Tag Archiv: Olympische Winterspiele

Doping: Ermittlungen gegen Trainer von Sachenbacher-Stehle

In der Doping-Affäre um Evi Sachenbacher-Stehle laufen derzeit die Ermittlungen. Die Münchner Staatswanwaltschaft ermittelt nun auch gegen einen Privattrainer der Biathletin.

„Wir haben nunmehr das bislang gegen unbekannt geführte Ermittlungsverfahren, in dem Frau Stehle weiterhin nur Zeugin ist, auf Personen ausgerichtet, die nach den bisherigen Ermittlungen dafür verantwortlich sein könnten, Frau Stehle dieses Präparat zugeführt zu haben“, teilte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.

 

Sachenbacher-Stehle war bei den Winterspielen in Sotschi positiv getestet worden. Sie bestreitet vorsätzliches Doping.

 

rr/dpa

Olympische Winterspiele 2018: Neureuther wäre gerne dabei

Am Sonntag sind die 22. Olympischen Winterspiele in Sotschi zu Ende gegangen. 2018 werden die Spiele im südkoreanischen Pyeongchang ausgetragen.

In einem Interview mit der "Sportbild" gab Skirennfahrer Felix Neureuther an, dass er in vier Jahren gerne wieder dabei wäre. Allerdings sei dies jetzt noch nicht planbar.

„Man muss sehen, wie der Körper mitmacht. Ich fühle mich zwar insgesamt gut. Aber ich stehe auch jeden Tag mit Schmerzen auf, mache jeden Morgen Gymnastik. Vor allem der Rücken und die Knie brauchen viel Aufmerksamkeit“, so der 29-Jährige.

 

rr/Sportbild

Sportminister Herrmann zieht Bilanz der Olympischen Winterspiele

Sportminister Joachim Herrmann zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Vor allem die bayerischen Athleten waren sehr erfolgreich: Drei Viertel aller deutschen Goldmedaillen gingen an bayerische Sportlerinnen und Sportler.

„Obwohl sich nicht alle Medaillenhoffnungen der deutschen Mannschaft erfüllten, überwiegt bei mir die Freude über die großartigen Erfolge der bayerischen Rennrodler oder das Abschneiden von Maria Höfl-Riesch, die mit dem Gewinn von zwei weiteren olympischen Medaillen zur erfolgreichsten deutschen Ski-Alpinläuferin aller Zeiten aufgestiegen ist. Besonders freue ich mich über die Bronze-Medaille von Viktoria Rebensburg, die uns im Innenministerium schon seit mehreren Jahren in unserer Arbeit für mehr Verkehrssicherheit aktiv unterstützt“, so Herrmann nach der Ankunft der deutschen Olympioniken am Münchner Flughafen.

rr/Inneministerium

 

Die Olympischen Ringe.

Bundespräsident Gauck nimmt Olympiamannschaft in Empfang

Mit 19 Medaillen kehren die deutschen Olympioniken zurück. Ziel waren eigentlich 30.

Am Montag Mittag gegen 13:00 Uhr kommen die Athleten am Münchner Flughafen an, wo sie von Bundespräsident Joachim Gauck empfangen werden. Nach der Landung und der ersten Begrüßung auf dem Rollfeld des Münchner Flughafens sollen die Sotschi-Asse ins Airport Center gefahren werden, wo der Deutsche Olympische Sportbund auf viele Anhänger hofft. Knapp 110 der 153 nominierten Athleten sollen in der Sondermaschine sitzen, darunter auch der zweifache Rodel-Goldmedaillengewinner Felix Loch.
Neben Gauck wollen auch Innenminister Joachim Herrmann und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude die Athleten begrüßen.

rr/dpa

Doping: Auch B-Probe bei Sachenbacher-Stehle positiv

Der Doping-Verdacht im Evi Sachenbacher-Stehle hat sich bestätigt. Nun teilte der Deutsche Skiverband, dass auch die B-Probe der 33-jährigen Biathletin positiv ausgefallen sei.

Auszug aus dem olympischen Dorf

Medienberichten zufolge soll Sachenbacher-Stehle bereits das olympische Dorf in Sotschi verlassen haben. Vom Deutschen Olympischen Sportbund gab es jedoch bisher keine Äußerung. Er hatte lediglich ein von der Norm abweichendes Ergebnis der A-Probe bestätigt.

rr

Die Olympischen Ringe.

Doping in Sotschi: Deutscher Sportler positiv getestet

Doping im deutschen Olympia-Team. Wie am Freitag mitgeteilt wurde, soll ein deutscher Athlet bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi positiv auf ein verbotenes Mittel getestet worden sein. Um wen es sich handelt, teilte das deutsche Team jedoch nicht mit.

Evi Sachenbacher-Stehle im Visier

Nach Informationen der dpa soll es sich um die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle handeln.

Das Internationale Olympische Komitee informierte am Donnerstagabend den Deutschen Olympischen Sportbund darüber, dass bei der A-Probe eines deutschen Sportlers ein von der Norm abweichendes Ergebnis vorliege, so die Mitteilung des Verbandes. Die Öffnung der B-Probe und die Anhörung vor der IOC-Disziplinarkommission seien noch für den Freitag vorgesehen. Danach werde der deutsche Chef de Mission Michael Vesper über den Stand des Verfahren informieren.

rr

Olympia 22 – Neue Konkurrenz für München

München sieht sich bei seinen Olympia-Ambitionen harter Konkurrenz ausgesetzt. Nach Almaty, Peking und Lwiw will sich auch Oslo um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 bewerben.

Genau eine Woche vor dem Ende der Bewerbungsfrist bestätigten Oslos Olympia-Planer am Donnerstag ihr Vorhaben, das Winterspektakel erstmals seit den unvergesslichen Lillehammer-Spielen 1994 zurück nach Norwegen holen zu wollen.

Die notwendigen Unterlagen für die Kandidatur würden «innerhalb der Frist» beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht, erklärte Ingunn Olsen, eine Sprecherin des Bewerbungskomitees. Bis zum 14. November müssen alle Kandidatenstädte erste Dokumente beim IOC abgegeben haben.

Am Dienstag hatten Peking mit dem 200 Kilometer entfernten Zhangjiakou als Co-Gastgeber und die ukrainische Stadt Lwiw ihre Kandidaturen offiziell bekanntgegeben. Zudem erwägt die polnische Stadt Krakau eine gemeinsame Bewerbung mit der Slowakei. Auf der IOC-Vollversammlung im Juli 2015 in Kuala Lumpur wird der Olympia-Gastgeber in neun Jahren gewählt.

Für diesen Sonntag sind in München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden Bürgerentscheide angesetzt, nach denen eine endgültige Entscheidung über eine erneute Kandidatur der Isarmetropole fallen wird.

 

dpa/cb

Barcelona zieht Olympiapläne 2022 zurück

„Man kann sich nicht für Olympia bewerben in Zeiten, in denen die staatlichen Gelder gekürzt werden“, so Xavier Trias, der Bürgermeister der katalanischen Stadt am Donnerstag gegenüber dem Sender Catalunya Ràdio. Allerdings sei die Entscheidung noch nicht offiziell, denn zuvor möchte Trias noch mit den Bürgermeistern der Wintersportorte in den Pyrenäen sprechen, die sich an der Bewerbung Barcelonas beteiligen würden.
Damit hätte München für seine mögliche Bewerbung einen potentiellen Gegenkandidaten weniger.
Eine Bewerbung in Erwägung ziehen zudem noch Oslo (Norwegen), Östersund (Schweden), Krakau (Polen) und Lwiw (Ukraine).
Almaty in Kasachstan hat seine Bewerbung bereits bekanntgegeben. Die Frist zur Anmeldung beim IOC endet am 14. November.
Münchens Oberbürgermeister Ude meinte zu Barcelonas Rückzieher: "Ein Verzicht Barcelonas, sich für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022 zu bewerben, würde die Chancen einer möglichen Münchner Bewerbung weiter verbessern. Wie München hat auch Barcelona bereits Olympische Sommerspiele ausgerichtet – ohne eine Kandidatur Barcelonas wäre München also der einzige Bewerber, der als erste Stadt in der olympischen Geschichte nach Sommer- auch Winterspiele ausrichten würde. Ich hoffe sehr, dass wir bei den anstehenden Bürgerentscheiden ein positives Votum bekommen, um diese günstige Bewerber-Konstellation nutzen zu können und Olympia zurück nach Bayern zu holen."
mh