Tag Archiv: Oberbayern

EU Grenzkontrolle Polizei , © Symbolbild.

Vergewaltigung? Polizei klärt übles Gerücht über Flüchtlinge auf

Die Polizei hat in Traunstein ein schlimmes Gerücht über Asylbewerber aufgeklärt. Auf Facebook wurden unbekannte Flüchtlinge beschuldigt, ein Mädchen vergewaltigt zu haben, ohne, dass die Beamten darüber berichtet hätten. Das ganze stellte sich als Ente heraus. Die Polizei warnt nun vor voreiligen Meldungen. Weiterlesen

Münchner Verkehr

Ingolstadt: Reisebus auf A9 verunglückt

12 Menschen haben sich bei einem Bus-Unfall auf der Autobahn A9 bei Ingolstadt leichte Verletzungen zugezogen.

 

Wohl den Rand der Fahrbahn übersehen

Das hätte auch schlimmer ausgehen können:

Der Busfahrer aus dem Raum Wunsiedel kam am Montag gegen vier Uhr 30 am Morgen mit seinem Bus, der mit 21 Fahrgästen besetzt war, auf der Autobahn nahe Ingolstadt von der Fahrbahn ab.

Den Zusammenstoß mit einer Lärmschutzwand konnte er gerade noch vermeiden, den Kontakt mit der Leitplanke am rechten Fahrbahnrand aber nicht mehr.

Der Bus schlidderte ganze 50 Meter auf der Planke entlang, bis er schließlich nach links umkippte und auf der Seite noch weiter über die Fahrbahn rutschte.

 

Nur leicht Verletzte und Sachschaden

Der Fahrer, sowie alle Fahrgäste konnten aus eigener Kraft den Bus wieder verlassen.

12 der Reisenden zogen sich bei der spektakulären Szene leichte Verletzungen zu.

Drei von ihnen mussten vorübergehend ins Krankenhaus nach Ingolstadt, konnten aber später wieder zu den anderen Reisenden zurückkommen.

Die hatten zwischenzeitlich in der Pionierkaserne in Ingolstadt Unterschlupf zum Warten gefunden.

Am schlimmsten erwischt hat es das Gefährt, mit dem sie unterwegs waren:

200000 Euro wird der Schaden am Reisebus wohl kosten.

 

Keine eindeutige Unfallursache

Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht wirklich klar.

Der 34 Jahre alte Fahrer war mit seiner Reisegruppe von Livorno in Italien aus nach Berlin unterwegs und wechselte sich vorschriftsmäßig mit einem Kollegen beim Fahren ab.

Zu schnell war er nicht unterwegs und auch die Ruhezeiten hatten die beiden Fahrer eingehalten.

Die Urlaubergruppe konnte ihre Reise schließlich mit einem anderen Bus fortsetzen.

adc / PP

Das Rathaus in München - Hier wird die Stadtpolitik bestimmt

München: Bürgermeister zwei und Bürgermeisterin drei

Bei seiner Vollversammlung im Rathaus hat der Stadtrat der Landeshauptstadt heute Posten besetzt – Josef Schmid von der CSU ist wie zu erwarten zweiter Bürgermeister, die Nummer drei im Rathaus ist Christine Strobl von der SPD.

Der Posten des zweiten Stadtoberhaupts hatte eigentlich schon länger den Stempel „Sepp Schmid“ aufgedrückt bekommen – bei der Vergabe des Postens des dritten Bürgermeisters gab es jedoch, nach allem was bereits gewesen ist, noch weitere Rangeleien.

 

Die Grüne Rache scheitert

Sabine Nallinger, die bekanntermaßen mehr als alle anderen erschüttert darüber war, dass die Grünen nicht mehr in der Stadtregierung mitmischen konnte, sondern stattdessen in die Opposition mussten, wollte Dieter Reiter von der SPD  und seinen Kooperationspartnern von der CSU noch eins auswischen bei der Bürgermeisterwahl:

Sie hatte sich trotz des Verlierens ihrer Partei zur Wahl gestellt als dritte Bürgermeisterin, um Christine Strobl noch möglichst viele Stimmen absaugen zu können, oder gar als Oppositionelle noch zu gewinnen.

Dieses Vorhaben war aber von wenig Erfolg gekrönt: Christine Strobl (SPD) erreichte 50 Stimmen, Sabine Nallinger (Grüne) 17 und Gabriele Neff (FDP) acht.

 

Keine Option B

…gibt es für Sabine Nallinger. Das sagte sie jedenfalls einer Münchner Zeitung.

Bürgermeisterin ist sie nicht geworden, und Fraktionsvorsitzende im Rathaus kann sie auch nicht werden, da ihre Parteikollegen ihre Ämter nicht für sie aufgeben werden.

Dementsprechend kehrt Sabine Nallinger wohl Anfang Juni zu ihrem Job als Verkehrsplanerin bei den Stadtwerken München zurück.

Die Frage bleibt jetzt, wie viel von Sabine Nallinger München in der Zukunft noch in seiner Stadtpolitik sehen wird.

Die 50-Jährige hatte sich seit Oktober 2013 für ihren Wahlkampf unbezahlten Urlaub genommen.

 

Das mächtige Zweckbündnis

Das aus einer Vernunftheirat entstandene schwarz-rote Bündnis  zwischen CSU und SPD kann jetzt hingegen mit voller Kraft die Regierung übernehmen.

Dieter Reiter wäre es ein Graus gewesen, wenn er mit einer Minderheitenregierung mit den Grünen jede Gestaltung mit der stärksten Stadtratsfraktion, und das ist seit der Kommunalwahl die CSU,  in der Opposition hätte abstimmen müssen.

 

adc

 

Germering: Bank wird für Mädchen zur Fingerfalle

Ein drei Jahre altes Mädchen hat es in Germering geschafft, ihren Mittelfinger so unglücklich in eine Sitzbank zu stecken, dass die Feuerwehr München anrücken musste.

 

Das Kind hatte am Dienstag Abend, kurz nach 18 Uhr, den Mittelfinger ihrer rechten Hand durch die kleinen Löcher der aus Metall bestehenden Bank in der Wittelsbacherstraße gesteckt. Die kleinen Finger der Dreijährigen passten auch durch das Loch hindurch. Nur als sie ihre Hand wieder zurück haben wollte, steckte der Finger in dem Loch fest.

Bei Kindern häufig ein Problem: Wenn sie bemerken, dass sie nicht mehr frei kommen, dann fangen sie an zu weinen, was zur Folge hat, dass das Gewebe noch mehr anschwillt, und dann kommen sie aus so einem Loch erst recht nicht mehr heraus.

Die Feuerwehr Germering musste anrücken, konnte aber zunächst auch nicht helfen.

Die Feuerwehr hatte Bedenken um den kleinen Finger, wenn sie mit ihrem Werkzeug die Bank ansägt.

Verstärkung musste her.

Auf der Hauptfeuerwache in München gibt es glücklicherweise ein Spezialwerkzeug für solche Fälle.

Mit einer Art Minikreissäge konnten die Berufsfeuerwehr München und die Freiwillige Feuerweh Germering den Finger der jungen Dame wieder vonder Bank befreien.

Der Notarzt musste dann die drei Jahre alte Bankpoplerin noch untersuchen, ihre Mama konnte sie dann aber ohne Verletzungen wieder mit nach Hause nehmen.

FW / adc

München: Neuer Vorstand beim Arbeiter-Samariter-Bund

Neuer Vorstand beim Arbeiter-Smariter-Bund München/Oberbayern.

 

Dr. Christian Wolf, Dr. Dominik Hinzmann, Karin Majewski, Sven Müller und Thomas Nindl sind die neuen Gesichter im Vorstand. Bereits am 9. April hat das neue Team bei der Mitgliederversammlung des Regionalverbandes München/Oberbayern den bisherigen Vorstand abgelöst. Die Mitglieder amtieren zum Großteil schon langjährig.

 

Kritik am alten Vorstand

Bei der Versammlung waren rund 170 Mitglieder anwesend. Viele von ihnen übten deutliche Kritik an der Amtsführung des bisherigen Vorstands aus. Bemängelt wurden eine unzureichende Kommunikation nach innen und das Krisenmanagement, als vor zwei Jahren strafrechtliche Ermittlungen gegen Führungsverantwortliche des Regionalverbandes aufgenommen wurden. Auch die schwache Amtsführung der Kontrollkommission, die ihrer Aufgabe nicht gerecht wurde, sprachen die Mitglieder an.

 

Neuer Vorstand mit deutlicher Mehrheit gewählt

Nachdem der alte Vorstand von der Mitgliederversammlung nicht entlastet worden war, wurden mit deutlichen Mehrheiten der neue Vorstand und die Kontrollkommission ohne Gegenkandidaten aus den Reihen der bisherigen Verantwortlichen jeweils im ersten Wahlgang gewählt. Der Vorstand setzt sich für die kommenden vier Jahre aus dem Vorsitzenden Dr. Christian Wolf und den weiteren Mitgliedern Dr. Dominik Hinzmann, Karin Majewski, Sven Müller und Thomas Nindl zusammen. In der ebenfalls neu gewählten Kontrollkommission sind Peter Kveton, Dr. Andreas Müller-Cyran und Michael Wendl vertreten.

 

Die neu gewählten Vorstände und Mitglieder der Kontrollkommission versprachen eine fundierte Aufarbeitung der Vorgänge, die beim Regionalverband in den letzten Jahren für Unruhe sorgten.

 

rr/ASB

 

 

Der neue Chef in München: So ist Dieter Reiter

Wenn es am 20. September 2014 auf dem Oktoberfest wieder heißt „o’zapft is„, dann gibt es wieder zwei Wochen Wiesn, wie man sie in München halt gewohnt ist… fast.

 

Denn der Mann, der das erste  Fass in diesem Jahr anschlägt, wird nicht mehr der gleiche sein wie die letzten 20 Jahre.

 

Dieter Reiter von der SPD hat die OberbürgermeisterStichwahl für sich entschieden.

Mit seinem Sieg bei der Wahl mit 56,7 Prozent der Stimmen hat er sich gegen seinen Kontrahenten von der CSU, Josef Schmid, durchgesetzt.

 

Und das ist er, der neue Chef im Münchner Rathaus:

Geboren ist Dieter Reiter am 19. Mai 1958 im schwäbischen Rain. Zugroaßter ist er also, lebt aber schon seit seinem zweiten Lebensjahr in München.

Nach dem Abitur geht es für Dieter Reiter zum Studium an die FH nach Hof an der Saale. 1981 macht er in Franken seinen Abschluss als Diplom – Verwaltungswirt für Verwaltung und Rechtspflege.

Danach ging es für Dieter Reiter zurück nach München:

Da arbeitet er sich zunächst bis zum Leiter des Kassen- und Steueramtes nach oben.

2009 trat er dann seine jüngste Stelle als Leiter als Referent für Arbeit und Wirtschaft an.

Am 1. Mai 2014 wird er nun neuer Oberbürgermeister der Stadt München.

 

 

Der Mensch Dieter Reiter

…ist musikalisch.

Wie im Video – Link oben zu sehen, spielt er Gitarre und hat das sogar eine ganze Weile zusammen mit Hep Monatzeder in einer Band getan.

Als passionierter Gitarrist ist sein Lieblingsmusiker der legendäre Mark Knopfler, der bei den Dire Straits die Saiten zupfte.

Außerdem fährt der neue Oberbürgermeister gerne in Urlaub – nicht nach Rhodos, sondern am liebsten in den Norden – Sankt Peter Ording zum Beispiel.

Das tut er allerdings nicht mit dem Auto, ein solches besitzt er nämlich gar nicht. Viel lieber radelt Dieter Reiter zur Arbeit und zurück.

Als Münchner sind seine Lieblings – Mannschaft die Kicker vom FC Bayern – er ist auf Kosten des FCB sogar mal zu einem Spiel nach Wembley eingeladen worden… aber die alten Geschichten soll man ruhen lassen.

…es geht jetzt um die Zukunft:  Für die verspricht Dieter Reiter eine Bewerbung der Landeshauptstadt München um die Olympischen Spiele 2026, verlässlichere S-Bahnen, und noch einiges mehr.

Jetzt darf sich Herr Reiter aber erst einmal für das Oktoberfest fit machen. Da wird er zum nächsten Mal so im Fokus der Medien – auch bundesweit –  stehen, wie bei seiner Wahl.

 

adc / dpa / tm

 

Waldbrandgefahr in Oberbayern

Die Bezirksregierung warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr in Oberbayern. Aufgrund von Trockenheit sei die Gefahr in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Mühldorf am Inn und Erding besonders hoch, teilte sie am Freitag mit. Die Bürger sollten in Wäldern und einem Umkreis von mindestens 100 Metern darum herum kein Feuer machen, nicht zu rauchen und keine brennenden oder glimmenden Gegenstände fallen lassen. Vorsorglich führt die Regierung am Wochenende Beobachtungsflüge durch.

 

rr/dpa

Polizei-Kelle, © Symbolfoto

Einbruch in Verbrauchermarkt in Gröbenzell

Am Samstag drangen bislang unbekannte Täter in einen Verbrauchermarkt im Gewerbegebiet in Gröbenzell, Landkreis Fürstenfeldbruck, ein. Zwischen 22:30 Uhr und circa 01:00 Uhr brachen die Täter die Eingangstüre zu einem Lebensmittelmarkt in der Olchinger Straße, im Gröbenzeller Gewerbegebiet auf. Der vorgefundene Tresor wurde aufgeflext und eine größere Summe Bargeld, im vierstelligen Eurobereich, gestohlen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.

Aufgrund der Auswertung der Überwachungskamera, waren die beiden männlichen Täter bei der Tatausführung hell gekleidet sowie mit einer ebenfalls hellen, nur mit Sehschlitzen versehenen Sturmhaube, maskiert. Beide hatten eine korpulente Statur und waren zwischen 170 und 180 cm groß.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zur relevanten Tatzeit im Gewerbegebiet verdächtige Personen wahrgenommen hat, soll sich bitte an die Kripo Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141/612-0 wenden.rr/Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Tourismus in Bayern legt zu

Die Tourismusbranche in Bayern kann sich über weitere Zuwächse freuen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres besuchten mehr als 24,5 Millionen Gäste den Freistaat, ein Plus von 1,2 Prozent.

Wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in München mitteilte, blieb die Zahl der Übernachtungen konstant bei 66,2 Millionen. Vor allem ausländische Besucher zieht es nach Bayern: Hier stiegen die Gästeankünfte um 4 Prozent auf 6 Millionen, bei den Übernachtungen gab es ein Plus von 4,5 Prozent auf 12,5 Millionen. Beliebtestes Reiseziel ist nach wie vor Oberbayern. Allein München verzeichnete ein Plus bei den Übernachtungen von 5,5 Prozent.

In Niederbayern, Unterfranken und Schwaben stiegen nur die Gästezahlen. In der Oberpfalz, Ober- und Mittelfranken verringerte sich die Zahl der Gästeankünfte und der Übernachtungen. Das Statistische Landesamt wertete die Zahlen von insgesamt 12 500 bayerischen Beherbergungsbetrieben mit zehn oder mehr Gästebetten aus; auch Campingplätze zählten dazu.

 

dpa/cb

Die Feuerwehr bei einem Einsatz., © Symbolfoto

Kreis Rosenheim: Arbeiter wird von Müllpresse zerquetscht

Ein tragischer Unfalltod ereignete sich heute morgen im Landkreis Rosenheim: Ein Arbeiter auf dem Wertstoffhof Raubling geriet in die Müllpresse – er hatte keine Chance. Er starb an der Folge seiner schweren Verletzungen.

Warum der 56-jährige Kundendienstmonteur bei seinen Wartungsarbeiten von der Müllpressezerquetscht wurde, ist momentan noch unklar. Ein Mitarbeiter des Bauhofes hatte den Arbeiter gegen 07.50 Uhr leblos aufgefunden. Der unverzüglich verständigte  Rettungsdienst konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Die Kriminalpolizei hat zusammen mit dem Gewerbeaufsichtsamt die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. 

 

mt / Polizei Oberbayern

Grünen-Fraktionsvorsitzender Martin Runge verpasst den Sprung in den Landtag

Drei Tage nach der Landtagswahl gibt es erste Informationen, welche Bewerber über die Listen ihrer Parteien einen Platz im neuen Plenum erhalten. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Martin Runge verpasst den Sprung. In Oberbayern schafften es nur sieben Grünen-Kandidaten ins Maximilianeum. SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen dagegen wurde über die Oberbayern-Liste wieder gewählt.

jn /dpa

Tödliche Prügel-Attacke in Rosenheim: Polizei nimmt Verdächtigen fest

In der Nacht zum Sonntag wurde in Rosenheim ein 21-jähriger Mann vor einer Kneipe zu Tode geprügelt – der unbekannte Täter konnte fliehen. Nun hat die KripoRosenheim einen 25-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

 

Die Beamten der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe führten umfangreiche Ermittlungen durch. Dabei legten sie ihren Fokus besonders auf das Rosenheimer Nachtleben und sammelten bei den Nachforschungen der im Umfeld des Tatortes ansässigen Gaststätten und Bars über den Sonntag hinweg viele Informationen. Letztendlich gelang es den Beamten, die Identität des mutmaßlichen Angreifers zu klären. Bei diesem handelt es sich um einen 25-jährigen Mann mit Wohnsitz in Rosenheim. Der Tatverdächtige konnte am Sonntagabend, nach einer Observation mit zivilen Polizeikräften, in Rosenheim festgenommen werden. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen gilt der 25-Jährige als dringend tatverdächtig.

 

Mittlerweile konnten weitere Details zum Ablauf des Tatabends durch die Rosenheimer Kripo-Beamten ermittelt werden. So hatte sich das Opfer zunächst mit Bekannten auf dem Herbstfest befunden und war anschließend (Wiesnschluss 23.30 Uhr) in die Rosenheimer Innenstadt gegangen. Zur Tatzeit, gegen 03.00 Uhr,  stand der junge Mann zusammen mit einem Bekannten vor dem Eingang einer Diskothek und rauchte.

 

Nach den nun vorliegenden Erkenntnissen scheint es so, dass der Täter ohne einen vorhergehenden Streit und aus heiterem Himmel auf sein Opfer massiv eingeschlagen hat.  Schwer getroffen stürzte der junge Mann zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Wenig später verstarb er im Krankenhaus. Eine Obduktion hat ergeben, dass schwerste Schädelverletzungen todesursächlich gewesen sind.

 

Der 25-jährige Tatverdächtige, der ersten Erkenntnissen nach zur Tatzeit nicht alkoholisiert gewesen sein soll,  hat bisher keine Angaben zur Sache gemacht. Das Motiv ist somit noch völlig unklar. Ermittelt werden konnte, dass er sich während dem Angriff in Begleitung zweier Männer befand, die jedoch offenbar nicht unmittelbar an der Tat beteiligt waren.

 

mt / Polizei Oberbayern

Schwere Gewitter über der Region München – die Polizei zieht Bilanz

Wer in der vergangenen Nacht bei Polizei und Feuerwehren Dienst hatte, war beschäftigt: Heftige Unwetter zogen am Dienstagabend München und Oberbayern hinweg. Teilweise kam der Verkehr zum Erliegen und  Blitzeinschläge verursachten mehrere Brände.

 

Behinderungen auf Bayerns Straßen

 

Auf der A 95 mussten viele Autofahrer zwischen der Anschlussstelle Seeshaupt und München stehen bleiben, weil starker Hagel auf ihre Autos niederprasselte. Gleiches passierte auf der A 8 im Bereich Irschenberg. Auch hier suchten viele Pkw-Besitzer Schutz unter Brücken. Im Landkreis Rosenheim kam es in Bad Aibling und Riedering zu Verkehrsbehinderungen, weil Äste und ganze Bäume auf die Straßen gefallen waren.

 

Blitzeinschläge sorgen für Unfälle und Brände

 

Schlimm erwischte es einen 58-Jährigen, der mit seinem Pkw Honda am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr auf der Bundesstrasse 2 bei Garmisch-Partenkirchen von der Strasse abkam und gegen einen Baum prallte. Ursache für den Unfall war vermutlich ein Blitzeinschlag ganz in der Nähe des Fahrzeuges, weshalb der 58-Jährige wohl aus Schreck das Steuer verrissen hatte. Er musste von der Feuerwehr aus seinem stark beschädigten Wagen befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden.

 

Eine Besatzung der Polizeiinspektion Prien stellte auf Streifenfahrt gegen 21.30 Uhr fest, dass eine landwirtschaftliche Maschinenhalle am Priener Ortsrand (Landkreis Rosenheim) bereits lichterloh brannte. Die eingesetzten 100 Feuerwehrler löschten zwar das Feuer, dennoch verbrannten mit der Halle noch einige Maschinen und Vorräte. Der Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt. Mehrere Zeugen hatten unabhängig voneinander kurz vor dem Brand der Halle einen Blitzeinschlag, gefolgt von einem lauten Schlag, gesehen und gehört.

 

Und auch im Münchner Stadtteil Waldtrudering geriet ein Haus nach einem Blitzeinschlag in Brand.

 

mt / Polizei Oberbayern

Foto: Falk Blümel / pixelio.de

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