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Rodeln in und um München – die besten Tipps

Rodeln in München

 

Olympiaberg

 

Mit spektakulärem Blick über die Stadt Schlittenfahren – auf Münchens höchstem „Berg“, dem Olympiaberg ist das möglich. Auf dem Berg im Olympiapark gibt es verschiedene Pisten für Schlittenfahrer. Dabei ist für jeden Geschmack etwas dabei: Von besonders steilen Abfahrten für Adrenalin-Junkies bis zu sanften Hängen für gemütlichere Rodler. Am Nordhang findet sich ein kleiner Biergarten für alle Nicht-Rodler, sowie eine Snowtube, wo man sogar Skifahren kann. Vorsicht ist an den Abhängen an den Flanken des Olympiabergs geboten, da sie teilweise an einer Straße, oder im See enden. Das Rodeln erfolgt hier auf eigene Gefahr.

 

schlitten auf olympiaberg mit olympiastadion im hintergrud, © Unsere Redakteurin testet für uns das Rodeln am Olympiaberg

 

Monopteros

 

Keine besonders lange Strecke, aber ein Münchner Klassiker ist der Monopteros. Ein Rodel-Besuch lässt sich auch optimal mit einem schönen Winterspaziergang im idyllischen Englischen Garten verbinden. Sobald im Park genug Schnee liegt, zieht es Kinder zum bekannten Hügel, um ihn hinunter zu rodeln. Für Rodelprofis und Action-Fans dürfte die Mini-Piste am Monopteros allerdings etwas zu langweilig sein – sie ist nicht besonders steil oder lang. Das Rodeln erfolgt hier auf eigene Gefahr.

 

Der Englische Garten im Winter, © Symbolfoto

 

Westpark

 

Mit seinen vielen kleinen und großen Hügeln ist der Westpark im Winter ein echtes Rodelparadies. Unterschiedliche Hänge bieten für jeden Schwierigkeitsgrad etwas. Der große Berg im Westen des Parks bietet die rasantesten Abfahrten. Und egal, ob man die kleinen oder großen Rodelpisten ausprobiert – mit einem anschließenden Winterspaziergang kann man die verschneite Natur im Westpark ideal genießen.

 

kinder im schnee mit schlitten, © Kinder im Westpark

 

Aubinger Lohe

 

Ein echter Geheimtipp ist die Aubinger Lohe im Münchner Westen. Der „Teufelsberg“ im Naherholungsgebiet liegt gute 25 Meter höher als die umliegenden Flächen. Das bedeutet: Ideal zum Rodeln. Denn häufig ist auf dem Teufelsberg weniger los, als an bekannteren Plätzen in München. Rodel-Freaks haben also genug Platz und Möglichkeiten, den Berg hinunter zu sausen. Und auch Kinder können in der Aubinger Lohe ersten Schlitten-Erfahrungen machen: zum Beispiel auf den vielen kleineren Hügelchen, die das Gebiet beherbergt.

 

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Eierwiese

 

Kurz vor den Toren Münchens, in Grünwald, lädt die „Eierwiese“ zum Rodeln und Schlittenfahren ein. Direkt beim Altenheim an der Straße „Eierwiese“ befindet sich ein langer Hügel, der bei Groß und „Klein“ zum Rodeln beliebt ist. Auch mutigere Schlittenfahrer werden auf der rasanten Strecke glücklich.

 

Rodeln im Münchner Umland – hier ist man länger auf der Piste

 

Blomberg

 

Eine der schönsten Winterrodelbahnen Deutschlands gibt es am Blomberg in der Nähe von Bad Tölz. Die rasanten, über 2 Kilometer langen Rodelstrecken führen durch einen schönen Bergwald zur Talstation. Sowohl Anfänger, als auch Profi-Rodler werden hier glücklich, denn es gibt zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade. Jeden Samstag gibt es ein großes Nachtrodeln von 19:00 bis 22:00 Uhr. Rodel kann man sich auch vor Ort leihen. Erwachsene zahlen für eine Bergfahrt mit dem Lift 7 Euro, Kinder die Hälfte. Für Infos zur Schneelage: 08041 / 37 26 oder unter blombergbahn.com

 

 

Wallberg

 

Sechseinhalb Kilometer lang kann man am idyllischen Tegernsee rodeln. Vom Wallberg geht es auf einer der längsten Rodelbahnen Deutschlands hinab ins Tal. Rund eine halbe Stunde dauert die Abfahrt. Sie ist mit einem Höhenunterschied von 825 vor allem für erfahrenere Rodler zu empfehlen und gehört zu den anspruchsvolleren Bahnen. Erwachsene zahlen für eine Bergfahrt mit dem Lift 11 Euro, Kinder die Hälfte. Ein Leihrodel wird mit 5 Euro pro Tag berechnet. Für Infos zur Schneelage: 08022 / 705370 oder unter wallbergbahn.de

 

© Foto: Stefan Schiefer/ Tegernseer Tal Tourismus GmbH.

 

Lenggries

 

Seit dieser Wintersaison gibt es am Brauneck in Lenggries eine Neuheit für Rodelfans. Das „Bergaufrodeln“.  Schlittenfahrer können sich von einem Zielhangschlepplift auf den Berg befördern lassen. Oben wartet eine separat abgesperrte Rodelpiste für Groß und Klein. Spezielle Sicherheitsrodel können vor Ort geliehen werden, nur mit diesen „Bergaufrodeln“ kann der Lift genutzt werden. Sie verfügen über ein besonderes Schlepp- und Bremssystem. Die Rodelpiste ist von Freitag bis Sonntag geöffnet. Eine Fahrt kostet 4 Euro. Infos auch hier.

 

 

Obere Firstalm – Schliersee

 

Nach ca. 40 Minuten Aufstieg vom Parkplatz Spitzingsattel ist die „Obere Firstalm“ erreicht. Nur wenige Meter von einer urigen Hütte startet die Rodelabfahrt. Die zweieinhalb Kilometer lange Strecke ist sanft und hat keine scharfen Kurven und ist somit für Groß und Klein geeignet. Auch Nachtrodler kommen auf ihre Kosten: bis 22:30 Uhr wird die Bahn mit Flutlicht beleuchtet. Einen Rodelverleih gibt es auf der Alm für 5 Euro. Infos hier.

 

skiunfall am Brauneck, © Symbolfoto

«Opfern Persönlichkeit wiedergeben»: Spaenle besucht Olympia-Denkmal

München – Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung des Erinnerungsortes an die Opfer des Münchner Olympia-Attentats von 1972 hat Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) das Denkmal besucht. «Wir wollen den Opfern im öffentlichen Bewusstsein ihre Persönlichkeit wiedergeben», sagte Spaenle am Montag im Olympiapark.

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Felix Neureuther trainiert schon mitten im August auf Skiern

Olympia-Fieber im August: Ski-Ass Neureuther trainiert in Neuseeland

Mitten im europäischen Sommer haben Skirennfahrer schon den Winter im Fokus – vor allem vor einer Olympia-Saison. Felix Neureuther quält sich fernab der Heimat für Pyeongchang. Dabei sind die Winterspiele 2018 womöglich doch nicht seine letzten.

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Olympiatrum, Olympiasee, Olympiapark, © Wunderschön, der Olympiapark. Foto: Zura aus München

Jahrestag: 44 Jahre nach dem Olympia-Attentat in München

Der 05. September 1972 war ein schwarzer Tag für Deutschland. Bei den Olympischen Sommerspielen in München stürmeten acht palästinensische Terroristen das Wohnquartier der israelischen Mannschaft. 17 Menschen starben.

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Hubschrauber kreisen nach Schiesserei in München, © Symbolbild.

Münchner Amoklauf: Mutmaßlicher Verkäufer der Waffe schweigt

Der mutmaßliche Verkäufer der Amok-Waffe vom Olympia-Einkaufszentrum in München hat sich noch nicht geäußert. Die Polizei prüft derzeit, ob er mit weiteren Taten in Verbindung gebracht werden kann. In der Wohnung des 31 Jahre alten Mannes stellten die Ermittler noch weitere Waffen sicher.

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Olympia-Snowboarder David Speiser beendet Karriere

Aus mit Profisport – zugunsten der akademischen Ausbildung. Ende der Saison 2014 wird auch sein persönliches Saisonende sein, das hat David Speiser (Oberstdorf, 33 Jahre) nun bekannt gegeben. Der zweimalige Olympia-Teilnehmer (2006 und 2010) wird sich in Zukunft auf sein Studium „international Management an der Fernuniversität Ansbach konzentrieren.

 

„Ich höre auf, weil es ein guter Zeitpunkt ist, und ich gesund bin, zumal die Entscheidung ja über einen längeren Zeitpunkt gereift ist. 2012 habe ich mich erstmals mit dem Thema beschäftigt. Mein Ziel war Sotschi, das habe ich knapp verpasst. Die Nicht-Qualifikation ist aber kein Grund für das Karriereende“, sagt Speiser.

 
Ganz im Gegenteil: „Ich hatte eine erfolgreiche lange Karriere und brauche mir nichts mehr zu beweisen. Ich werde mich auf mein Studium konzentrieren, das Snowboarden aber nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht nehme ich an ein paar Qualifying Events der Freeride World Tour teil. Außerdem bin im ich Snowboardlehrteam des DSLV. Es gibt also genug zu tun,“ so das Verbandsmitglied der ersten Stunde.

 

Speiser, der sich nach mehreren schweren Verletzungen immer wieder an die Weltspitze zurückkämpfte, fuhr in 78 Weltcup-Rennen sieben Mal aufs Podium und vertrat Snowboard Germany bei insgesamt vier Weltmeisterschaften.

 

 
Zu seinen größten Erfolgen zählt der Bayern München-Fan den achten Platz bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver, die Bronze-Medaille bei den X-Games 2008 sowie den Double Backflip.

Einzig ein Weltcup-Sieg blieb dem Allgäuer in mehr als zehn Jahren Profisport verwehrt. „Es war eine spannende Zeit. Mein Dank gilt dem gesamten Team von Snowboard Germany, meinen Trainern, Betreuern und Ärzten. Ich wünsche ihnen, dass sie weiter so gut snowboarden wie in der letzten Saison, oder noch besser!“

 

 

 

jn / Snowboard Germany

Bild: Oliver Kraus

 

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