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Nominiert: Neuer und Robben zählen zu den besten 3 Spielern Europas!

Weltmeister Manuel Neuer könnte als erster deutscher Torwart zu Europas Fußballer des Jahres gekürt werden. Deutschlands Fußballer des Jahres zählt neben seinem Teamkollegen Arjen Robben vom FC Bayern München und dem Portugiesen Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu den drei Nominiertenum den Titel „Europas Fußballer des Jahres“. Weiterlesen

***EIL*** WM-Teilnahme von Lahm und Neuer nicht gefährdet

Philipp Lahm und Manuel Neuer sind erleichtert: im intensiven Duell mit Borussia Dortmund haben sie am Samstag Verletzungen davongetragen, und nach dem heutigen Arztbesuch mussten sie um ihre WM-teilnahme in Brasilien fürchten. Beide Nationalspieler wurden in der Praxis von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt eingehend untersucht. Danach konnte der FCB-Vereinsarzt Entwarnung geben: Die anstehende Weltmeisterschaft in Brasilien ist weder für Lahm noch für Neuer in Gefahr!

 

 

Lahm laboriert an einem Bluterguss im linken Sprunggelenk nach einem Kapseleinriss. Bänder und Knochen sind nicht verletzt. Der FCB- und DFB-Kapitän muss fünf bis sieben Tage mit dem Training aussetzen.

 

 

Neuer erlitt einen kleinen Einriss am Kapselbandapparat des rechten Schultereckgelenks. Zur Entlastung des Gelenks trägt der Torwart vorerst eine Schlinge und muss mit dem Training kürzer treten.

 

 

Sowohl Lahm als auch Neuer werden am kommenden Mittwoch mit der deutschen Nationalmannschaft ins elftägige Trainingslager nach Südtirol (Passeiertal) reisen. Dort werden sie mehrmals täglich ärztlich behandelt werden, um dann je nach Heilungsverlauf ins Training einzusteigen.

 

 

jn / FC Bayern München

Fußball-WM: Neuer droht das Verletzungs-Aus

Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt heißt der Arzt, dem die FC Bayern-Spieler vertrauen – von ihm ließen sich am heutigen Montag gleich mehrere gründlich untersuchen – und für einen gab es besonders schlechte Nachrichten: Manuel Neuer droht dank einer Schulter-Verletzung die Sperre zur diesjährigen Fußball-WM. Ein Kernspin zeigte in der Schulter des Torhüters so gravierende Probleme, dass die große körperliche Belastung in der Weltmeisterschaft zu viel sein könnte.

 

Neben Neuer hatten auch andere Bayern-Spieler nichts zu lachen. Der Spanier Thiago humpelte auf Krücken aus der Arztpraxis – für ihn ist die WM wohl gelaufen. Auch bei Philipp Lahm gab es Schwierigkeiten. Trotzdem zeigt sich der Mannschaftskapitän optimistisch; er glaubt fest daran, in Brasilien dabei sein zu können.

 

Im Laufe der nächsten Stunden wird der FC Bayern eine Pressemitteilung herausgeben, bei der die Details der Verletzungen und ärztlichen Entscheidungen nachzulesen sind. Sobald dies geschieht, wird münchen.tv die Informationen ergänzen und auf den neuesten Stand bringen.

 

 

jn

Auch Manuel Neuer zieht an den Tegernsee

Nach Uli Hoeneß und Philipp Lahm zieht es auch Nationaltorhüter Manuel Neuer an den Tegernsee. Der Torwart des FC Bayern München will auf einem exklusiven Hanggrundstück in Tegernsee ein Haus bauen. Am kommenden Montag (24. März) werde sich der Bauausschuss des Stadtrates mit dem Antrag befassen, bestätigte ein Rathaussprecher einen Bericht im «Münchner Merkur». Der 27-Jährige plant den Bau eines Einfamilienhauses samt Tiefgarage.

 

Seit 2012 wohnt bereits Neuers Teamkollege Philipp Lahm in Tegernsee, auf der gegenüberliegenden Seeseite von Bad Wiessee hat der Ex-Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, ebenfalls an einem Berghang ein stattliches Haus. Hoeneß wird allerdings die nächste Zeit im Gefängnis von Landsberg am Lech leben. Er muss in einigen Wochen seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung antreten.

 

 

jn / dpa

Ulie Hoeneß, Bayern München, Fußball, Landsberg am Lech, Gefängnis, Haftrafenregelung, Steuerhinterziehung, © Uli Hoeneß: Wird wieder Präsident des FC Bayern

Rot und Platzverweis – Hoeneß und Neuer fordern Regeländerung

Die Rote Karte für Arsenal-Torwart Wojciech Szczęsny im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München hat die Debatte über die mehrfache Bestrafung nach einer sogenannten Notbremse im Fußball neu entfacht. «Diese Regel sollte man mal überdenken», forderte Fußball-Nationaltorwart Manuel Neuer, auch wenn die Bayern bei ihrem 2:0-Sieg am Mittwochabend in London von der Schlüsselszene in der 37. Minute entscheidend profitierten. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß votierte dafür, «sie zu ändern».

 
Szczęsny hatte Arjen Robben beim Stand von 0:0 im Strafraum gefoult. Weil der polnische Nationalkeeper mit seiner Aktion eine klare Torchance vereitelte, entschied Schiedsrichter Nicola Rizzoli aus Italien regelkonform auf Elfmeter und Rote Karte. Im Rückspiel am 11. März wird Szczęsny Arsenal nun wegen einer Sperre fehlen.

 

 

Der Platzverweis sei «aus Torwartsicht kritisch zu sehen», erklärte Neuer, weil der Schlussmann sowieso schon «durch den Elfmeter bestraft» würde. Auch Hoeneß würde die Strafstoßentscheidung ausreichen, damit sei eine Mannschaft «schon genug gestraft», sagte der Ex-Profi: «Die Regel sagt, Verhinderung einer Torchance heißt Elfmeter und Rot. Die Regel kann man ändern, da wäre ich dafür», sagte Hoeneß: «Aber solange sie besteht, muss man sie konsequent umsetzen.» Arsenal-Coach Arsene Wenger beklagte ebenfalls die doppelte Bestrafung: «Mit dieser Entscheidung hat der Schiedsrichter das Spiel gekillt.»

 

Mit einer Regeländerung ist aber nicht so bald zu rechnen. Das zuständige International Football Association Board IFAB hat das Thema nicht auf seiner Tagesordnung für das jährliche Meeting am 1. März in Zürich. Eventuell wird das neu geschaffene Expertengremium des IFAB damit betraut, über die Regel zu beraten.

 

 

jn / dpa

Manuel Neuer: Ära prägen wie Kahn

Bayerns Torhüter Manuel Neuer ist Welttorhüter des Jahres – leider nur ein inoffizieller Titel, aber Neuer ist stolz.

Der Nationalkeeper aber strebt 2014 nach noch größerem Ruhm. Sportvorstand Sammer sieht ihn beim FC Bayern auf Kahns Spuren.

 

Beim Abendessen in Doha gab es Applaus für Manuel Neuer. Die Teamkollegen beim FC Bayern feierten im Mannschaftshotel ihre Nummer 1 für die Auszeichnung als Welttorhüter des Jahres. «Das ist etwas ganz Großes. Ich habe mich riesig gefreut», berichtete der 27 Jahre alte deutsche Fußball-Nationaltorhüter am Mittwoch im Trainingslager des Champions-League-Siegers in Doha. Für sich alleine aber mochte er die Auszeichnung nicht reklamieren: «Ich habe es in erster Linie der Mannschaft zu verdanken, auch meinen Förderern und Trainern.»

 

Dass die Titelvergabe der Internationalen Föderation für Fußball-Statistik (IFFHS) nicht mit der Weltfußballer-Kür des Weltverbandes FIFA mithalten kann, der am kommenden Montag in Zürich Franck Ribéry, Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi als besten Spieler auf dem Planeten ehren wird, stört den 27-jährigen Neuer nicht.

 

Denn die Ehrentafel der Welttorhüter vom spanischen Weltmeister Iker Casillas über Gianluigi Buffon, der 2006 mit Italien den WM-Titel eroberte, bis hin zu Andreas Köpke (1996) und dem dreimal ausgezeichneten Oliver Kahn (1999, 2001, 2002) gilt trotzdem als Gütesiegel. «Es ist schön, neben den anderen Torhütern zu stehen, die das erreicht haben», sagte Neuer. «Die Wahl hat Tradition, damit hat sie einen hohen Stellenwert», meinte auch Matthias Sammer.

Im Münchner Fünf-Titel-Jahr sei Neuers Wahl «logisch und konsequent», sagte der Bayern-Sportvorstand in Doha der Nachrichtenagentur dpa: «Manuel ist ein kompletter Torhüter.» Und er sei noch nicht am Ende, weder beim FC Bayern noch im Nationalteam. «Er ist von der Altersstruktur her in einer Phase, wo er eine Ära prägen kann wie Oliver Kahn», sagte Sammer. Ein «Führungsspieler» sei Neuer, «und ein außergewöhnlicher Mensch und Charakter».

 

Was der Schlussmann 2013 geleistet habe, «war sehr, sehr stark», lobte der Brasilianer Dante. «Wir wissen, dass der beste Torwart der Welt hinter uns steht. Da fühlt man sich als Abwehrspieler gut auf dem Platz», erklärte der Münchner Innenverteidiger.

Welttorhüter klingt gut. Aber wichtiger als Einzeltitel sind Neuer Erfolge mit seinen Mannschaften. Weltmeister-Torwart, das wäre die Krönung 2014. «Wenn wir das gemeinsam für unser Land schaffen würden, wäre es ein Traum, der in Erfüllung gehen würde», sagte Neuer zur Titelmission mit der Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien.

 

«Wir haben noch viel vor im Verein und der Nationalmannschaft», lautete Neuers leicht verspätete Neujahrsbotschaft. Mit Trainer Pep Guardiola sieht er die Möglichkeit, dass der FC Bayern noch besser wird. «Wir trainieren erst ein halbes Jahr unter Pep Guardiola und er ist noch lange nicht am Ende mit uns. Wir sind weiter hungrig.»

 

Der Wechsel von seinem Heimatclub FC Schalke zum FC Bayern im Sommer 2011 war für Neuer der richtige Karriereschritt. Seine größte Leistung ist womöglich, dass er die anfängliche Ablehnung, die dem Ur-Schalker von den Bayern-Ultras entgegenschlug («Koan Neuer») in höchsten Respekt verwandeln konnte. «Gut Ding will Weile haben», kommentierte Sammer mit einem Lächeln die gewandelte Beziehung.

Eine FIFA-Auszeichnung als weltbester Torwart könnte Neuer im übrigen auch noch erhalten. Gemeinsam mit Kapitän Philipp Lahm wird er Franck Ribéry zur Weltfußballer-Gala am Montag nach Zürich begleiten: Der Torwart steht in der Endauswahl zur Weltelf 2013.

 

 

 

jn / dpa