Tag Archiv: Oktoberfest

Hofbräu-Festzelt ist im Aufbau – hier entsteht unser Wiesn-Studio!

In gut acht Wochen ist es soweit, dann steht München wieder auf dem Kopf. Vom 21. September bis zum 6. Oktober ist Wiesn – und münchen.tv ist wieder täglich drei Stunden live dabei. Aus dem Hofbräu-Festzelt senden Marion Schieder und Alex Onken Wiesnstimmung pur, mit vielen spannenden Promi-Gästen und unterhaltsamen Oktoberfest-Specials. Heute wurden beim Aufbau des Festzelts erste Vorkehrungen für die technische Umsetzung der Sendung getroffen und die Kabel für das Wiesn-Studio verlegt.

Der Preis vom Eis – ein Indiz für Inflation?

München (dpa) – Früher kostete die Kugel Eis 20 Pfennig, heute in vielen Städten 1 Euro oder mehr. Bei kaum einem anderen Nahrungsmittel spüren die Menschen in Deutschland die Preissteigerung so deutlich wie beim Eis. «Wucher» schimpfen empörte Verbraucher in Internetforen – und liefern die Preisentwicklung der vergangenen Jahre aus dem Gedächtnis gleich mit. «Die meisten wissen noch, was sie als Kind für eine Kugel Eis bezahlt haben», sagt der Ökonom Alexander Koch von der Unicredit-Bank. Da das Eishörnchen beim Italiener an der Ecke heute wie vor 30 Jahren immer noch bar bezahlt wird, schmerzen diese Preiserhöhungen ganz besonders. «Gefühlte Inflation» nennen die Experten diesen Effekt.
Zehn Pfennig für ein Wassereis
«Diese gefühlte Inflation ist bei Gütern des täglichen Bedarfs viel höher als bei monatlichen Abbuchungen wie der Stromrechnung – weil man sie ganz bewusst erlebt», erklärt Inflationsexperte Koch. Er kann sich selbst noch an das «Zehnerl-Eis» aus seiner Kindheit erinnern – zehn Pfennig für ein Wassereis im Plastikschlauch. Da sich das Preisgefühl für viele Dinge in jungen Jahren bildet, bemerken die Verbraucher die Entwicklung im Laufe der Zeit immer stärker. «Je älter man wird, desto länger ist der Horizont, den man beurteilen kann.»
Eishersteller: Gutes Eis hat seinen Preis!
Für die italienischen Eishersteller sind die Diskussionen um den Eispreis ein großes Ärgernis. «Egal wie der Preis gestaltet ist, er wird immer zu hoch sein», kritisiert die Union der Italienischen Speisehersteller. «In Deutschland ist das Image des italienischen Speiseeises das eines einfachen Produkts, das für alle erschwinglich und somit unbedingt ‚billig‘ ist.» Qualität habe aber ihren Preis – und in anderen Ländern sei das Eis viel teurer. «Wir stimmen alle überein, dass das handwerklich hergestellte italienische Speiseeis in Deutschland auch weiterhin für alle erschwinglich bleiben muss.» Verramscht werden dürfe das Eis aber nicht.

Von Schleuderpreisen sind aber auch die großen industriellen Hersteller wie Langnese oder Schöller weit entfernt. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie, in dem große Hersteller zusammengeschlossen sind, verweist auf stetig steigende Kosten für die wichtigsten Rohstoffe bei der Eisproduktion: Milch und Zucker. Das Eis besteht zu mehr als der Hälfte aus Milch und zu zehn bis 20 Prozent aus Zucker. Beide Rohstoffe seien in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden, sagt Geschäftsführer Ernst Kammerinke. «Dazu kommen die hohen Energiekosten.» Trotzdem müssten die Verbraucher nur geringfügig mehr für ihr Eis bezahlen.
München: Eispreis hat die 1-Euro-Grenze überschritten
In teuren Städten wie München hat der Eispreis die magische Grenze von 1 Euro in diesem Sommer vielerorts überschritten. Inflationsforscher Koch glaubt trotzdem nicht daran, dass die Kundschaft auf das Eis verzichtet. Als einen Beleg dafür sieht er den Preis für die Maß Bier auf dem weltberühmten Oktoberfest. In diesem Jahr müssen die Wiesn-Besucher bis zu 9,85 Euro für den Liter Bier bezahlen – die 10-Euro-Schwelle ist damit in Sichtweite. «Aber mir ist nicht bekannt, dass der Bierkonsum auf der Wiesn zurückgegangen ist.»

Kettenkarussel Oktoberfest Wiesn-Stmmungsbild

Vorbereitungen: Heute beginnt der Aufbau des Oktoberfests auf der Theresienwiese

Gut zwei Monate vor der Eröffnung des Münchner Oktoberfests 2013 beginnt heute der Aufbau auf der Theresienwiese. Die Festwiese wird damit zur Großbaustelle. Daher ist sie aus Sicherheitsgründen gesperrt. Bid Ende August bleiben aber einzelne Wege über das Gelände offen. Am 21. September heißt es dann wieder „O’zapft is“. Der scheidende Oberbürgermeister Christian Ude wird dann zum letzten Mal in seiner Amtszeit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Bis zum 6. Oktober werden zur Wiesen rund 6 Millionen Besucher erwartet.

 

Was ein Münchner nicht sagt

Eine Facebook-Seite sammelt Wörter und Zitate, die man aus dem Mund eines echten Münchners wohl niemals hören wird

„Augustiner war alle, hab‘ Clausthaler mitgebracht!“ Worte, die man aus dem Munde eines echten Münchners wohl nie hören wird. Zumindest wenn man der Facebook-Seite „Things Münchner Don’t Say“ glauben mag – und ihren mittlerweile rund 35.000 Fans.

Die Seite ist ein Fundus für alle Einheimischen, Zuagroasten und Touristen, denn hier lernt man echte Münchner Lebensart. Angefangen beim Sprachgebrauch, denn es gibt nunmal einfach Wörter, die sagt man in München nicht. Dazu gehören „Oktoberfest“, „Straßenbahn“ und „Eichhörnchenschweif.“

 

Sprach-und Verhaltensknigge für München

Aber die Dinge, die man als Einheimischer der Isarmetropole niemals sagt, sind irgendwie auch eine Art Knigge – schließlich sind sie eng mit dem Verhalten verknüpt. Die verbotenen Sätze sind zum Beispiel auch ein Leitfaden für das Münchner Nachtleben, denn in Bezug darauf sagt man niemals:

„In der 089-Bar bin ich noch nie abgestürzt.“

„Boah, Naga war wieder richtig teuer gestern.“

„Cool, dass das Konzert ins Zenith verlegt wurde.“

„Kultfabrik war geil gestern!“

 

Vor allem für die Touristen seien die sprachlichen Hinweise in Bezug auf die Gastronomie zu beachten. Möchte man sich als München-Besucher nicht vollends blamieren, sollte man folgenden Äußerungen unterlassen:

„Einen Kloß mit Soße bitte.“

„Ein Brötchen bitte.“

„Nein, danke ich brauche kein Glas, ich trinke das Weißbier aus der Flasche.“

 

Der Münchner Sprachführer sorgt für Geschmunzel und den ein oder anderen Lacher. Allerdings: In einigen Sätzen steckt auch eine traurige Wahrheit.

„Ich habe eine Wohnung gefunden.“

Text: Miriam Trescher

Foto: Michael Lorenzet / pixelio.de

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