Tag Archiv: Nürnberg

FC Bayern München: Krawallmacher werden verschont – Polizei ist entsetzt!

Der FC Bayern München hat 56 Stadionverbote aufgehoben –  gegen den ausdrücklichen Wunsch der Münchner Polizei. 32 Hooligans waren an den schweren Ausschreitungen beim Heimspiel gegen den 1.FC Nürnberg im April 2013 beteiligt. Weiterlesen

Fans feiern bei Public Viewing, © Die EM steht kurz vor der Tür

München: Ganz Bayern feiert WM-Titel – 80 000 auf Münchner Leopoldstraße

Autokorsos, Feuerwerk und Freudentränen. Die Fußball-Fans in Bayern haben in der Nacht zum Montag den neuen Weltmeister aus dem eigenen Land gefeiert. Allein in München gingen 80 000 auf die Feiermeile Leopoldstraße. Einige Fans haben die Nacht durchgemacht.

 

Nach dem nervenzerreißenden Finalspiel sind in der Nacht Hunderttausende Fans in ganz Bayern auf die Straßen gegangen. Mit Autokorsos und Jubelgesängen feierten sie den Fußball-Weltmeister. Abgesehen von wenigen Körperverletzungen und einigen gezündeten Feuerwerkskörpern feierten die Fans friedlich. In München wurden traditionell Leopoldstraße und Ludwigstraße zur Partymeile. Gegen 1.00 Uhr waren dort mehr als 80 000 Menschen unterwegs, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Ein U-Bahnhof musste wegen Überfüllung geschlossen werden. Etwa 500 Polizisten waren in der Landeshauptstadt im Einsatz. Auch am Montagmorgen waren noch Fans in den DFB-Trikots in der Stadt unterwegs.,

 

Überall in Bayern wird gefeiert

 

In Nürnberg trafen sich die Fans nach dem Spiel in der Nähe des Hauptbahnhofs zum Jubeln. Am Flughafen hatten sich fast 20 000 Menschen das Spiel angeschaut, in Niederbayern besuchten nach Polizeiangaben etwa 22 000 Fans Public Viewings. In Augsburg zogen rund 20 000 Leute durch die Innenstadt. Auch Stunden nach dem Abpfiff zogen Fans heiser grölend durch die Straßen bayerischer Städte – während Reinigungskräfte bereits die Spuren des kollektiven Rausches beseitigten.

 

Die DFB-Auswahl hatte im Finale in Rio de Janeiro 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien gewonnen. Beim Public Viewing im Münchner Olympiastadion, wo Deutschland genau 40 Jahre zuvor Weltmeister wurde, hatten 33 000 Fußballfans mitgefiebert. Das Stadion war schon Stunden vor Beginn des Endspiels voll besetzt.

 

RG / DPA

Eklat im Fall Mollath: Unterstützer wird abgeführt

Im Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath ist ein Unterstützer des Nürnbergers am Freitag aus dem Gerichtssaal geführt worden.

 

Der Mann hatte ein T-Shirt mit dem Konterfei von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der Aufschrift „Stasi 2.0“ getragen. Da er auf die Aufforderung der Vorsitzenden Richterin, eine Jacke über das T-Shirt zu ziehen, nicht reagierte, wurde er von drei Justizangestellten aus dem Saal geführt.

 

Der aus der Zwangspsychiatrie entlassene Mollath muss sich unter anderem wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung verantworten. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte 2006 entschieden, dass er seine Ehefrau misshandelt hatte. Weil die Gutachter dem Nürnberger Wahnvorstellungen attestierten, sprach das Gericht Mollath wegen Schuldunfähigkeit frei und wies ihn in die Psychiatrie ein.

dpa/make

150 kg Marihuana in Nürnberg sichergestellt

150 Kilogramm Marihuana haben Ermittler von Zollfahndung, Bayerischem Landeskriminalamt sowie dem Rauschgiftkommissariat der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd am 25.04.2014 sichergestellt.

 

Dabei wurden die für Deutschland und die Niederlande verantwortlichen Rädelsführer eines international agierenden Drogenschmugglerringes festgenommen. Die aus albanischen, mazedonischen und deutschen Staatsangehörigen bestehende Gruppierung hatte dieses Rauschgift in Albanien in ein eigens für Schmuggelzwecke hergerichtetes Versteck unter der Ladefläche eines Sattelaufliegers zwischen den Palettenstaukästen einbauen lassen.

 

Sieben der insgesamt bislang neun festgenommenen Personen ertappten die Fahnder dabei auf frischer Tat, nachdem sie die 150 Kilogramm Marihuana aus dem Schmuggelversteck ausgebaut und in einem verlassenen Fabrikgelände südlich von Halle deponiert hatten.

 

Bei den nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dafür hauptverantwortlichen bei-den Brüdern im Alter von 44 und 49 Jahren fanden die Beamten in einer für ihre Rauschgiftgeschäfte konspirativ genutzten Wohnung in Sachsen-Anhalt sowie einem von ihnen genutzten Personenkraftwagen zudem 26.400 Euro Bargeld und eine Geldzählmaschine.

 

In weiteren Fahrzeugen mutmaßlicher Mittäter fanden die Beamten zusätzlich 200 Gramm Methamfetamin und 130 Gramm Marihuana aber auch knapp 40.000 Euro Bargeld.

 

Neben dem Rauschgift, beschlagnahmten die Fahnder drei hochwertigen Personenkraftwagen, zwei Motorräder, insgesamt rund 80.000 Euro Bargeld sowie mehrere hochwertige Uhren.

 

 

Auslöser der aufwendig geführten Ermittlungen und der jetzigen, gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Halle durchgeführten Maßnahmen war eine Großsicherstellung Marihuana Ende Oktober vergangenen Jahres. Zollbeamte hatten damals auf der Bundesautobahn 3 bei Nürnberg einen Lastkraftwagen mit albanischer Zulassung und einem 17 Tonnen schweren „Natursteinquader aus Granit“ als Fracht kontrolliert. Da der dabei eingesetzte Rauschgiftspürhund positiv anzeigte, veranlassten die Zöllner eine intensivere Kontrolle des Natursteinquaders und entdeckten dabei im Inneren des Quaders, der, wie sich schnell herausstellte, lediglich ein simpler Betonklotz war, 374 Pakete Marihuana mit einem Nettogewicht von rund 645 Kilo-gramm.

 

Die in der Folge zunächst mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth geführten Ermittlungen gegen den seinerzeit festgenommenen LKW-Fahrer brachte die Fahnder der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern auf die Spur eines in Schleswig-Holstein ansässigen Brüderpaares. Ihre Rauschgiftgeschäfte wickelten die beiden allerdings über eine konspirativ genutzte Wohnung im Großraum Halle nach folgender Vorgehensweise ab.

 

In ihrem Heimatland Albanien ließ eine bislang nicht näher identifizierte Organisation Marihuana, gut verpackt, in Betonquader eingießen. Als „Natursteinquader aus Granit“ in den Transportunterlagen und bei den Zollabfertigungen deklariert, schmuggelten sie die tonnenschwere Fracht per Lastkraftwagen nach Italien, die Niederlande sowie Deutschland und verteilten die Drogen in ihren Bestimmungsländern an bestehende Abnehmer. Dreh- und Angelpunkt der Rauschgiftgeschäfte dieser Organisation in Deutschland und den Niederlanden waren die in Schleswig-Holstein ansässigen beiden Brüder.

 

Im Zuge der seit Oktober letzten Jahres andauernden Ermittlungen gelang es, den Verlauf weiterer potentieller Marihuanatransporte zu rekonstruieren. In acht weiteren Fällen kann davon ausgegangen werden, dass die in Albanien ansässige Gruppierung Rauschgiftlieferungen nach Deutschland (drei Lieferungen), die Niederlande (zwei Lieferungen) und Italien (drei Lieferungen) nach demselben Modus Operandi wie beim Aufgriff im Oktober 2013 festgestellt, veranlasste.

 

Zudem fingen Polizeibeamte am 19.03.2014 in Niederösterreich einen von den Tatverdächtigen eingesetzten Rauschgiftkurier mit einer Zwischenlieferung von 50 Kilogramm Marihuana auf dem Weg von Italien nach Deutschland ab. Der als Kurier eingesetzte 50-jährige Deutsche sitzt seitdem in Österreich in Untersuchungshaft.

 

Vorsichtigen Schätzungen zufolge hätte die sichergestellte und ermittelte Menge Marihuana von immerhin insgesamt 5,6 Tonnen Gewicht einen Straßenverkaufswert von rund 50 Millionen Euro!

 

 

 

jn / polizei

 

Facebook-Fahndung: Juwelier nimmt Tätersuche selbst in die Hand

Selbst ist der Mann. Ein überfallener Juwelier aus Fürth hat das Überwachungsvideo des Diebstahls bei Facebook gepostet.

 

Am vergangenen Freitag wurde das Schmuckgeschäft in Fürth ausgeraubt. Das Video zeigt zwei zwischen 30 und 40 Jahre alte Männer, die kurz nach Betreten des Schmuckgeschäfts zwei Verkäuferinnen mit einer Pistole bedrohen. Anschließend öffnen sie die Schaufenster-Auslage und stecken drei Dutzend wertvolle Armbanduhren in einen mitgebrachten blauen Stoffbeutel. Zur Schadenshöhe machte die Polizei keine Angaben.
Inzwischen habe auch die Kripo nachgezogen und das Video nach richterlichem Beschluss ins Internet gestellt, sagte ein Polizeisprecher. Grundsätzlich sei die Veröffentlichung solcher Videos nicht unproblematisch. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sollten keinesfalls Unbeteiligte darauf zu sehen sein.

 

Die Facebook-Fahndung hat bisher noch nicht zum Ergreifen der Täter geführt. Nun soll auch die Kripo Fahndungsplakate und Handzettel mit den Gesichtern der Täter verteilt haben. Für Hinweise hat die Polizei 3.000 Euro Belohnung ausgesetzt, die von privater Seite auf 5.000 Euro erhöht wurde.

 

Hier geht es zu dem Video.

 

rr/dpa

Ermittlungen gegen Ex-Frau von Gustl Mollath eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg hatte gegen die geschiedene Frau von Gustl Mollath ermittelt. Doch nun sind die Ermittlungen wieder eingestellt worden. Wie die Behörde am Montag mitteilte, habe sich die Beschuldigte nicht strafbar gemacht. Mollath hatte seine frühere Ehefrau im August 2013 angezeigt, weil sie in einem Verfahren über die Gewährung von Prozesskostenhilfe 2008 nicht die Wahrheit gesagt habe. Er hat ihr vorgeworfen, noch Wertgegenstände von ihm zu haben. Die Ermittlungen ergaben jedoch keine Anhaltspunkte in Bezug auf die Beschuldigungen.

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte 2006 festgestellt, dass Mollath seine inzwischen von ihm geschiedene Frau körperlich misshandelt und Autoreifen zerstochen hatte. Wegen angeblicher Wahnvorstellungen wurde er daraufhin gegen seinen Willen in der Psychiatrie untergebracht. Mollath selbst sieht sich als Opfer eines Komplotts seiner Ex-Frau und der Justiz, weil er Schwarzgeldgeschäfte aufgedeckt habe. Nach großem Druck aus Öffentlichkeit und Politik kam er im Sommer nach sieben Jahren aus der Psychiatrie frei. Das Wiederaufnahmeverfahren gegen ihn soll am 7. Juli beginnen.

rr/dpa

Bundespolizei nimmt Mann fest - Symbolbild

60 Tage Haft wegen Bedrohung – Türke festgenommen

Bundespolizisten haben gestern (7. November) einen türkischen Staatsangehörigen bei seiner Einreise aus Antalya festgenommen und in die Haftanstalt München-Stadelheim gebracht. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hatte den 35-Jährigen mit Vollstreckungshaftbefehl gesucht.

 

Das Amtsgericht Schwabach hatte den Türken im März dieses Jahres wegen Bedrohung zu 900 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 60 Tagen Haft verurteilt. Da der wohnsitzlose Mann sich offensichtlich der Strafverfolgung entzogen hatte, hatte ihn die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Festnahme ausgeschrieben.

 

Die Bundesbeamten vollstreckten diesen Haftbefehl jetzt und lieferten den gebürtigen Rother in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein, da er den geforderten Geldbetrag nicht aufbringen konnte oder wollte.

 

cb

Freie Ausbildungsplätze - Symbolfoto, © Freie Ausbildungsplätze - Symbolfoto

Unbesetzte Lehrstellen in Bayern

In Bayern sind auch nach Start des Ausbildungsjahres zahlreiche Lehrstellen unbesetzt gewesen.

Zugleich stieg aber auch die Zahl der Bewerber ohne Ausbildungsplatz an, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte.

 

Ende September waren demnach 1045 junge Menschen ohne Ausbildungsvertrag, im Jahr zuvor waren es lediglich 708. Den Arbeitsagenturen waren Ende September knapp 9300 offene Lehrstellen gemeldet.

Angesichts dieser hohen Zahl an unbesetzten Ausbildungsstellen werde man alle Chancen nutzen, um junge Menschen ohne Lehrstelle bis zum Jahresende doch noch in eine Ausbildung zu vermitteln, sagte Behördenchef Ralf Holtzwart.

 

 

jn / dpa

FC Bayern spielt im Derby gegen Nürnberg ohne Martínez

Der FC Bayern München wird das Derby am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg ohne Mittelfeldspieler Javi Martínez bestreiten. Der Grund: Er habe körperliche Defizite, berichtete Trainer Pep Guardiola heute.

 

Neuzugang Thiago hat hingegen anscheinend gute Chancen, erstmals in der Bundesliga zur Münchner Startelf zu zählen. Auch Nationalspieler Mario Götze steht nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum Champions-League-Sieger vor seinem Pflichtspieldebüt für die Bayern. Wichtig sei laut Guardiola, dass sich Götze inzwischen «in Kopf und Beinen» fit fühle. Guardiola erwartet ein schwieriges Spiel gegen die noch ungeschlagenen Franken: «Ein Derby ist speziell. Nürnberg ist immer sehr aggressiv gegen Bayern, das weiß ich.» Es ist mittlerweile das 187. Spiel gegen den „Club“.

mt / dpa

 

ACHTUNG: Bahnstrecke Ingolstadt-München gesperrt!

Die Bahnstrecke Ingolstadt-München ist von 16.08. bis 18.08.2013  gesperrt. Durch Bauarbeiten kommt es zu Behinderungen im Regional- und Fernverkehr, wie die Deutsche Bahn mitteilte. So enden die Züge zwischen Essen und München in Nürnberg. Die restlichen Fernverkehrszüge werden über Augsburg umgeleitet, dadurch entfällt der Halt in Ingolstadt und die Ankunft verzögert sich um bis zu 40 Minuten. In der Gegenrichtung fahren die meisten Züge in München entsprechend früher ab. Der München-Nürnberg-Express wird ebenfalls umgeleitet. Alle Regionalzüge zwischen München und Ingolstadt entfallen, stattdessen fahren von Petershausen aus Busse. Fahrgäste können sich bei der Bahn unter 0180 6996633 informieren, welche Folgen die Bauarbeiten zwischen Petershausen und Ingolstadt für ihre geplante Reise haben.

me / dpa

Mollath will wieder als Maschinenbauer arbeiten

Der nach sieben Jahren aus der Psychiatrie entlassene Gustl Mollath will in den kommenden Monaten in seinen alten Beruf als Maschinenbauer zurückkehren, erklärte er in einem Interview mit der BILD.

 

Nach seiner überraschenden Entlassung wohnt Gustl Mollath nun vorerst bei einem Schulfreund im Raum Nürnberg. Seinen ersten Tag in Freiheit habe er mit einem ausgiebigen Frühstück, Gesprächen mit seinen Unterstützern sowie seinem Anwalt verbracht – es gehe ihm also den Umständen entsprechend gut.

 

Der 56-Jährige war am Dienstag durch einen Beschluss des Oberlandesgerichts Nürnberg überraschend aus der Psychiatrie entlassen worden. Das Strafverfahren gegen ihn unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung wird neu aufgerollt.

 

me / dpa

Heute: Arbeitsagentur gibt Arbeitslosenzahlen für Bayern bekannt

Der Arbeitsmarkt blickt gespannt nach Nürnberg: Dort werden heute von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Bayern bekanntgegeben. Experten erwarten, dass der Freistaat im Juli von der Sommerflaute noch weitgehend unberührt geblieben ist – ganz entgegen dem bundesweitem Trend.

 

Der Grund: Die Ferien beginnen in Bayern später als in den meisten anderen Bundesländern, und in der Sommerpause steigt die Zahl der Jobsucher meistens an. Trotzdem: So kurz vor der Urlaubszeit nur selten noch Personalentscheidungen getroffen werden.

Im Juni war die Zahl der Arbeitslosen in Bayern um 8.400 auf 247.100 gesunken, Grund war der Frühjahrsaufschwung. Die Arbeitslosenquote betrug in diesem Zeitraum 3,6 Prozent.

 

mt / dpa

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