Wie die «Bild»-Zeitung am Montag berichtet, will EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia der milliardenschweren Übernahme noch in dieser Woche unter Auflagen zustimmen.

 

Das Büro von Almunia wollte die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren. Offiziell läuft die Frist, bis zu der die obersten Kartellwächter Europas eine Entscheidung treffen müssen, bis 10. Juli.

 

Laut Medienberichten verlangt die EU-Kommission als Auflagen, dass das Unternehmen Netzkapazitäten abtritt und kleinere Konkurrenten im deutschen Markt wettbewerbsfähiger gemacht werden.

 

Strengere Vorgaben für den Zusammenschluss?

 

Allerdings fordern nicht nur deutsche Wettbewerbshüter strengere Vorgaben für den Zusammenschluss. So stimmten beim jüngsten Treffen von zwölf europäischen Kartellbehörden laut «Financial Times» (FT) nur zwei Teilnehmer für eine Genehmigung zu den bislang noch nicht veröffentlichten Auflagen. Deutschland und vier weitere Länder sprachen sich demnach gegen die Brüsseler Vorschläge aus, fünf weitere Mitgliedsstaaten enthielten sich.

 

Das Bundeskartellamt hatte beantragt, den Fall nach deutschem Wettbewerbsrecht zu entscheiden, was die EU-Kommission aber abgelehnt hatte. Brüssel hat nun die alleinige Kompetenz bei der Fusionsentscheidung; das Votum der nationalen Kartellbehörden ist nicht bindend.

 

Markt der Anbieter schrumpft weiter

 

Telefónica Deutschland (München) mit der Marke O2 will E-Plus von dem niederländischen KPN-Konzern für mehr als acht Milliarden Euro kaufen. Die Zahl der Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland würde damit von vier auf drei schrumpfen, was den Wettbewerb schwächen würde. Als Konkurrenz blieben nur die Deutsche Telekom und Vodafone.

 

RG / dpa