Tag Archiv: öffentlicher Dienst

Verdi Streik bei der MVG - Die streikenden Mitarbeiter

Warnstreiks im öffentlichen Dienst des Freistaats

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Freistaats zu ganztägigen Warnstreiks in dieser Woche aufgerufen. Den Anfang machten am Dienstag verschiedene Dienststellen im Raum Rosenheim, am Mittwoch sollen Warnstreiks in der Oberpfalz und in Würzburg folgen, am Donnerstag in München. In Würzburg sei auch die Uniklinik betroffen, teilte Verdi am Montag mit. In der unterfränkischen Stadt sei auch eine Kundgebung geplant.

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Verdi Streik in München, © Symbolfoto

Warnstreiks in Bayern – Mehr als 2500 Beschäftigte legten die Arbeit nieder

Es ist eigentlich fast schon Tradition im öffentlichen Dienst: Kurz vor der dritten Tarifrunde wird demonstriert. Diesmal beteiligen sich viele Polizisten, Lehrer und Angestellte aus Bayern um sechs Prozent mehr Lohn zu fordern. Ob es was gebracht hat, wird sich frühestens Ende der Woche zeigen.

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Ein Student lernt an seinem Computer

Mehr Studenten in Bayern – schlechterer Betreuungsschlüssel

Die Studentenzahl in Bayern steigt immer weiter. In den vergangenen Jahren hat sie um fast die Hälfte zugenommen – und das hat nicht nur positive Folgen.

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Joachim Hermann - Bayerischer Innenminister, © Innenminister Joachim Herrmann

Herrmann: Bayern will Gesetz zur Vollverschleierung

Innenminister Joachim Herrmann will noch in diesem Jahr ein Gesetz zur Vollverschleierung in Bayern auf den Weg bringen. Untersagt werden soll diese im öffentlichen Dienst und in Bildungseinrichtungen. Vom Bund fordert die bayerische Staatsregierung ebenfalls ein solches Gesetz.

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Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst: „Ein fairer Kompromiss“

Die Tarifparteien im Öffentlichen Dienst haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss verständigt. Die Tarifeinigung sieht ab März 2014 Gehaltssteigerungen um 3,0 Prozent (mindestens 90 Euro) sowie für Auszubildende pauschal 40 Euro vor. Ab März 2015 steigen die Entgelte um weitere 2,4 Prozent (linear) sowie bei Auszubildenden um 20 Euro. Die Laufzeit beträgt 24 Monate. Der Abschluss kostet die kommunalen Arbeitgeber 2014 rund 2,55 Milliarden Euro (alle Bestandteile des Abschlusses) und 2015 zusätzliche zwei Milliarden Euro.

 

 

Für München bedeutet der Tarifabschluss Mehrkosten für die Stadtverwaltung und die sechs Eigenbetriebe in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Allein dem Sozial- und Erziehungsdienst kommen 2014 7,1 Millionen Euro und 2015 5,6 Millionen Euro zugute.

 

 

Durch den Mindestbetrag steigen die Gehälter der untersten Entgeltgruppen über die Laufzeit im Extremfall um bis zu 8,2 Prozent. Der von den Gewerkschaften geforderte Sockelbetrag hätte zu Steigerungen von bis zu 10,2 Prozent geführt. Für den Verhandlungsführer der Kommunen, Münchens Personal- und Organisationsreferenten Dr. Thomas Böhle, ist der Abschluss „ein fairer Kompromiss“. „Spielräume für Zugewinne in den oberen Entgeltgruppen sind aus unserer Sicht wichtig, um den öffentlichen Dienst auch beim Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte weiterhin attraktiv zu halten. Diese Spielräume sind bei der Vereinbarung eines Mindestbetrages
größer als bei einem Sockel.“ Dr. Böhle weiter: „Vor dem Hintergrund der hohen Lebenshaltungskosten in München begrüße ich persönlich als Münchens Personal- und Organisationsreferent die Verbesserungen in den unteren und mittleren Einkommensgruppen, obgleich ich nicht verkenne, dass viele Städte und Gemeinden Probleme haben werden, diesen Abschluss zu finanzieren. Insbesondere, so Böhle, stehe er hinter den Verbesserungen für die Auszubildenden.

 
Über 400 von ihnen erhalten rückwirkend zum 1. März 40 Euro mehr. Ab März 2015 kommen weitere 20 Euro dazu. Mit dem Abschluss gibt es außerdem einen Urlaubstag mehr (statt 27 jetzt 28 Tage). Die seit 2012 bestehende Regelung zur unbefristeten Übernahme bei Bedarf wurde verlängert. „Diese Verbesserungen helfen uns im Wettbewerb mit anderen Unternehmen, gute Nachwuchskräfte für unsere Ausbildungen zu gewinnen“, ist sich der Personalreferent sicher.

 

 

 

Die Eckpunkte des Abschlusses:
– Entgelt: 3,0 Prozent ab März 2014 (mindestens 90 Euro), weitere 2,4 Prozent ab März 2015.
– Auszubildende: 40 Euro ab März 2014; weitere 20 Euro ab März 2015. Die bestehende Übernahmeregelung wird verlängert; keine Übernahmeverpflichtung.
– Versorgungsbetriebe: Übertragung der Entgelterhöhungen in den TV-V ohne Mindestbetrag (3,3 Prozent ab März 2014; weitere 2,4 Prozent ab März 2015), weitere spezifische Regelungen.
– Nahverkehr und Krankenhäuser: keine Sonderregelung vereinbart.
– Laufzeit: 24 Monate

 

 

 

jn / Rathausumschau

Warnstreikwoche beendet

Für diese Woche hat es sich ausgestreit. Doch vorher wurde bayernweit noch einmal verstärkt Druck gemacht.

Rund 2 500 Beschäftigte legten nach Gewerkschaftsangaben am Donnerstag allein in Bayern die Arbeit nieder. Bundesweit waren es laut Verdi mehr als 100 000 Arbeitnehmer. Auch Mittwoch kam es zu Warnstreiks, hier waren hauptsächlich Kitas betroffen.
„Unsere Warnstreiks sind damit in Bayern für diese Woche abgeschlossen“, sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Norbert Flach. „Wir sind hoch zufrieden. Die Beschäftigten haben mit dieser sehr erfolgreichen Warnstreikwoche mehr als klare Signale an die Arbeitgeber und die nächste Verhandlungsrunde gesendet.“

Ein Schwerpunkt war am Donnerstag der Münchner Flughafen; ein Chaos blieb dort aber aus. Betroffen waren ferner Wasserschifffahrtsämter mit ihren Außenstellen sowie in manchen Städten Stadtwerke, Stadtentwässerung, Abfallwirtschaftsbetriebe und die Straßenreinigung. In München, Nürnberg und Regensburg sei Müll liegengeblieben, weil Mitarbeiter der Stadtreinigung und Müllabfuhr nicht gearbeitet hätten, sagte Flach. An den Wasserstraßen konnten einige zum Winterende geplante Reparaturen nicht durchgeführt werden, in Regensburg musste ein Theateraufführung abgesagt werden.

rr/dpa

Warnstreiks des öffentlichen Dienstes weiten sich aus

In Bayern wird heute gestreikt. Mehr als 10 000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst werden legen bayernweit die Arbeit niederlegen. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi an. Fast alle Bereiche würden bestreikt, darunter Kitas, Müllabfuhren, Stadtwerke und Krankenhäuser. Ausgenommen sind nur der Nahverkehr und die Landesbehörden. In München und Nürnberg sind Kundgebungen geplant.
Die Gewerkschaften fordern monatlich 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent mehr Lohn für die 2,1 Millionen Angestellten des Bundes und der Kommunen. Die dritte Tarifrunde soll am Montag beginnen, bereits vergangene Woche hatten tausende Beschäftigte in Bayern die Arbeit niedergelegt. Am Donnerstag soll außerdem der Münchner Flughafen bestreikt werden.
rr/dpa

Ein Flugzeug von Lufthansa beschleunigt

Warnstreik am Münchner Flughafen

Auch der Münchner Flughafen ist vom Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst betroffen. Die Gewerkschaft Verdi kündigte für Donnerstag Warnstreiks bei der Betreibergesellschaft und beim Sicherheitspersonal an. Dazu könne es zu Verzögerungen im Ablauf bei der Abfertigung von Flugzeugen kommen, wie Verdi-Fachbereichsleiter Manfred Weidenfelder am Dienstag mitteilte. Der Warnstreik soll um 05:00 Uhr beginnen und wird voraussichtlich gegen 13:00 Uhr enden. Für 10:00 uhr ist eine Kundgebung mit anschließender Demonstration durch die Terminals geplant.

Auch an den Flughäfen in Frankfurt am Main, Köln-Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart soll gestreikt werden.

 

rr/dpa

Kita, Kindergarten, Betreuung, Kind, Kinder, spielen, © Symbolfoto

Warnstreiks in Bayern gehen weiter: Kindertagesstätten bleiben zu

Auch für heute hat die Gewerkschaft Verdi zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Am Mittwoch bleiben zahlreiche Behörden und Kindertagesstätten im Freistaat geschlossen. Die Gewerkschaft Verdi hat mehrere tausend Beschäftigte aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Betroffen sind Einrichtungen in Ober-, Mittel- und Unterfranken, Niederbayern, Augsburg, Ingolstadt, Rosenheim, München und im Allgäu.

Bereits am Dienstag waren Angestellte von Bund und Kommunen in Würzburg, Bamberg, Regensburg und Passau in den Ausstand getreten. Die Gewerkschaften fordern die Anhebung der Löhne um monatlich 100 Euro sowie einen zusätzlichen Lohnzuwachs von 3,5 Prozent. Erste Tarifverhandlungen waren am vergangenen Donnerstag ergebnislos geblieben, diesen Donnerstag werden die Gespräche fortgesetzt.
rr/dpa

Warnstreiks im öffentlichen Dienst

In Bayern legen heute zahlreiche Beschäftigte im öffentlichen Dienst ihre Arbeit nieder.

 

Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 2 000 Beschäftigten zu dem Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Regionen Niederbayern, Bamberg, Würzburg-Aschaffenburg und in die Oberpfalz. Am Mittwoch sollen die Aktionen dann ausgeweitet werden. Betroffen sind neben Ämtern, Kindertagesstätten, Stadtwerken und Theatern auch Einrichtungen des Bundes und der Bundeswehr sowie die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. In Passau, Regensburg und Würzburg sind Kundgebungen geplant. Am vergangenen Donnerstag sind erste Tarifverhandlungen für Angestellte von Bund und Kommunen ergebnislos zu Ende gegangen. Die Gewerkschaften fordern eine Anhebung der Gehälter um 100 Euro sowie einen zusätzlichen Lohnzuwachs von 3,5 Prozent.

 

rr/dpa